Nio ET5 verspricht 1.000 Kilometer elektrische Reichweite

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Mit dem Nio ET5 hat der chinesische Hersteller einen Konkurrenten zum Tesla Model 3 vorgestellt. Bis zu 1.000 Kilometer Reichweite verspricht man im CLTC mit dem großen Akku.

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Deren Aktie hat einen ordentlich Abwärtstrend seit Januar. Ca. -45% seit Jahrebeginn.
Heute so weit abgerutscht, dass der Stand von Oktober 2020 erreicht wurde.
 
Für den "Normal-User" reichen auch 200-300km Reichweite für den (Pendler) Alltag wenn es am Start und/oder Zielpunkt eine Lademöglichkeit gibt. Hier reicht auch oft die Leistung einer Steckdose.
Interessant wäre dann die Schnelladefähigkeit wenn man auf Strecke unterwegs ist. Ist sie Leistungsstark, dann kann man auch mit einen "kleinen" Akku größere Strecken bequem überbrücken.



Viele Grüße,
stolpi
 
Das will sich doch niemand freiwillig antun, schon gar nicht so einen Rückschritt bei einem Neuwagen hinnehmen.


Was für einen Rückschritt?
Du hast quasi jeden Tag einen "vollgetankten" Wagen vor der Tür stehen. Für 100-200km am Tag braucht es keinen SUV-Sytle PKW mit 1000km Reichweite. Vom Anschaffungspreis mal ganz abgesehen.
Für die meisten Nutzer wäre von den Leistungsdaten der Kandi bzw. Geometry EX3, VW e-Up, Twingo Electric oder auch der Dacia Spring das ideale Alltagsauto.


Viele Grüße,
stolpi
 
Deren Aktie hat einen ordentlich Abwärtstrend seit Januar. Ca. -45% seit Jahrebeginn.
Heute so weit abgerutscht, dass der Stand von Oktober 2020 erreicht wurde.
Der Laden hat ja auch nach meinem Kenntnisstand bis heute keinen einzigen Euro Gewinn gemacht...
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Das ist nur durchsubventioniert von Zukunftsträumen der Investoren und irrer Liquiditätserschaffung der Zentralbanken.
Sobald hier eine echte fundamental gerechtfertigte Bewertung eintritt ist selbst der aktuelle Kurs noch viel, viel zu hoch würde ich sagen.

Mal ehrlich: NIO hat viel höhere Schulden als Umsatz! Wäre die Firma nicht so gehypt würde man sie bei den Geschäftszahlen schon fast auf default/pleite setzen. :ugly:
 
Das will sich doch niemand freiwillig antun, schon gar nicht so einen Rückschritt bei einem Neuwagen hinnehmen.
Deswegen fahren Leute ja auch immer wieder dicke Amischlitten mit 8l Small Blocks? Oder die AMG Fahrer, RS Fahrer, M Fahrer? Da kommt dann am Ende auch nicht viel mehr um die Ecke, 60l Tank, bei etwas zu sportlicher Fahrweise laufen da gerne mal 20l+ durch die Leitungen, 300km sind so auch machbar.

Warum auch eigentlich Rückschritt? Ich nenne es Fortschritt, ich war seit über einem Jahr nicht mehr an einer Tankstelle, Laden zu Hause, oder während des Einkaufens. Nur auf der Urlaubsfahrt, hab ich zwei Stopps a 15 Minuten gemacht, schnell eine geraucht, kurz aufs Klo und weiter ging es. Nenne ich keinen Rückschritt, sondern einen gewaltigen Schritt in die richtige Richtung. Wenn wir jetzt noch dazu übergehen, auch nur die Akkugröße zu kaufen, die wir brauchen, dann kann die E-Mobilität in den nächsten Jahren einen wichtigen Teil zur gesellschaftlichen Umgewöhnung beitragen. Aktuell kaufen aber alle imer nur den XXXXXXL Akku um ja die Reichweite zu haben um in Diskussionen mit dem Nachbarn ja, den längeren zu haben. (ich gehöre dazu, hab völlig unverständlicherweise den LR gekauft, obwohl der SR mehr als ausgereicht hätte)
 
Was für einen Rückschritt?
Du hast quasi jeden Tag einen "vollgetankten" Wagen vor der Tür stehen. Für 100-200km am Tag braucht es keinen SUV-Sytle PKW mit 1000km Reichweite.

Der Rückschritt bestände für mich darin, dass mein Auto momentan problemlos 600km mit einer Ladung fährt. 700km, wenn ich mehr auf der Autobahn unterwegs bin.
Eine Lademöglichkeit hat noch lange nicht jeder, schon gar nicht an Start und Zielpunkt. Ich kann weder auf dem Firmenparkplatz, noch in meiner Tiefgarage elektronisch tanken.
Wer Eigenheimbesitzer ist, hat es einfacher, weil er einfach einen Stromanschluss draußen anbringen kann, wenn nicht eh schon vorhanden.

Deswegen fahren Leute ja auch immer wieder dicke Amischlitten mit 8l Small Blocks? Oder die AMG Fahrer, RS Fahrer, M Fahrer? Da kommt dann am Ende auch nicht viel mehr um die Ecke, 60l Tank, bei etwas zu sportlicher Fahrweise laufen da gerne mal 20l+ durch die Leitungen, 300km sind so auch machbar.

Das erste Kommentar sprach deutlich von "Normal-User", was für mich der durchschnittliche Autofahrer in Europa ist.
Um deine Minderheitenbeispiele ging es nicht.
Sobald hier eine echte fundamental gerechtfertigte Bewertung eintritt ist selbst der aktuelle Kurs noch viel, viel zu hoch würde ich sagen.

Absolut.
Hab 2020 günstig eingekauft, bei 36€ nachgekauft, vor einem Monat um den Dreh wieder verkauft und jetzt hänge ich noch teilweise im Minus drin. Schlussendlich war es ungefähr ein Nullsummenspiel. Vielleicht 300-400€ Minus, nicht allzu schlimm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für den "Normal-User" reichen auch 200-300km Reichweite für den (Pendler) Alltag wenn es am Start und/oder Zielpunkt eine Lademöglichkeit gibt. Hier reicht auch oft die Leistung einer Steckdose.

Viele Leute haben eben keine Steckdose, an dem sie ihr Auto laden können. Da ist dann eine höhere Reichweite von Vorteil, da man dann nicht so oft zu laden fahren muß.

Außerdem kann man dann etwas schneller fahren. Mit dem Auto sollten 160kmh durchschnitt drin sein.
 
Was für einen Rückschritt?
Du hast quasi jeden Tag einen "vollgetankten" Wagen vor der Tür stehen. Für 100-200km am Tag braucht es keinen SUV-Sytle PKW mit 1000km Reichweite. Vom Anschaffungspreis mal ganz abgesehen.
Für die meisten Nutzer wäre von den Leistungsdaten der Kandi bzw. Geometry EX3, VW e-Up, Twingo Electric oder auch der Dacia Spring das ideale Alltagsauto.


Viele Grüße,
stolpi

Es ist aber nicht nur Reichweite sondern auch Platzangebot und der Preis wichtig. e-UP und Twingo ist vielen zu klein und wenn man mal Preise vergleicht, dann sind e-Autos noch immer recht teuer. Der Opel Corsa kostet in gleicher Ausstattung als Benziner und e-Auto fast gleich aber der Benziner startet bei rund 15.000€ (mit vernünftiger Ausstattung rund 20.000€) und das e-Auto bei 30.000€. Das ist dann schon fast Vollausstattung was die wenigsten überhaupt kaufen würden. Wird halt gemacht um den teuren Akku zu subventionieren.

Die Infrastruktur wird langsam besser und ist auch nötig, da nicht jeder zuhause oder auf der Arbeit laden kann und es langsam auch mehr e-Autos werden. Die beiden Ladestationen in der nähe meiner Arbeitsstelle ist mittlerweile fast durchgehend besetzt mit weiteren Autos die darauf warten an einer der Stationen laden zu können. Sind dann meist so 4-6 Autos auf dem Parkplatz wo man dann erst 30-60 Minuten warten muss um überhaupt an die Ladestation zu können. Aus einem 15-30 Minuten Stop zum Laden werden dann schnell auch mal 1-2h. Andere Ladestation in der Innenstadt schaut es auch nicht besser aus nur mit dem Unterschied das die durchgehend vom Ordnungsamt besetzt sind.

Größere Ladeparks sind in der Innenstadt oder Wohngebieten jedoch schwierig, da man dann großere Transformatoren irgendwo hinstellen muss um auch die Strommengen liefern zu können. An Autobahnen oder im Industriegebiet tut das nicht so weh wenn man irgendwo mal die Fläche von einem Stellplatz verliert. In der Innenstadt oder im Wohngebiet mit den hohen Grundstückspreisen will man das aber nur ungern.
 
Damit ein E-Auto realistische 300km Reichweite hat, müssen im Marketingprospekt 600km stehen.
So ungefähr - wobei das noch viel stärker fahrweisenabhängig ist als es beim Verbrenner schon war/ist.
Meine aktuelle Kiste ist mit 8,9L/100 angegeben (NEFZ). Ich verbrauche in aller Regel unter 7L (ja, 2 Liter WENIGER als die Werksanagabe!) weil ich wenn ich zur Arbeit juckele morgens kaum schnell fahren kann, nicht stärker beschleunigen muss, den Weg im schlaf kenne/ausoptimiert fahren kann und die Strecke auch relativ günstig ist (höherer Anteil an flacher gerader Landstraße mit 70). Aber auch auf unbekannsten Strecken plus Autobahn bin ich selten über 10.
Einen Kona E den ich mal testweise hatte konnte ich auf der Strecke knapp unter 10 kWh/100km fahren - mit der 64er Batterie da drin wären für mich theoretisch über 600km drin.

Dann habe ich aber beispielsweise meine Frau Mutter die es schafft, mit meinem Auto die 15 Liter da stehen zu haben - und das kommt nicht davon dass die Fahren würde wie ein Berserker sondern weil sie ineffizient as f... fährt (viel zu niedrige Gänge, immer beschleunigen/bremsen statt rollen usw.) und der Besitzer des Kona liegt in aller Regel bei rund 15 kWh/100 nach seinen Angaben.

Aber: Man schafft es nur mit absichtlicher übertriebener Gewalt (oder halt die Strecke so wählen dass sie nur aus unbeschränkter AB besteht), nen Kona auf über 20 zu bringen. Es ist viel schwieriger, ein Elektroauto wirklich ineffizient zu bewegen verglkiichen mit nem Verbrenner (alleine wegen der Rekuperation der Bremsen).
 
Reale Reichweite oder wieder irgendein Lügenzyklus unter unrealistischen Bedingungen?
Für echte 1000km müssen sie dann sicher auch Akkus unterm Dachhimmel, im Handschuhfach und in den Felgenarmen haben.
Ich lehn mich einfach zurück, fahr meine 2 Benziner und schau zu, wie der Akkutraum in sich zusammenfällt. Ganz ehrlich, ich habe keine Idee, wie das genau passieren wird, so viele Möglichkeiten, aber wenn ich gezwungen wäre, Geld auf was zu setzen, wäre ich beim Rohstoffmangel.
 
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