while_True
Schraubenverwechsler(in)
PC unter Windows über 20° heißer
Hallo allerseits,
ich habe mir einen neuen PC mit einem passiv gekühlten Gehäuse von Streacom zusammengebaut (FC8 alpha) - also nichts zum "gamen", sondern zum arbeiten
. Verbaut habe ich die folgenden Komponenten:
- Gigabyte Phoenix-Wifi (mini-ITX)
- Intel i7-6700 (ohne K!)
- 16GB DDR4 in einem Riegel
- eine Sandisk SSD mit 512GB
- eine Seagate "SSHD" mit 2TB
Das passt alles gerade so ins Gehäuse, es ist also schon ein kleines Wunder, dass das temperaturmäßig gut geht. Tut es aber eigentlich! Aber nur eigentlich, denn seltsamerweise wird der Rechner unter Windows 7 schon im Idle-Betrieb mindestens 20° wärmer, als unter Linux Mint 18 KDE. In Zahlen heißt das unter Linux 28°-32°, unter Windows nie unter 55°, so gut wie immer über 60°! Unter Last sieht das natürlich ähnlich aus. Nun ist es so, dass Windows für mich ein notwendiges Übel darstellt. Das heißt, ich kann zum arbeiten (Audioanwendungen) wegen Hard- und vor Allem Softwareunterstützung nicht auf Windows verzichten.
Beim Umzug auf den neuen Rechner habe ich Windows nicht neu aufgesetzt, sondern Sysprep verwendet und gehofft, dass ich damit durchkomme. Ganz leicht wars nicht - ich musste dann noch den Windows Bootloader von einem Win10 Installationsstick installieren lassen, damit der Win7 mit der neuen Hardware auf der SSD findet. Aber dann gings und treibertechnisch scheint im gestarteten Win7 alles in Ordnung zu sein. Bis auf die Temperatur :-/
Fürs Monitoring benutze ich Coretemp unter Windows und das Standardpacket "LM Sensors" unter Linux. Da die CPU-Temperatur nach außen auf die Kühlrippen des Gehäuses geleitet wird, kann man den Unterschied aber auch mit der Hand deutlich feststellen - es liegt also nicht daran, dass eins von beiden Programmen falsche Werte anzeigt.
Das Abschalten aller "Verbesserungen" in den Grafikoptionen der Intel-HD Grafikeinheit hat leider nichts genützt.
Hat jemand eine Idee dazu? Muss ich vielleicht doch neu Aufsetzen? Muss ich doch auf Windows 10 umsteigen?
Ich bin dankbar für jeden Anhaltspunkt!
Viele Grüße,
while_True
PS: Ich hab das nicht ins Kühlungsforum geschrieben, weil es dort nirgendwo so richtig reinpasst... gibt halt keine Kategorie für rein passiv gekühlte Systeme
Hallo allerseits,
ich habe mir einen neuen PC mit einem passiv gekühlten Gehäuse von Streacom zusammengebaut (FC8 alpha) - also nichts zum "gamen", sondern zum arbeiten
. Verbaut habe ich die folgenden Komponenten:- Gigabyte Phoenix-Wifi (mini-ITX)
- Intel i7-6700 (ohne K!)
- 16GB DDR4 in einem Riegel
- eine Sandisk SSD mit 512GB
- eine Seagate "SSHD" mit 2TB
Das passt alles gerade so ins Gehäuse, es ist also schon ein kleines Wunder, dass das temperaturmäßig gut geht. Tut es aber eigentlich! Aber nur eigentlich, denn seltsamerweise wird der Rechner unter Windows 7 schon im Idle-Betrieb mindestens 20° wärmer, als unter Linux Mint 18 KDE. In Zahlen heißt das unter Linux 28°-32°, unter Windows nie unter 55°, so gut wie immer über 60°! Unter Last sieht das natürlich ähnlich aus. Nun ist es so, dass Windows für mich ein notwendiges Übel darstellt. Das heißt, ich kann zum arbeiten (Audioanwendungen) wegen Hard- und vor Allem Softwareunterstützung nicht auf Windows verzichten.
Beim Umzug auf den neuen Rechner habe ich Windows nicht neu aufgesetzt, sondern Sysprep verwendet und gehofft, dass ich damit durchkomme. Ganz leicht wars nicht - ich musste dann noch den Windows Bootloader von einem Win10 Installationsstick installieren lassen, damit der Win7 mit der neuen Hardware auf der SSD findet. Aber dann gings und treibertechnisch scheint im gestarteten Win7 alles in Ordnung zu sein. Bis auf die Temperatur :-/
Fürs Monitoring benutze ich Coretemp unter Windows und das Standardpacket "LM Sensors" unter Linux. Da die CPU-Temperatur nach außen auf die Kühlrippen des Gehäuses geleitet wird, kann man den Unterschied aber auch mit der Hand deutlich feststellen - es liegt also nicht daran, dass eins von beiden Programmen falsche Werte anzeigt.
Das Abschalten aller "Verbesserungen" in den Grafikoptionen der Intel-HD Grafikeinheit hat leider nichts genützt.
Hat jemand eine Idee dazu? Muss ich vielleicht doch neu Aufsetzen? Muss ich doch auf Windows 10 umsteigen?
Ich bin dankbar für jeden Anhaltspunkt!
Viele Grüße,
while_True
PS: Ich hab das nicht ins Kühlungsforum geschrieben, weil es dort nirgendwo so richtig reinpasst... gibt halt keine Kategorie für rein passiv gekühlte Systeme

. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass "Kleinweich" es wirklich fertig bringt, nen Update-Hintergrunddienst zu implementieren, der nen i7 neuster Generation auf Trab hält. Wahrscheinlich war der Service schwer damit beschäftigt, meine persönlichen Daten auszuwerten und stückweise an Mikrosoft und die Geheimdienste dieser Welt weiterzuleiten
. Aber Ernst beiseite, vielleicht verbesser ich trotzdem auch nochmal etwas an der Wärmeleitsituation. Der Einbau war ziemlich friemelig und ist nicht ganz perfekt gelaufen - da lässt sich bestimmt noch was optimieren.