News Open-Source-Adapter: 53 Jahre alter GPIB-Anschluss läuft mit USB-C - und bald mit Ethernet

PCGH-Redaktion

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Als Alternative zu teuren USB-Adaptern für den 53 Jahre alten GPIB-Anschluss gibt es ein Open-Source-Projekt mit erstaunlich kompakter und einfacher Umsetzung. Eine kommende Version soll neben USB-C sogar über Ethernet verfügen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Open-Source-Adapter: 53 Jahre alter GPIB-Anschluss läuft mit USB-C - und bald mit Ethernet

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Das ganze ist kein Adapter, sondern ein Konverter. Ein Adapter ist passiv und die einzelnen Adern werden da einfach passend vom einen Stecker auf den anderen gelegt, das Signal wird jedoch nicht verändert (z.B. VGA auf DVI-A oder DP auf HDMI). Ein Konverter wandelt das eine Signal in ein anderes um (z.B. VGA auf HDMI).
 
Mein abenteuerlichster Adapter war bisher der Anschluss einer Tastatur Cherry G80-1000 HAD / 23 (102 Tasten, MX-Schalter, PC/AT umschaltbar, 5-Pol-DIN-Stecker) aus dem Zeitraum 1991 bis 1994 an ein Smartphone von 2024. Sie hat eine fünfstellige PLZ auf dem Typenschild, aber noch keine Windows-95-Tasten. Diese Tastatur hängt mit einem passiven Adapter von 5-Pol-DIN-Buchse auf 6-Pol-PS/2-Stecker, einem aktiven Adapter von PS/2-Kupplung auf USB-A-Stecker und einem passiven Adapter von USB-A-Kupplung auf USB-C-Stecker an einem Samsung XCover 7 und sie funktioniert. Dagegen ist der Anschluss meines Epson FX-100 aus den 1980er-Jahren an meinen Schreibtisch-PC richtig langweilig, weil es die Adapter von IEEE 1284 auf USB-A für kleines Geld beim Computerladen um die Ecke gibt.
 
Cooles Projekt, welches ich noch nicht kannte, werde ich mir mal genauer ansehen.
Und ich würde USB nicht unbedingt nur als Segen ansehen, es ist eher eine Hassliebe, welche ich zu dem Standard habe.

Am liebsten ist mir eigentlich RS-232 ("COM-Port"), denn es ermöglicht eine Treiberlose Programmierung. Bei GPIB ist es eigentlich ähnlich, zusätzlich hat es aber einige coole Spezialfeatures.

Der Hauptvorteil dieser alten Ports ist m.m.n., dass diese komplett ohne Treiber auskommen, und ein kurzer Ausfall Programme im Normalfall nicht stört.
Wenn man an einem schlechten RS-232 Kabel wackelt (oder es elektrische Interferenz gibt), kommt für wenige Millisekunden Schrott an. Der Port bleibt aber offen, und in den meisten Fällen wird das kaum auffallen, vor allem, wenn das Steuerprotokoll, welches darüber läuft, Prüfsummen und / oder Acknowledgements nutzt.
Bei USB trennt sich der Port, und die Kommunikation ist unmöglich, bis das OS das Gerät wieder angemeldet (enumieriert) hat. Selbst dann sind die Handles ungültig. Ein gutes Programm muss also zyklisch prüfen, ob die USB-Verbindung noch steht, und, falls nicht, diese wieder aufbauen.

In diesem Zusammenhang habe ich im Industrieumfeld schon einige Probleme mit Teils kritischen Auswirkungen erlebt.
Da ist mir RS-232 / RS-485 zehnmal lieber. Es ist so simpel, das kaum etwas schiefgehen kann. Für Windows 95 geschriebene Tools funktionieren meist auf Anhieb mit modernen Systemen, da sie keine Treiber für die COM-Ports brauchen.

GPIB ist nach wie vor in der ATE-Branche (automatisches Test-Equipment) sehr weit verbreitet, weil es sehr stabil funktioniert. Es funktioniert ähnlich wie ein alter Parallelport, hat aber einige Spezialfeatures, welche Callbacks ähnlich zu Interrupts hinzufügen.
Langsam wird GPIB aber auch in diesem Bereich mit Ethernet ersetzt. Aber auch dort hat man ein Problem, sobald eine TCP-Verbindung abbricht.
 
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