News Nicht-autorisierte Nutzung der Switch 2: Nintendo droht Ärger

PCGH-Redaktion

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Mit der Einführung der Nintendo Switch 2 hat der japanische Konzern seine Maßnahmen gegen unerlaubte Modifikationen und Softwarepiraterie deutlich verschärft. In Brasilien regt sich jedoch Widerstand gegen diese Regelung.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Nicht-autorisierte Nutzung der Switch 2: Nintendo droht Ärger

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Bitte Bricking mit Jailbreaken ersetzen, dass kann doch echt nicht wahr sein, dass die nächste newsseite das Wort komplett missinterpretiert...
Bricking heißt, dass das Gerät unbenutzbar ist und nicht, dass es nicht benutzt wird, wie der Hersteller es nicht vorsieht.
Korrigieren!
 
Ich würde sie auch nicht kaufen. Nintendo-Klauseln, schlechtes Display, Leistung OK, wenn es ein paar jahre früher gekommen wäre, teure Software, Key-Kauf quasi unterbunden, da man sonst seine Konsole bricken kann, Homebrew nicht mehr möglich, Joycon-Drift noch schlimmer als bei der ersten Switch, Pairing-Probleme der Joycons, Dock wirklich minderwertige Qualität, kein VRR am TV (liegt nicht am Dock), Akku-Laufzeit niedrig, Abstürze beim Spielen von Switch 1 Games und emulierten Games usw.

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Bitte Bricking mit Jailbreaken ersetzen, dass kann doch echt nicht wahr sein, dass die nächste newsseite das Wort komplett missinterpretiert...
Bricking heißt, dass das Gerät unbenutzbar ist und nicht, dass es nicht benutzt wird, wie der Hersteller es nicht vorsieht.

Es ist eine Klausel drin, die es Nintendo erlaubt die Switch 2 bei einem Jailbreak unbrauchbar zu machen, also zu bricken. Von daher hast du das ganze mißinterpretiert.


Nö!
 
@sethdiabolos Danke fürs Video.

Solche Vids halten den Durchschnittskunden leider in keinster Weise vom Kauf ab, da jeder glaubt, dass nur einer aus 1 Million davon betroffen ist und man natürlich nicht zu den Betroffenen zählen wird.

Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass kaufwütige Fans auch solche klaren Beweise für Fake/Rumgehate oder sonstwas halten.

Die Konsole ist fast 500€ teuer und hat sich nach knapp 'nem Monat über 5 Millionen mal verkauft.

Ich habe mit diesen Leuten kein Mitleid mehr!
Diese Kunden betteln darum verarscht zu werden.
 
Es wird nur die online Funktion gesperrt, was kein Bricken ist.
Nach der EULA erlaubt sich Nintendo das Recht die Konsole zu bricken und nicht nur online Funktionen zu sperren.
You acknowledge that if you fail to comply with the foregoing restrictions, Nintendo may render the Console and/or the Software permanently unusable in whole or in part.
Ob das am Ende von Nintendo so vollzogen wird oder es am Ende nur eine Onlinesperre ist sei mal dahingestellt, aber alleine sich das Recht zu nehmen die von dir gekaufte HW bricken zu dürfen ist mehr als fragwürdig.
 
Darum liebe ich mein ROG Ally. Bazzite drauf und es ist der perfekte Handheld für mich. Simpel in der Bedienung und ich kann dank Cloud Save bei den meisten Games am Rechner spielen und später auf den Handheld wechseln und einfach weiterspielen. Ohne irgendwelche teuren Online-Abos und ich kann von günstigen Angeboten für ältere Spiele profitieren. Suchste bei Nintendo vergebens.
 
Würde mich interessieren wie das in der EU funktionieren soll. Ich kann mir nicht vorstellen das Nintendo damit durchkommen wird.
 
Darum liebe ich mein ROG Ally. Bazzite drauf und es ist der perfekte Handheld für mich. Simpel in der Bedienung und ich kann dank Cloud Save bei den meisten Games am Rechner spielen und später auf den Handheld wechseln und einfach weiterspielen. Ohne irgendwelche teuren Online-Abos und ich kann von günstigen Angeboten für ältere Spiele profitieren. Suchste bei Nintendo vergebens.
Ich habe mein Ally nach einer Woche wieder zurück gesendet an den Händler, BSOD nach einem Windows Update inkl. bitlocker…. Bis zu diesem Punkt hat mir das Handheld gut gefallen. Da bleibt mir nur noch meine Switch 1 und die läuft immer noch sehr gut.
Aber das sich der Hersteller das Recht herausnimmt eine physische Komponente lahmzulegen, ist einfach ein hartes Brett.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach der EULA erlaubt sich Nintendo das Recht die Konsole zu bricken und nicht nur online Funktionen zu sperren.
Nein, sie behalten sich vor, dass sie die Switch 2 bricken, das ist eben neu.
Vielleicht in Brasilien (weiß ich nicht), definitiv in den USA und Japan, aber nicht in Europa. Dort ist diese Stelle in der EULA explizit rausgeflogen weil Nintendo weiß, dass sie damit innerhalb der EU nicht durchkommen würden.

@sethdiabolos Danke fürs Video.

Solche Vids halten den Durchschnittskunden leider in keinster Weise vom Kauf ab, da jeder glaubt, dass nur einer aus 1 Million davon betroffen ist und man natürlich nicht zu den Betroffenen zählen wird.
Weil es in 99% der Fälle so ist, dass man davon nicht betroffen ist? Das ist ein Youtube-Video von einem Kerl, dessen Videos im Durchschnitt 200-300 Views abbekommen, keine renommierte Quelle wie z.B. Digital Foundry oder GamersNexus, die entsprechende Quellenangaben vorhalten. Derselbe Kerl hat übrigens auch Fail-Compilations zur PS5 und XBox hochgeladen...

Außerdem: Wenn man von den Problemen betroffen ist, gibts Garantie. Dass bei Millionen verkauften Einheiten mal ein paar "Montagsprodukte" dabei sind, ist nunmal so, auch und gerade bei technischen Geräten. Die Frage ist, wieviele Geräte davon betroffen sind.

Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass kaufwütige Fans auch solche klaren Beweise für Fake/Rumgehate oder sonstwas halten.
Oder man ordnet es passend ein und fragt sich, ob der Elefant im Raum vorher keine Mücke war.
"Keiner" bestreitet die Probleme, aber ich bezweifle, dass die Zahl der Defekte so groß ist, dass die z.B. bei Serviceanfragen überhaupt ein Thema ist. Wärs anders, hätte es nach knapp einem Monat und ca. 5 Mio. verkaufte Einheiten auch andere Newsseiten und seriösere Influencer aufgegriffen...

Die Konsole ist fast 500€ teuer und hat sich nach knapp 'nem Monat über 5 Millionen mal verkauft.

Ich habe mit diesen Leuten kein Mitleid mehr!
Diese Kunden betteln darum verarscht zu werden.
Wenns dich tröstet, fast 5 Millionen Käufer wird dein fehlendes Mitleid ziemlich egal sein...
 
Also ich finde ja Nintento macht alles richtig und perfekt und Eigentum ist nur ein gesellschaftliches Konstrukt.

Von daher halte ich es natürlich für hochlegitim wenn die Firma Nintendo aufgrund von für uns Pöbel nicht nachvollziehbaren Gründen Switch-Konsolen zu jedem Zeitpunkt bricken kann. Ich hoffe derartige Praktiken setzen sich auch seitens anderer Firmen durch, damit ich als Kunde geschützt bin vor der Versuchung mein Eigentum zu verwenden wie ich es gerade für angebracht halte.

Natürlich erkenne ich den zusätzlichen Aufwand den Pionierfirmen wie Nintento zum Schutze ihrer Kunden auf sich nehmen müssen an und halte daher gestiegene Preise für den Bezug von Software für gerechtfertigt.

Kritik an diesen Praktiken halte ich für undifferenziert. Offensichtlich haben sich die Kritiker nicht ausreichend mit der Materie befasst und missverstehen Nintendos wohlmeinende Absichten zum Schutz ihrer Kunden als ungerechtfertigten Eingriff in den §14 des BGB. Wie kurzsichtig, aber sicherlich werden mit der Zeit und aktiver Hilfe auch die Kritiker verstummen.
 
Es wird nur die online Funktion gesperrt, was kein Bricken ist.
Auf einem System, wo physische Versionen nur noch Keycards sind und online aktiviert werden müssen, und zwar auch beim Verleihen (das, was die „Virtual Game Cards“ simulieren sollen, damit der Wegfall echter physischer Kopien nicht ganz so nach Raubritterei aussieht), ist der Effekt am Ende der Gleiche.

Mir hat bis heute niemand logisch erklären können, warum die physische Zerstörung von mir gekaufter und bezahlter Ware (einschließlich Computern und Datenträgern) durch den Hersteller schadensersatzpflichtig und eine Straftat wäre, aber die Zerstörung, indem er mir ein entsprechendes Softwareupdate schickt, legitim sein soll. Auf diesen Fall bezogen: Warum darf Nintendo Switch-Konsolen nicht mit dem Vorschlaghammer in Elektroschrott verwandeln, aber durch „Fernwartung“ schon?
 
Auf einem System, wo physische Versionen nur noch Keycards sind und online aktiviert werden müssen, und zwar auch beim Verleihen (das, was die „Virtual Game Cards“ simulieren sollen, damit der Wegfall echter physischer Kopien nicht ganz so nach Raubritterei aussieht), ist der Effekt am Ende der Gleiche.
Hier ist die Frage, wie weit Nintendo in dem Bereich geht.

Allerdings, und ich finde das fürs vollständige Bild wichtig: Die S2 kann komplett ohne Internetverbindung eingerichtet werden, und die Spiele, die vollständig in den Cartridges drauf sind, laufen auch ohne Internetverbindung. Die müssen nicht aktiviert werden. Und Nintendo hat von Anfang an gesagt, dass ihre Spiele weiterhin vollständig auf den Cartridges drauflassen. Die sog. virtual Game Cards sind ein Angebot für Dritthersteller. Die S2 kann komplett offline verwendet werden und es laufen Spiele darauf, ohne dass das Ding nach dem Auspacken jemals Internetzugriff hatte.

Was das Abspielen von Kopien anbelangt, handelt Nintendo nicht wesentlich anders als Sony oder Microsoft.

Nicht falsch verstehen: Mir gefällt das genausowenig. Auch und gerade in Bezug auf vGame Cards ist das Mist.

Was die Sache mit Gamekeys aus womöglich unseriöser Quelle, und daraus erfolgtem Konsolen-Bann angeht: Nintendo-Support anrufen. Wenn man glaubhaft versichern kann dass man nicht wusste dass das nicht legal ist, entsperren sie die Konsole in aller Regel wieder. Gibt einige Fälle dazu auf Reddit, die jeweils sagen dass das so bei ihnen ablief.


Mir hat bis heute niemand logisch erklären können, warum die physische Zerstörung von mir gekaufter und bezahlter Ware (einschließlich Computern und Datenträgern) durch den Hersteller schadensersatzpflichtig und eine Straftat wäre, aber die Zerstörung, indem er mir ein entsprechendes Softwareupdate schickt, legitim sein soll.
Nochmal: Es ist kein Bricken. Und in der gesamten EU, Deutschland inklusive, fehlt der Passus zur Unbrauchbarkeit in der EULA komplett. Sony und Microsoft machen übrigens dasselbe (EDIT: Also die Konsole sperren), wenn die merken dass man mit den eigenen Konsolen unlautere Dinge tut.

Ich sags nicht gern, aber so funktioniert das nunmal bei geschlossenen Systemen. Das sind die Vertragsbedingungen, da "darf" man nicht autorisierte Software nicht draufspielen. Wenn man eine offene Plattform bevorzugt, "muss" man den PC nehmen. Wer ein offenes Handheld bevorzugt, die gibts auch zur Genüge mittlerweile, Steam Deck inklusive. Geschlossene Systeme gefallen mir genausowenig, aber der Nachteil der geschlossenen Plattform wird dann mit dem (hoffentlich) begehrten Software-Angebot aufgefangen. Wer dieses Angebot haben will, kommt legal nicht um die geschlossene Plattform herum... :ka:
 
Egal ob der Passus in DE/EU vorhanden ist oder nicht, das der Hersteller überhaupt Mechaniken einbaut um ein Gerät wie Konsolen aus der Ferne dauerhaft unbrauchbar zu machen, sollte bestraft werden.
Das Selbe Problem haben auch E-Autos und E-Bikes, so verkommt der Kauf eher zur Nutzer Lizenz und dürfte demnach auch nur so vermarktet werden.
 
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