Maustest A4Tech XL-755BK by silent_freak

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Komplett-PC-Käufer(in)
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LESERTEST A4TECH XL-755BK
by silent_freak

Danksagung:


Als allererstes möchte ich mich noch einmal bei allen Beteiligten, PC Games Hardware, A4Tech und GEMBIRD bedanken, die den Lesertest möglich gemacht haben. Ich finde solche Aktionen super und bedanke mich für die Auswahl zum Tester, die schnelle Abwicklung und natürlich für das Testsample an sich.

Inhaltsverzeichnis

First Look
Lieferumfang
Impressionen
Technische Daten
Oscar Mouse Editor
Verhalten in Spielen
Verhalten im Office-Betrieb
Verhalten auf verschieden Untergründen
Vergleich mit Mionix Saiph 3200
Vergleich mit Vorgängermodell A4Tech XL-750F
Fazit



First Look

Die A4Tech X7 XL-755BK kommt in einem schmuckem Karton daher und verzichtet somit auf die sonst üblichen Blisterverpackungen. In der Front werden schon die ersten Gaming-Funktionen in Form von Grafiken aufgezeigt, wie etwa die Option, sich auf Druck einer Taste um 180 Grad zu drehen. Dies scheint besonders für Shooter interessant, doch dazu später mehr. An den Seiten sind unter anderem die Spezifikationen zu lesen, wie etwa der Reaktionszeit der Tasten, die Auflösung, der verstellbare DPI-Bereich sowie der integrierte Speicher.

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Auf der Rückseite der Verpackung wird hingegen auf die einzelnen Funktionen der Maus eingegangen. Hier wird bebildert der je nach DPI-Wert beleuchtete Taster gezeigt, der „5Live Thumb Button“ an der linken Seite der Maus erwähnt sowie auch die USB 2.0-1.000 Hz-Technik beschrieben, welche bis zu 1 ms schnelle Reaktionszeiten ermöglichen soll.

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Die Front des Kartons ist mithilfe eines Klettverschlusses aufklappbar und schon hat man es schwarz auf blau…..die Maus!

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Unter einer durchsichtigen Plastikhülle liegt sie gut geschützt und gewährt somit erste Blicke auf ihr schönes mattschwarzes Äußeres. Auf dem Deckel befindet sich die Beschreibung des Konfigurationstools der X7, dem „Oscar Mouse Editor“, auf welchen ich später noch näher eingehen möchte.
Lieferumfang

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Der Lieferumfang gestaltet sich nicht besonders umfangreich…lediglich eine kleine CD mit besagtem Konfigurationstool und ein paar Ersatzgleitpads finden sich im Karton. Dennoch finde ich kann man hier schon mal ein Auge zudrücken, für durchschnittlich 28 Euro Verkaufspreis kann man eben kein Luxuszubehör erwarten.


Impressionen

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Von vorne zu sehen: Das in Metall eingefasste Mausrad, auf der linken Maustaste der 3X-Fire Button und natürlich der DPI-Switch hinter dem Mausrad, der im eingeschalteten Zustand je nach Empfindlichkeitseinstellung verschiedenfarbig beleuchtet wird.

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Die aufgerauhte Soft-Touch-Oberfläche vermittelt ein wertiges Gefühl, sie ist kratz- und fettfingerresistent.

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Ein besonderes Highlight: Der 5Live Thumb-Button. Er kann mit verschiedenen Funktionen selbst belegt werden. Bei genauerem Hinsehen stellt man aber fest, dass er nach allen Seiten ein bisschen Spiel hat. Doch dazu später mehr.

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Das Material mutet sehr gut an, die Maus erscheint wertiger als man es für 28 Euro Verkaufspreis vermuten könnte.

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Oben prangt das X7 Logo. A4Tech bietet unter diesem Label Eingabegeräte an, welche mit speziellen Zusatzfunktionen für Spieler ausgestattet sind.

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Auch die Ergonomie stimmt: alle Tasten sind gut zu erreichen und die Hand liegt angenehm auf.

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An der Unterseite erkennt man die fünf Gleitpads und den Sensor. Auf diesem Bild sieht man, wie die Hand auf der Maus aufliegt.
Technische Daten

Eingabegerät
Anschlusstechnik: Verkabelt
Schnittstelle: USB
Movement Detection Technologie: Laser
Speicher: 16 KB
Bewegungsauflösung: 3600 dpi
Leistung: 1 ms Reaktionszeit, 600/800/1200/1600/2000/3600 dpi Sensitivity-Switching in Echtzeit
Leistungsmerkmale: Scrolling - Rad, 3XFire Button

Erweiterung / konnektivität
Schnittstellen: 1 x USB - USB Typ A, 4-polig

Verschiedenes
Enthaltene Kabel: 1 x USB-Kabel - integriert
Software / systemanforderungen
Erforderliches Betriebssystem: Microsoft Windows 2000/XP/Vista/7, Microsoft Windows 2003

Des Weiteren werden auf der Homepage noch einmal die Sonderfunktionen erläutert:

6 DPI-Shift Ability with LED Color Indicator(No Driver Required)The customizable “DPI Button” with Color Indicator” instantly shifts multiple sensitivity levels between 100 - 3600 dpi. The mouse gives you quick access from pixel-precise targeting to lightning-fast maneuvers without pausing the action.
Speed Mouse Report Time up to 1ms with Full-speed USB Designed with extreme fast report time up to 1ms with Full-speed USB (Maximum 1000Hz reports/sec), The Mouse allows you to fight 8 times faster than an ordinary low speed USB mouse.
Comfortable and Convenient Thumb-Button 5Live Thumb-Button is convenient and powerful design; there are 5 customized buttons for the most intense game plays.
Adjustable Mouse Key Response Time You can set mouse key responding time between 3-30ms. It not only extends the mouse key switch lifetime but also offers quick response over your opponents during the game play.
Tailor-made Your Mouse and Dominate the Play. Instead of complex and repetitive mouse operations, you can tailor-made your mouse and perform any one-click game stunts to win the games effortlessly.
On-board Memory Store your favorite macros in the 16K memory, and play on any other computers instantly. No driver is needed.


Der Oscar Mouse Editor

Der sogenannte „Oscar Mouse Editor“ ist das Konfigurationstool von A4Tech und liegt dem Lieferumfang in Form einer Mini-CD bei. Trotzdem lohnt der Download von der Herstellerwebseite, da die mitgelieferte Version stark veraltet ist.

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Mithilfe des Tools ist der User in der Lage, alle Tasten der Maus selbst zu belegen, Profile zu erstellen und diese Daten natürlich anschließend auf den integrierten Speicher zu übertragen. Alle anderen Einstellungen finden sich nicht etwa im Hauptprogramm, sondern lassen sich über das Icon in der Taskleiste per Rechtsklick abrufen.

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Hier kann man beispielsweise die Datenübertragungsrate auf bis zu 1000Hz/1ms (Standard: 500Hz/2ms) erhöhen bzw. auch auf 250Hz/4ms respektive 125Hz/8ms verlangsamen. Und tatsächlich: nach dem Erhöhen auf das Maximum wird das Mausgefühl wesentlich direkter und das Ansprechverhalten trotz gleichem DPI-Werts besser. Nachteilig sind jedoch die teilweise sehr schlecht übersetzten Menüpunkte. Bei Einstellungsmöglichkeiten wie „Wiedergabe Einstellungen“ oder „Maus Steuereinheit“ würde man wohl doch eher einen Mediaplayer erwarten als ein Mauskonfigurationstool.

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Wenn man sich jedoch an diese Menüführung gewöhnt hat, bietet einen der „Oscar Mouse Editor“ so ziemlich alles was man braucht und das auch noch kompakt und schnell anwählbar. Eine zusätzliche Besonderheit beinhaltet der sogenannte „Macro Manager“. Dieser lässt jedem User die Option, sich eigens für sich Makros zu erstellen. Einige Makros liefert A4Tech bereits mit aus, wie etwa für das drehen um 180 Grad auf Tastendruck oder das Dauerfeuern, beziehungsweise auch kontrolliertes, drei- oder viermaliges Feuern.


Verhalten im Office-Betrieb

In Word, Excel, sowie PowerPoint & Co. schlägt sich die A4Tech gut, wenn auch der Endkunde, welchem hier ein „4-Wege-Scrollrad“ großspurig auf der Verpackung als Feature versprochen wurde, sich hier ein bisschen hintergangen fühlen dürfte. Dahinter verbirgt sich keine hardwareseitige Lösung, wie man vielleicht anfangs noch denken mag, hier zieht im Hintergrund der „Oscar Mouse Editor“ die Fäden. Bei angeschalteter „4D-Rad“-Funktion, welche man auf Rechtsklick auf das kleine Icon in der Menüleiste anschalten kann, zeigt sich in unterstützen Programmen wie beispielsweise den Microsoft-Office-Paketen etwa im zweiten Drittel unten am Bildschirmrand ein graues Symbol mit zwei Pfeilen. Fährt man nun mit dem Mauszeiger über dieses, wird aus dem Cursor ein Mausrad. Betätigt man dieses nun in gewohnter Manier, wird nichtmehr nach oben und unten, sondern nach links und rechts gescrollt. Alltagstauglich ist dieses Feature aber trotzdem nicht, es fällt dem User einfacher auf das Scrollrad zu drücken und die Maus in die gewünschte Richtung zu bewegen, anstatt ständig über die untere Schaltfläche zu fahren. Zudem wird es bei modernen Breitbild-Displays ohnehin überflüssig.
Die verschiedenen, beliebig belegbaren Sonderfunktionstasten ermöglichen eine merkliche Erleichterung im Alltag. Keine Tastenkombinationen mehr für Ausschneiden, einfügen & Co., vor und zurück im Browser mithilfe eines Daumendrucks und ein- und auszoomen ohne ständiges Betätigen der dafür vorgesehenen Schaltflächen. Und das beste daran: jeder kann sein eigenes Profil inklusive Tastenbelegung konfigurieren und durch den integrierten Speicher jederzeit und überall abrufen.

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Verhalten in Spielen

Die Maus wurde mit verschiedenen Spielen wie Call of Duty, Battlefield, Counter Strike, Half Life 2, Assasins Creed und Starcraft getestet. Somit wurden auch verschiedene Genres abgedeckt.
Zusätzlich wurden auch noch mithilfe des zuvor beschriebenen Oscar Mouse Editors die einstellbaren Mhz-Frequenzen und natürlich auch verschiedene DPI-Einstellungen auf ihre Auswirkung auf das Spielgefühl getestet.
Die X7 verhält sich schon bei 500 Mhz und niedrigen DPI-Zahlen ziemlich direkt, doch wenn man den Regler auf 1000 Mhz (was einer ms entspricht) stellt, gewinnt sie doch spürbar an Agilität. Was jedoch in Spielen sehr nützlich ist, erweist sich jedoch in anderen Anwendungen, beispielsweise das anschauen eines Films in Vollbild als großer Nachteil: Durch die große Empfindlichkeit reagiert die Maus sofort, auch wenn keiner am Schreibtisch ist; dadurch geht die untere Leiste des Media Players ständig auf und schließt sich nach einiger Zeit wieder. Das nervt natürlich, wenn man sich gemütlich einen Blockbuster ansehen will. Die Lösung ist aber schnell gefunden: Rechtsklick auf das Icon, „Wiedergabe Einstellungen“ und dann die Reaktionszeit auf 2ms verkürzen.
Die verschieden wählbaren DPI lassen sich über den beleuchteten Button unter dem Mausrad sehr leicht anwählen und die auch in hitzigen Schlachten die Empfindlichkeit rasend schnell verändern. Noch leichter wäre es, wenn man zwei einzelne Buttons zum herauf- und herunterschalten hätte, wie beispielsweise bei der Mionix Saiph.
Ein echter Spielspaß-Killer ist jedoch das sehr starre Mauskabel. Besaß schon der Vorgänger XL-750F ein relativ, nun sagen wir mal „eigenwilliges“ USB-Kabel, so steigert die XL-755BK dies mit einer noch dickeren Verbindung zum PC.
Doch auch an anderen Seiten (wortwörtlich! ;) )gibt es Probleme. Der 5-Live-Thumb-Button hat sehr großes Spiel von ca. 2 Millimetern zu jeder Seite. Dies gibt anfangs ein sehr wackeliges Gefühl und tut auch dem Druckpunkt, welcher ohnehin (zumindest an den seitlichen Tasten) nicht besonders gut ist, sein Restliches.
Apropos Druckpunkt: Dieser fühlt sich überraschend „sauber“ und kontrolliert an, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Selbst gegen teurere Modelle wie die verglichene Mionix schlägt sich die A4Tech gut.
In Ego Shootern kommt all dies voll zum Tragen. Schnelle Drehungen um die eigene Achse gelingen präzise und genau, selbst bei hohen Empfindlichkeitsstufen verliert die Maus nicht an Genauigkeit und landet genau da, wo man will. Selbst in Situationen, wo es wirklich darauf ankommt, einen guten Nager unter seiner Hand zu haben, verlässt einen die X7 nie. Beim Snipern lassen sich Atembewegungen spielend leicht ausgleichen, die Tasten an der Seite ermöglichen schnellere Spielzüge und der „3X Fire-Button“, welcher sich vorne links befindet und auch schon ein Highlight beim Vorgänger war, gibt dem Spieler die Sicherheit, sich nicht noch einmal nach dem Gegner umdrehen zu müssen. Er feuert automatisch 3 mal, sofern er betätigt wird. Wenn man sich an diese Sonderfunktion gewöhnt hat, weiß man sie gerade bei vielen Gegnern sehr zu schätzen.
Auch die Programmierbarkeit von Makros bietet sehr großen Freiraum. Dennoch hat nicht jeder Spieler Lust und Zeit, sich seine Lieblingsfunktionen zusammen zu programmieren. Doch auch hier hat A4Tech vorgesorgt: die bereits mitgelieferten Makros für Dauerfeuer, drehen um 180 Grad und drei- oder viermaliges feuern funktionieren tadellos und sind ein sehr gut gemachtes Gimmick.


Verhalten auf verschiedenen Untergründen

Nicht jeder Nutzer hat das selbe Mauspad, den selben Untergrund, deshalb ist es wichtig in Reviews, dass auch auf das Verhalten auf verschiedenen Oberflächen eingegangen wird. Als „Versuchstiere“ musste die XL-755BK als auch der Vorgänger XL-750F und der Konkurrent Mionix Saiph 3200 sowie als Extrembeispiel eine Logitech M100 herhalten. Getestet wurde die Gleitfähigkeit, bei welcher sich die furnierte Tischplatte als die größte Herausforderung entpuppt hat.

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Die beiden A4Techs nehmen sich nichts, wenn sich auch „die Neue“ noch einen kleinen Tick besser über das „Testgelände“ manövrieren lässt. Der Mionix fehlt im Grunde genommen nichts gegenüber den beiden X7-Nagern. Doch die große Oberfläche an der Unterseite, welche einem möglichst ergonomischen Design geschuldet ist, bricht ihr auf der furnierten Tischplatte das Genick. Sie gleitet nicht wirklich gut und ruckelt mehr über die Fläche. Auch durch Austausch der Gewichte ließ sich dieses Problem nur leicht verbessern. Das absolute Extrembeispiel, welches hier aufgeführt ist, soll nur einmal den Vergleich von Billigprodukten (ich habe sie für 5,50€ gekauft) gegenüber teureren Produkten aufzeigen. Und die schlimmsten Vermutungen bewahrheiten sich: Auf dem Mauspad zwar noch gut zu handeln, doch schon auf dem Stoffmauspad zieht sie nicht zuletzt wegen des fehlenden Gewichts den Kürzeren. Auf der Tischplatte aus Holz glich die Logitech mehr oder weniger einem driftenden Rennwagen, der so langsam die Kontrolle verliert. Hätte sie aber wie gesagt mehr Gewicht, läge sie um einiges besser in der Hand.


Vergleich mit Mionix Saiph 3200

Schon vom Äußeren unterscheiden sich die beiden Nager. Zunächst hat man den Eindruck, dass A4Tech sich mehr auf das „klassische“ Design, wie man es sonst kennt, bezieht und dieses gekonnt mit Zusatzfunktionen verfeinert. Dagegen scheint die Mionix mehr auf Ergonomie aus zu sein, außerdem stehen bei ihr nur eine Daumentaste zum Programmieren bereit, welche aber mit zwei Funktionen belegt und per Daumenwipp bedient werden kann. Die Oberfläche beider Kontrahenten besteht aus Soft-Touch-Kunststoff, welcher bei der X7 aber zugunsten des Grips aufgerauht ist.

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Bei der Verarbeitungsqualität muss man beiden Geräten ein großes Lob aussprechen: Beide sind gut verarbeitet, auch wenn ich ein paar Abzüge vergeben muss. Der neue „5 Live Thumb Button“ an der Seite der A4Tech ist recht wackelig ausgefallen, auch das Material mutet sehr billig im Vergleich zum Rest an. Doch auch die Mionix hat für mich eine Tücke. Bei mir brachen nach einiger Zeit die Plastikstifte der Halterung des Gewichtsfachs, hier müsste man ein anderes Material verwenden.

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Hier wären wir auch schon bei einem Feature, was der A4Tech (leider) fehlt. Eine variable Gewichtverstellmöglichkeit wäre nicht schlecht gewesen, hier wurde anscheinend zwecks des ohnehin schon geringen Preises gespart. Trotz fehlender Gewichtsanpassungsmöglichkeit liegt die X7 auch so einwandfrei in der Hand, ist weder kopf- noch hecklastig und lässt sich gut handeln.

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Abschließend ist zu diesem Vergleich zu sagen, dass es keinen eindeutigen Sieger gibt; beide Geräte sind für meiner Ansicht nach völlig unterschiedliche Konsumenten konzipiert. Während die A4 Tech in Rollenspiel-, Shooter-, oder anderen Games mit hoher DPI-Auflösung sowie den vielfältigen Sonderfunktionen auftrumpfen kann, beschränkt sich die Mionix auf das wesentliche, ohne Frage ist sie auch einwandfrei für Spieler geeignet, jedoch nur für diejenigen, denen 2 Sondertasten genügen. Ansonsten würde ich beide Nager auf die selbe Ebene stellen, gute Verarbeitung, nicht allzu hoher Preis (wenn auch die Saiph 10 Euro teurer ist) und simple sowie einfach zu bedienende Konfigurationssoftware runden das Paket beider ab.


Vergleich mit Vorgängermodell A4Tech XL-750F

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Nun, was zeichnet jetzt die Neue gegenüber der Alten aus? Welchen Mehrwert erhalte ich für zusätzliche 10 Euro? Das sind Fragen, die sich Käufer vor dem Regal stellen. Deswegen möchte ich hierauf genauer eingehen. Zu allererst, natürlich fällt sofort der neue Multifunktions-Daumenbutton auf, welcher mit beliebigen Funktionen belegt werden kann. Dieser fehlt beim alten Modell. Die Oberfläche ist beim Nachfolger aufgerauht, bei der 750F besteht sie nur aus glattem Soft-Touch Kunststoff. Der „Hintern“ der Maus gefällt bei der neuen X7 durch mehr Rundungen (nein ich stehe nicht auf Mäuse ;) ). Dadurch erhöht sich der Grip nochmals.

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Darüberhinaus wurde die Verarbeitung deutlich verbessert. Die seitlichen Spaltmaße, die bei der 750F noch 2 mm breit waren und in dem sich unappetitlich Staub festsetzte, wurden jetzt auf ein Minimum reduziert und auch das Mausrad besitzt nun einen schicken seitlichen Metallrand.

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Und sogar der „3X-Fire Button“ ist nun schön und sauber ins Design eingeflossen und trotz Änderung der Position zum linken Rand hin immer noch leicht zu erreichen. Der einzige Pluspunkt, welchen ich dem alten Modell noch geben kann, ist das flexiblere, dünnere Mauskabel. Dieser Makel lässt sich aber beispielsweise über Lösungen wie den „Lamptron Mouse Cable Holder“ für ein paar Euros ausmerzen.

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Fazit

Alles in allem ist die A4Tech XL-755BK aus der X7 Serie eine sehr gute und faire Maus fürs Geld. Sie beinhaltet alles was man braucht und noch mehr: Vorgefertigte Makros, viele Zusatztasten, ein Programmierinterface für Makros und nicht zu vergessen schnelle Reaktionszeit von bis zu 1ms und bis zu 3600 DPI, die darauf warten, über den farbigen Button abgerufen zu werden. Man findet selten so gute Eingabegeräte zu so einem Tarif, die Gleiteigenschaften sind einwandfrei und alle Funktionen machen das, was sie sollen. Einzige Kritikpunkte sind das starre Mauskabel und der wackelige „5 Live-Thumb-Button“, aber das sollen keine K.O.-Kriterien sein. Das Problem mit dem Mauskabel lässt sich mit einem dafür vorgesehenen Halter lösen und die mit etwas zu viel Spiel montierten seitlichen Zusatztasten sind Gewöhnungssache. Außerdem bleibt abzuwarten, ob sie nicht in einer späteren Revision passgenauer konstruiert wird. Wenn das hier ein Eingabegerät im höheren Preissegment wäre, würden wir von anderen Anforderungen sprechen, da die Maus aber schon für 28 Euro mit Versand verkauft wird, kann ich hier ruhigen Gewissens den Gold-Award für die A4Tech XL-755BK vergeben.
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Zuletzt bearbeitet:
So, nach viel Arbeit ist der Lesertest draußen und ich hoffe er gefällt euch. Noch einmal danke für das Ermöglichen an der Teilnahme und ich würde mich freuen, wenn ich wieder einmal die Chance bekommen könnte, ein anderes Produkt zu testen. Das Review hat mir sehr viel Spaß gemacht und bitte seid gnädig bei den Bewertung......es ist mein Erstes ;). Also jetzt viel Spaß beim Lesen und ich bin gespannt auf eure Comments!

Greetz
silent_freak
 
Nette Idee für den Aufmacher! Es ist schön, das Far-Cry-2-Mauspad mal "in freier Wildbahn" zu sehen - ich nutze es privat bei Test-Setups. Für (d)einen ersten Test ist das sehr toll gemacht!
 
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