Nvidia P106-090: Resteverwertung für Krypto-Miner ohne Geforce-Logo

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Wir reden hier von CPUs, GPUs uns eventuell noch RAM, bei PCs und nicht von kritischer Infrastruktur.

Tatsache ist, dass das ganze seit einziger Zeit kaum bis garkeine Rolle spielt. Probleme mit Elektromigration haben noch nicht einmal Extremübertakter und das wären die Ersten, bei denen das auffallen würde.
Wie ich es hasse, wenn jemand mit "Tatsache ist..." oder "Fakt ist..." ankommt, obwohl er eigentlich genau weiß, dass er sich auf einem Gebiet bewegt, von dem ihm scheinbar jegliche Ahnung fehlt. Ich habe dir gerade eben dargelegt, warum auch und insbesondere Übertakter damit Probleme haben. Du musst die Informationen schon lesen.
Diese bemerken die EM ganz einfach und auch teilweise recht früh daran, dass ihre übertakteten CPU/GPU plötzlich die Arbeit verweigert und (wenn überhaupt) nur mit bisher unproblematischer Übertaktung weiterlaufen, wenn die Spannung zusätzlich erhöht wird. Nicht selten hilft aber auch das nicht mehr und der Takt muss reduziert werden.
In Foren liest man dann gerne von "ausgenudelten CPUs/GPUs".
Gerade der oben verlinkte Haswell-E 5960X ist da hervorzuheben, der (so man nicht aufpasste) von Usern geradezu hingerichtet wurde, weil (Zitat) "Users should avoid running Prime95 small FFTs on 5960X CPUs when overclocked. Over 4.4GHz, the Prime software pulls 400W of power through the CPU. It is possible this can cause internal degradation of processor components."
Das Problem ist Grundlegend bei jeglicher Halbleiterherstellung (betrifft auch nicht nur die Chips, sondern auch Platinen und deren Leiterbahnen an sich). Es ist toll, dass du die EM einfach mal eben für obsolet erklärst. Vielleicht rufst du dann auch mal bei Siemens, Nvidia, AMD, Intel, Qualcomm und wie sie alle heißen durch und sagst ihnen, dass das Thema von dir gelöst wurde, sie die Forschung einstellen können.
CPUs und GPUs sind außerdem genau genommen höchst kritische Infrastruktur. Es gibt nämlich auch noch eine Welt außerhalb des heimischen Desktoprechners (Rechenzentren, Serverfarmen, Supercomputer, etc. pp.).
Du kannst mir glauben, ich weiß was das ist und wie es sich auswirkt.
Mit dem Glauben habe ich es nicht so. Ich bevorzuge generell Wissen.
Natürlich müssen sie irgendwie darauf hinweisen, wenn sie nicht für die CPUs blechen wollen, die durch das Übertakten draufgehen. Tatsache ist allerdings, dass es seit dem Core2Duo (und auch davor bei den letzten P4 Versionen) keinen Massenexitus durch Elektromigration gegeben hat. Solange den Extremübertaktern nicht haufenweise die CPUs abrauchen, kann man das Problem als Normalverbraucher fast schon ignorieren.
Nein, das ist kein simpler Garantievermeidungstrick. Die Garantie kann man schon einfach durch den Ausschluss von Übertaktung des Produkts verweigern (was übrigens fast alle Hersteller tun).
Als Normalverbraucher kannst du das natürlich ignorieren. Nur ist hier eben nicht die Rede von "Normalverbrauchern", sondern von 24/7/365 Volllastnutzern zwecks Mining und Übertaktern.
Es gibt Wege, der EM zumindest entgegenzuwirken, sie etwas zu verlangsamen. Aber eliminieren geht (zumindest nach aktueller Forschung) nicht.
Die Nutzung von Hardware unter Dauerlast oder außerhalb der Spezifikation wird immer und ausnahmslos in einer reduzierten Lebensspanne und mit der Zeit auch eingeschränkten Übertaktbarkeit einhergehen.

Das Schrotten von Karten durch das Mining führt übrigens dann auch zu solchen Gegenreaktionen:
Mining-Nachfrage - Garantieverlust und 10.000 Dollar Preis als Losung? - GameStar
Inno 3D warnt angeblich vor Mining-Einsatz bei GTX1060 6GB Ichill x3 V2
 
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CPUs und GPUs sind außerdem genau genommen höchst kritische Infrastruktur. Es gibt nämlich auch noch eine Welt außerhalb des heimischen Desktoprechners (Rechenzentren, Serverfarmen, Supercomputer, etc. pp.).

Wobei meistens einfach die Platine o.ä. abraucht. Allein deshalb sollten kritische Systeme redundant sein und regelmäßig gewartet werden.

Das mit den Preisen hängt einfach damit zusammen, das die Hersteller die Nachfrage nicht decken können und sich die Gamer beschweren, die eben nicht bereit sind 500€ für ne RX580 zu zahlen.
 
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Hatte ich angesprochen und sieht man auch schön auf der Folie 16. Redundanz ist selbstredend. Jedoch ist diese ein nicht unerheblicher Kostentreiber (ein Supercomputer ist schon teuer genug), der dann schon übersichtlich gestaltet werden will (beispielsweise diversitäre oder N+1-Redundanz).
Auch beseitigt das das Problem an sich nicht. Eine Minimierung der EM wäre (wie gesagt) nicht nur dort wichtig, sondern ganz generell.

Der Feind auf dem Chip
Elektromigration stellt ein zunehmendes Problem in der Mikroelektronik
dar, da durch fortschreitende Strukturverkleinerung mit immer kleineren
Leiterquerschnitten die Stromdichte in elektronischen Schaltungen
stetig zunimmt. Moderne Analogschaltungen berücksichtigen diesen
Effekt oft bereits, während digitale Schaltungen mit ihren geringen
und alternierenden Strömen bisher davon weitgehend verschont
blieben. Es ist jedoch abzusehen, dass sich zukünftig Elektromigration
auch in digitalen Schaltungen nicht mehr ignorieren lässt, was
weitreichende Konsequenzen haben wird.

Mir ging es bei der Verlinkung nicht um die Preise, sondern um den Inno3D-Aufkleber. Auch unsere Händler sind ja nicht gerade angetan davon, wenn mal wieder ein Servicefall mit 10 Grafikkarten im Paket aus Russland eintrifft. Man ist doch mittlerweile leicht gereizt und hat keinen Bock mehr.
 
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Nvidia zu Pascal: "Maximale Spannung verkurzt Lebensdauer auf ein Jahr"

natürlich wird beim mining nicht die maximale spannung gefahren, wenn es nicht sein muss. aber der effekt ist so ziemlich derselbe, wenn die gpu ständig mit hohen strömen gefüttert wird.

Da es beim Mining um Profit und nicht um kurzfristige Rekordjagd geht, werden die meisten Miner die Karten deutlich undervolted fahren. Nvidia-Chips laufen i.d.R. noch bei 1600-1700 MHz und 0,8 Volt, AMD-Chips ebenfalls deutlich unter einem Volt. Beim Ethereum-Mining wird zudem der Chiptakt zurückgefahren, sodass auch hier eine geringere Belastung entsteht. Alles in allem glaube ich nicht, dass dergestaltes Mining die GPU besonders stark belastet.
 
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Ich dachte einige Hersteller beschweren sich über die gestiegene Anzahl an RMAs durch Mining?
Also dürfte es zumindest in einem gewissen Ausmaß der Lebensdauer nicht zuträglich sein.
 
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Da es beim Mining um Profit und nicht um kurzfristige Rekordjagd geht, werden die meisten Miner die Karten deutlich undervolted fahren. Nvidia-Chips laufen i.d.R. noch bei 1600-1700 MHz und 0,8 Volt, AMD-Chips ebenfalls deutlich unter einem Volt. Beim Ethereum-Mining wird zudem der Chiptakt zurückgefahren, sodass auch hier eine geringere Belastung entsteht. Alles in allem glaube ich nicht, dass dergestaltes Mining die GPU besonders stark belastet.
Einerseits stimme ich zu, und anderseits nicht. Begründung liegt darin, das sich die meisten Miner nicht die Mühe machen alle Hundert oder Tausend karten oder gar mehr in einer Minerfarm anzupassen. Denke mal die werden sie alle einbauen, und auf Standard fahren. Einzig wenn sich der Gewinn extrem steigern lassen würde durch die Anpassungen dann vielleicht noch. Nur ob sich wirklich Viele die Mühe machen, wage ich zu bezweifeln.
Insgeheim hoffe ich ja mal auf einen schönen fetten Crash für alle krypto Währungen, damit dieser Mist langsam mal aufhört.

PS: Und Vettel wieder mal draussen wegen technischen Defekt, Oh man.
 
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Einerseits stimme ich zu, und anderseits nicht. Begründung liegt darin, das sich die meisten Miner nicht die Mühe machen alle Hundert oder Tausend karten oder gar mehr in einer Minerfarm anzupassen. Denke mal die werden sie alle einbauen, und auf Standard fahren. Einzig wenn sich der Gewinn extrem steigern lassen würde durch die Anpassungen dann vielleicht noch. Nur ob sich wirklich Viele die Mühe machen, wage ich zu bezweifeln.
Insgeheim hoffe ich ja mal auf einen schönen fetten Crash für alle krypto Währungen, damit dieser Mist langsam mal aufhört.

PS: Und Vettel wieder mal draussen wegen technischen Defekt, Oh man.

Wenn man den Stromvebrauch um ~30W senken kann dann sind das s ~3€ pro Monat/Karte. Und dass schafft man ohne viel tun zu müssen.
Wenn man dann 100 Karten aht dan rechnet sich das sehr sehr schnell.
 
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Die Miner sind auch nicht blöd. Eine Karte mit null Wiederverkaufswert kaufen um ein ein paar € zu sparen wird niemand mit etwas Verstand machen. Somit entlasten diese verkrüppelten Karten gar nicht den Markt, sondern sind nur eine zusätzliche Einnahmequelle für nvidia.

Ich denke, dass solche Karten sowieso nur für die großen Miner interessant sind, die ein paar hundert Karten haben. Für die kleineren Minder macht es natürlich eher sinn eine normale Karte zu kaufen. Ich würde heute keine gebrauchte Karte mehr kaufen wollen... das die 24/7 gearbeit hat, wäre mir zu riskant...
 
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Ich kaufe im Moment 290(x) für super günstige Preise gebraucht. Davon sind sicherlich die meisten fürs Mining genutzt worden, manche geben es jedenfalls offen zu. Die sind jetzt mit hohen Stromkosten für die meisten unrentabel. Das Problem hab ich nicht und so kann ich 28-30Mh/s zum Schnapper hinzufügen.
Ich habe von Minern, noch nicht eine minderwertige Karte bekommen, aber schon etliche richtig versiffte Nikotinekel von privat( alle natürlich immer mit TOP Zustand angegeben). (Unter)Taktbarkeit war durch die Bank zufällig. Habe eine Matrix 290x von Privat ( Mutti mit Sohn) die will 1,07V für 1000MHz und habe eine PCS+ vom Miner, die Minimum seit letztes Jahr 24/7 lief, welche 0,87V will für 1000Mhz.

Da die neusten Karten kleinere Fertigungsverfahren haben, kann es da natürlich anders sein. Bei den 290(x) ist es jedenfalls egal wie lange die gelaufen sind. :)
 
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Wenn man den Stromvebrauch um ~30W senken kann dann sind das s ~3€ pro Monat/Karte. Und dass schafft man ohne viel tun zu müssen.
Wenn man dann 100 Karten aht dan rechnet sich das sehr sehr schnell.

Dem würde ich zustimmen, wenn Miningfarmen denn in Deutschland stehen würden. Tun sie aber nicht. In Russland zahlt man beispielsweise ~1,2 Cent pro Kilowattstunde (Deutschland >30 Cent).
Wir reden hier ja nicht vom privaten Miner, der das nebenan "for fun" mit minimalem Gewinn (wenn überhaupt noch) betreibt.
Die ausgenudelten Karten aus den Ecken dieser Welt werden außerdem natürlich nicht im Billigland (Ort der Farm) auf den Gebrauchtmarkt geworfen, sondern landen über Strohmänner dort, wo sie den höchsten Wiederverkaufswert erzielen (also zum Beispiel bei uns).
Denn das macht dann tatsächlich einen signifikanten Unterschied aus.
 
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Wie ich es hasse, wenn jemand mit "Tatsache ist..." oder "Fakt ist..." ankommt, obwohl er eigentlich genau weiß, dass er sich auf einem Gebiet bewegt, von dem ihm scheinbar jegliche Ahnung fehlt. Ich habe dir gerade eben dargelegt, warum auch und insbesondere Übertakter damit Probleme haben. Du musst die Informationen schon lesen.

Dann schauen wir uns mal die Fakten an:

Gab es Probleme mit Sandy Bridge incl E?
=> Nein, also hat der 32nm Prozess in dieser Hinsicht keine Probleme.

Gab es Probleme mit Ivy Bridge incl E?
=> Nein, also hat der 22nm Prozess in dieser Hinsicht keine Probleme.

Gab es Probleme mit Hasswell incl E?
=> Nein, also hat der 22nm Prozess in dieser Hinsicht weiterhin keine Probleme.

Der 14nm Prozess ist jetzt ein wenig jünger, es gibt ihn jedoch schon seit über 2,5 Jahren. Gab es Probleme mit Broadwell, Skylake, Kabylake, Broadwell E?
=> Nein, also hat der 14nm Prozess in dieser Hinsicht, zumindest bislang, keine Probleme.

Bei den AMD FX CPUs ist es das gleiche, da ist der 32nm Prozss ausgereift.

Bislang gibt es keine Probleme und das ist nun mal eben Fakt. Wie es mit den 14nm Prozessen von TSMC und GloFo aussieht weiß man noch nicht, dafür sind sie noch nicht lange genug auf dem Markt, bisher gibt es jedoch keine Anzeichen, dass es Probleme gibt.

Diese bemerken die EM ganz einfach und auch teilweise recht früh daran, dass ihre übertakteten CPU/GPU plötzlich die Arbeit verweigert und (wenn überhaupt) nur mit bisher unproblematischer Übertaktung weiterlaufen, wenn die Spannung zusätzlich erhöht wird. Nicht selten hilft aber auch das nicht mehr und der Takt muss reduziert werden.

Die Elektromigration bemerkt man daran, das die CPU tot ist, ohne dass es zuvor zu Temperaturproblemen, Ausfällen usw. gekommen. Alles läuft klasse, doch plötzlich ist irgendwas hin,da hilft auch kein Taktsenken oder reduzieren der Spannung. Genau dieses Phänomen hat man eben nicht, Die CPUs laufen seit Jahren durch, es gibt keine Massenausfälle übertakteter CPUs.

Gerade der oben verlinkte Haswell-E 5960X ist da hervorzuheben, der (so man nicht aufpasste) von Usern geradezu hingerichtet wurde, weil (Zitat) "Users should avoid running Prime95 small FFTs on 5960X CPUs when overclocked. Over 4.4GHz, the Prime software pulls 400W of power through the CPU. It is possible this can cause internal degradation of processor components."

Das klingt nicht nach Elektromigration, sondern eher nach Problemen mit der Abwärme, bei Elektromigration degradieren alle Transistoren, die mit der erhöhten Spannung laufen, also auch RAM Controller usw.. Es wäre also nicht wichtig was auf den CPUs ausgeführt wird,, sonder dass die Transistoren möglichst permanent mit der höheren Spannung betrieben wurden.

Das Problem ist Grundlegend bei jeglicher Halbleiterherstellung (betrifft auch nicht nur die Chips, sondern auch Platinen und deren Leiterbahnen an sich).

Ja, es betrifft im Prinzip jeden Halbleiter und übrigens auch jeden Leiter, wenn sich das Problem allerdings erst nach einigen Tausend Jahren auswirkt, dann kann man es Problemlos als nicht relevant für normale Nutzer bezeichen. Ich würde die praktische Grenze bei etwa 10 Jahren Dauerlast ziehen und das kann man, dank der Extremübertakter, auch für normales Übertakten sagen.

Es ist toll, dass du die EM einfach mal eben für obsolet erklärst.

Ich hasse es, wenn mir jemand Müll unterstellt, den ich so nie Gesagt habe. Das Problem ist nicht obsolet, man hat es nur im Griff, da besteht ein großer Unterschied. Wobei ist für die 14nm Grakas und Zen CPUs die Hand nicht ins Feuer legen würde.

Vielleicht rufst du dann auch mal bei Siemens, Nvidia, AMD, Intel, Qualcomm und wie sie alle heißen durch und sagst ihnen, dass das Thema von dir gelöst wurde, sie die Forschung einstellen können.

Zum Thema, dass du mir Mist unterstellst, den ich nicht gesagt habe: siehe den vorigen Absatz. Intel und AMD haben das Problem wohl unter Kontrolle, bei Nvidia und Qualcomm sollte man sich an TSMC wenden, die haben damit mehr zu tun. Was Siemens für einen Mist fabriziert, das weiß ich nicht, um ehrlich zu sein ist mir das auch egal, seit sie Infineon ausgegliedert haben.

CPUs und GPUs sind außerdem genau genommen höchst kritische Infrastruktur. Es gibt nämlich auch noch eine Welt außerhalb des heimischen Desktoprechners (Rechenzentren, Serverfarmen, Supercomputer, etc. pp.).

Seufz,
ich habe dir schonmal gesagt, dass es mir um PCs geht, nicht um Server, Supercomputer, smarte Dildos oder sonstige Dinge. Im übrigen sind das alles Beweise für die Tatsache, dass man die Elektromigration im Griff hat, sonst könnte man einen Supercomputer fast nicht betreiben, wenn die CPUs nach weniger als einem Jahr das Zeitliche segnen würden. Auch da ist kein Massenexitus bekannt.

Nein, das ist kein simpler Garantievermeidungstrick. Die Garantie kann man schon einfach durch den Ausschluss von Übertaktung des Produkts verweigern (was übrigens fast alle Hersteller tun).

Nein, kannst du nicht, in den USA sind die Mainboardhersteller z.B., mit etwas Pech, ganz schnell dran, wenn sie die Nutzer zum Übertakten ermunterst, auch in Deutschland kann man einem einen Strick daraus drehen. Deshalb muß man darauf aufmerksam machen, damit man seiner Kundschaft nicht am Ende noch die CPUs blechen darf.

Es gibt Wege, der EM zumindest entgegenzuwirken, sie etwas zu verlangsamen. Aber eliminieren geht (zumindest nach aktueller Forschung) nicht.
Die Nutzung von Hardware unter Dauerlast oder außerhalb der Spezifikation wird immer und ausnahmslos in einer reduzierten Lebensspanne und mit der Zeit auch eingeschränkten Übertaktbarkeit einhergehen.

Wenn die Energie der Elektronen nichtmehr ausreicht, die Atome aus ihrem Verbund zu lösen, dann ist das Problem eliminiert, kostet eben enorm viel Leistung. Aber wie gesagt, wenn sich das Problem erst in tausenden von Jahren auswirkt, dann kann man es getrost ignorieren, da PCs, im Schnitt, nach 5 Jahren ausgemustert werden.


Klar drücken sich die Hersteller vor allem, wo sie erhöhte Garantie leisten müssen. Im Dauerbetrieb sind bisher die Lüfter die Achillesferse, die gehen lange, bevor die Elektromigration Terror macht, kaputt.

Wie haben jetzt über 1 Jahr Mining mit GPUs für Ethereum und etwas über 7 Jahre Bitcoinmining und bisher gab es absolut keine Klagen über die Elektromigration.

Dem würde ich zustimmen, wenn Miningfarmen denn in Deutschland stehen würden. Tun sie aber nicht. In Russland zahlt man beispielsweise ~1,2 Cent pro Kilowattstunde (Deutschland >30 Cent).
Wir reden hier ja nicht vom privaten Miner, der das nebenan "for fun" mit minimalem Gewinn (wenn überhaupt noch) betreibt.
Die ausgenudelten Karten aus den Ecken dieser Welt werden außerdem natürlich nicht im Billigland (Ort der Farm) auf den Gebrauchtmarkt geworfen, sondern landen über Strohmänner dort, wo sie den höchsten Wiederverkaufswert erzielen (also zum Beispiel bei uns).
Denn das macht dann tatsächlich einen signifikanten Unterschied aus.

Stromverbrauch zieht immer weitere Kosten nach sich und sei es die Kühlung oder das Netzteile mit höherer Leistung angeschafft werden müssen (letzteres dürfte kritisch sein). So oder so wären die Leute blöd, wenn sie die Spannung nicht senken würden, man kann das ja auch automatisieren, die installieren die einzelnen Miner garantiert nicht von Hand.
 
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@Pu244
Ich habe dir alles Nötige (inkl. wissenschaftlichem und technischem Background) an die Hand gegeben. Wenn man sich so tapfer weigert, irgendetwas nachzulesen, auch nur die einfachsten elektrotechnischen Grundlagen nachzuvollziehen, die aufgezeigten Probleme zu erfassen, die Praxisbeispiele zu verstehen...
Ich bin einfach kein Zauberer.
 
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@Pu244
Ich habe dir alles Nötige (inkl. wissenschaftlichem und technischem Background) an die Hand gegeben. Wenn man sich so tapfer weigert, irgendetwas nachzulesen, auch nur die einfachsten elektrotechnischen Grundlagen nachzuvollziehen, die aufgezeigten Probleme zu erfassen, die Praxisbeispiele zu verstehen...
Ich bin einfach kein Zauberer.

Wenn du meinst, dann glaube weiterhin an die EM, die CPUs und Grakas binnen Monaten ruiniert. Mein i7 3770 geht jetzt ins 6. Lebensjahr und er erfreut sich immer noch bester Gesundheit, obwohl ich wahrlich nicht pfleglich mit ihm umgegangen bin. Im Moment gibt mir die Praxis recht und ich hoffe, dass sich dies nicht sobald ändert.
 
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Wenn du meinst, dann glaube weiterhin an die EM, die CPUs und Grakas binnen Monaten ruiniert.
Hat halt überhaupt niemand gesagt.
Siehe:
Hat ja auch niemand behauptet, dass dieser Effekt innerhalb eines halben/dreiviertel Jahres schon massiv zutage treten muss (jedoch auch kann).

Für eine weitere Diskussion mit dir fehlt leider jegliche Grundlage. Du verstehst einfach gar nicht, worum es geht (willst es auch scheinbar gar nicht), akzeptierst Grundlagen der Technik per se nicht und um Nachhilfe zu geben, die dann doch auf unfruchtbaren Boden landet, ist mir mein kurzes Wochenende dann doch zu schade.
Welche Faktoren zur EM führen, warum nicht jede Struktur zum gleichen Zeitpunkt an ihr leidet... alles verlinkt und erklärt. Arbeite dich ein oder lass es.
 
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Hat halt überhaupt niemand gesagt.
Siehe:


Für eine weitere Diskussion mit dir fehlt leider jegliche Grundlage. Du verstehst einfach gar nicht, worum es geht (willst es auch scheinbar gar nicht), akzeptierst Grundlagen der Technik per se nicht und um Nachhilfe zu geben, die dann doch auf unfruchtbaren Boden landet, ist mir mein kurzes Wochenende dann doch zu schade.
Welche Faktoren zur EM führen, warum nicht jede Struktur zum gleichen Zeitpunkt an ihr leidet... alles verlinkt und erklärt. Arbeite dich ein oder lass es.

Du scheinst den entscheidenden Punkt nicht zu verstehen: damit sie ins Gewicht fällt, muß die Elektromigration binnen etwa 1-3 Jahren zuschlagen, erst dann bekommt man damit ein Problem bei gebrauchten Miningkarten und auch nur, wenn die Karten annähernd so lange gelaufen sein können (sprich bei 3 Jahren realer Lebensdauer wäre es kein Problem, die Karte nach 1,5 Jahren zu kaufen).

Da Nvidia die Lebensdauer auf 5 Jahre festgelegt hat (d.h. sie könnten sogar wesentlich länger laufen) und die Karten noch undervoltet werden, spielt das eben keine Rolle, jedenfalls im Vergleich zu anderen Gefahren des Gebrauchtmarkts. Wer schon ein Problem damit hat, dass seine Hardware 1 Jahr ohne Unterbrechung gelaufen sein könnte (und das sogar nur Untervoltet), der sollte generell keinerlei gebrauchte Hardware kaufen.

Von daher scheint jede Diskussion mit dir fruchtlos zu sein, da du den entscheidenden Punkt nicht verstehst oder ihn bewußt ignorierst.
 
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Du scheinst den entscheidenden Punkt nicht zu verstehen: damit sie ins Gewicht fällt, muß die Elektromigration binnen etwa 1-3 Jahren zuschlagen, erst dann bekommt man damit ein Problem bei gebrauchten Miningkarten und auch nur, wenn die Karten annähernd so lange gelaufen sein können (sprich bei 3 Jahren realer Lebensdauer wäre es kein Problem, die Karte nach 1,5 Jahren zu kaufen).
Völliger elektrotechnischer/physikalischer Unfug. Die Zeit bis zum Bemerken der Auswirkungen einer EM ist abhängig von der verwendeten Spannung, Temperatur, Feuchtigkeit und natürlich auch der Last. Weiter wichtigen Einfluss üben die verwendeten Materialien, intrinsische und extrinsische Kontaminationen, Rückstände aus Leiterplattenprozessen usw. aus (alles verlinkt).
Je nach Einsatz(-Gebiet) kann die EM eher früher als später Effekte verursachen. Das ist teilweise reines Lotto. Denn man kann zwar Spannung, Temperatur und Last beeinflussen, die anderen genannten als Endkunde aber nur sehr bedingt bis gar nicht. Durch den Ionentransport wird (wie schon zuvor erklärt) der Tod der Struktur nicht automatisch das erste Symptom, sondern ein immer höher werdenden elektrischen Widerstand, daraus resultierend Unzuverlässigkeit (die CPU/GPU schafft dann beispielsweise ihren Takt plötzlich nicht mehr [Bluescreens oder plötzliche Abstürze in Spielen sind die Folge] und benötigt mind. eine Spannungserhöhung oder gar eine Taktreduktion) und im Endstadium der Tod.
Das dürfte so einigen bereits begegnet sein, ohne dass sie diese Symptome gezielt der (richtigen) Ursache zuordnen konnten.
Da Nvidia die Lebensdauer auf 5 Jahre festgelegt hat (d.h. sie könnten sogar wesentlich länger laufen) und die Karten noch undervoltet werden, spielt das eben keine Rolle, jedenfalls im Vergleich zu anderen Gefahren des Gebrauchtmarkts. Wer schon ein Problem damit hat, dass seine Hardware 1 Jahr ohne Unterbrechung gelaufen sein könnte (und das sogar nur Untervoltet), der sollte generell keinerlei gebrauchte Hardware kaufen.

Nvidia garantiert, dass u.a. die EM unter den von ihnen definierten Bedingungen (Taktrate, Spannung, Temperatur, Umgebung, Last [Gaming vs. Professional], etc. pp.) frühestens in 5 Jahren bemerkbar wird.
Wer die Chips/Karten anders belastet (und dies tun die Hersteller von sich aus mit Werks-OC), muss selbstverständlich mit einer möglichen Verkürzung rechnen (deswegen reduzieren viele Hersteller die Garantie entsprechend, so sie überhaupt mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistungsansprüche anbieten oder sich darüber rausreden, dass Garantie nur Händlern gewährt wird, die selbst entscheiden sollen, ob sie diese an Endkunden weitergeben). Was man tun kann, um die Lebenserwartung dann wieder etwas anzuheben, erschließt sich jedem halbwegs technisch affinen anhand der Ursachen (und wurde ebenfalls auch bereits verlinkt).

Wer mal eine Miningfarm gesehen hat...
YouTube
Da wird nicht viel Zeit auf "Heruntertakten" und optimieren verschwendet. Es wird der billigste Standort gewählt, Regale aufgebaut, reingedrückt, was stock halbwegs effizient ist und ab dafür.
Was z.B. unter Dauerlast plötzlich Bluescreens wirft und nicht reklamiert werden kann, wenn eine Farm umziehen muss, sich nicht rentiert oder Karten auf den Markt kommen, die sich besser zum Mining eignen, wird dem Gebrauchtmarkt zugeführt.
Da kann man Glück haben, da kann man den letzten ausgelutschten Scheintoten erwerben.
Der Gebrauchtmarkt für Hardware ist aber in der Tat nicht nur wegen Mining oder ausgelutschter Übertakterhardware recht risikobehaftet. Auch wegen "gebackener Hardware" oder dem schönen Beispiel des "Raucherhaushalts" sollte sich jeder tatsächlich überlegen, ob man solche Hardware kaufen möchte.

Selbst wenn GPU-Undervolting betrieben wird (was sehr unwahrscheinlich ist, da Stromkosten kaum das Problem für die nennenswerten Farmen sind [ebenfalls verlinkt und erklärt: China/Russland]), bedeutet das nicht, dass man aus dem Schneider ist, denn der RAM und andere Bauteile sind auch von der EM betroffen, auf dauerhafte Volllast nicht ausgelegt.

Von daher scheint jede Diskussion mit dir fruchtlos zu sein, da du den entscheidenden Punkt nicht verstehst oder ihn bewußt ignorierst.
Na dann sind wir uns ja einig. Also zumindest was die Sinnlosigkeit dieser Diskussion angeht. Die Belege lieferte (wie so oft in diesem Forum) nur ich. Meine Kontrahenten arbeiten irgendwie durchweg mit dem "Glauben" und dass in ihrem Mikrokosmos Physik keine Anwendung findet.

Ich bin immer wieder entzückt.
 
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Hoffentlich entspannt sich bald die Lage dadurch.
Allerdings sollte es ja eher Mining-Karten mit Polaris Chip geben, da diese ja eine bessere Hashrate besitzen. Das würde die Lage auf jeden Fall besser entspannen.
 
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Bzgl. Mining:

Warum gehen immer alle nur davon aus, dass Ethereum gemined wird?

Diese Graka aus dem Artikel ist zwar "brauchbar" für Ethereum, aber durch die geringe Leistung für den Rest Zcash z.B. (also Equihash) kaum brauchbar bzw. sehr langsam. Denn dort ist auch der Takt wichtig.
Dasselbe gilt zB für Vertcoin (Lyra2RevV2) und Lbry (Lbry).

Außerdem gab es letztens eine Eth-Difficulty Bomb, die das Mining deutlich uninteressanter gemacht hatte. Soll "entschärft" werden, mal sehen was passiert.
Und in ca. einem Jahr oder ein bisschen mehr, soll ja Eth-Mining gar nicht mehr möglich sein (PoS) - Bis dahin gibt es aber bestimmt auch n paar Diff-Bombs, die das Eth-Mining-Interesse senken sollten.

Ergo sind diese Eth-ONly-Mining-Karten eine sehr schlechte Investition. Vom Wiederverkaufswert gar nicht erst anzufangen ;)

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Was mich interessieren würde ist, ob die Lüfter das 24/7 über 1-2 Jahre mitmachen der Grafikarten?
Da drehen die Grakas dann vllt. mit manuellen Lüftersettings dauerhaft mit 80-100% Leistung. Immerhin ist die Konstanz beim Lüfter gut, oder auch das nicht?

Das müsste doch fehleranfällig sein, oder irre ich mich da? Bin da kein Fachmann für Elektrobauteile etc. interessieren würde mich so eine Lüfterlebensdauer dann doch.

Das könnte dann am Gebrauchtmarkt die Käufer treffen. Intakte Graka und nach n paar Wochen macht sich das dauerhafte Mining bemerkbar in Form von Lüfterdefekten oder sonstigem.

Auch das 24/7 ist nicht gut für die Grakas, selbst undervolted. Wie oft liest man von defekten Grakas, die nur zum Spielen benutzt wurden (meist nach der Garantiezeit..)..
Aber durch das downvolten hält sich das eher in Grenzen. Schlimm wäre es natürlich Stock-Speed 24/7 Mining zu betreiben und die Grakas (nvidia 1060 zB) gönnen sich 1.06v (denke, das war @Stock) oder gar mehr..
 
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Dann enden sie wohl als PhysiX-Beschleuniger...:ugly:
 
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Es ist doch unfug, dass die Lebenszeit verkürzt wurde. Die GPU's sind zwar immer unter Vollast, aber sowohl untertaktet als auch vermutlich bei den meisten nicht mit optimierten Lüfterkurven betrieben worden. So lange es ein gutes Kühldesign ist was alle wichtigen Komponenten abdeckt dürfte das keine Probleme machen...


Jaja, das behaupten immer die Miner. Komisch nur, dass die Hersteller bei den Miningkarten die Garantie radikal einschränken. Machen sie bestimmt, weil sie glauben, dass die Garantie eh keiner in Anspruch nehmen muss.
 
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