Netzteil und die Technik dahinter

-Kerby-

Software-Overclocker(in)
Hallo PCGHler!

Ich bin aktuell sehr daran interessiert im Detail den Aufbau eines Netzteil zu verstehen.
Dafür habe ich mir direkt mal eine Website geholt und einen groben Aufbau eines Netzteil angeschaut,
wo ich jegliche Kleinigkeiten in Frage stelle oder mich darüber informiere, so gut ich kann.
Wichtig ist mir vor allem die einzelnen Bauteile einer jeglichen elektrischen Schaltung kennenzulernen.

Nun habe ich aber eine Frage, die sich auf diese: [Erklärung] Das Netzteil - Gehäuse, Netzteile, Lüfter und Modding - CompiWare Website bezieht. Auf der Website wird erklärt, dass das Wichtigste an einem Netzteil die Effizienz und die darausfolgende niedrige Wärme sowie eine geringe bis gar keine Restschwingung (ich vermute mal, dass er Restwelligkeit meint).
Dies wird erreicht, indem vor dem Transformator ein Gleichrichter mit Elko als Siebung dient und danach wird mit Leistungstransistoren die Gleichspannung "zerhackt" um eine Wechselspannung zu erhalten, da ein Transformator
nur durch Änderung der Spannung, Strom/Spannung induzieren kann. Ich werde mich nochmal genauer darüber informieren müssen, wie man eine Gleichspannung durch einen Leistungstransistor "zerhackt" und was der fachliche Begriff dafür
ist, falls es überhaupt einen gibt.

Korrigiert mich pingelig bei irgendwelchen Kleinigkeiten. Wenn dann will ich es richtig lernen.

Meine Frage ist: Wie kann man, durch Gleichrichten und "zerhacken" vor dem Transformator, die Effizienz und Restwelligkeit verringern?
Wie soll man das verstehen? Im Artikel/Beitrag wird nur gesagt, dass es so ist, aber warum, dass fehlt mir.
Würde mich über elektrotechnikversierte Mitglieder freuen, die mir das erklären könnten.

LG Kris
 
Ein Transformator ist um so effektiver, je höher die Frequenz ist. Statt mit den 50 Hz Netzspannung arbeitet ein Schaltnetzteil deshalb im kHz-Bereich. Dadurch werden nur noch vergleichsweise kleine Trafos benötigt (schau dir mal zum Vergleich einen normalen Ringtrafo an).

Die gleichgerichtete Netzspannung wird also pulsweise mit hoher Frequenz zum Trafo geschickt. Durch die Steuerung dieser Pulse kann man die Ausgangsspannung regeln. Was da hinten raus kommt, ist natürlich erst mal noch sehr "wellig", und muss mit Spulen und Elkos gefiltert werden. Dann hat man idealerweise wieder eine saubere Gleichspannung.

So eine hochfrequente Welligkeit lässt sich natürlich auch einfacher wegfiltern, als eine mit 50 Hz pulsierende Gleichspannung bei einem herkömmlichen (nicht schalt-)Netzteil.
 
Zu dem Link von dir noch ne kleine Anmerkung.

Die Effizienz ist eher Nebensache. Ob das jetzt Silber, Gold oder Platinum ist macht keinen großen Unterschied.
Auch die Restwelligkeit ist nicht ganz so wichtig, hauptsache die bleibt in den Specs.

Das wichtigste vom Netzteil sind der Hersteller und die verbaute Technik.
Daran sieht man, ob es was brauchbares ist oder nicht.
 
Vielen Dank euch Beiden für die Infos.
Habe auch mal testweise versucht mich etwas der Schaltung simultativ mit Yenka (Crocodil Physics) anzunähern.
Hatte leider (wäre ja auch ein Wunder für meine geringe Erfahrung) kein Glück beim Aufbau, zwar geschafft die Wechselspannung auszugleichen, aber nie perfekt ohne Pulse
und der Filter hat gar nicht erst funktioniert :D -_-
Nicht so leicht, besonders das alles im Detail zu verstehen, was jedes Bauteil für einen Effekt hat.
Ein PWM habe ich gar nicht erst versucht, da ich mich mit Microcontrollern noch gar nicht auskenne.
Wie auch immer. Vermute, ich muss mich erstmal detailiert mit den Grundlagen nochmals auseinandersetzen.
 
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