NAS Eigenbau

Gh0st86

Kabelverknoter(in)
Hallo Zusammen

Wie der Titel schon sagt suche ich gute Tipps um ein NAS selber zu bauen. Habe vor nicht all zu langer Zeit ein Synology DS216J gekauft bin eigentlich begeistert auch von der Software.
Da ich aber das NAS hauptsächlich für Filme brauche sind zwei Festplatten nicht all zu lange ausreichend.
Daher wollte ich mir ein eigenes bauen welches ich jederzeit Upgraden kann.
Und wenn möglich sollte DSM darauf laufen damit ich DS Video weiter verwenden kann.

Danke für eure Hilfe !
Grüsse Patrick
 
Eigentlich spricht nichts dagegen.
Momentan sind zwei 3TB WD RED Platten drin.

Ich mach mir halt nur Gedanken wenn der Speicher ausgeschöpft ist. Und vorallem habe ich kein RAID Betrieb um mehr Platz zu haben. Aber wenn halt mal eine Platte aussteigt ist es vorbei.
 
Und vorallem habe ich kein RAID Betrieb um mehr Platz zu haben. Aber wenn halt mal eine Platte aussteigt ist es vorbei.

Durch ein RAID 0 oder 1 bekommst du auch nicht mehr Platz.
Ein Raid 1 ersetzt dir auch kein Backup.
Wenn dir deine Daten lieb sind brauchst du so oder so noch eine HDD.

Wenn der Speicher voll wird, kauf einfach größere (einzelne) Festplatten.

Der Selbstbau wird nicht stromsparender und DSM auf fremder Hardware installieren ist kein Zuckerschlecken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Speicher voll wird, kauf einfach größere (einzelne) Festplatten.
Ist das bei Synology so einfach und man kann die neue Platte zunächst extern komplett vorbereiten (z.B. am USB-Port der DS216j?

Bei QNap ist das ganze viel komplizierter. Ohne Backup geht schonmal garnichts, und dem muss man entweder blind vertrauen oder nur fürs Upgrade ein weiteres Backup anlegen. Man kann weder die neue Platte extern (am USB-Port des NAS) vorbereiten noch die alte später einfach extern an das NAS hängen, um davon auf die neu eingesetzte Platte zu kopieren. Bei jedem Eigenbau-NAS ohne RAID wäre das Vorgehen so selbstverständlich, dass man den Murks erst bemerkt, wenn man die Anleitung komplett liest und selbstverständlich wörtlich nimmt.

Einzig bei RAID1 oder 5 (und großem Vertrauen zum NAS und den verbleibenden Platten) kann man nach und nach "einfach" die Platten austauschen.

Nachdem aber ein Eigenbau nicht billiger wird wie eine weitere DS216j (selbst den Preis einer DS416 unterbietet man nur schwer, wenn man keine Altteile verbaut und auf mind. die gleiche Leistung kommen möchte, inkl. Stromverbrauch), wäre das für mich die erste Wahl, wenn es DSM sein muss und wenn man keine erweiterten Anforderungen an das NAS hat.

Sonst kann man sich z.B. bei den Bauzvorschlägen hier
Technikaffe.de
selber zusammen rechnen, was die Komponenten dafür derzeit kosten (ohne Beachtung von DSM-Kompatibilität).
 
DSM zu Installieren ist eigentlich relativ einfach und geht auch schnell.
Habe das jetzt nur mal an einem alten Laptop getestet und Funktioniert super !

Einzig allein macht es mich stutzig das wenn ich den Laptop einschalte habe ich wie eine DOS oberfläche und am schluss steht da Login. Wenn ich den Laptop aber so lasse kann ich mich vom PC darauf Einloggen und sehe dann die DSM oberfläche aber auf dem Laptop steht nachwievor Login.
Aber es funktioniert.

Der Vorteil an einem Eigenbau, ich kann jederzeit und mit wenig Aufwand und wenig Geld erweitern !
 
weiß nicht, ob sich das wirklich lohnt - du musst ja nicht nur Zeit, sondern auch Geld investieren. Vielleicht das vorhandene NAS verkaufen und dann noch etwas drauflegen, um eine Lösung zu kaufen, die besser skalierbar ist.
 
Man muss das NAS doch gar nicht verkaufen.
Größere HDD + USB-HDD fürs Backup.

Mit mehr HDD`s steigert man nur das Ausfallsrisiko.

Wenn die Synology eine USB-HDD für das RAID akzeptiert, könnte man auch "on the fly" die Festplatten wechseln.
So was würd ich aber nie ohne ein Backup machen und wenn ich ein Backup habe, würd ich mir den Zeitwaufwand schenken.
Neueinrichten und das Config-File zurückspielen geht schneller.
 
Stimme Abductee zu.
3TB-Platten sind nicht mehr "state-of-art".
Weiß gerade nicht welche maximale Einzelplatten-größe das NAS unterstützt.
Aber kleiner als 6TB je Platte würde ich nicht gehen.

Gesendet von meinem Telekom Puls mit Tapatalk
 
Das DS416 ist glaube ich, das günstigste 4-Bay von Syno.
Aber soviel ich weiss nicht erweiterbar, nicht das ich es bräuchte aber es währe halt "Nice to Have"
Der HP Proliant ist allerdings doch noch günstiger und soviel ich weiss auch erweiterbar aber man müsste DSM drauf spielen !
 
DSM zu Installieren ist eigentlich relativ einfach und geht auch schnell.
So lange Bootloader und Treiber für alle verbaute HW vorhanden ist, dann sollte das so sein.

Einzig allein macht es mich stutzig das wenn ich den Laptop einschalte habe ich wie eine DOS oberfläche und am schluss steht da Login. Wenn ich den Laptop aber so lasse kann ich mich vom PC darauf Einloggen und sehe dann die DSM oberfläche aber auf dem Laptop steht nachwievor Login.
Aber es funktioniert.
Das ist halt Linux. Konsole auf dem Server und Bedinung remote per Web-Oberfläche. Du kannst Dich mit Sicherheit auch mittels Telnet einloggen und bist dann auf der Konsole.

Der Vorteil an einem Eigenbau, ich kann jederzeit und mit wenig Aufwand und wenig Geld erweitern !
Für mich persönlich wäre der Vorteil, dass ich Dinge nutzen kann, die mir ei günstiges NAS normalerweise nicht bietet. Allem voran ECC-Ram und ZFS/BtrFS.

Erweiterung für "wenig Geld"? Wenn das Gehäuse voll ist, muss man entweder in ein grösseres Gehäuse umziehen oder ext. anstecken. Entweder als normale USB3-Platte oder etwas zukunftssicherere (Achtung, beim Preis nicht vom Stuhl fallen)
Ich möchte mir ein NAS selber bauen, brauche dafür aber eure Hilfe

Aber soviel ich weiss nicht erweiterbar, nicht das ich es bräuchte aber es währe halt "Nice to Have"
Der HP Proliant ist allerdings doch noch günstiger und soviel ich weiss auch erweiterbar aber man müsste DSM drauf spielen !
Falls DSM um USB3-Laufwerke erweitert werden kann, sollte das doch exakt identisch sein. Die DS416 hat 3 USB3-Ports.

Und falls nicht, wird das wohl auch mit einem Proliant und DSM nicht funktionieren. Außer, Du kaufst einen großen und teuren Proliant und keinen der zwei derzeit verfügbaren mit 4 Einschüben.
 
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