Optimierung meiner Wasserkühlung

silversliv3r

Komplett-PC-Käufer(in)
Optimierung meiner Wasserkühlung

Hallo,

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich mir meine erste Wasserkühlung zusammengestellt, die bis heute im Grunde genommen problemlos läuft. Nun hab ich aber einige Fragen..

Komponenten:

Radiator: Nexxxos Xtreme III 360 Rev.2 (im Deckel)
Pumpe und AGB: Eheim Station 600 II (aufm Boden)
CPU-Kühler: Heatkiller 3.0 LC
Lüfter: 3 x 120 mm Slip Streams 800 rpm
Schlauch: 13/10

CPU: Phenom II X4 955 (C2)
Graka: Radeon HD 5850 (Referenzdesign)
Gehäuse: Coolermaster HAF 932

(Ich glaub, das reicht fürs Relevante)

Ich hab nicht das OC-freudigste CPU-Modell getroffen, ich hab nur 3,8 GHz bei 1,5 Volt hingekriegt und das ist schon ne verdammt hohe Spannung. Da ich im Dachboden wohne, hab ich im Sommer gut und gerne Temperaturen jenseits der 30°, meine Gehäusetemperatur betrug damals 40°, und die CPU wurde knapp 61° heiß, das hielt ich noch im grünen Bereich. Ich hab leider keine Temperatursensoren, deswegen kann ich nicht mit einer (hilfreichen) Wassertemperaturen dienen.

Das System läuft jetzt seit einem Jahr, ich habe im Grunde genommen nichts verändert, der Kreislauf wurde noch nie geöffnet und Spannung und Frequenz sind auch geblieben. Letztens hab ich noch mal Prime angeworfen und hatte bei nahezu identsicher Temperatur (30° im Zimmer / 40° im Gehäuse..Wasser wäre hilfreich, hab ich ledier nicht) nun 69° CPU-Temperatur.

Woran kann das liegen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass nach einem Jahr die WLP schon so alt ist, dass der Unterschied 8° beträgt. Ich weiß aber auch nicht, ob eine Wakü regelmäßig gewartet werden muss, ob Pumpe, Kühler oder Radi gereinigt oder das Wasser oder der Lüfter mal ausgetauscht werden sollte. Ich hab von Lüftern bisher nur gehört, dass sie lauter werden, nicht schwächer. Und am Staub sollte es doch nicht liegen, da die Gehäusetemperatur die gleiche geblieben ist. Außerdem weiß ich auch gar nicht, wie ich den Kreislauf aufmachen soll und zur eventuellen Reinigung die Teile ausbauen soll, ohne dass ich alles nass mache...wie stell ich das am besten an? :schief:

Das zweite betrifft die eventuelle Anschaffung einer Lüftersteuerung. Wie gesagt hab ich keine Temperatursensoren, wäre es dann sinnvoll sich eine zuzulegen? Ich glaube nicht, dass ich eine Aquaero brauche, allerhöchstens für nen Durchflusssensor, allerdings hab ich gelesen, dass das im Grunde genommen sinnlos ist. Wenn ja, könnt ihr mir eine gute empfehlen, die im Bereich 30-50 € liegt (und für meinen Bedarf ausreicht)?

Das letzte betrifft eine Aufrüstung...da ich vor hab, meine 5850 auch in den Kreislauf mit aufzunehmen, überlege ich, auch vor dem Hintergrund der Dachbodenhitze, mir nen zweiten Radi zuzulegen. Ich denke da an einen 240er in der Seitenwand, ist das sinnvoll? Ich hab dann schließlich insgesamt 600 mm, das sollte glaub ich reichen, ich frage mich nur, ob es vielleicht eher sogar überflüssig ist, ob der Temperaturunterschie nur wenig ist. Die Frage, die sich mir dann aber stellt ist: Reicht die Eheim Station von der Leistung für 2 Kühler und 2 Radis aus? Soweit ich weiß, hat der HK 3.0 LC und der Nexxxos einen sehr hohen Durchfluss, sollte ich dann am besten auch bei den übrigen Komponenten auf hohen Durchfluss achten?

Alles Liebe
 
AW: Optimierung meiner Wasserkühlung

Nabend :)
Also erstmal dazu : meine CPU geht auch nicht höher als 3,9, egal mit welcher Vcore, die Phenoms sind da nicht so ( gerade die C2er).
Die erhöhte Temperatur kann mehere Ursachen haben.
Zum Beispiel könnten kleine Ablagerungen den CPU Kühler "verstopft" haben und so die Kühlleistung gemindert haben. Oder es hat sich Staub im Radi gesammelt, das geschieht eigentlich immer.
Vielleicht solltest du einfach mal deine Wakü zerlegen, den Radi durchpusten, den CPU Kühler aufmachen und reinigen ( Zahnbürste und Wasser geht ganz gut) und das Wasser wechseln ;)

An der WLP wirds nicht liegen, die kannst du dann aber gleich mit tauschen ;)
Am besten machst du das, indem du alles im PC mit Tüchern auslegst, und an der untersten Stelle den Kreislauf öffnest. Dann stellst du eine Schüssel vorn PC und lässt das Wasser da reinlaufen.
Will nicht alles raus, kippst du den Rechner ein bisschen oder pustest ins eine Ende des Schlauches.

Eine Lüftersteuerung ist immer sinnvoll, im Idle und Winter kannst du die Lüfter runterstellen, du hast dann Ruhe und trotzdem gute Temps. Beim Zocken und im Sommer kannst du dann wieder hochregeln. Zu empfehlen sind da einige, das musst du selbst entscheiden, je nachdem was du willst.
Ein aquaero würde sich denke ich nicht lohnen, ein Durchflussmesser auch nicht.
Ein Tempsensor mit kleinem Display wäre vielleicht nicht schlecht : Aquatuning - Der Wasserkühlung Vollsortimenter - Phobya Temperatursensor Innen-/Außengewinde G1/4 mit Display (blau) Phobya Temperatursensor Innen-/Außengewinde G1/4 mit Display (blau) 71171.

Zu deiner 5850. Solltest du sie mit in den Kreislauf mit einbinden wollen, solltest du sicher über einen zweiten Radi nachdenken, oder über einen besseren.
Du könntest dir einen 240er kaufen, die sind aber sau teuer.
Vieleicht ein 2. 360er extern, oder ein 560er extern ? Je nachdem wie dein Gehäuse und dein Basteltalent/ wille es zulassen.
Deine Pumpe reicht dafür !
 
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Muss man aber nicht ;) War ja nur ein Vorschlag und er ist nicht teuer.
 
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Okay, reinigen mach ich wohl, wenn ich aufrüste dann. :)

Mir ist folgende Idee gekommen...

Ich hatte ja den 240er in der Seitenwand angesprochen. Nun ist's ja so, dass nicht all zu weit entfernt die PCI(-E)-Karten sind, ich hab's mal ausgemessen und komme auf ungefähr 8.7 cm Abstand von der Graka zur Seitenwand. Ein guter Radi (ich dachte primär an nen Phobya) ist 6 cm breit, dazu kommen 2.5 cm Lüfter, macht zusammen 8.5. Das hört sich im ersten Moment sehr knapp an, allerdings kriegt die Graka dann n ordentlichen Luftzug ab (falls es denn passt, genau werd ich's nur nach'm testen wissen).

Was mich dann zur Überlegung brachte, ob nicht ein GPU-only Kühler vielleicht ausreichen würde, was meint ihr? Spawas sind ne heikle Sache, allerdings sitzen einige Millimeter vor der Graka zwei Lüfter, die (natürlich nicht ganz niedrig drehen dürfen und) ordentlich draufpusten.

Da ich auch vorhab zu übertakten, mal eine allgemeinere Frage: Kühle Temperaturen bringen bessere Ergebnisse, ist klar..aber kann man die drei Hitzequellen auch voneinander getrennt beobachten, also niedrige Chiptemperatur > höherer Chiptakt, niedrige VRAM-Temps > hoher VRAM-Takt, niedrige VRM-Temps > höherer stabile Spannungen? Wie hoch schätzt ihr, werden die Temperaturen werden, deutlich niedriger als momentan mit dem Referenzkühler? Ich bin mir bewusst, dass ein Komplettkühler deutlich kühler ist, allerdings muss man den jedes mal neu kaufen, wenn man ne neue Graka einbaut.

Außerdem...ist es besser die Grundplatte zu verwenden oder kleine Bausteine aufzukleben?

Falls das mit dem Radi zu eng werden sollte, kann ich den ja immer noch außen anbringen, den Lüfter innen und dann nen Thermalright VRM-Kühler nehmen.

Das letzte betrifft nun noch mal die Radiatorgröße, denn ich frage mich, ob ich vielleicht 280 nehmen sollte, ist für die Grafikkarte natürlich noch besser. Dafür müsste ich aber ein bisschen bohren, da mein Gehäuse, wie man sieht, an der Seite nur für 4 120er (oder den mitgelieferten 230er) Platz hat. Das Gitter ist seitlich auch breit genug (knapp 300 mm) und da es schon ein Gitter ist, müsste ich nur einige Löcher etwas weiten oder zusammenführen...ist das machbar? Oder krieg ich dann Probleme mit den Schrauben?
 
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Für meine 4870 benutz ich auch nur einen GPU-only Kühler, die bekommt genug Frischluft durch die Gehäuselüfter. Hab da noch keine Propleme bekommen.

Macht aber auf jeden fall Sinn die Grafka im Kühlkreislauf auf zunehmen, da die Betriebstemperatur deutlich sinkt. Komme bei Furmark um die 60°.

Beim Universalkühler must du darauf achten des der zur grafka auch passt. Habe bei meiner etwas basteln müssen weil der Lochabstand nicht paste.

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Vorbeugen ist besser, als auf die Schuhe zukotzen.
 
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Naja, ich frage eben vor dem Hintergrund des Übertaktens inklusive Spannungserhöhung, ob's nicht n Tacken zu heiß wird. Der Vorteil wäre eben, dass ich den Radi eventuell noch innen einbauen kann, außerdem ist die Kompatibilität zu neuen Grafikkarten gegeben.
 
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Wenn du einen gebrauchten Kühler findest, würde ich die Graka mit einbinden, ansonsten nicht.
 
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Weil es sich für die "alte" Karte finanziell nicht lohnt.
 
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Wie stehst du denn zu der GPU-only-Sache? Den könnte ich doch vermutlich auch weiterverwenden.
Ich hab ja n Luftzug und hab auch nicht vor Spannungsrekorde mit Furmark zu erreichen, es würde mir reichen, wenn ich niedrige VRM-Temperaturen als mit dem Referenzkühler hab. Der Test des Alphacool Missouris wurde doch an einer 4870 gemacht, die für ihre hitzigen Spannungswandler bekannt war, hat die 5850 kühlere Spannungswandler?
 
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Wie stehst du denn zu der GPU-only-Sache? Den könnte ich doch vermutlich auch weiterverwenden.
Seit ich kurz nach dem Launch der 4870 Wärmebilder mit GPU-Only UND Luftzug gesehen habe, würde ich es nicht im Traum riskieren, dies zu probieren.
 
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Die Spawas meiner 5850 haben unter Last so 55-60°C unter Wasser mit übertakten waren es schonmal 130°C, also ich würde die auch nicht passiv kühlen wollen.
 
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