Nicht nur mit E-Autos: Sofortprogramm für den Klimaschutz

Wenn wir in Deutschland über AKWs reden, reden wir immer nur über die Technik aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts
Deine Beispiele sind wieder der Hit.
Nennst schnelle Brüter die nur in einem AKW weltweit im Produktivbetrieb laufen und das mit ständigen Störfällen. Ganz toll.


Ja in der Theorie gibt es Alternativen, praktisch läuft davon noch nichts ordentlich.
 
Deine Beispiele sind wieder der Hit.
Nennst schnelle Brüter die nur in einem AKW weltweit im Produktivbetrieb laufen und das mit ständigen Störfällen. Ganz toll.


Ja in der Theorie gibt es Alternativen, praktisch läuft davon noch nichts ordentlich.
Was ist das denn nun wieder für eine Fehlinformation???
Die USA habe 5 Brutreaktoren, China hat 3, England hat 2, Japan 2, Russland 2, Indien 1, Frankreich 3 und BRD 1 (der leider nach den Reigierungswechsel von CDU zu SPD nie ans Netz ging).
Auch gibt es dort keine “ständigen Störfälle“!
Beloyarsk hat 2016 kurz nach der 1. Stromerzeugung seine Spitzenleistung von 800 Megawatt erreicht und läuft sehr stabil.

Von daher bring doch bitte mal ein paar Beweise für die Behauptung, dass es nur 1 Brutreaktor gibt und der ständig Störfälle verursacht.

Davon ab ist sind Brüter auch noch Technik aus dem letzten Jahrhundert und ich sie nur als Beispiel gebracht, dass der Atommüll ein Argument ist, dass nur bei den Leichtwasser Reaktoren der 60er gültig ist.
 
Und was soll das bringen?
Ich weiss ja nicht wie es bei euch auf Autobahnen aussieht, aber hier sind 90-95% der Autos eh nur mit max 120-140km/h unterwegs.
Da bringt ein 130km/h Tempolimit fast nix.
Der AMS-Chefredakteur (ein großer E-Auto-Fan) hat das mal ausgerechnet, mit ganz offiziellen Zahlen
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Spoiler: Wenn alle Autofahrer die Radios abschalten (ja, auch das kostet Strom und somit beim Verbrenner Sprit) bringt das ähnlich viel wie Tempo 130 km/h. Aber das hat komischerweise noch kein Politiker gefordert.
 
Neutrinos sind was anderes als Neutronen, aber als vermeintliche Energiequelle aus dem All sind beide Blödsinn.
Das Problem bei allen "Erneuerbaren" ist der fehlende Speicher. Alle Pumpspeicherwerke in D würden für 20 min reichen. Akkus sind großtechnisch unbezahlbar. Alle sonst angedachte Methoden sind in dem erforderlichen Umfang technisch nicht realiserbar oder nicht finanzierbar. Selbst die wenigen Projekte die (zu hohen Kosten) machbar erscheinen, haben Planungs-und Bauzeiten die bei uns 15-25 Jahre sind.
Ich weiß dass zahllose Influencer-Videos und Politiker-Reden gibt, die was anderes erzählen, aber das ist leider großteils Quatsch. Unterhält man sich mit Professoren und Ingenieuren, die wirklich daran arbeiten, so wird eine Realität geschildert, die leider ganz anders aussieht. Solange der Speicher fehlt, ist ein Ausbau der "Erneurbaren" eher Teil des Problems als der Lösung
Physikalisch-mechanische Speichersysteme müssen nicht mehr als einige Minuten reichen, da die Spitzenlasten, die sie abdecken müssen, noch um ein Vielfaches kürzer sind. Außerdem kann man solche Speicher auch abgestimmt leeren und damit aus wenigen Minuten pro Speicher etliche Stunden pro gesamter Speicherkapazität machen.

Entscheidend ist ohnehin eher, dass der zu jedem Zeitpunkt anliegende Bedarf gedeckt ist. (Ich schreibe absichtlich nicht "Grundlast", weil mit dem begriff viel Schindluder getrieben wird und das meistens von Leuten, die noch nicht einmal vollumfänglich begriffen haben, was Grundlast überhaupt bedeutet.) Und das ist mit einem konsequenten Ausbau Erneuerbarer und modernisierten Netzen kein Hexenwerk. Es scheint zwar beispielsweise nachts keine Sonne, aber es weht auch nachts immer irgendwo Wind. Also laufen auch immer irgendwo WKA - bzw. können laufen, wenn sie wissen, dass der von ihnen erzeugte Strom irgendwo im weiten Netzverbund abgenommen wird. Ob für unmittelbare Verbraucher oder eine beliebige Speichereinrichtung, ist dabei herzlich egal.

Ein perfekt Großabnehmer während Niedriglast sind Anlagen zur Wasserstofferzeugung. Die sind energieaufwändig und im Grunde ineffizient, was allerdings keine Rolle spielt, wenn man elektrische Energie verwendet, die ansonsten verschwendet wäre bzw. gar nicht erzeugt würde, obwohl die Kapazitäten vorhanden sind. Und Wasserstoff kann man zur Strom- und/oder Wärmegewinnung verheizen wie Erdgas, in etlichen jüngeren Gaskraftwerken sogar ohne nennenswenswerte Umrüstungen.


Wenn wir in Deutschland über AKWs reden, reden wir immer nur über die Technik aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, argumentieren dabei dann immer noch mit Atommüll und Lagerung und Katastrophen die nur bei dieser alten Technik entstehen können (Probleme die bereits gelöst sind!) .
Das hätte ich jetzt gerne detaillierter dargelegt. Meines Wissens hat sich das Prinzip "moderner" Brutreaktoren und DWRs den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht geändert und die Weiterentwicklung beschränkt sich im Wesentlichen darauf, dass die Sekundärsteuerung bei jüngeren Anlagen auf Windows XP läuft.

Alles Weitere sind bloße Konzepte, die bereits seit den 60ern zuverlässig in den nächsten 10 bis 20 Jahren ganz bestimmt (Ehrlich! Versprochen!) in die kommerzielle Nutzung gehen.

Dabei ignorieren unsere Politiker und Influencer den Fortschritt der letzten 60 Jahre und das die Welt um uns herum schon seit Jahrzehnten schnelle Brüter baut und China sogar gerade schon einen Thorium-Salz Reaktor baut.
Es gibt derzeit zwei MSRs als Forschungsreaktoren, in China und in den USA. Selbst optimistische Einschätzungen gehen von einem möglichen Beginn der regulären Nutzung in 40 Jahren aus, da sämtliche für einen Regelbetrieb erforderlichen Prozesse bisher noch nicht einmal unter Laborbedingungen mit der erforderlich Reproduzierbarkeit funktioniert haben.

China wird dadurch nicht nur sehr günstige und saubere Energie herstellen, sondern auch extrem sichere AKWs bauen, die nicht zu einem GAU wie Chernobyl oder Fukushima führen können.
China baut derzeit und auch längerfristig alles aus, was seinen Energiehunger stillt und setzt dabei definitiv nicht auf seinen MSR-Forschungsreaktor. Neben zig Kohle- und üblichen Kernkraftwerken ist auch der Ausbau erneuerbarer Erzeuger in China so groß wie nirgendwo sonst.
 
wer die möglichkeiten und wenigstens ein bißchen was in der rübe hat, dem kostet sein laden (fast) nichts mehr weil der strom direkt aus der eigenen pv-anlage kommt

Blöd halt, dass 50% der Deutschen überhaupt keine Chance auf eine eigene PV-Anlage haben.

Aber wen interessiert schon ärmere Leute, solange sie nicht unterm iX knirschen, nicht?

- zusätzliches co2 wird dann auch nicht mehr bzw. kaum noch produziert..

Bitte was? Mal abgesehen davon, dass ein erheblicher Teil der Leute überhaupt nicht tagsüber an der eigenen PV lädt, weil er gar nicht zu Hause ist, muss jeder Strom, der trotz vorhandener Möglichkeit nicht eingespeist wird, von einem anderen Kraftwerk geliefert werden. Und aktuell wird bekanntermaßen ein Kraftwerkstyp hochgefahren: Braunkohle.
1200 g/kWh
Damit ein Batterieauto derzeit gegenüber einem Verbrenner mit 150 g/km das CO2-Niveau zumindest halten kann, darf es maximal 10 kWh/100 km verbrauchen. Weniger, wenn man auch mal Schnelllader nutzt. Die meisten Batterieautos verbrauchen in der Praxis das Doppelte, einige das Dreifache. Und wohlgemerkt: Halten. Um seinen zusätzlichen Herstellungsaufwand einzusparen, muss es ein Stück weniger verbrauchen. Um darüber hinaus tatsächlich noch CO2 einzusparen, deutlich weniger. So ab 5 kWh/100 km im Schnitt kann man dann von wirklicher Klimawirkung sprechen - wohlgemerkt bei Nutzung als vollwertiges Auto inkl. Autobahn, etc..


Bestehende Fahrzeuge erhalten und mehr als 3-4 Jahre Fahren würde weitaus mehr bringen da die Produktion jedes Fahrzeuges mehr Co2 verursacht als alles andere.
Ich habe auch nichts gegen E-Autos aber auch das Thema ist Typisch Deutschland von hinten aufgebaut worden erst kommen die Fahrzeuge und dann denkt man an die Infrastruktur ... ?

Ein durchschnittlicher Verbrenner verbraucht in 3-4 Jahren mehr, als ein Batterieauto in der Produktion. Das ist nicht das große Problem. Solange man sauberen Strom im Überschuss hat, sind Batterieautos deutlich umweltfreundlicher, da braucht man gar nicht drüber zu diskutieren. Aber genau das haben wir eben nicht. Und ehe wir diesen Zustand auch nur die Mehrheit der Zeit haben werden, vergeht noch deutlich mehr als ein Autoleben. Der Kohleausstieg auf dem Strommarkt war bislang für 2038 angesetzt - mit der Überlegung, viel mehr Gas zu nutzen. Daraus wird wohl eher nichts. Von einer Umstellung des stationären Wärmeenergieverbrauchs auf erneuerbare (der weitaus einfacher als im Verkehr ist und weitaus mehr CO2 einsparen kann) sind wir noch viel weiter entfernt. Ab 2050 könnten Batterieautos dann ihren Persilschein bekommen.

Jedenfalls wenn sie technisch überhaupt Sinn machen. Denn bislang hat noch niemand ein Konzept für ganzjährige Nutzung von Erneuerbaren vorgelegt, dass ohne chemische Energiespeicher auskommt, um das Produktionsmaximum im Sommer und Verbrauchsmaximum im Winter unter einen Hut zu bekommen. Wenn man aber ohne p2g oder gar p2l betreibt, dann ergibt sich eine komplett andere Rechengrundlage im Triell Batterie - Wasserstoff - E-Fuel.
 
Siehe z.B. Solar Roadways.
Leider so wahr.
Beispiel: Nach einem online zitierten, etwas älteren euphorischen Bericht über einen Solar-Radweg wurde ich misstrauisch, denn der gesunden Menschenverstand sagt einem, dass Straßen/Wege wohl der schlechteste und teuerste Anbringungsort für Solarpanels sind. Fakt: Der Radweg war bei der pompösen Einweihung (deutschlandweit groß berichtet) nicht mal funktionsfähig, in Betrieb ging er einige Wochen später um dann kurze Zeit wieder außer Betrieb genommen wegen eines Kurzschlusses. Das ganze Konzept erwies sich (o Wunder) als nicht praxistauglich und wurde einige Monate später dauerhaft demontiert. Ein Millionengrab. Darüber war nur noch in einer Lokalzeitung berichtet worden. Für die unbedarfte Bevölkerung bleibt der Eindruck: "Solarradweg, coole Sache, warum wird das nicht öfters gemacht".
 
Der AMS-Chefredakteur (ein großer E-Auto-Fan) hat das mal ausgerechnet, mit ganz offiziellen Zahlen
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Spoiler: Wenn alle Autofahrer die Radios abschalten (ja, auch das kostet Strom und somit beim Verbrenner Sprit) bringt das ähnlich viel wie Tempo 130 km/h. Aber das hat komischerweise noch kein Politiker gefordert.
Das will niemand hören.
 
Klar das man Verbrenner teurer macht. So möchte man indirekt die E-Autos attraktiver erscheinen lassen. Konzerne sind weder umweltbewusst, sozial, caritativ oder altruistisch. Wann wird man das endlich in der Politik (und bei den Wählern/Konsumenten) begreifen? :wall:
Gruß T.
 
Umweltschutz hat erstmal rein garnix mit Klimaschutz zu tun

Das ist korrekt, das verwechseln leider viele Leute bzw. fallen sie auf die Beeinflussung des ÖR und den Grünen Chaoten herein, die leider auch hier im Forum ihr Unwesen treiben.

...E-Autos sind schlecht für die Umwelt, aber gut fürs Klima. Am besten ist es natürlich, wenn sich andere die Umwelt versauen, so stehen wir gut da.

Das ist schlicht und ergreifend falsch. Dafür müsste man nämlich wissen, was das Klima überhaupt ist, was ich dir an der Stelle aber nicht übel nehme, da es denn Leuten einfach nicht gesagt wird.

Das Klima ist die Auswertung von Wetterdaten über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahre (diese können Temperatur, Niederschlag, Bewölkungsgrad usw. beeinhalten) für eine bestimmte Region (das ist sehr wichtig, da es nicht das Klima gibt). Zusätzlich wird es sehr von regionalen Gegebenheiten wie Wälder, Berge, Flüsse beeinflusst.
Zerstört man also die Natur, übt man in der jeweiligen Regionen einen großen Einfluss auf das Klima aus.
Um bei deiner Aussage zu bleiben E-Autos sind gut fürs Klima, kann man sagen nein. Sie zerstören es dort, wo die Rohstoffe abgebaut und die Natur zerstört wird.


1: Europa ist schon für einen relativ großen Teil verantwortlich. Was du wohl meinst ist Deutschland, da sind es "nur" 2%.
2: Wenn das klappen soll, dann müssen alle an einem Strang ziehen. In einer Gruppe von 50 Mann kann man sich nicht auf die faule Haut legen, mit der Begründung, dass dann nur 2% fehlen. Wenn das alle machen, dann kommt nichts voran.

Nö das stimmt halt eben nicht, siehe meine Definition oben. In Europa wird sehr viel für den Umweltschutz getan und das wirkt sich auf das regionale Klima aus. Könnte man mehr tun? Gewiss könnte man das und so Dinge wie im Ahrtal wie die Begradigung von Flüssen usw. dürfte auch nicht geschehen, ändert aber daran nichts, dass Europa deutlich mehr tut wie z.B. China.


Haben sie nicht, das ist widerlegt.
Nö ist es eben nicht, auch wenn es manche Fanatiker immer wieder zu behaupten. Sich mal mit dem Aufbau des Stromnetzes in Deutschland zu befassen, würde an der Stelle auch helfen


1: Die Methanerzeugung mittels Elektrolyse hat einen Wirkungskrad von 18-20%, du verwechselst da etwas.
2: Dann laß uns doch mal rechnen. Das Deutsche Stromnetz hat einen Wirkungsgrad von 93%, in Verbindung mit 88% für das eAuto, die du genannt hast, sind das 82%. Ein modernes Kohlekraftwerk hat 43% Wirkungsgrad, macht mit dem eAuto 35% Wirkungsgrad, immer noch besser als der Benziner. Putingas ist etwas aus der Mode, aber eventuell können wir die Versorgung mit Gas ja wieder in ein paar Jahren sicherstellen (quasi sicher, dass das kommt. Ein Gaskraftwerk hat durchaus 63% Wirkungsgrad, macht beim eAuto 52%, mehr als ein Diesel hinbekommt.

Du hast keinerlei Ahnung wie das Stromnetz funktioniert und das ist hier auch das Problem.

Zum einen haben moderne Verbrenner einen sehr guten Wirkungsgrad siehe z.B. den Skyactiv X von Mazda und die Entwicklungs ist da auch noch nicht am Ende.
Und zum anderen wird sich bei der Energieerzeugung heftig in die Tasche gelogen. Die ganzen Windmühlen verbrauchen selbst eine Menge an Resourcen - die anderen Problemen klammern wir an der Stelle mal aus - was nicht so wirklich in die Betrachtung mit einfliest. Genauso wenig wie der Ausbau des Stromnetzes...
Und der wichtigste Punkt, für jede Windmühle die gebaut wird, muss ein Ersatzkraftwerk vorgehalten werden. Und das sind eben nicht die effizienten Gas- und Kohlekraftwerke von denen du hier träumst, ja die gibt es auch, nur lohnen die sich nur für die Betreiber im Dauerbetrieb, nur der ist hier halt nicht gegeben... Daher werden als Ersatzkraftwerke günstige Gas- und Kohlekraftwerke gebaut, die einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad haben.
Daher verursacht die Stromproduktion in Deutschland auch relativ viel CO², wodurch du in Deutschland mit einem E-Fahrzeug über die Lebensdauer hinweg nie weniger CO² erzeugen wirst...
In Norwegen mit Wasserkraft und Frankreich mit Atomkraft mag das vielleicht anders aussehen, aber für Deutschland ist es nur ein sich in die Tasche lügen und das nur, weil sich nie damit befasst wird, wie unser Stromnetz aufgebaut ist.
Dazu gibt es im übrigen genügend Fachliteratur, in der du genau das von mir geschriebene nachlesen kannst...


Wie viel geistiger Dünnschiss hier schon wieder produziert wird.

Meinst du deinen eigenen Beitrag? Wenn du nichts zur Diskussion beitragen möchtest, bleib doch einfach fern...

Könnt ihr das nicht müsst ihr früher oder später elektrisch fahren oder sehr teuer mit eFuels.
Wenn man ein Auto wirklich 30 Jahre fährt, dann fährt man es nicht viel und sollte wirklich überlegen ob es das eigene Auto sein muss oder ob man ab und zu eins mieten kann.

Nö das müssen wir nicht, auch wenn uns das ein paar Spinner aufzwingen wollen. Und früher oder später wird das Ganze auch floppen. Alleine in Südeuropa wird das ganze nicht umsetzbar sein und gottseidank gehen die Leute dort schneller auf die Straße....


Und was soll das bringen?
Ich weiss ja nicht wie es bei euch auf Autobahnen aussieht, aber hier sind 90-95% der Autos eh nur mit max 120-140km/h unterwegs.
Da bringt ein 130km/h Tempolimit fast nix.

Eben du sagst es! Da wird in den unzähligen Staus, die oftmals von der Grünenpolitik verursacht werden, um das Auto fahren so unangenehm wie möglich zu gestalten, deutlich mehr Sprit für nichts verblasen...
 
Spoiler: Wenn alle Autofahrer die Radios abschalten (ja, auch das kostet Strom und somit beim Verbrenner Sprit) bringt das ähnlich viel wie Tempo 130 km/h. Aber das hat komischerweise noch kein Politiker gefordert.
Der Beitrag ist enorm populistisch und schlecht eingeordnet. Im Titel wird ja ja nichtmal gesagt welches Tempolimit nichts bringt, dafür muss man das Video gucken.
Außerdem wurde nicht beachtet, dass es nur wegen den unbegrenzten Autobahnen auch Tourismus gibt etc.
Ein Radioverbot wäre nicht zu kontrollieren, ein Tempolimit schon usw.

Wir müssen an der Stelle mitnehmen was wir bekommen können und ein Tempolimit ist sehr sehr einfach einzuführen. Das wird hier vergessen.
 
Ein paar winzige Aspekte des Klimas gibt es, welche oft und gerne unterschlagen werden:
- Rotationsgeschwindigkeit unseres Planeten
- "Taumeln" um dessen Rotationsachse
- Sonnenabstand, respektive Nähe
- Sonneneruptionen
- vulkanische Aktivitäten.
- usw.
Da sollten wir mal ansetzen :D
Gruß T.
 
Physikalisch-mechanische Speichersysteme müssen nicht mehr als einige Minuten reichen, da die Spitzenlasten, die sie abdecken müssen, noch um ein Vielfaches kürzer sind. Außerdem kann man solche Speicher auch abgestimmt leeren und damit aus wenigen Minuten pro Speicher etliche Stunden pro gesamter Speicherkapazität machen.

Entscheidend ist ohnehin eher, dass der zu jedem Zeitpunkt anliegende Bedarf gedeckt ist. (Ich schreibe absichtlich nicht "Grundlast", weil mit dem begriff viel Schindluder getrieben wird und das meistens von Leuten, die noch nicht einmal vollumfänglich begriffen haben, was Grundlast überhaupt bedeutet.) Und das ist mit einem konsequenten Ausbau Erneuerbarer und modernisierten Netzen kein Hexenwerk. Es scheint zwar beispielsweise nachts keine Sonne, aber es weht auch nachts immer irgendwo Wind. Also laufen auch immer irgendwo WKA - bzw. können laufen, wenn sie wissen, dass der von ihnen erzeugte Strom irgendwo im weiten Netzverbund abgenommen wird. Ob für unmittelbare Verbraucher oder eine beliebige Speichereinrichtung, ist dabei herzlich egal.

Ein perfekt Großabnehmer während Niedriglast sind Anlagen zur Wasserstofferzeugung. Die sind energieaufwändig und im Grunde ineffizient, was allerdings keine Rolle spielt, wenn man elektrische Energie verwendet, die ansonsten verschwendet wäre bzw. gar nicht erzeugt würde, obwohl die Kapazitäten vorhanden sind. Und Wasserstoff kann man zur Strom- und/oder Wärmegewinnung verheizen wie Erdgas, in etlichen jüngeren Gaskraftwerken sogar ohne nennenswenswerte Umrüstungen.
Dass immer irgendwo Wind weht ist, leider nicht richtig. Wir hatten erst jüngst eine lange Windflaute.
Das Gedankenexperiment des Ausbaus der Erneuerbaren kann man leicht machen: Nimm die offiziellen Kurven der Stromerzeugung und multipliziere dann die Wind- und Solarkurven um einen Ausbaufaktor X, addiere das zum Rest. Selbst dann kommt man in vielen Zeiten nicht ohne Kraftwerke aus und hat aber zusätzlich das Problem, dass in Spitzenzeiten bei weitem mehr Strom produziert wird, als verbraucht. Solange kein Speicher da ist heißt das: Der Strom dürfte dann nicht eingespeist werden (was die Wirtschaftlichkeit der Anlagen beeinträchtigt) oder teuer ans Ausland verschenkt werden (was die Stromkosten der Verbraucher erhöht). Die genannten chemisch/elektrolytischen Speicher haben nicht nur den Nachteil des schlechten Wirkungsgrades: diese Anlage sind so teuer, dass sie sich nicht lohnen, wenn sie nur mit dem Überschuss-Strom betrieben werden.
Der bessere Netzausbau hilft dabei gar nichts, wäre aber minimale Voraussetzung für eine bessere Nutzung des Stroms aus Erneuerbaren. Aber selbst das bekommen wir ja nicht hin, obwohl es schon seit 20 Jahren in Planung ist. Daher ist es leider nur purer Realismus zu befürchten, dass die weitaus komplexeren Stromspeicher in den nächsten 20 Jahren nicht gebaut werden könnten.
Der Beitrag ist enorm populistisch und schlecht eingeordnet. Im Titel wird ja ja nichtmal gesagt welches Tempolimit nichts bringt, dafür muss man das Video gucken.
Außerdem wurde nicht beachtet, dass es nur wegen den unbegrenzten Autobahnen auch Tourismus gibt etc.
Ein Radioverbot wäre nicht zu kontrollieren, ein Tempolimit schon usw.

Wir müssen an der Stelle mitnehmen was wir bekommen können und ein Tempolimit ist sehr sehr einfach einzuführen. Das wird hier vergessen.
Das mit der Kontrolle stimmt. Aber darum geht es nicht. Vielleicht würde sich die Hälfte der Autofahrer freiwillig dran halten, wenn Radiohören verboten würde? Und wie viele halten sich an das Tempolimit?
Ich kann nicht erkennen, warum der Beitrag populistisch sein soll; nur weil nicht das rauskommt, was das Umweltbundesamt behauptet? Die Berechnung klingt für mich plausibel.
Ob in den Zahlen ein Schnellfahrtourismus nicht schon eingerechnet ist bzw. wie relevant der wirklich ist, ist m. E. fraglich . Der Anteil an "Schnellfahrern" mit ausländischem Kennzeichen erscheint mir nicht höher als an den "Langsamfahrern", aber meine Erfahrung ersetzt kein Statistik - nur wäre mir darüber auch keine bekannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wie viele halten sich an das Tempolimit?
Wenn sie es nicht tun und man sie erwischt kann man halt dafür sorgen, dass sie gar nicht mehr fahren. Noch besser.
Der Anteil an "Schnellfahrern" mit ausländischem Kennzeichen erscheint mir nicht höher als an den "Langsamfahrern",
Du hast den Punkt nicht verstanden, es geht um Fahrten die mit Tempolimit gar nicht stattfinden würden.


Und bei deinem EE Blabla werden wieder mal die enormen Biomassepotenziale unter den Tisch gekehrt.
 
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