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OpenAI: KI-Bots schlagen Semi-Pro-Spieler nach 180 Jahren Training

PCGH-Redaktion

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Im Duell mit einem professionellen Dota 2-Spieler hatte die künstliche Intelligenz von OpenAI im vergangenen Jahr bereits Erfolg gehabt. Nun siegten die Bots auch im 5-gegen-5-Modus gegen die besten Amateure und Semi-Pros des MOBA.

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TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
Ja super, selbst simple CS Bots können immer gegen menschliche Spieler gewinnen. Einfach den Bot auf 100% Headshot stellen, ohne minimale Reaktionszeit. Ein Mensch hat da absolut keine Chance.
 
R

Rotkaeppchen

Guest
Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Dann wird es in Zukunft endluch gute KIs geben und man kann sich den nervigen Multiplayer schenken!
 

dailydoseofgaming

Software-Overclocker(in)
Das interessante ist eigentlich, dass im Bereich KI und neuronale Netze (diese Begriffe werden leider in vielen Medien synonym benutzt) vor allem die Rechenleistung ein Problem ist.
Mit aktuellen Computern ist die Anzahl an Neuronen die man in "Echtzeit" simulieren kann doch recht stark begrenzt. Der Mensch hat ca. 90 Milliarden Neuronen und über 100 Billionen Synapsen, da braucht man schon ordentlich Speicher um das im RAM zu simulieren :devil:

Abgesehen von der reinen Rechenleistung, ist die Lernleistung des Menschen auch immer noch ein Mysterium. Der Mensch ist ein der Lage komplexe Probleme selbstständig zu lösen und sich eigenständig zu verbessern, ohne vorher "trainiert" worden zu sein.
Man arbeitet da zwar an entsprechenden mathematischen Ansätzen, doch im Moment sind neuronale Netze deutlich langsamer im Lernen als der Mensch.

Man trickst da medienwirksam gerne, und beschleunigt die Simulation entsprechend. So kann man am Ende behaupten, dass das Netz nur "wenige Tage" gelernt habe, obwohl man tatsächlich so viele Versuche hat durchlaufen lassen, für die man in der Realität Jahrzehnte oder mehr brauchen würde.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Das interessante ist eigentlich, dass im Bereich KI und neuronale Netze (diese Begriffe werden leider in vielen Medien synonym benutzt) vor allem die Rechenleistung ein Problem ist.
Mit aktuellen Computern ist die Anzahl an Neuronen die man in "Echtzeit" simulieren kann doch recht stark begrenzt. Der Mensch hat ca. 90 Milliarden Neuronen und über 100 Billionen Synapsen, da braucht man schon ordentlich Speicher um das im RAM zu simulieren :devil:

Abgesehen von der reinen Rechenleistung, ist die Lernleistung des Menschen auch immer noch ein Mysterium. Der Mensch ist ein der Lage komplexe Probleme selbstständig zu lösen und sich eigenständig zu verbessern, ohne vorher "trainiert" worden zu sein.
Man arbeitet da zwar an entsprechenden mathematischen Ansätzen, doch im Moment sind neuronale Netze deutlich langsamer im Lernen als der Mensch.
Komplexe Probleme? Was ist das? Noch nie von gehört!:ugly:

Nein mal im Ernst: Ja die Vernetzungen im Gehirn sind wohl ausschlaggebend. Und wie effizient die verschaltet sind. Also Konnektivität (Parallelität) + Effizienz der Verschaltungen = hohe Intelligenz.
Angeblich arbeiten nämlich, Gehirne von intelligenteren Menschen, weniger bei der Lösung komplexer Probleme, als die Gehirne von normal intelligenten Menschen. Sie sind effizienter vernetzt und gehen automatisch den einfacheren oder kürzeren Weg.

Ich gehöre nicht dazu!:D Habe das nur mal gelesen!;)
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Die Rechenleistung ist das Eine, die Datenlage etwas ganz Anderes. Aktuelle Ansätze brauchen riesen Mengen an Trainingsdaten, die sind abhängig vom gestellten Problem kaum zu bekommen.
 
G

Gimmick

Guest
Das interessante ist eigentlich, dass im Bereich KI und neuronale Netze (diese Begriffe werden leider in vielen Medien synonym benutzt) vor allem die Rechenleistung ein Problem ist.
Mit aktuellen Computern ist die Anzahl an Neuronen die man in "Echtzeit" simulieren kann doch recht stark begrenzt. Der Mensch hat ca. 90 Milliarden Neuronen und über 100 Billionen Synapsen, da braucht man schon ordentlich Speicher um das im RAM zu simulieren :devil:

Abgesehen von der reinen Rechenleistung, ist die Lernleistung des Menschen auch immer noch ein Mysterium. Der Mensch ist ein der Lage komplexe Probleme selbstständig zu lösen und sich eigenständig zu verbessern, ohne vorher "trainiert" worden zu sein.
Man arbeitet da zwar an entsprechenden mathematischen Ansätzen, doch im Moment sind neuronale Netze deutlich langsamer im Lernen als der Mensch.

Man trickst da medienwirksam gerne, und beschleunigt die Simulation entsprechend. So kann man am Ende behaupten, dass das Netz nur "wenige Tage" gelernt habe, obwohl man tatsächlich so viele Versuche hat durchlaufen lassen, für die man in der Realität Jahrzehnte oder mehr brauchen würde.

Der Mensch trainiert seit Beginn der Entwicklung des Gehirns ohne Unterbrechung ;).
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Der Mensch trainiert seit Beginn der Entwicklung des Gehirns ohne Unterbrechung ;).
Das stimmt schon. Aber er kann auch komplett neue Aufgaben lösen.
Allerdings funktioniert das nicht ohne Daten/Input die er bereits gesammelt hat. Selbst wenn man die "Erfahrung" ausschließt.
Gibt es ja noch andere Wissensbereiche und Daten die im Laufe des Lebens angesammelt wurde.
Man kann nur (logisch) denken wenn man auch Daten hat auf die man zugreifen kann. Bilder, Begriffe, Zahlen etc
Und ohne Erinnerung keine Vorstellung. Keine Ideen. Das hängt alles irgendwie zusammen.:)
Ohne Erkenntnisse über die Vergangenheit keine Aussagen über die Zukunft. Kein planen etc
 
R

Rotkaeppchen

Guest
Keine Sorge, die KI lernt dann, dich die ganze Zeit zu beleidigen und auf die Palme zu bringen um dich unkonzentriert zu machen. xD
Und hoffentlich beginnt sie auch zu mogeln. Kasparow, der alte Schachweltmeister, sagte man zu KI und Intelligenz.
Erst, wenn ein Schahcomputer anfängt in ausweglosen Situationen zu mogeln, hält er Rechner für intelligent. :D
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Instinkte sind Erfahrungswerte, und die werden sehr wohl vererbt.
Auch im Tierreich... sogar "Baupläne" von Spinnennetzen werden in der DNA gespeichert. Finde ich immer wieder interessant. Die kleinen Spinnen können ohne es abgeguckt oder erlernt zu haben Spinnennetze bauen.

Aber ich will mal nicht zu weit vom Thema abkommen.:D Das meiste Wissen erlernt oder erlangt man im (eigenen) Leben, das ist unbestritten.
Charaktereigenschaften werden zum großen Teil wohl vererbt. Aber auch die Umwelt spielt da eine Rolle.
 

LastManStanding

PCGH-Community-Veteran(in)
Der einfachste Weg einer Problemlösung ist doch immer die Logik oder?Auch genannt; Fantasie. Ich mag Logik sie ist so schön Bund und erst die ganzen Zitronenbäume..., Elefenten auf Zäunen... toll
:banane:
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Der einfachste weg einer Problemlösung ist doch immer die Logik oder?Auch genannt; Fantasie :banane: ich mag Logik sie ist so schön Bund und erst die ganzen Zitronenbäume..., und Elefenten auf dem Zäunen.
Im Bereich "Logik" ist meine Fantasie eher begrenzt.
Sprachliche Logik geht ja noch bis zu einen bestimmten Level. Aber Mathematik ist nicht gerade meine Paradedisziplin.
Naja, es gibt ja noch andere Bereiche wo man kreativ sein kann.;)
 

LastManStanding

PCGH-Community-Veteran(in)
Rechtschreibung ist bei mir..ein Glitch^^ aber Mathematik kann ich ganz gut so 3-4 Stellen hinterm Komma schaffe ich auch gut noch bei * und / im Kopf. aber Grammatik... da Fehlt mir einfach die logik - Grammatik ist ein lernen von Wörtern. "Man" kann sie nur mit Eselbrücken oder Auswendig lernen wirklich gut beherschen. Italienisch ist da einfacher da schreibt man alles Buchstabe für Buchstabe ganz genauso wie man es spricht- dafür spricht man aber auch jeden Buchstaben genau so wie er da steht keine "ie" kein sinnloses W , kein überflüssiges K - kein "eu" etc. nur sehr wenige Buchstaben (3? weiß grad nicht) kombinationen ändern die Aussprache Ausgenommen sind natürlich Anglizismen echte und unechte. Naja ich mag Logik sie ist schön Logisch und einfach deshalb ist gängige Mathematik auch stinke einfach. Aber irgendwann kommt der Punkt in Mathe da ist Kreativität gefragt^^
Aso das ist vorbei am Thema..ähm..ähm.. Computer wissen das übriegens auch nur Auswendig!!:lol:
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich möchte mal gerne wissen wie ein Schachprogramm funktioniert. Ich glaube die "wahre Kunst" ist dabei das die KI mehr Züge im vorraus berechnen kann als ein Mensch. Rein rechnerisch ist ein Computer dem Menschen ja haushoch überlegen. Sogar jeder Taschenrechner. Beim Schach sollte man kreativ sein (Möglichkeiten sehen) und viele Züge im vorraus denken können. Ich weiß nicht wieviel Kasparow sich vorstellen konnte, aber das war schon ne Menge. Er hatte glaube ich auch paarmal gegen Schachprogramme gewonnen, aber wurde später wieder geschlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:

projectneo

Software-Overclocker(in)
Sicherlich interessant das Ganze und es zeigt dennoch, dass die Maschinen noch nicht dem Menschen überlgen sind. Die Rechenleistung ist vielleicht nicht das Problem, aber Erfassen, interpretieren und schlussendlich setzt die vom Menschen geschaffenen Software auch Grenzen. Hier hat man ja quasi auch mit Regeln gespielt, die eben klar auf den Test zugeschnitten waren.
 

empy

Volt-Modder(in)
Ja super, selbst simple CS Bots können immer gegen menschliche Spieler gewinnen. Einfach den Bot auf 100% Headshot stellen, ohne minimale Reaktionszeit. Ein Mensch hat da absolut keine Chance.

Das mag sein. Am beeindruckendsten wäre halt ein Bot, der als Input das Bild und den Ton bekommt und daraus halt Eingaben generieren muss. Zu den Bedingungen stumpf per Trial-and-Error zu lernen ist vermutlich utopisch. So viele Sachen fehlen dem Bot, die wir als gegeben hinnehmen. Wir kennen das Ziel, wissen, was "laufen" und "springen" ist, wissen, was Waffen sind, was Gegner sind. Bis da mal einer zufällig die Bombe legt und eine Runde gewinnt, so das man der Terror-KI sagen kann "das war gut, mehr davon" vergehen vermutlich Äonen. Und erst dann werden die CTs anfangen zu lernen, wie sie das Bombelegen verhindern. Eigentlich schon abgefahren, was eigentlich der größte Noob schon alles draufhat.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich habe eben Hummeln beobachtet. Die sind noch "intelligenter" als jeden Maschine. Sind handeln in gewisser Weise autonom und können sich in einer komplexen Umgebung orientieren. Von den motorischen Leistungen mal abgesehen.
Logik beherrschen sie nicht. Aber was sie paralell leisten ist mehr als die beste K.I.:)

Edit: Sie beherrschen zumindest "bewußt" keine Logik. Weil das was sie tun schon logisch ist. Naja, ihr wisst was ich meine!:ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:

RtZk

Lötkolbengott/-göttin
Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Dann wird es in Zukunft endluch gute KIs geben und man kann sich den nervigen Multiplayer schenken!

Es gibt schon lange KI's die dich in allen Spielen problemlos schlagen, die Kunst ist eher die KI langsam genug zu machen, aber nicht zu langsam, so dass der Spieler noch eine Herausforderung hat, aber nicht frustriert aufhört zu Spielen, da die KI schlicht absolut "unbesiegbar" ist.
Diese 180 Jahre sind auch Blödsinn, denn er hat eben nur ein paar Tage trainiert, er kann nur eben deutlich schneller trainieren als ein Mensch.
 

empy

Volt-Modder(in)
Aber das fliegen selber ist ein logischer Vorgang. Er basiert auf unsere Naturgesetze. Die sind logisch!;)
Sie machen also unbewußt logische Sachen. :ugly:

War es nicht so, dass Wissenschaftler lange nicht dahintergekommen sind, wie die überhaupt fliegen können? War zumindest so eine Urban-Legend, dass Hummeln eigentlich gar nicht fliegen können dürften.
 
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