OC UI Hersteller Unterschiede

Oliver_THR

Schraubenverwechsler(in)
Hallo an alle im Forum, hier ist jemand neues,.

Ich bin Kälteanlagenbauermeister und habe schon so machen Chiller für andre gebaut , aktuell baue ich mir einen Silentchiller welchen ich mit einer Wasserkühlung in meinen neuen Rechner einbinden möchte.

Ich würde gerne den Einstieg in das Thema OC finden bei der Recherche nach dem richtigen Mainboard bin ich doch etwas überfragt, was die Details angeht.

Folgende Frage habe ich an die Gemeinschaft: Worin unterscheiden sich den die OC Möglichkeiten der Mainboard-Hersteller bezogen auf die Software/ Bios / Anwendung.

Ich kann leider nicht einschätzen, wie gut oder anwenderfreundlich die OC Tools der Hersteller sind und wodurch sich die Hersteller unterscheiden. Worauf sollte man hier achten?


Beste Grüße

Oliver
 
Grundsätzlich sollte man eigentlich für OC keinerlei Softwaretools verwenden sondern die Einstellungen im BIOS des Boards direkt vornehmen. ;-)

Wer (stark) übertakten möchte sollte beim Board auf folgende Dinge achten:
1.) Chipsatz wählen der alle OC-Funktionen erlaubt, beispielsweise ein X570-Board für aktuelle Ryzen CPUs.
2.) Ein Board wählen, dass ausführliche OC-Optionen im BIOS anbietet (das tut praktisch jedes Board wenn man Punkt 1 beachtet hat), auch beispielsweise für RAM-(Sub)Timings.
3.) Ein Board wählen, das eine starke Spannungsversorgung der CPU mitbringt (kannste für AM4 beispielsweise hier nachsehen https://docs.google.com/spreadsheet...TJFqqVxdCR9daIVNyMatydkpFA/edit#gid=611478281)

Solche Software-OC-Tools machen unabhängig vom Hersteller nichts anderes, also aus dem Windows heraus BIOS-Einstellungen "im Flug" zu manipulieren. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Und kann auch mal unerwünschte Effekte haben (solche Tools haben schon viele viele CMOS-Resets erzwungen...). Man kann sowas fürs grobe ausloten verwenden um zeit zu sparen, beispielsweise ne feste Spannung einstellen, nen Benchmark starten und dann per Tool klickweise den Multiplikator anheben und schauen wann der PC den Bluescreen schmeißt. Aber grundsätzlich gilt je weniger solcher Tools man verwendet desto weniger Fehlerquellen hat man beim OC. Völlig unabhängig von Board oder Hersteller.

Nochwas: Wenn du über die Grenzen des "Alltags-OCs" hinauswillst wovon ich mit ner Kompressorkühlung mal ausgehe dann ist nichts mehr "Anwenderfreundlich", denn diese Regionen werden von 99,999% aller Anwender nicht verwendet. Hier kommste sowieso in Bereiche wo man sehr detaillierte Kenntnis von vielen BIOS-Optionen haben muss damit das funktionieren kann (und es müssen ganz andere Probleme gelöst werden wie beispielsweise kurzschlusserzeugende Kondenswasserentstehung wenn du unter den Taupunkt kühlst). Nicht umsonst üben die Leute die sowas tut über Jahre das OC mit Extremkühlungen bis gute Ergebnisse entstehen. Das ist nicht mehr so einfach wie "Normalo-OC". ;-)
 
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Alles klar, danke schon mal für deine Antwort. Ich kann aufgrund der relativen Feuchte den Taupunkt bestimmen und die Temperatur anpassen, fürs erste möchte ich nur genau an diese grenze gehen. Meine Skills würden dem ja auch noch nicht gerecht werden.

Ich schwanke im 300€ für ein Bereich zwischen ASUS, MSI oder Gigabyte . Also spielt es von der Nutzerfreundlichkeit oder der grundsätzlichen Möglichkeiten keine rolle?

Spannungswandler usw. ist mir klar, da gibt es ja aber bei den Meisten Herstellern brauchbare Modelle.

Bieten B550 Boards grundsätzlich nicht alle Möglichkeiten?
 
Ich kann aufgrund der relativen Feuchte den Taupunkt bestimmen und die Temperatur anpassen, fürs erste möchte ich nur genau an diese grenze gehen.
So lange du "nur" bis zu der Grenze gehst bist du noch nicht im Extrem-OC Bereich, dann würde ich mal sagen das ist stärkeres aber durchaus noch "normales" Übertakten. Das kann fast jedes X570-Board und auch die besseren B550er.

Ich schwanke im 300€ für ein Bereich zwischen ASUS, MSI oder Gigabyte . Also spielt es von der Nutzerfreundlichkeit oder der grundsätzlichen Möglichkeiten keine rolle?
Nicht wirklich. Jeder hersteller machts ein bisschen anders bei Bezeichnungen, Design usw. aber grundsätzlich können die höherwertigen Boards all dieser Hersteller alles was du benötigst (und mehr).

Bieten B550 Boards grundsätzlich nicht alle Möglichkeiten?
B550 ist einfach eine "Klasse" unter den X570ern. Mit dem Chipsatz an sich hat das nicht mal direkt was zu tun (die unterschieden sich im Wesentlichen durch Art und Anzahl von PCIe-Lanes und Anbindungen von Anschlüssen, nicht bei OC-Funktionen), aber die Zielgruppe der "B-Boards" ist eben eine andere als die der "Z-Boards" und entsprechend sind die Boardausstattungen in Funktionsvielfalt und auch hardwareseitig bei den Mosfets an die Zielgruppen angepasst.

Wenn man tatsächlich mit nem Kompressor anrückt würde ich persönlich schon zu einem "dickeren" X570er greifen (beispielsweise einem Gigabyte Aorus Master was für den Preis wohl die beste Spannungsversorgung bietet und wirklich so gut wie alles an OC-Optionen im BIOS was es gibt - da könntest du wenn du Lust hast auch mal 300W in einen 5950X schieben ohne dass das Board das stört), einfach um dem gerecht zu werden was so eine Kühlung möglich machen kann. Natürlich geht vieles auch mit einem gut ausgestatteten B550 Board aber dann geben die sich auch preislich nicht mehr viel.

Auch am Rande angemerkt falls noch nicht bekannt: Heutige CPUs sind bereits ab Werk mit ihren Boostfunktionen sehr nahe an ihrer möglichen Grenze und die Temperatur ist bei normalem OC nicht mehr der limitierende Faktor wie weit man kommt - du wirst (ohne in den Extrembereich zu gehen und sehr hohe Spannungen zu verwenden) mit nem Kompressor nicht weiter kommen als mit ner kleinen Wasserkühlung. Ryzen5000-CPUs machen ohne grobe Gewalt zu verwenden bei 5 GHz dicht. Völlig egal ob 30°C oder 90°C. ;-)
Was mit solcher Kühlung geht sind sehr hohe Allcore-Taktraten bei Vielkern-CPUs. Bedeutet du könntest einem 5950X 4,8GHz auf allen 16 Kernen entlocken (wo er normalerweise ab Werk um die 3,8-4,0 GHz schafft) - sowas benötigt tatsächlich SEHR gute Kühlungen. Aber die Spitzentaktraten wirst du wie gesagt kaum anheben können (ohne weit unter den Taupunkt zu gehen). Und: Je weniger Kerne desto geringer dein Vorteil durch die Kühlung. Es hat keinen großen Sinn etwa nur einen 5800X oder sowas zu benutzen.
 
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Die Frage ist halt erstmal ob du dir vom OC echte Mehrleistung erhoffst oder aus Spaß mit Chiller/Kompressor auf Rekordjagd gehen willst.
Für letzteres würde ich sagen tob dich lieber an ner alten Plattform wie S2011(-3) aus, das ist nicht so kostspielig beim Totalverlust und da ging auch noch richtig was gegenüber dem Stock-Zustand.
 
Danke für die ausführlichen Antworten, finde ich Klasse. :)

Was mit solcher Kühlung geht sind sehr hohe Allcore-Taktraten bei Vielkern-CPUs. Bedeutet du könntest einem 5950X 4,8GHz auf allen 16 Kernen entlocken (wo er normalerweise ab Werk um die 3,8-4,0 GHz schafft) - sowas benötigt tatsächlich SEHR gute Kühlungen. Aber die Spitzentaktraten wirst du wie gesagt kaum anheben können (ohne weit unter den Taupunkt zu gehen). Und: Je weniger Kerne desto geringer dein Vorteil durch die Kühlung. Es hat keinen großen Sinn etwa nur einen 5800X oder sowas zu benutzen.

Ich muss gestehen, ich hab die Situation dann falsch eingeschätzt, das ist ja auch eine Erkenntnis. Ich hatte wirklich an einen 5800x gedacht. Lässt sich über die Temperatur bei Intel mehr holen?

Die Frage ist halt erstmal ob du dir vom OC echte Mehrleistung erhoffst oder aus Spaß mit Chiller/Kompressor auf Rekordjagd gehen willst.

Ich habe vor den Chiller aus Spaß an der Sache zu bauen, die Rekordjagd ist kein Ziel, da ich an diesem Punkt einfach nicht bin. Ich kann halt gute Chiller bauen und die wollen auch mal benutzt werden.

Mit meinen Möglichkeiten will ich raus holen was geht, man lernt ja auch dazu. Wichtig ist mir, das ich das Limit bin und nicht meine Hardware. Sonst kaufe ich am ende 2 Mainboards.

Als Bsp. kann ich für mich sagen, das es keine Rolle spielt ob es ein Gigabyte Aorus Master, ASUS ROG STRIX X570-E oder MSI MEG X570 UNIFY das hab ich so richtig verstanden?

Wie ist das mit der GPU, kann diese von meinen Guten Wassertemperaturen profitieren?
 
Moderne GPUs wie CPUs takten schon freiwillig etwas höher wenn sie gut gekühlt werden.
Die meisten darauf folgende Optimierungen ausserhalb von Wettbewerbs-OC zielen heutzutage eher auf den Stromverbrauch als auf die Leistung. Der ist, wenn gleichzeitig ein Chiller läuft, bei dir ja aber anscheinend eher unerheblich.
Als Bsp. kann ich für mich sagen, das es keine Rolle spielt ob es ein Gigabyte Aorus Master, ASUS ROG STRIX X570-E oder MSI MEG X570 UNIFY das hab ich so richtig verstanden?
Ja, kannst du.
 
Lässt sich über die Temperatur bei Intel mehr holen?
Intel ist genauso ab Werk am Limit wie AMD auch. Bei INtel boosten die Top-CPUs bie 5,3 GHz und du kannst noch 100 MHz, mit Glück auch 200 MHz mehr rausquetschen und bei AMD boosten die Top-CPUs bis 5 GHz und du kannst noch 100 MHz mehr rausquetschen wenn dun gutes Sample erwischst. Die resultierende Performance ist roundabout die gleiche, aktuell mit leichtem Vorteil für AMD.

Wie gesagt: Maximaltaktraten auf einzelnen Kernen sind (im Bereich oberhalb von 0°C) nicht kühlungslimitiert. Diese Zeiten sind seit vielen Jahren vorbei.

Wie ist das mit der GPU, kann diese von meinen Guten Wassertemperaturen profitieren?
Wesentlich mehr als CPUs. GPUs sind technisch gesehen Chips mit Tausenden von Kernen (auch wenn man sie hier Shadereinheiten nennt) - und wie oben: je mehr Kerne desto eher die Limitierung durch Leistungsaufnahme und Kühlung. Aber auch hier: Erwarte nicht dass du da auf einmal 30% mehr Takt auflegen könntest nur weil die GPU 50 Grad kälter ist. Die Gewinne sind spürbar größer als bei CPUs (weil moderne GPUs wesentlich durch ihr leistungsbudget gebremst sind, selbst bei den 350W-Dingern heutzutage) aber du wirst auch eine RTX3080/3090 nicht sehr weit über 2 GHz bekommen, bei RX6800/6900 ist bei 2,7 GHz von AMD ein hartes Limit eingebaut (das sogar mit sehr guten Luftkühlern schon erreicht wird). Auch hier: Performanceseitig grob in etwa Gleichstand bei maximalem OC zwischen den Herstellern.

Bei GPUs hast du eher den Vorteil, dass sehr geringe Temperaturen die Leckströme massiv reduzieren. Bedeutet wenn du eine 300W-Karte kaufst und diese bei 30°C Last statt den üblichen 80°C betreibst wird die Karte ganz ohne dass du manuell was machst einiges höher Takten und dabei nur noch ~200-250W verbrauchen. Eine sehr geringe Betriebstemperatur macht die CHips heute nicht mehr wirklich schneller, aber deutlich effizienter. Wobei der Gesamtverbrauch mit Chiller natürlich SEHR viel ineffizienter sein wird - ein Chiller der über 300W netto an Wärmeleistung abführen kann bei 15°C Kühlerboden wird selbst wohl geschätzt im kW-Bereich liegen?^^
 
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Ich muss gestehen, ich hab die Situation dann falsch eingeschätzt, das ist ja auch eine Erkenntnis. Ich hatte wirklich an einen 5800x gedacht. Lässt sich über die Temperatur bei Intel mehr holen?

Theoretisch schon. Nur ist bei Intel eben der Wärmeübergang der limitierende Faktor.
Mit einer guten Wakü kann man es bei einem 10900k ab 400 Watt völlig vergessen, nicht weil die Radiatoren nicht mehr Wärme abführen könnten, sondern weil der Kühler die Wärme einfach nicht schnell genug wegbringen kann.
Ich glaube nicht, dass man da mit einem Chiller viel dran ändern kann.
 
Bei nem klassischen Chiller den man direkt auf die CPU packt schon. Nur ist das halt wieder der Extrembereich wo er nicht hin will (wegen Taupunkt usw.). Klar, Intels kriegste auch auf 6+ GHz hoch wenn du 1,7v reinschiebst aber dafür musste halt nicht nur 400W wegschaffen sondern auch weit unter 0°C runter.

Mit "normalen" Temperaturen oberhalb des Taupunktes sehe ich 5,5 GHz bei ~1,5v als maximales Ziel an wenn man Glück beim Sample hat. Bei AMD wärens 5,1 GHz bei ~1,5v. Da liegen in etwa die "Taktwalls" die, wenn man sie überschreiten will, halt eher Trockeneis und LN2 erfordern, mindestens aber ein mit Silikon eingepatschtes und isoliertes Board gegen Kondenswasser^^
 
Also ich merke schon, der Plan mit einem Chiller einen alltagtauglichen OC Rechner zu bauen ergibt wenig bis keinen Sinn, da der Temperaturbereich keinen Vorteil bringt und sich erst bei deutlich niedrigeren Temperaturen Vorteile ergeben.

Der Vorteil bei Anwendungs CPUs existiert für mich nicht, da ich keine derart anspruchsvollen Anwendungen habe. Somit kann dann der Chiller seine Stärken nicht ausspielen

In meinem Laien denke, dachte ich das die konstant niedrigen Temperatur der GPU und CPU dafür sorgt, das die Komponenten immer perfekt Boosten können. Wenn es aber heißt, dass da 80° oder 15° keinen Unterschied machen ist das im Prinzip witzlos.

Da dann der OC eh nur "Normal" ausfallen kann, ist die Frage nach den unterschieden der Mainbordherstelle wahrscheinlich in der Preisklasse wirklich marginal.

Dann such ich mir jemanden der die Passende Anwendung und das Interesse an einer Kooperation hat.


Im groben kann man im übrigen sagen, das der Taupunkt in einem Wohnraum bei ca. 13°C liegt, im Winter durchaus weiter unten. Aufgrund der Wärmeübergänge denke ich das jedoch mit kleinen Anpassung des Raumklimas der Taupunkt Risikofrei auf einen Wert von unter 10°C verschoben werden kann. darunter sehe ich ohne eine Isolation keine Möglichkeit.

Was den Wärmeabtrag bei Intel angeht, so ist es sicherlich nicht schwierig einen Leistungsfähigeren Kühler zu bauen. In Foren für Kälteanlagenbauer gibt es ja viele Ansätze.

Danke für die Viele Hilfe.
 
dachte ich das die konstant niedrigen Temperatur der GPU und CPU dafür sorgt, das die Komponenten immer perfekt Boosten können.
Das ist ja prinzipiell auch meistens so - nur bedeutet "perfekt boosten" halt noch immer in den üblichen Boostgrenzen von bis 5,3 bei Intel und bis 4,9 (effektiv 5 GHz, der Boost "überschießt" ein bisschen) bei AMD. Wie gesagt es bringt ja nicht "nichts", bei derart starker Kühlung kannst du die Mehrkern-Lasttaktraten durchaus weiter anheben als es bei normaler Kühlung ginge und CPUs/GPUs werden bedeutend effizienter, nur eben bleibt die Stabilitätsgrenze oben raus weiter etwa dort wo sie ist - deswegen hättest du einen wirklichen Performance-Mehrwert nur bei Workload auf sehr vielen Kernen. Für alles andere kommst du mit üblichen AiOs oder sehr starken Luftkühlern praktisch genauso weit.

Es ist halt am Ende eher eine Spielerei solche Systeme zu bauen, durchaus spaßig und interessant aber der praktische Nutzen davon ist nicht sehr hoch. Für "Spielerechner" quasi Null (oder nur recht gering wenn man die GPU so kühlt) und auch wenn man jetzt Workstations in Betracht zieht: Bevor man hohe Summen für einen Chiller ausgibt und eine CPU mit 16 Kernen am Vollanschlag 800 MHz höher taktet und nicht sicher sein kann ob das jetzt wirklich stabil ist und wie lange es hält (bei Workstations ja ein nicht zu unterschätzender Faktor) würde man das Geld halt einfach nehmen, dafür ne 32-Kern CPU kaufen, nen Standardkühler draufpacken und hätte mehr Leistung für weniger Geld und garantiert stabil und langlebig. Bis 64 Kerne ist das im privaten HEDT-Bereich gar kein Problem mehr.

Es wäre halt ein cooles Hobbyprojekt - für echte praktische Performance gibts weit bessere Lösungen oder je nach Segment halt technische Grenzen die auch eine Chillier nicht überwindet.
Ich will dir da auch keinesfalls die Lust nehmen, das dient nur darum die Enttäuschung zu vermeiden wenn du einen 5800X auf 10°C runterkühlst und dann feststellen musst dass er trotzdem keine 300 MHz im Maxboost höher kommt als vorher.
 
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