News Paukenschlag: Verbraucherschützer mahnen Online-Spiele-Anbieter ab

PCGH-Redaktion

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Der vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband) hat sich fünf Anbieter von Online-Spielen zur Brust genommen und diese wegen sogenannter "Dark Patterns" abgemahnt. Prominente Beispiele sind Fortnite und Roblox, die unter anderem "unerlaubte Kaufaufforderungen an Kinder" enthalten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Paukenschlag: Verbraucherschützer mahnen Online-Spiele-Anbieter ab

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Wird mal Zeit.
Aber die großen nehmen leider zu viel Geld ein und kaufen sich raus.

Sinnvoll ist es ja, wenn man die Echtgeld-Währung rausnimmt und dort den Europreis nimmt.
Das man diese Währungen nimmt ist ja z.b. ein Darkpattern.

Man sollte da auch mal Blizzard mit Diablo Immortal abmahnen, die haben da einige davon.
 
Mal sehen wann Wargaming dran ist, für die ging von mir ne Meldung raus. Einfach nur noch ekelhaft was in der Branche mittlerweile abgeht. Gefühlt ist Gaming grad auf dem besten Wege sich abzuschaffen.
 
Gefühlt ist Gaming grad auf dem besten Wege sich abzuschaffen.

80% der Umsätze landen nunmal bei Free2Play Spielen, von daher ist klar, wo die Reise hin geht.

Aber immerhin können sich die Leute freuen, dass es da kein Denuvo gibt, das scheint vielen ein großes Anliegen zu sein, auch wenn es jetzt keine wirklichen Nachteile hat.
 
immer wenn es darum geht Kinder abhängig zu machen, kommt bei mir der kalte Kaffee hoch.
Aus der Hirnforschung wissen wir mittlerweile, das Kinder vor dem 10-11 Lebensjahr noch keine natürlichen logischen Abwehrmechanismen gegen Drogen oder auch Medien entwickelt haben. Sie nehmen also jede Form von Manipulation ungefiltert auf und können sich gegen eine mögliche Mediensucht überhaupt nicht erwehren.

Das ist solchen Konzernen durchaus bewusst und das macht es umso perverser. Man könnte solche Firmen, in Bezug auf Kinder, im Grunde auch Drogendealer nennen.
 
immer wenn es darum geht Kinder abhängig zu machen, kommt bei mir der kalte Kaffee hoch.
Aus der Hirnforschung wissen wir mittlerweile, das Kinder vor dem 10-11 Lebensjahr noch keine natürlichen logischen Abwehrmechanismen gegen Drogen oder auch Medien entwickelt haben. Sie nehmen also jede Form von Manipulation ungefiltert auf und können sich gegen eine mögliche Mediensucht überhaupt nicht erwehren.

Das ist solchen Konzernen durchaus bewusst und das macht es umso perverser. Man könnte solche Firmen, in Bezug auf Kinder, im Grunde auch Drogendealer nennen.
Wie es scheint, haben Erwachsene diese aber auch nicht.

Wird echt Zeit, dass man der systematisch psychologischen Ausbeutung entschieden entgegentritt.
 
Hast du da was belastbares zum Zitieren? Ich hab da jetzt auf die Schnelle nichts gefunden.
das brauchst du gar nicht. suche mal nach den videos wo eltern von ihren kindern berichten die mit "cocomelon" berieselt wurden. das ist echt hart mit anzusehen. die kinder sind komplett banane. der channel hat es perfektioniert seine videos so auf kindergehirne zu optimieren, das nichts anderes mehr zählt wenn sie erstmal abhaengig sind. muss "cocomelon" gucken......
 
Aus der Hirnforschung wissen wir mittlerweile, das Kinder vor dem 10-11 Lebensjahr noch keine natürlichen logischen Abwehrmechanismen gegen Drogen oder auch Medien entwickelt haben.
... naja, stimmt nur zum Teil.

Auch ältere Gamer (ab 12. Lebensjahr) und auch z.T. hier Anwesende :D haben scheinbar auch später noch keine natürlichen logischen Abwehrmechanismen entwickeln können.
Oder wer feiert z.B. in Warzone das realistische Handling der Waffen (oder beschwert sich entsprechen) und rennt anschließend mit pinkfarbener Knarre oder mit Gänseblümchen drauf durch die Gegend.
Uns bezahlt dafür noch extra ... :ugly:
 
Für Fortnite habe ich noch nie Geld ausgegeben, spiele das jede Woche mit ein paar Freunden zur Entspannung.
Selbst für den Battle Pass kann man sich die Ingame-Währung erspielen und die normalen Season-Belohnungen kann man auch alle ohne Echtgeld erspielen. Kein Pay2Win und ziemlich fair, aus meiner Sicht.
Kinder/Erwachsene mit "alles haben wollen" Erziehung/Konditionierung sind natürlich gefährdet was da alles noch zusätzlich angeboten wird.
Der Shop mit Zusatzskins usw. ist auch echt wild mit den Preisen, was die da aufrufen. :ugly:
 
Selbst für den Battle Pass kann man sich die Ingame-Währung erspielen und die normalen Season-Belohnungen kann man auch alle ohne Echtgeld erspielen. Kein Pay2Win und ziemlich fair, aus meiner Sicht.
Ich glaube, denen geht es nicht darum, dass man mit Pay2Win gelockt wird, sondern die Art, wie man angefüttert wird, um dann die V-Bucks zu kaufen. So nach dem Motto: Wenn du jetzt noch Geld einwirfst, bekommst du noch mehr von dem, was du begehrst.
Aber die Verbraucherzentrale hat es auch so schon schön gefasst:
Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat in den untersuchten Online-Spielen zahlreiche Design-Tricks gefunden: Dazu zählen Pop-up-Fenster mit Kaufangeboten mitten im Spiel, Countdowns, unübersichtliche Kosten für virtuelle Gegenstände oder Belohnungen, wenn Nutzer:innen Werbung anschauen. Alle untersuchten Spiele enthielten damit Elemente, die Nutzer:innen dazu verleiten können, mehr Geld auszugeben oder mehr Zeit im Spiel zu verbringen.
Der Trick mit der Ingame Währung zu einem seltsamen Wechselkurs und mit Kaufe mehr - bekomme mehr Tricks, verdreht einem ja den Kopf, weil man dann eine ordentliche Transferleistung bringen muss, wie viel der Gegenstand, den man kaufen will, dann in Euro kostet.
Ich fand das bei World of Tanks immer recht unaufdringlich und fair. Hier und da mal ein Hinweis auf ingame Gold, aber man wurde nie so wirklich unterbrochen und bekam "KAUFE GOLD FÜR KRASSE SKINS" ins Gesicht geschlagen.
Fortnite lebt ja mehr oder weniger von visuellen Elementen. Wer nur den Standardskin hat, muss ja schon lame sein. Stört mich persönlich nur geringfügig. Ich nehme, was ich gratis bekomme, aber ich lasse mich weder dazu zwingen, zu bestimmten Zeiten irgendetwas zu tun oder Geld einzuwerfen. Nur, wenn ich die Spieler in solchen Spielen sehe, sind so kleine Transaktionen ja kein Problem. Hier mal 5 Euro, da mal 10 Euro und über das Jahr sind es dann mehr als 100 Euro. Und dann meckert man über teure Vollpreistitel.

Ich bin gespannt. Ich hatte sogar an anderer Stelle gelesen, dass 4 der 5 Publisher die Abmahnung unterschrieben zurückgeschickt haben sollen. Weil Abmahnen ist ja einfach, aber wirklungslos, wenn nichts unterschrieben wird. Das wird spannend!
 
Wird höchste Zeit, dass der Kram mal ordentlich reguliert wird. Ich selbst halte es zwar für maximalst bescheuert überhaupt auch nur einen Cent für irgendwelchen digitalen sinnlosen Krempel auszugeben, aber wer das tun möchte soll es gerne machen.

Allerdings wäre es im Sinne des Verbraucherschutzes durchaus wünschenswert, wenn das zumindest halbwegs reguliert wäre:

- Es sollte klare Transparenz bei den Preisen herrschen und dieser Umweg über virtuelle Währen verboten werden, sprich an jedem kaufbaren Skin etc. muss eindeutig ein konkreter Euro-Wert dranstehen, für den das Item dann auch ohne Umwege kaufbar ist

- Glücksspielmechanismen (aka Lootboxen) gehören komplett verboten. Es sollte beim Kauf vorher klar sein, welchen virtuellen Gegenstand ist dafür erhalte.

- Spiele mit Ingameshops sollten automatisch eine "ab 18"-Klassifizierung erhalten.

Damit würde man zumindest die gröbsten Auswüchse dieses Mists halbwegs in den Griff kriegen.
 
immer wenn es darum geht Kinder abhängig zu machen, kommt bei mir der kalte Kaffee hoch.

Deshalb finde ich es auch fragwürdig sowas zu spielen, selbst wenn man kein Geld ausgibt.

Stellt euch vor ein Freizeitpark wird mit Drogengeld gebaut. Darin erfreuen sich dann die Leute und sagen, selber Schuld, wenn man Drogen nimmt. Ich finde das zu schräg.
 
Ich glaube, denen geht es nicht darum, dass man mit Pay2Win gelockt wird, sondern die Art, wie man angefüttert wird, um dann die V-Bucks zu kaufen. So nach dem Motto: Wenn du jetzt noch Geld einwirfst, bekommst du noch mehr von dem, was du begehrst.
Aber die Verbraucherzentrale hat es auch so schon schön gefasst:

Der Trick mit der Ingame Währung zu einem seltsamen Wechselkurs und mit Kaufe mehr - bekomme mehr Tricks, verdreht einem ja den Kopf, weil man dann eine ordentliche Transferleistung bringen muss, wie viel der Gegenstand, den man kaufen will, dann in Euro kostet.
Ich fand das bei World of Tanks immer recht unaufdringlich und fair. Hier und da mal ein Hinweis auf ingame Gold, aber man wurde nie so wirklich unterbrochen und bekam "KAUFE GOLD FÜR KRASSE SKINS" ins Gesicht geschlagen.
Fortnite lebt ja mehr oder weniger von visuellen Elementen. Wer nur den Standardskin hat, muss ja schon lame sein. Stört mich persönlich nur geringfügig. Ich nehme, was ich gratis bekomme, aber ich lasse mich weder dazu zwingen, zu bestimmten Zeiten irgendetwas zu tun oder Geld einzuwerfen. Nur, wenn ich die Spieler in solchen Spielen sehe, sind so kleine Transaktionen ja kein Problem. Hier mal 5 Euro, da mal 10 Euro und über das Jahr sind es dann mehr als 100 Euro. Und dann meckert man über teure Vollpreistitel.

Ich bin gespannt. Ich hatte sogar an anderer Stelle gelesen, dass 4 der 5 Publisher die Abmahnung unterschrieben zurückgeschickt haben sollen. Weil Abmahnen ist ja einfach, aber wirklungslos, wenn nichts unterschrieben wird. Das wird spannend!

Meiner Erinnerung nach arbeitet Wargaming intensiv mit Lootboxen, multiplen Parallelwährungen und Aktionsformaten, vieles davon natürlich mit Beschränkung und fast immer mit Glücksspiel-/Zufallselement. Oft nach Prinzipien, die in ihrer Komplexität schon für sich ein Darkpattern darstellen dürften.
So nach dem Motto
"nur diese Woche: Sondermotto zur Feier des 4115290532652 Sonderpixels mit HyperdupermegaNachschubpack. Schließe Mission 1-5 ab, um eins Gratis zu erhalten und Mission 10 für ein zweites. Du willst eine reale Chance haben, Mission 10 vor Ablauf zu schaffen? Kauf dir den Premiumaccount für Echtgold! Du willst fünf weitere HyperdupermegaNachschubpacks erspielen? Kauf den Battlepass für Echtgold! Jetzt im Shop: 10 Prozent mehr Echtgold, wenn du 100 Teuro auf einmal hinlatzt! Oder du kaufst dir direkt die HyperdupermegaNachschubpacks für Teuro, jetzt fünf Stück im Pack mit drei Gratis-Skins von denen du eh schon drölftausend hast, oder 10 Stück mit 1.000 Sondereinheiten zum Kauf von dem Equipment, dass du haben solltest, um die Missionen rechtzeitig zu schaffen. Das aber natürlich deutlich teurer ist, weswegen du weitere erspielen solltest. Erwähnten wir schon den Battlepass, mit dem du in jedem 10. Match mehr davon bekommst, aber nur dreimal am Tag, wobei der Tag von 6:00 bis 5:00 geht, die zugehörigen Matches aber von 22:00 bis 4:00 abgeschaltet ist? Außerdem musst du natürlich Panzer nehmen, für die du den Premium-Account haben solltest, damit dir die Credits nicht ausgehen. Noch viel cooler (und teurer) ist übrigens der Plus-Account, mit dem du das Echtgold auch erspielen kannst und außerdem kriegst du da, aber nur solange das Plus-Abo läuft, auch noch den HypersupermegaPremiumPanzer als Leihwagen (Crew, Ausrüstung, Credits für Munition und Reparatur separat erhältlich, siehe Premiumaccount). Der ist fast so geil wie der HyperdupermegaPremiumPanzer, der in jedem 50. HyperdupermegaNachschubpack steckt, natürlich nur solange der lmitierte Vorrat reicht, von denen du dir oben hoffentlich die ersten 20 Stück gekauft hast, und der neben drei fast genauso seltenen halben Tagen Gratispremium der einzige Grund ist, warum einen die scheißeaufwendig animierten Dinger überhaupt interessieren sollten. Also mal abgesehen von je 3 Einheiten Special-Event-Sticker, von denen auch du auch in jeder zweiten der zehn Missionen (ausgenommen der vierten und achten) je einen erspielen kannst und um dann entweder je 5 in noch mehr Skins umtauschen oder aber festzustellen, dass du nie eine Chance hattest, ohne Kauf von noch mehr HyperdupermegaNachschubpacks vor Event-Ende die 3^Pi Sticker zu sammeln, für die du den HypermegaduperLimitedPanzer bekommen hättest (nicht mit dem HypersupermegaPremiumPanzer oder dem HyperdupermegaPremiumPanzer zu verwechseln, auch wenn er bis auf den Skin genauso aussieht wie deren Vorgänger aus dem dreiviertelletzen Event und bis auf drei willkürliche Stats-Änderungen, von denen wir nur eine dokumentieren, auch die gleichen Eigenschaften hat wie diese OP-Gamedestroyer, die wir seitdem dreimal am falschen Ende genervt haben, damit auch wirklich jeder gefrustet ist). Ach übrigens: Wenn du an dem Event teilnehmen willst, dass ganz am Anfang dieser ungekennzeichneten, im Spiel über 20 aufblickende Menüs verteilten Verkaufsbotschaft stand, dann zählen deine Matches nicht mehr für deinen Progress in der übergeordneten Veranstaltung, die wir dir vor zwei Wochen und bis Ende des Monats auf die Nase gebunden haben und für deren Teilnahme du dreimal bei Vollmond rückwärts ums Haus gehüft bist. Aber auf dem falschen Bein, du Depp. Übrigens: Den dadurch entgangen Fortschritt könntest du auch jetzt freischalten, wenn du ... (tbc)"
 
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