News N1X: Nvidias erster Desktop-Prozessor stolpert erneut [Bericht]

nVidia ist wirklich stark, aber auch arrogant.
Nvidia ist lediglich bei KI-Hardware stark.

Aber alles rund um RTX 5000 war/ist ein Desaster (Hardware, Treiber, Verfügbarkeit, fehlende ROPs, Black Screens, PCIe 5.0 Kompatibilität, schmelzende Stecker und vor allem die ganzen dummdämlichen Aussagen von Nvidia dazu *facepalm*)!

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Und bei den CPUs scheint man auch noch hart zu failen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Speichertransferrate ist doch sehr ähnlich wie Strix Halo. Strix Halo hat Quad-Channel mit 8000 MT.
Sehr wahrscheinlich wird dieser Chip dann mit dem Nachfolger Medusa Halo? konkurrieren.
Leider hatte Strix Halo extrem Verspätung. Der Nachfolger war doch ursprünglich auf Ende 2025 geplant.

Grace ist eine 2023er ARM-CPU als Grundlage für KI-Supercomputer, deren primäre Rechenleistung aus über Grace angebunden KI-Beschleunigern besteht.
Strix Halo ist ein 2025er x86er-Prozessor für High-End-(mobile-)Workstations mit GPU-compute-Fokus.
N1X soll wohl eine ~2026er ARM-APU für günstige Desktops und Mini-PCs sowie ggf. Notebooks werden.

Ich würde nicht erwarten, dass die jemals miteinander konkurrieren. Die einzige Gemeinsamkeit ist "AI", aber das steht ja mittlerweile schon an Monitoren und Headsets dran.
 
Was macht den N1X denn ambitionierter als Grace?
Grace hat ein ziemlich üppiges Power Budget. Das fehlt dem N1X.
Alles (CPU und GPU samt I/O) in ein enges Power Budget zu packen und mehr als 2 große Kerne unterzubringen ist noch nicht wirklich Nvidias Stärke.
Grace selbst hat keinen GPU Teil. Der steckt als Hopper Chip separat auf der (ziemlich großen) Trägerplatine.
Die kleine Grace Hopper Konfiguration läuft mit Power Budgets von 450W bis 1000W - je nachdem, wie man es konfiguriert.

Die Desktop APU dürfte da auf maximal ein Drittel kommen, um als halbwegs effizient im großen ARM Meer zu gelten.
 
Ein dritter Player im Markt wäre toll und würde die Innovationen deutlich beschleunigen auch wenn ich mir nicht vorstellen kann das Nvidia ein Prozessor raus bringt, der sofort mitzieht oder gar überholt.
Daraus wird aber nichts, N1X setzt auf die ARM-Architektur, und wird daher nicht vollumfänglich in Konkurrenz zu Ryzen und Core (x86-64) treten.
Software läuft entweder auf ARM oder x86-64, aber ohne jeweilige Anpassungen oder einer Übersetzungsschicht bzw. Emulation dazwischen, nicht auf der jeweils anderen Hardware.
 
Der grosse Unterschied zwischen Grace und N1X liegt im SoC. Bei Grace handelt es sich lediglich um IP-lizenzierte ARM-Kerne sowie etwas Infrastruktur wie PCIe und NVLink. Beim N1X hingegen ist die gesamte Infrastruktur für ein Desktop- oder Notebook-System direkt im SoC implementiert – also PCIe, USB und diverse andere Controller. Nvidia verfügt in diesem Bereich noch nicht über viel Know-how, weshalb dieser Teil in Zusammenarbeit mit Mediatek entwickelt wurde.

Ausserdem muss der gesamte Devicetree korrekt über UEFI exportiert werden. Genau das hat Qualcomm beim Snapdragon X nicht geschafft, weshalb es kaum Linux-Unterstützung dafür gibt.

N1X ist eine neue Plattform, die sowohl für Laptops als auch leistungsstarke Desktop-APUs gedacht ist. Letzteres stellt eine neue Nische dar, die AMD erkannt und begonnen hat zu erschliessen. Nvidia möchte dieses Segment nicht kampflos AMD überlassen, da es auch in den Bereich der professionellen Grafikkarten hineinreicht – insbesondere weil dort Workloads mit mehr als 32 GB GPU-RAM möglich sind.
 
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