News Neues Steuertransparenzgesetz: Verkaufstagebuch für Ebay und Co. empfohlen

Ich sehe nicht ganz, wie Ebay bei Barzahlungen irgendetwas über die Summe erfahren will.

In der Anzeige VB angeben, Preis per Absprache am Telefon oder vor Ort und Ebay hat keine Ahnung.


Ebenso könnte man dieselbe Anzeige drin lassen und trotzdem mehrfach verkaufen (als Scalper).
 
@Schinken Stimmt, aber das ist Ebay doch egal, die erfüllen doch nur die gesetzliche Vorgabe und übermitteln die Daten die sie halt haben. Daten die sie nicht haben weil sie nicht angegeben sind können sie auch nicht übermitteln, die werden da keinen Stress mit haben. Und das Finanzamt will lediglich mehr Daten haben um einen besseren Überblick zu haben, wer sich da evtl an der Steuer vorbeidrückt. Wenn da 90% der Daten schon mal brauchbar sind, dann ist das auch mal ne Menge, davon werden wahrscheinlich eh nicht mal 5% auch wirklich steuerpflicht sein.

Dennoch aber ändert sich auch im Falle von VB und fehlender Preisangabe nichts an einer potentiellen Steuerpflicht. Wenn ein scalper eine Grafikkarte für 2.000€ kauft und direkt für z.B. 3.000€ weiterverkauft (was zu Release durchaus vorgekommen ist, aktuell vielleicht nicht mehr), dann war er steuerpflichtig und ich wette das viele scalper sich darum nicht gekümmert haben. Und das ist dann Steuerhinterziehung. Und wenn er 5 Grafikkarten für je 2.000€ eingekauft hat und die für 2.200€ pro Stück verkauft hat, dann wäre er auch steuerpflichtig.

Mir ging es daher vorallem darum hervorzuheben, daß steuerlich eben nichts neu ist sondern sich jetzt lediglich weniger Leute vor ihrer schon lange bestehenden Steuerpflicht drücken können. Was natürlich als Kehrseite jetzt einer ganzen Menge von Leuten mit nicht steuerpflichtigen Transaktionen jetzt eine ganze Menge Extra Arbeit macht. Verstehe ich gut, daß dies keine Begeisterung auslöst.
 
@Schinken Stimmt, aber das ist Ebay doch egal, die erfüllen doch nur die gesetzliche Vorgabe und übermitteln die Daten die sie halt haben. Daten die sie nicht haben weil sie nicht angegeben sind können sie auch nicht übermitteln, die werden da keinen Stress mit haben. Und das Finanzamt will lediglich mehr Daten haben um einen besseren Überblick zu haben, wer sich da evtl an der Steuer vorbeidrückt. Wenn da 90% der Daten schon mal brauchbar sind, dann ist das auch mal ne Menge, davon werden wahrscheinlich eh nicht mal 5% auch wirklich steuerpflicht sein.

Dennoch aber ändert sich auch im Falle von VB und fehlender Preisangabe nichts an einer potentiellen Steuerpflicht. Wenn ein scalper eine Grafikkarte für 2.000€ kauft und direkt für z.B. 3.000€ weiterverkauft (was zu Release durchaus vorgekommen ist, aktuell vielleicht nicht mehr), dann war er steuerpflichtig und ich wette das viele scalper sich darum nicht gekümmert haben. Und das ist dann Steuerhinterziehung. Und wenn er 5 Grafikkarten für je 2.000€ eingekauft hat und die für 2.200€ pro Stück verkauft hat, dann wäre er auch steuerpflichtig.

Schon klar, an der Steuerpflicht hat sich ja sowieso nichts geändert, die war schon vorher gegeben.
Nur wenns vorher steuerpflichtig war, aber es keiner geprüft hat und es jetzt ebenfalls steuerpflichtig ist, es aber bei VB/Barzahlung immernoch keiner prüft... Naja, was ist dann das Thema? Ich sehe keine große Veränderung.

Mir ging es daher vorallem darum hervorzuheben, daß steuerlich eben nichts neu ist sondern sich jetzt lediglich weniger Leute vor ihrer schon lange bestehenden Steuerpflicht drücken können. Was natürlich als Kehrseite jetzt einer ganzen Menge von Leuten mit nicht steuerpflichtigen Transaktionen jetzt eine ganze Menge Extra Arbeit macht. Verstehe ich gut, daß dies keine Begeisterung auslöst.
Habe ich auch so verstanden. Allerdings war meine Frage auch keine Erwiderung und stand in keinem direkten Zusammenhang zu dem was du sagtest ;).
 
@Schinken

Was natürlich als Kehrseite jetzt einer ganzen Menge von Leuten mit nicht steuerpflichtigen Transaktionen jetzt eine ganze Menge Extra Arbeit macht. Verstehe ich gut, daß dies keine Begeisterung auslöst.
Positiov ließe sich dem evtl. noch abgewinnen, dass so die "Privatverkäufer" auch zivilrechtlich leichter herangezogen und sich nicht mehr vor der gesetzlichen Gewährleistung drücken können. Immer noch nicht leicht, aber zumindest ein bisschen leichter.
 
Positiov ließe sich dem evtl. noch abgewinnen, dass so die "Privatverkäufer" auch zivilrechtlich leichter herangezogen und sich nicht mehr vor der gesetzlichen Gewährleistung drücken können. Immer noch nicht leicht, aber zumindest ein bisschen leichter.
Die meisten schließen die eh aus.
 
Waurm denn nicht?
Wenn das hauptsächlich solche "Privatverkäufer" trifft, die im Monat mehr Neuware verkaufen als ich gebrauchte in 50 Jahren, ist doch alles tutti.
Da stimme ich dir voll und ganz zu :daumen:
Demnächst werden wohl die ganzen Muttis und Omas neue PS 5 und Grafikkarten verkaufen weil es das "verkehrte Geschenk" für die Kiddys war ...:ugly:
 
Mit nem Verkaufstagebuch macht man den Lappen vom Finanzamt viel zu einfach...soviele Quittungen wie möglich aufs A4 Blatt quetschen und dann Freiformschneiden mit Wellen und Franzen ausschneiden...zum Schluss noch fein mischen und knicken, in nen Briefumschlag und weg mit dem Kack ans Finanzamt.
 
@Eckism Sehr seltsamer Vorschlag :klatsch: Es würde mich viel mehr Zeit kosten so eine Bastelaktion hinzulegen als ein Verkaufstagebuch zu führen. Da ist mir meine Zeit eindeutig mehr wert, Verkaufstagebuch geht bedeutend schneller für mich. Zumal bei mir eh keine Steuern bei meinen Transaktionen anfallen.
Ich verschwende doch nicht meine wertvolle Zeit, nur um dem Finanzamt eins auszuwischen, das ist Kindergarten in meinen Augen, da komme ich lieber meiner Pflicht nach und habe dann meine Ruhe :nene:

Oh und das Finanzamt darf Gewinne zum Nachteil des Steuerpflichtigen schätzen wenn keine Belege vorliegen oder diese unleserlich sind. Auch das würde ich berücksichtigen.
 
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