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4. In den Warmperioden waren die Polkappen Eisfrei, der Ozean deutlich wärmer und, welch grenzenlose Überraschung, es gab Korallen, Atolle und Co. Wie haben die das damals, bei diesen Temperaturen, nur gemacht?
Andere Arten, vor allem aber andere Orte.
6. Womit wir beim nä. Punkt angelangt sind: Steigt das CO2 bildet sich vermehrt Plankton.
Afaik ist das weiterhin unsicher, zumindest kurzfristig mit dem vorhandenen Artenspektrum. Einige davon haben nämlich Probeleme mit erhöhtem CO2. (Und zwar ausgerechnet die, die für eine Deponierung des Kohlenstoffs in tiefere Wasserschichten wichtig sind.)
Das führt zu mehr Kleinlebewesen (Krill), was wieder dazu beiträgt, das alle möglichen größeren Wasserbewohner Nahrung finden (z.B. Wale). Stimmt da war ja was mit vom Aussterben bedroht und so. Ergo: CO2 IST NICHT NUR BÖSE!
Sagt ja auch keiner. Aber zu viel CO2 und vor allem eine zu rasche CO2-Zunahme ist ein Problem. Nur darum dreht sich die Debatte. Und die wenigen positiven Effekte von
mehr CO2 können logischerweise nicht zu insgesamt weniger führen, also muss man das anders hinbekommen.
7. Wir Menschen überschätzen unseren Einfluß und Wichtigkeit maßlos. Aber vllt können wir nur so als "Krönung der Schöpfung" und geistig gesund erhalten
Menschen haben schon die Vegetation halber Kontinente auf Jahrtausende verändert, bevor jemand überhaupt jemand auf die Idee kam, fossile Brennstroffe im Alltag einzusetzen, und als es nicht einmal ein Zehntel der heutigen Menschheit gab. Dass wir einen Einfluss auf den Planeten haben, ist nicht vermessen, sondern offensichtlich. Vom Gegenteil auszugehen ist faktenleugnend und verblendet.
8. Viel schlimmer ist unser Müll, den wir überall hinwerfen
Der kümmert die Natur tatsächlich weniger als der Klimawandel. (Nicht dass letzterer im Vergleich zur Umweltzerstörung/Landnutzung ein großes Problem wäre -siehe Einfluss des Menschen-, aber größer als Müll ist er allemal.)
Ein paar vom Menschen ohnehin fast ausgerotteten Arten gibt der Müll den Rest, ja, aber für den Großteil ist es scheiß egal, ob die Landschaft vermüllt aussieht oder nicht. Das stört nur den träumerischen
Homo sapiens. Spätestens dann, wenn er lernt, wen die Anreicherung von Giftstoffen in der Nahrungskette umbringt. Hint: Es sind nicht Lebewesen, die sowie nur eine maximale Lebenserwartung von wenigen Jahren bis Jahrzehnten hatten.
Und in der geposteten Quelle wurde geschrieben, dass 55% teilweise schneller als 140 fahren. Wie viele fahren dann schneller als 130 oder gar 120.
Steht doch in der Grafik unmittelbar über dem Satz, den zu zitierst hast: 70% der beobachteten Fahrzeuge sind im Studienzeitraum wenigstens einmal schneller als 130 gewesen, 83% wenigstens einmal schneller als 120. Entscheidend für den Treibstoffverbrauch ist aber nicht, ob jemand einmal schneller als X fährt, sondern wie oft und wie lange er schneller als X fährt. Und da sagt die Studie klipp und klar: Geschwindigkeiten über 140, wie sie ein 130er Tempolimit verhindern würde, spielen keine große Rolle und Geschwindigkeiten über 170, denen gegenüber Tempo 130 große Einsparungen bringen würde, treten praktisch gar nicht auf (0,4% der Fahrzeuge und Autobahnkilometer um genau zu sein). Also entweder macht man ein Limit von maximal 100 oder man hat keine Klimawirkung.
Aber auf der Autobahn wird auch dicht aufgefahren. Und die, die ich im Rückspiegel beobachte, sind bevor sie mir in den Kofferraum kriechen, nicht mit "nur" 140km/h unterwegs. Und auf Autobahnen hat das dichte Auffahren eben ein deutlich höheres Gefahrenpotenzial. Ein Tempolimit auf Autobahnen und eine Limitierung auf 70km/h auf Landstraßen würde eine allgemeine Entschleunigung mit sich bringen wodurch alles ruhiger werden würde.
Nö. Fahr mal, besonders zur Urlaubszeit, ein Bisschen in der Schweiz rum. Das ganze Land ist auf 120 oder weniger limitiert und dementsprechend kommt nie jemand mit "nicht "nur" 140 km/h"" von hinten angeschossen. Aber das hält Raser nicht davon ab, dir auf <20% des Sicherheitsabstandes in den Kofferraum zu kriechen. Ich habe (von der rechten Spur) schon Abstände deutlich unter einer Fahrzeuglänge im Tempo-120-Bereich beobachtet und es hat nach dem irgendwann beendeten Überholmanöver Minuten gedauert, bis der Drängler außer Sicht war. Ist also schätzungsweise 130 gefahren und der Bedrängte wollte mit 125 die 122-Fahrer vor mir überholen.
Da ist es ja wieder, das bester aller besten aller Pseudoargumente.
"Man kann eh kaum noch nach belieben rasen und das macht eh kaum jemand."
Also einfach weg damit, fertig. Wo ist das Problem?
Das es dann illegal ist, mal früh aufzustehen, um bei leeren Straßen schnell vorran zu kommen, weil die Tagesfahrstrecke anders nicht zu schaffen ist.
Das es dann illegal ist, in besonders großen Staus verlorene Zeit wieder rauszufahren, wenn sich die Verkehrslage gebessert hat.
Könnte es auch Auswirkungen bei geringeren Geschwindigkeiten haben, wenn Autos eben nur 130 fahren können und entsprechend gebaut werden?
Die meisten Autos auf den Straßen sind für maximal Tempo 80-100 des NEFZ optimiert. Einige wenige vielleicht für Tempo 100-120 von WLTP.
Und Motorisierungen für >130 sind sogar in den USA bei nahezu 100% aller Autos üblich, obwohl man sie auf dem ganzen Kontinent nicht gebrauchen kann.
Im Nachbarland mit 130 mautflichtigen, halb leeren Autobahnen fährt es sich jedenfalls viel entpsannter
Fixed it for you.
Kommt nicht von dir dauernd, dass, wer mehr als mit dem Fahrrad gemütlich zu erreichende 5 km zur Arbeit hat, doch einfach umziehen solle?
Bis auf das "einfach" und die "5": Ja. Und weiter?
Natürlich ist >=180 blöd und führt absehbar das dazu, dass die häufiger auf zwischen 130 und 90 abbremsen müssen.
Als ich das letzte Mal 200 gefahren bin, musste ich nicht mal die Motorbremse nutzen. Bin ich wohl hochbegabt, wenn ich soweit über absehbarer Blödheit liege...
Ist das ein Argument gegen 130 auf der AB oder für 70 außerorts?
Potentiell beides. Daumen*Pi ist es ein Argument für ein Verhältnis aus Landstraßen- und Autobahnlimit von 1:3. Ob das dann Tempo 33 zu 100, Tempo 50 zu 150 oder Tempo 100 zu 300 bedeutet, hängt davon ab, wieviele Unfälle man absolut zu tollerieren bereit ist. Aktuell mit Tempo 100 zu Richtgeschwindigkeit 130/maximal 140 für 50% der Autobahnfahrer, also grob 1:1,5, sind Landstraßen in Relation jedenfalls viel gefährlicher als Autobahnen. Also müssen wir, wenn wir die aktuellen Unfälle als zu wenig erachten, die Landstraßen stärker limitieren. (Oder, wenn wir das derzeitige Unfallniveau von Landstraßen als hinnehmbar bezeichen, müssen wir die bestehenden Limits auf Autobahnen anheben/beseitigen

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