Neue Bundesregierung 2025

Auf die Rede folgte eine Nein Stimme
"Warum er den Grünen-Antrag nicht unterstützt habe, erklärt sein Bundestagsbüro. Demnach sehe es Castellucci als seine Aufgabe an, „für Mehrheiten in der Koalition zu werben, nicht Oppositionsanträgen zuzustimmen. Bei den aktuellen Mehrheitsverhältnissen im Bundestag wäre es gerade in der Migrationspolitik der Sache sicherlich nicht zuträglich, wenn die Koalitionsmitglieder zukünftig nicht mehr gemeinsam abstimmen.“

Zitat stammt aus:

Eines muss man der SPD ja lassen, diszipliniert sind sie, ja nicht anecken mit dem Koalitionspartner. Aber auch bezeichnend, dass das eigentlich medial weitestgehend untergeht, obwohl hier die Entscheidung der Bundesregierung direkt über das Leben und Überleben von Menschen entscheidet. Scheinbar wie mal das unrühmliche Kapitel Afghanistan möglichst vergessen.
 
Sie sind seit der Merkel Ära nur bisher in Koalitionen mit "schwierigen" Parteien.
Das ist jetzt entweder O-Ton SPD oder SPD Stammwähler, die sich die Unfähigkeit der SPD schönreden.

Eines muss man der SPD ja lassen, diszipliniert sind sie, ja nicht anecken mit dem Koalitionspartner.
Die SPD möchte halt damit protzen können, dass sie Menschenfeindlichkeit wie Union (und AfD) kann.
 
Die SPD möchte halt damit protzen können, dass sie Menschenfeindlichkeit wie Union (und AfD) kann.
Das glaube ich nicht mal. Ich denke, sie wollen sich als verlässlicher Koalitionspartner präsentieren und man hat nun mal der CDU/CSU das Feld im Koalitionsvertrag weitgehend überlassen. Die SPD gibt sich gerne staatstragend, ist in die vorangegangenen GroKos mit dem Verweis auf "staatspolitischer Verantwortung" gegangen und hat damit zur eigenen Verzwergung beigetragen. Sie konnten in der Vergangenheit schon viel - relativ zu ihrem Stimmanteil - ihrer Programmatik umsetzen, aber eingezahlt hat es bei ihnen nicht und die Partei wird daher als reine Mehrheitsbeschafferin für Merkel und Merz gesehen.
 
Das glaube ich nicht mal. Ich denke, sie wollen sich als verlässlicher Koalitionspartner präsentieren und man hat nun mal der CDU/CSU das Feld im Koalitionsvertrag weitgehend überlassen. Die SPD gibt sich gerne staatstragend, ist in die vorangegangenen GroKos mit dem Verweis auf "staatspolitischer Verantwortung" gegangen und hat damit zur eigenen Verzwergung beigetragen. Sie konnten in der Vergangenheit schon viel - relativ zu ihrem Stimmanteil - ihrer Programmatik umsetzen, aber eingezahlt hat es bei ihnen nicht und die Partei wird daher als reine Mehrheitsbeschafferin für Merkel und Merz gesehen.
Ich glaube ihr nehmt nicht wirklich die Stimmung war, die ich selber in der Familie (eher CDU) und einem SPD dominierten Bekanntenkreis immer wieder erlebe. Hauptkritikpunkt ist die Migrationspolitik und ALLES was damit zu tun hat.

Trifft das meine Meinung -> NEIN, aber es ist die Realität.

Ich kenne SPD MITGLIEDER, die schon Stadtrat waren und sind, die bei der Bundestagswahl hauptsächlich, wegen der Migration, keine SPD mehr wählen. Die fühlen sich nicht mehr vertreten, sie sprechen in kleiner Runde offen aus, das der SPD "Flüchtlinge" wichtiger sind als sie, die täglich "malochen".

Das schlimme ist, das auch keine Fakten weiterhelfen, man kann sich bei gemeinsammen Abendessen oder anderen Treffen den Mund fusselig reden, gegen Gefühle kommt man schlecht an.
Dabei spielt das Stadtbild (Dönerbuden, Shisha Bars, etc.), Kriminalität, über Bürgergeld, bis zu kopftuchtragenden/verschleierten Frauen mit Kinderwagen eine Rolle, als Beispiele.
Man kann ihnen 100mal erklären, dass das Stadtbild eher der Markt regelt und viel weniger die Politik, und auch das Aussehen von migrantischen Frauen in der Öffentlichkeit, kein politischer Auftrag ist. Ist ihnen egal, sie wollen das sich etwas ändert, weil sie sich zum größten Teil überfordert fühlen.

Ich will das gar nicht bewerten, aber das habe ich dutzenmale gehört, entsprechend wählen die Leute und ich spreche hier nicht von Leuten der unteren Mittelschicht, sondern von in der Mehrzahl Hauseigentümern mit 2 Autos und Kindern. KFZ Meistern, Lehrern, Handwerkern aber auch normalen Angestellten beim Staat oder VW.

Das schlimmste ist, das Gefühle domminieren und sehr wenig Fakten.

Eine andere Rolle spielt der Ukraine Krieg und hier weiss jeder wo ich stehe, ich kann so viel reden wie ich lustig bin, die Mehrzahl will ihre Ruhe und im Zweifel stellen viele Leute ihr Wohlergehen in DE über die Menschen in der Ukraine. Gott sei Dank ist das noch keine so klare Mehrheit, wie bei der Migration.

Man kann hier so viel ideologisch verteufeln wie man will, die faktische Realität sieht man an den 25% für die AfD und auch andere Parteien, die ich nicht in der politischen Mitte verordne haben Zulauf, siehe Die Linke.
 
Das schlimmste ist, das Gefühle domminieren und sehr wenig Fakten.
Irgendwie auch typisch Deutsch: Alles ist schlecht, also natürlich nicht mein Leben, aber sonst doch alles und "da müsste man mal was machen".
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Irgendwie auch typisch Deutsch: Alles ist schlecht, also natürlich nicht mein Leben, aber sonst doch alles und "da müsste man mal was machen".
Ja, damit hast du ziemlich recht.
Aber viele fühlen sich emotional überfordert, ohne Handhabe.

Stadtbild ist oft eine BEschreibung, aber handfest habe ich von vielen gehört das Sie das mit der schnellen Einbürgerung total daneben fanden. Also nichts was sie direkt betrifft, aber man will es nicht, kann es auch nicht wirklich argumentativ oder mit Fakten unterfüttern.

Und dein Schaubild zeigt ja klar, das es keine wirtschaftlichen Fakten sind, sondern wohl "Gefühle", aber wie willst du dagegen rational argumentieren oder gar rational "dafür" Politik machen? Für die AfD ist das pures Gold, für jeden der sachorientierte Politik an der Verfasung machen möchte, mehr als schwierig zu lösen.

PS:
Es ist nicht typisch deutsch, siehe USA, Brexit oder die Stimmung in anderen europäischen Ländern z.B. Frankreich.
 
Das schlimmste ist, das Gefühle domminieren und sehr wenig Fakten.
Da gibt's eine tolle Folge der Anstalt dazu:


Hier in Hamburg, könnte ich auch viel zum Stadtbild sagen, aber ich geh mal auf mein Bürobild ein.

5 Menschen, 1 Mensch Urhamburger, ich migriert aus Sachsen, alle anderen haben Migrationshintergrund.

Ich möchte auf keinen und keine meiner Kollegen verzichten müssen. Die machen alle eine super Job.

Als Argumentationshilfe: wer soll denn die Jobs machen, für die wir Deutschen uns zu fein sind? Und wer soll unsere Rentenkassen füllen wenn wir zu wenig Nachwuchs haben? Aus rein egoistischen Gründen ist Migration notwendig.
 
Als Argumentationshilfe: wer soll denn die Jobs machen, für die wir Deutschen uns zu fein sind? Und wer soll unsere Rentenkassen füllen wenn wir zu wenig Nachwuchs haben? Aus rein egoistischen Gründen ist Migration notwendig.
Mir musst du das nicht erklären, ich weiss das und ich wähle auch rational oder bin deshalb unzufrieden,
Bei meinem Bekanntenkreis, die auch alle noch im Berufsleben stehen, finde ich es auch schlimmer, als z.B- bei vielen Rentnern, die "keine Erfahrungen" haben, die wählen aber eher sowieso was sie immer gewählt haben, wenn auch knurrend.

Ich teile meine Beobachtungen mit, nicht mehr und nicht weniger. Deshalb habe ich es ja geschrieben.
 
Mir musst du das nicht erklären,
Dir erkläre ich das auch nicht :bier:

Aber ich weiß, dass man da gegen Mauern redet. Für Argumente ist da kein Platz und die werden gar nicht gehört. Noch bevor der Satz ausgesprochen ist, gibt es mindestens ein aber.

In den Regionen in denen Migration Teil des "Stadtbild" ist, ist es gar kein so großes Thema, im ländlichen und Kleinstadt Bereich, da wo es kaum Migrationsanteil gibt, ist es ein umso größeres Thema. Echt kurios die Menschen.

Es ist nur zum Verzweifeln, dass wir gerade unsere Zukunft, unsere Rente, unsere zukünftigen Kollegen etc. vertreiben und unsere Menschlichkeit vergessen. Dieses Verhalten verschlechtert nicht nur die Situation der Menschen, die hier weg sollen, sondern auch die derer, die hier bleiben.
 
In den Regionen in denen Migration Teil des "Stadtbild" ist, ist es gar kein so großes Thema, im ländlichen und Kleinstadt Bereich, da wo es kaum Migrationsanteil gibt, ist es ein umso größeres Thema. Echt kurios die Menschen.
Völlig Normal. Was der Bauer nicht kennt. Scheint bei anderen Parteien als die welche im BT sitzen auch so zu sein.

Für mich wirklich besorgniserregend ist dass bzw wie das Thema Migration derzeit angegangen wird. Insbesondere die Causa Ortschaften zeigt ja klar in eine Richtung.
Es zeigt leider auch wie Wertlos zusagen unseres Staates sein können.
 
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