Nach Audacity-Übernahme: Datenschutzbestimmungen erregen die Gemüter

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Das Open-Source-Projekt Audacity wurde vor einigen Wochen von der Muse Group aufgekauft. Seither wurde schon an verschiedenen Richtungswechseln Kritik laut. Nun erregen neue Datenschutzbestimmungen die Gemüter.

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Vorwürfen, wonach die Muse Group eine kostenpflichtige Version von Audacity veröffentlicht, hat der neue Eigentümer jedoch widersprochen. Vielmehr plane man verschiedene Cloud-Dienste. Sie sollen die Finanzierung und Weiterentwicklung der Software sicherzustellen.

Hä? Wo haben sie denn der kostenpflichtigen Version widersprochen? Im Gegenteil, mit den "verschiedenen Cloud-Diensten" haben sie diese doch bestätigt.

Die "Cloud" ist bei den Anbietern von Software nicht deshalb so beliebt, weil die Konsumenten jetzt plötzlich so viel weniger Geld für die Produkte bezahlen müssen! Es geht dabei ausschließlich um Kundenbindung und Kontrolle und den daraus resultierenden höheren Preisen und Gewinnen! Warum sollte ein Gewinn-orientierter Konzern auch sonnst eine kostenlose Open-Source-Software aufkaufen!

Die Aussage bedeutet letztendlich, dass die "Stand-Alone-Version" abgekündigt/eingeschränkt wird und alle, die die Funktionen weiterhin nutzen wollen, zu den neuen, teuren Cloud-Diensten gezwungen werden! Also das selbe Verhalten, dass man in den letzten Jahren schon so oft gesehen hat.
 
Bei dem Passus geht es ja weniger ums Sammeln von Daten, sondern um deren Übermittlung. Einen Passus "Wir sammeln mal Daten, weil vielleicht eine Behörde was wollen könnte" hat kein seriöses Unternehmen, wenn es dafür keine gesetzliche Grundlage (z.B. Geldwäschegesetze im Bankenwesen) gibt.
 
Ich frage mich wie man ein open Source Project kaufen kann?
Die Quellen gehören doch keinem... Und wenn die Entwickler meinen, das da Werbung oder sonstiger Müll ins Programm gehören, wird das Project eben geforked und alles wieder entfernt...
 

Finde ich schxxxe, denn

ich Nutze das Programm seit 2010 für Kleinigkeiten, für die meine Bezahlsoftware zu übertrieben wäre.

Falls es einen brauchbaren Fork gibt, werde ich diesen mit einer Spende unterstützen,
wie damals bei Libre Office.
 
Alle freien Entwickler entziehem dem Projekt ihren Code und die Rechte, das war´s.

Ich würde mich jedenfalls bei solchen Aktionen nicht unter Druck setzen lassen!
 
Super womit kann man denn nun mit Freeware gut aufnehmen?
Vor allem kann man doch mit der bereits installierten Version weiter arbeiten wenn man kein Update macht oder?
 
Wie kann man denn ein Open-Source-Projekt aufkaufen?

Ist das nicht schon von Grund auf widersprüchlich?
 
EDIT: Kann man seine eigene Beiträge bis X Minuten nach Erstellung nicht mehr selbst löschen?
Mir ist aufgefallen das mein Kommentar überflüssig ist. Hatte etwas überlesen, und so passt mein Kommentar nicht.
 
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