NASA: Neue Chips sollen 100-fache Rechenkapazität derzeitiger Raumfahrtcomputer bieten

Hmm... man muss immer Bedenken, was muss ein Prozessor können und was nicht.
Unbemannte Satelliten im Orbit müssen im Prinzip nur Kommandos der Bodenstation umsetzen.
Im wesentlichen Lagekontrolländerungen.
Ein Taschenrechner aus dem Jahre 2000 wär da schon maßlos unterfordert.
Selbst Sonden, die schon im Deepspace sind (Voyager) brauchen kaum mehr.
Eine ISS hat rudimentäre Rechner für grundlegende Steuerungsbefehle, alles andere wird mit mitgebrachten Laptops oder eben auch von der Bodenstation aus gemacht.
 
Fliegen die alten 6x86 endlich raus:D Hab mich schon die ganze Zeit gewundert wie man mit den alten Rechnern CGIs erstellen konnte.:P
 
Im Prinzip : Ja

Habe mal was von Celereons der 1. Genereation und P3 s gelesen.
Aber aufgrund von kosmischer Strahlung, der zukünftigen Umgebung kann man halt nicht einen AMD / Intel von der Stange nehmen.
Glaube nicht das dass jetzt das Problem ist... die Chips werden ja nicht ohne Gehäuse offen auf nem Mainboard an der Außenhaut des Gerätes befestigt... XD

Es sollte schon möglich sein das derart kritische Komponenten in einem sehr gut gegen Strahlung abgeschirmt Gehäuse / Bereich des Gerätes installiert werden.

Ich denke da gehts ehr um die Ausfallsicherheit... da nur Komponenten ausgewählt werden die möglichst und absolut niemals nie nen Bug oder sonstiges aufweisen. Austauschen oder switchen der Komponenten ist echt nur bedingt möglich.
 
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen kritisch und nicht-kritisch.

Nicht-Kritisch ist alles was nicht die Mission gefährdet und zeitnah austauschbar ist: Für Transportflüge und die normale Arbeitsausstattung auf einer Raumstation kann man auch jederzeit "frische" Hardware verbauen und tauschen. Das ganze ist erdnah(weniger Strahlung) und bietet sich auch P/L mäßig an. Auch für die benötigte Technik, um nur einen Satelliten in den Orbit zu bringen, reicht normales Zeug von der Stange. Nicht ohne Grund beschränkt sich die kommerzielle Raumfahrt heute nur auf Logistik, alles andere ist kostentechnisch nicht mehr profitabel.

Kritisch wird es dann, wenn die Missionen erdfern sind und somit Reparaturen unmöglich machen(Marsmissionen/Sonden) oder die Dauer der Mission einen Ausfall nicht erlaubt(Weltraumteleskope/bestimmte Satelliten/Steuerungsmodule von Raumstationen).
 
Abschirmung gegen Strahlung wird das wichtigste sein. Astronauten auf der ISS sehen Blitze bei geschlossenen Augen die durch Strahlung hervorgerufen wird. Ich kann schon verstehen, dass eine aufwendige Neu- oder Umgestaltung bestehender Prozessoren sehr teuer wird und deshalb selten durchgeführt. Ist ja nicht ein high frequency trader der mal schnell eine custom CPU bei AMD bestellt und damit viel Geld macht.
 
Strahlung ist das große Thema. Vibration/Beschleunigung ist eher ein Problem für Lötstellen, nicht die CPU/MCU selbst.
Microchip scheint mir als ein Hersteller der dafür bekannt ist uralte Fertigungsprozesse immer weiter zu betreiben jedenfalls die richtige Adresse zu sein.
Naheliegend währe es die Technik der SAM Prozessoren(ARM Cortex) mit den Prozessen der immer noch gefertigten PIC und AVR zu kombinieren. Auf der Erde wäre das die reinste Silizium-Verschwendung, für die Raumfahrt wahrscheinlich sehr lohnenswert.
Viel wichtiger ist auch das die Chips Jahrzehnte lang getestet sind, es gibt genug Chips vom Hersteller die auch nach 20 Jahren im Betrieb noch einwandfrei laufen.
Bei einem neuen Prozessor kann gar nicht garantiert werden, dass der nach 5 Jahren 24/7 nicht schlapp macht.
 
Trifft sich doch. In dem Unternehmen in dem ich arbeite wird auch schon Werbung gemacht wieder mal zum Mond zu fliegen. Wird auch mal Zeit. Sowieso das Thema endlich wieder Gesellschaftsreif zu machen. Es sind niemals verschwendete Ressourcen ins All zu fliegen!
 
GaAs war nur ein Beispiel, dürfte aber (mit ein paar Ableitungen) das mit großem Abstand häufigste Material nach Silizium für Mikrochips sein. Ich bin mir ehrlich gesagt gar nicht sicher, ob es z.B. auf Germanium-Basis überhaupt integrierte Schaltkreise gibt.

Zur Sache mit dem Alter: Hier soll die Leistung eines Pentium III um "Faktor 100" übertreffen werden und die Leute lästern darüber. Dabei steckt Genau so einer in dem Retro-PC, den ich mal wieder flott machen müsste, um noch ein paar Spiele fertig durchzuzocken. Spiele aus meiner Jugend. Jugend. :heul:
:heul: *mitheul*

Mein erster PC (nach Home Computern und Mega Drive) zu Jugendzeiten war ein 486 DX2/66. Eigentlich ein untertakteter AMD 486 DX2/80, aber leider konnte ich die 80 Mhz nicht rauskitzeln, da das Mobo nicht mehr mit machte.

Also mein aktueller für DOS und Win9x ist ein Pentium 233 MMX, der schön runterskaliert bis auf ungefähr 386 SX/25 Geschwindigkeit für Wing Commander 1 und so. Dazu kommt ne S3 Trio 64 (sehr gute DOS-Kompatibilität) + Voodoo 2 und für Sound eine Orpheus I (Fan Projekt) und Tandy Nano (auch Fan Projekt) mit paar selbst gelöteten Kabeln, damit ich alle Kanäle inkl. PC-Speaker über ein kleines Mixing-Pult leiten kann.
Dazu dann noch ein weiteres Fanprojekt, womit man moderne Hardware inkl. Bluetooth-Geräte an alten PCs und Macs nutzen kann. Funktioniert prima. https://www.tindie.com/products/dekuNukem/usb4vc-usb-inputs-on-retro-computers/

Für Win XP nutze ich nen Athlon X4 mit GTX750, da diese noch XP-Treiber bieten. Hatte damit bisher keine Probleme.

Beide per VGA Switch an einem CRT Monitor.

Bin grad am Ausräumen eines Büros und bin da über 6 oder mehr alte Laptops gestolpert, von einem Commodore Laptop mit 286er, über nen 386, Pentium II 400 bis hoch zu Pentium 4. Leider sieht der Commodore nicht mehr so gut aus, hatte wohl so ne gummierte Gehäuseoberfläche, die sich über die Jahrzehnte zersetzt hat. (darum würd ich mir keinen mit so ner Oberfläche mehr kaufen wollen)
Dazu gab es als "Bonus" noch einen Commodore VIC 20 und einen originalen IBM PC AT (letzterer leider ohne Monitor).
 
Mein erster PC (nach Home Computern und Mega Drive) zu Jugendzeiten war ein 486 DX2/66. Eigentlich ein untertakteter AMD 486 DX2/80, aber leider konnte ich die 80 Mhz nicht rauskitzeln, da das Mobo nicht mehr mit machte.
Den Prozessor hatte der erste Pc (von meinem Vater) an dem ich Shareware Spiele von CD spielen durfte.
Ich selber hatte als erstes einen K6/2 300 mit einer unbekannten 2d karte einer Guillemot Voodoo Graphics mit 4mb ne Creative Soundblaster 16 einer Fetten 4,3gb HDD und ein Mitsumi 2fach brenner der 8fach lesen konnte.
Ach ja "gute alte" zeit.
 
Bin grad am Ausräumen eines Büros und bin da über 6 oder mehr alte Laptops gestolpert, von einem Commodore Laptop mit 286er, über nen 386, Pentium II 400 bis hoch zu Pentium 4. Leider sieht der Commodore nicht mehr so gut aus, hatte wohl so ne gummierte Gehäuseoberfläche, die sich über die Jahrzehnte zersetzt hat. (darum würd ich mir keinen mit so ner Oberfläche mehr kaufen wollen)
Dazu gab es als "Bonus" noch einen Commodore VIC 20 und einen originalen IBM PC AT (letzterer leider ohne Monitor).

Ui, klingt nach einer wahren Schatzkiste. Ich konnte kürzlich im Bekanntenkreis einen Amiga 600 inkl. Zubehör vor der Mülltonne retten. Eigentlich war ich nur wegen eines wesentlich jüngeren PCs (~Jahrtausendwende allerwelts "Multimedia-PC") angesprochen worden, dann dieses "das steht da auch noch rum". Trotz Hinweis, dass die Hardware bei Funktion vielleicht locker 500 Euro auf Ebay bringen könnte, wollte da keiner mehr einen Finger für Krum machen.

Jetzt hab ich hier noch einen Haufen mehr stehen für wenn mal Zeit ist™. :-)
 
Ähm... wollt ihr eure nostalgischen Gefühle nicht lieber an einem anderen, passenderen Ort ausleben? ;)

Haben wir eigentlich schon einen Retro-Hardware-Laberthread? :-D
 
Ui, klingt nach einer wahren Schatzkiste. Ich konnte kürzlich im Bekanntenkreis einen Amiga 600 inkl. Zubehör vor der Mülltonne retten. Eigentlich war ich nur wegen eines wesentlich jüngeren PCs (~Jahrtausendwende allerwelts "Multimedia-PC") angesprochen worden, dann dieses "das steht da auch noch rum". Trotz Hinweis, dass die Hardware bei Funktion vielleicht locker 500 Euro auf Ebay bringen könnte, wollte da keiner mehr einen Finger für Krum machen.

Jetzt hab ich hier noch einen Haufen mehr stehen für wenn mal Zeit ist™. :-)
Ja, manche Leute sind komisch und werfen einfach weg. Zu viel Geld?
Einen Amiga hätte ich auch noch gern, aber da die AGA Amigas nicht 100% abwärtskompatibel sind, weiß ich nicht ob einen solchen oder einen mit OCS. Derweil hab ich nur einige Amiga Big Box Klassiker wie Turrican 3, Last Ninja 3, Ambermoon und Lionheart.
Den Prozessor hatte der erste Pc (von meinem Vater) an dem ich Shareware Spiele von CD spielen durfte.
Ich selber hatte als erstes einen K6/2 300 mit einer unbekannten 2d karte einer Guillemot Voodoo Graphics mit 4mb ne Creative Soundblaster 16 einer Fetten 4,3gb HDD und ein Mitsumi 2fach brenner der 8fach lesen konnte.
Ach ja "gute alte" zeit.
Hatte nach dem 486er als zweites nen 166MMX mit Ati Rage II+, für welchen ich dann noch ne Monster 3D Voodoo 2 besorgte. Weiß gar nicht mehr, wann ich meinen ersten Brenner hatte, aber der 486er kam nicht mal mit einem CD-Rom Laufwerk, obwohl Star Office, Corel Draw (3?) und OS/2 Warp auf CD-Rom beilagen. Hab dann mit enem Freund Corel Draw gegen ein Single Speed getauscht. 150kB/s oh yeah! xD
 
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