Mass Effect 3 Extended Cut: Kann das Finale überzeugen? Ein Kommentar und drei mögliche Enden im Video-Stream

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Mass Effect 3 Extended Cut: Kann das Finale überzeugen? Ein Kommentar und drei mögliche Enden im Video-Stream

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Mass Effect 3 Extended Cut: Kann das Finale überzeugen? Ein Kommentar und drei mögliche Enden im Video-Stream

Naja, anhand der Bilder sieht es doch garnichtmal so schelcht aus.
Auf jedenfall besser als: Auf einem fernen Planeten gestrandet - Ende.
 
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Open End halt :D
 
Mass Effect 3 Extended Cut: Kann das Finale überzeugen? Ein Kommentar und drei mögliche Enden im Video-Stream

Jein ist die beste Antwort, die Ihr geben konntet.
Ich muß zugeben, wir ergeht es nicht anders.
Mit den jetzt 7 Enden wird die Vielfalt an Entscheidungen, die man im Laufe der 3 Spiele trifft, immer noch nicht adäquat wiedergegeben. Das ist schade.

Das jetzt gezeigt wird, das die vereinte Flotte der Explosion entkommt, finde ich gut.
Allerdings gibt es am Ende zu viele Standbilder, "Fotos" und Momentaufnahmen, meiner Meinung nach. Es kommt dabei das Gefühl auf, das da das Geld oder der Willen fehlte, weitere bewegte Bilder zu kreieren.

Außerdem bleibt weiterhin ein fader Beigeschmack über die Zerstörung der Portale etc. Es heißt zwar, es würde mit der Zeit alles wieder aufgebaut und man sieht das auch, aber wenn man sich strikt an das hält, was man in den Spielen erfährt...war es nicht so, das niemand bis zum Ende von ME1 gewußt hat, das die Zitadelle ein riesiges Portal ist? Hieß es nicht auch, keine aktuell lebende Rasse könne Portale bauen oder wüßte, wie diese genau funktionieren?
Meiner Meinung nach - auch wenn jetzt alle Zivilisationen zusammen arbeiten, wie auch immer das gehen soll, ohne Portale und mit einer vereinten Flotte, die irgendwo deswegen gestrandet ist, was eine gewaltige Belastung für das entsprechende Sonnensystem sein dürfte, wegen der Versorgung - dürfte es einige hundert Jahre dauern, bis das alles passiert, was man uns nun am Ende zeigt.

Und das die Zitadelle nun über der Erde schwebt...macht das dann die Erde zum neuen galaktischen Zentrum?

Ich weiß nicht...es gibt ein paar Aspekte, wo ich sage, ja, das ist gut, das man darüber näheres erfährt.

Aber ansonsten bleibt die Frage, wie man mit zerstörten Portalen ein von Bioware explizit nicht ausgeschlossenes Mass Effect 4 umsetzen will?
Versetzt man die neue Handlung dann zu weit in die Zukunft, verliert man jeden Bezug zur alten Handlung, Geschichte und jedes Hintergrundwissen wird quasi überflüssig - marketingtechnisch natürlich optimal, um auch neue Spieler an zu sprechen.
Aber ich bleibe da skeptisch.
 
X-CosmicBlue schrieb:
Außerdem bleibt weiterhin ein fader Beigeschmack über die Zerstörung der Portale etc. Es heißt zwar, es würde mit der Zeit alles wieder aufgebaut und man sieht das auch, aber wenn man sich strikt an das hält, was man in den Spielen erfährt...war es nicht so, das niemand bis zum Ende von ME1 gewußt hat, das die Zitadelle ein riesiges Portal ist? Hieß es nicht auch, keine aktuell lebende Rasse könne Portale bauen oder wüßte, wie diese genau funktionieren?

Achtung Spoiler!

Eben, keine aktuell lebende Rasse. Aber das Godchild hat doch irgendwas davon gesagt, dass die ausgelöschten Kulturen gleichsam ein Teil der Reaper werden - und damit auch ihr Wissen beinhalten. Im Extended Cut wird gesagt, dass die Reaper nach dem Syntheticende beim Wiederaufbau helfen. Da wird auch gesagt, dass sie als Galaxy jetzt so leben, wie sie es möchten. Isoliert können sie also mitnichten sein. Deswegen müsste es richtig sein, dass die Reaper wissen, wie man neue Portale baut unddas auch tun.
 
AW: Mass Effect 3 Extended Cut: Kann das Finale überzeugen? Ein Kommentar und drei mögliche Enden im Video-Stream

Aber ansonsten bleibt die Frage, wie man mit zerstörten Portalen ein von Bioware explizit nicht ausgeschlossenes Mass Effect 4 umsetzen will?
Versetzt man die neue Handlung dann zu weit in die Zukunft, verliert man jeden Bezug zur alten Handlung, Geschichte und jedes Hintergrundwissen wird quasi überflüssig - marketingtechnisch natürlich optimal, um auch neue Spieler an zu sprechen.
Aber ich bleibe da skeptisch.

Wer sagt denn, das ME4 in der Zukunft spielt?
Ich persönlich würde mir den vom Katalysator angesprochenen Konflikt seines Erschaffers, der letztenendes im ersten Reaper endete, mir als Thema wünschen.
 
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Achtung Spoiler!

Eben, keine aktuell lebende Rasse. Aber das Godchild hat doch irgendwas davon gesagt, dass die ausgelöschten Kulturen gleichsam ein Teil der Reaper werden - und damit auch ihr Wissen beinhalten. Im Extended Cut wird gesagt, dass die Reaper nach dem Syntheticende beim Wiederaufbau helfen. Da wird auch gesagt, dass sie als Galaxy jetzt so leben, wie sie es möchten. Isoliert können sie also mitnichten sein. Deswegen müsste es richtig sein, dass die Reaper wissen, wie man neue Portale baut unddas auch tun.

Ich weiß nicht, ob ein Spoileralrm hier angebracht ist.
Wer das Ende von ME3 noch nicht kennt (auch das normale) sollte hier nicht reingucken.

Ich gebe zu, das Symbiose-Ende kenn ich nun noch nicht Extended.
Ich glaube, es wird in ME1 mal gesagt (ich glaube es ist während der Mission auf Virmire), das die Reaper die Portale und die Zitadelle gebaut haben, um so die Entwicklung der Spezies in der Galaxies besser lenken zu können.
Ich glaube fast, es hat nie eine organische Spezies das Wissen gehabt, Portale bauen zu können. In irgendeinem Datenpad ehißt es doch auch, schon die Protheaner haben das Portalnetz nur gefunden und seine Funktion sich zu eigen gemacht - gleiches gilt für die Zitadelle, wobei alle im aktuellen Zyklus davon ausgehen, das die Protheaner sie gebaut hätten.
Ergo: Ja, richtig, das die Reaper Portale bauen können, klingt logisch.

Nun entscheidet man sich aber nicht für Symbiose oder Kontrolle, sondern für die Zerstörung der Reaper. Was nun? Wo kommt das Wissen um die Funktionsweise der Portale her? Asari, Turianer und Salarianer halte ich für intelligenter als Menschen und doch erwecken sie den Eindruck, noch hinter den Protheanern her zu hinken und wenn die es nicht geschafft haben innerhalb ihres Zyklus, die Funktionsweise zu entschlüsseln...nein stimmt, nicht, am Ende von ME1 nutzt man ja ein von Protheanern gebautes Miniportal.
Okay, ich bleib dabei, das mit vereinten Anstrengungen der aktuell lebenden Rassen noch einige Jahrzehnte vergehen, eh die ein funktionstüchtiges Massenportal bauen können, das groß genug ist, um Schiffe quer durch die Galaxie zu schicken. Und solange es diese Portale nicht gibt, können die Rassen nicht zusammen arbeiten, weil sie keinerlei Kontakt zueinander haben - mit Ausnahme jener, die zusammen in der vereinten Flotte fliegen - aber auch diese Flotte hat dann keinerlei Kontakt zu irgendeiner Heimatwelt oder auch nur anderen Planeten als denen, die in dem Sonnensystem sind, in dem die Flotte gestrandet ist.

Es gibt überdies einen weiteren Punkt, der mich stört: die Geth gehen auch dabei drauf (also bei Kontrolle und Symbiose natürlich nicht).
Ich würde mir ein Ende wünschen, bei dem man die Reaper zerstört und die Portale und die Geth intakt bleiben.
Ich glaube solange es das Ende nicht gibt, werde ich unzufrieden sein - nichtsdestotrotz bin ich aber auch gespannt darauf, wie den ein potentielles Mass Effect 4 weitergehen könnte.
 
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Ich würde gerne Bioware dazu zwingen, ME3 zurückzunehmen und komplett neu zu entwickeln. Weg mit der dämlichen Reaperinvasion, weg mit dem dämlichen Visionen-Kind, weg mit der bescheuerten Reaper-Ursprungsgeschichte; und dafür alles daransetzen, die Reaperinvasion abzuwehren, bevor sie stattfindet - was ME1 und ME2 als absolut überlebensnotwendig dargestellt haben.
 
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Dazu müsste man aber auch die letzte ME2 Sequenz wegnehmen: Denn dort machen sich die Reaper auf den Weg zur Galaxie...
Die Invasion war das einzig mögliche Setting eines ME3 nach dem Ende. Wobei ich das Setting jetzt nicht soo schlimm finde. Rein logisch nachgedacht hätte es eh in einem ME n drankommen müssen. Die Reaper sind halt da und haben ihre Ziele.
 
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Nun entscheidet man sich aber nicht für Symbiose oder Kontrolle, sondern für die Zerstörung der Reaper. Was nun? Wo kommt das Wissen um die Funktionsweise der Portale her? Asari, Turianer und Salarianer halte ich für intelligenter als Menschen und doch erwecken sie den Eindruck, noch hinter den Protheanern her zu hinken und wenn die es nicht geschafft haben innerhalb ihres Zyklus, die Funktionsweise zu entschlüsseln...nein stimmt, nicht, am Ende von ME1 nutzt man ja ein von Protheanern gebautes Miniportal.
Nun, ich könnte mir vorstellen, dass das Wissen unter anderem beim Bau von der "Waffe" (mir fällt der Name gerade nicht ein) angeeignet wurde.
Die Waffe, wo die Zitadelle als Katalysator dient.
Soweit ich weiß, stammt die Waffe von den Proteanern ab, ob sie allerdings die reinen Erfindern waren, weiß ich jetzt gerade nicht.

Um die Waffe zu bauen, muss sie ja erst verstanden werden, als anschliessend sich herrausstellte, dass die Zitadelle der Katalysator ist, konnten sie anhand des Wissens, gegebenfalls eins und eins zusammenzählen.
Sie wussten ja wie der Katalysator funktioniert und dass es die gleiche Technik beinhaltet wie die Portale.

Ich hoffe ich habe es verständlich ausgedrückt.
 
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Nun, ich könnte mir vorstellen, dass das Wissen unter anderem beim Bau von der "Waffe" (mir fällt der Name gerade nicht ein) angeeignet wurde.
Die Waffe, wo die Zitadelle als Katalysator dient.
Soweit ich weiß, stammt die Waffe von den Proteanern ab, ob sie allerdings die reinen Erfindern waren, weiß ich jetzt gerade nicht.

Um die Waffe zu bauen, muss sie ja erst verstanden werden, als anschliessend sich herrausstellte, dass die Zitadelle der Katalysator ist, konnten sie anhand des Wissens, gegebenfalls eins und eins zusammenzählen.
Sie wussten ja wie der Katalysator funktioniert und dass es die gleiche Technik beinhaltet wie die Portale.

Ich hoffe ich habe es verständlich ausgedrückt.

Der Crusible ist das oder zu deutsch Tiegel. Das sinnfreie an dem Gerät ist aber, dass viele zyklen daran gewerkelt haben aber wohl keiner, laut Liara, wusste was es eigentlich macht und was der Catalyst ist obwohl die form perfekt zur Citardel passt. Das wäre mit einem Auto gleich zu setzen an denen viele generationen arbeiten aber nicht wissen was es tun wird und wie es funktioniert. Das macht keinen Sinn, denn ich muss verstehen was ich da baue bevor ich es baue sonst würde wohl jedes Haus in den wir uns bewegen über kurz oder lang einstürzen. Somit ist und bleibt für mich der Crusible die schlimmste Deus Ex Machina Device weit vor dem Human Reaper in der Spielegeschichte.
 
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Afaik wurde das Gerät über mehrere Zyklen entwickelt (Worin es auch mit Liaras Aussage übereinstimmt) allerdings es immer wieder Rassen gab, die das Gerät verstanden und weiterentwickelt haben (Allerdings noch nicht weit genug waren um es zur Citadel zu schaffen).
 
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Ich würde gerne Bioware dazu zwingen, ME3 zurückzunehmen und komplett neu zu entwickeln. Weg mit der dämlichen Reaperinvasion, weg mit dem dämlichen Visionen-Kind, weg mit der bescheuerten Reaper-Ursprungsgeschichte; und dafür alles daransetzen, die Reaperinvasion abzuwehren, bevor sie stattfindet - was ME1 und ME2 als absolut überlebensnotwendig dargestellt haben.

Und da haben wir auch schon ein Problem. Mir gefällt der Extended Cut nämlich sehr gut. Alle für mich interessanten Fragen wurden jetzt zu meiner Zufriedenheit beantwortet, der Rest fällt für mich in den Bereich der künstlerischen Freiheit (womit ich in diesem Fall sehr gut leben kann). Ich habe im Netz jetzt schon soviele verschiedene Wünsche und Ansprüche an das Ende gelesen, daß es unmöglich wäre die alle umzusetzen. Ergo werden manche zufrieden sein und manche eben nicht. Bei einer solchen Saga sind die Erwartungen derart hoch, daß der Hersteller fast nur scheitern kann, daher möchte ich nicht in Biowares Haut stecken. Wozu soll ich ein Spiel spielen wenn es letztendlich genau so ausgeht wie ich mir das vorgestellt habe ? Überraschungen und Abweichungen kalkuliere ich immer mit ein, sofern ich sie nachvollziehen kann (was mir in diesem Fall problemlos gelingt, daher bin ich zufrieden). Wenn mir das nicht gelingt (wie z.B. bei Fear 3), dann ärgere ich mich und empfehle es nicht weiter. Mir kam aber nie in den Sinn eine Nachbesserung zu verlangen, weil mir ja niemand ein Ende nach meinem Geschmack versprochen hat. Aber das ist nur meine Ansicht, die sicher keinesfalls allgemeingültig ist.

Evtl. bin ich einfach anspruchsloser als viele andere aber von mir würde ME3 jetzt eine 95/100 bekommen (vorher hätte ich eine 85/100 vergeben). Daher bin ich jetzt vielleicht einer der wenigen die sehr zufrieden mit ME3 sind (aber damit kann ich leben).

Wichtig: Dies ist meine persönliche Meinung und mein Geschmack. Dies ist keine Kritik an den Kritikern und ich habe auch Verständnis für die Unzufriedenen. Mir gefällt das Spiel aber so wie es jetzt mit dem Extended Cut ist und daher wollte ich dies als einer der scheinbaren Minderheit auch mal zum Ausdruck bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Mass Effect 3 Extended Cut: Kann das Finale überzeugen? Ein Kommentar und drei mögliche Enden im Video-Stream

Der Crusible ist das oder zu deutsch Tiegel. Das sinnfreie an dem Gerät ist aber, dass viele zyklen daran gewerkelt haben aber wohl keiner, laut Liara, wusste was es eigentlich macht und was der Catalyst ist obwohl die form perfekt zur Citardel passt. Das wäre mit einem Auto gleich zu setzen an denen viele generationen arbeiten aber nicht wissen was es tun wird und wie es funktioniert. Das macht keinen Sinn, denn ich muss verstehen was ich da baue bevor ich es baue sonst würde wohl jedes Haus in den wir uns bewegen über kurz oder lang einstürzen. Somit ist und bleibt für mich der Crusible die schlimmste Deus Ex Machina Device weit vor dem Human Reaper in der Spielegeschichte.
Umso eher könnte man denken, dass der Tiegel auch von den Reapern stammt.
Evtl. haben die Reaper vor langer langer Zeit nicht gründlich genug gesäubert, so dass der Bauplan in die Hände der organischen Wesen fiel.
Die wussten natürlich nix damit anzufangen und so wurde die Information/Bauplan von Generation zu Generation weitergeben.

Und irgendwann baute man es, ohne zu Wissen was es ist bzw. was es kann.
Nachdem man aber gesehen hat was es kann und was der Katalysator ist und man sich für ein Ende entscheidet wo organische Wesen überleben, haben sie anschliessend genug Zeit, die Technik zu studieren.

Auf der anderen Seite, warum sollte man sich für eine Ende entscheiden, wo alles synthetische vernichtet wird?
Da hätte man sich die Mühe mit EDI auch sparen können, EDI mit Joker verkuppeln usw.

Und nicht zu vergessen der Geth, sein Name fällt mir leider nicht ein, der teilweise noch ein Teil von Shapards Raumanzug mit sich herrum trägt, der einen immer und immer wieder hilft, warum sollte man zum Schluß seine Vernichtung wollen?

Wobei ich jetzt auch kein Freund von Symbiose wäre, jedes organische wie auch synthetische dürfte bleiben aber halt jeder für sich.
Eine Veinigung unter normalen Umständen hätte es in der Natur nicht gegeben.
 
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Der Crusible ist das oder zu deutsch Tiegel. Das sinnfreie an dem Gerät ist aber, dass viele zyklen daran gewerkelt haben aber wohl keiner, laut Liara, wusste was es eigentlich macht und was der Catalyst ist obwohl die form perfekt zur Citardel passt. Das wäre mit einem Auto gleich zu setzen an denen viele generationen arbeiten aber nicht wissen was es tun wird und wie es funktioniert. Das macht keinen Sinn, denn ich muss verstehen was ich da baue bevor ich es baue sonst würde wohl jedes Haus in den wir uns bewegen über kurz oder lang einstürzen. Somit ist und bleibt für mich der Crusible die schlimmste Deus Ex Machina Device weit vor dem Human Reaper in der Spielegeschichte.

Wo ist denn der HumanReaper ein Deus Ex Machina??
Weißt du überhaupt was der Begriff beschreibt?

Nicht jedes Ende, das man nicht erwartet fällt unter das Muster.
1. Ist der Reaper, als Maschine, an sich ja nicht neu, nur anders... menschlich.
2. Ist die Idee, einen menschlichen Reaper zu bauen, um die einzigen Wesen zu verstehen/besiegen, welche sich den Reapern erfolgreich gegenübergestellt haben ja auch nicht unbedingt schlecht.
3. Ist der menschliche Reaper nicht die Lösung auf alle Fragen, im Grunde erklärt er nur recht einleuchtend warum die Collectoren das tun, was sie tun. Und man wird im nur im Dunklen gelassen, was sein Existenz betrifft.
Allerdings würde auch das Wissen um seine Existenz nichts am Grundkonflikt in ME2 ändern, das Menschen entführt werden und Sehp sie aufhalten will.

Das Starkid hingegen ist klar ein DEM... ich meine er kommt aus dem "fucking" Nichts, im allerletzten Moment und erklärt scheinbar ALLES was in 3 Spielen vorgekommen ist. Ohne erkennebar Logik. Er hat nichtmal einen Ursprung... er ist einfach von Gott gegeben. Man kann ihn nicht hinterfragen, usw... Er führt unzählige Handluingsstränge alleine durch sein Dasein scheinbar (!!!) passend zusammen. Und er rettet den Held vor der drohenden Unwissenheit und löst den Urkonflikt der Geschichte. Aber sein Auftreten verändert eben auch den Grundkonflikt, Menschen gegen Reaper in Menschen gegen "irgendein Wesen, das keinen Platz in der Welt hat".
 
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Ich würde gerne Bioware dazu zwingen, ME3 zurückzunehmen und komplett neu zu entwickeln. Weg mit der dämlichen Reaperinvasion, weg mit dem dämlichen Visionen-Kind, weg mit der bescheuerten Reaper-Ursprungsgeschichte; und dafür alles daransetzen, die Reaperinvasion abzuwehren, bevor sie stattfindet - was ME1 und ME2 als absolut überlebensnotwendig dargestellt haben.
Ja, das stimmt. Ich hatte auch imemr das Gefühl, das es besser sei, die Invasion zu verhindern.

Dazu müsste man aber auch die letzte ME2 Sequenz wegnehmen: Denn dort machen sich die Reaper auf den Weg zur Galaxie...
Die Invasion war das einzig mögliche Setting eines ME3 nach dem Ende. Wobei ich das Setting jetzt nicht soo schlimm finde. Rein logisch nachgedacht hätte es eh in einem ME n drankommen müssen. Die Reaper sind halt da und haben ihre Ziele.
Nein, das müßte man nicht.
Ist es nicht merkwürdig, das die Reaper in ME1 noch per Zitadellenportal in unsere Galaxie zurückkommen wollen?
Wenn man sich dann die letzte Sequenz in ME2 ansieht, weiß man auch warum: Der Weg ist so weit...
Mir kommt die Invasion in ME3 einfach zu früh. Es hätte in ME3 weiter um das Verhindern einer Invasion gehen können, zB das man die Reaper in ein Sonnensystem am Rande der Galaxie, dort wo sie ankommen, lockt und dann irgendwie dafür sorgt, das die Sonne dort zu Nova wird...oder irgendwie sowas.
Wenn es den Reapern so leicht gelingt, zurück in die Milchstraße zu kommen, warum versuchte die Souvereign dann unbedingt die Zitadelle als Portal zu aktivieren? Die 3 Jahre mehr für den Flug bei nem 50.000 Jahre Zyklus...
Dann die Indoktrination...wie lange waren die Reaper auf der Erde, eh man zurückkehrte? Da müßten längst alle Indoktriniert sein, aber nein, es gibt tatsächlich noch Truppen, die sich dem widersetzen können.
Ich finde einfach, die Geschichte in ME3 führt das, was man in ME1&2 erfährt und lernt ad absurdum.

Um die Waffe zu bauen, muss sie ja erst verstanden werden, als anschliessend sich herrausstellte, dass die Zitadelle der Katalysator ist, konnten sie anhand des Wissens, gegebenfalls eins und eins zusammenzählen.
Sie wussten ja wie der Katalysator funktioniert und dass es die gleiche Technik beinhaltet wie die Portale.
Soweit ich das verstanden habe, wußten sie nicht gleích von Anfang an, wie der Tiegel funktioniert - hätten sie es, hätten sie auch gewußt, das sie die Zitadelle brauchen.
Also wenn Du mich fragst, haben sie mit dem Bau des Tiegels nicht erfahren, wie die Portale funktionieren.

Der Crusible ist das oder zu deutsch Tiegel. Das sinnfreie an dem Gerät ist aber, dass viele zyklen daran gewerkelt haben aber wohl keiner, laut Liara, wusste was es eigentlich macht und was der Catalyst ist obwohl die form perfekt zur Citardel passt. Das wäre mit einem Auto gleich zu setzen an denen viele generationen arbeiten aber nicht wissen was es tun wird und wie es funktioniert. Das macht keinen Sinn, denn ich muss verstehen was ich da baue bevor ich es baue sonst würde wohl jedes Haus in den wir uns bewegen über kurz oder lang einstürzen. Somit ist und bleibt für mich der Crusible die schlimmste Deus Ex Machina Device weit vor dem Human Reaper in der Spielegeschichte.
Was an dem HumanReaper so schlimm sein soll, weiß ich nun auch nicht, da muß ich plaGGy zustimmen.
Der Tiegel an sich ist eigentlich auch ne nette Idee, um den Konfikt mit den Reapern zu lösen, nur wie er am Ende verwendet wird...ja, das ist wirklich mieß.
Wenn man nun - ich komme auf das obige Beispiel zurück - gesagt hätte, der Tiegel ist eine Möglichkeit, eine Sonne zur Nova zu machen...hey, das könnte man noch nachvollziehen.
Aber das mit dem Godchild...bah.
 
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Nein, das müßte man nicht.
Ist es nicht merkwürdig, das die Reaper in ME1 noch per Zitadellenportal in unsere Galaxie zurückkommen wollen?
Wenn man sich dann die letzte Sequenz in ME2 ansieht, weiß man auch warum: Der Weg ist so weit...
Mir kommt die Invasion in ME3 einfach zu früh. Es hätte in ME3 weiter um das Verhindern einer Invasion gehen können, zB das man die Reaper in ein Sonnensystem am Rande der Galaxie, dort wo sie ankommen, lockt und dann irgendwie dafür sorgt, das die Sonne dort zu Nova wird...oder irgendwie sowas.
Wenn es den Reapern so leicht gelingt, zurück in die Milchstraße zu kommen, warum versuchte die Souvereign dann unbedingt die Zitadelle als Portal zu aktivieren? Die 3 Jahre mehr für den Flug bei nem 50.000 Jahre Zyklus...
Naja, die Sache mit der Citadel hat folgende Vorteile gegenüber des "Flugweges":
Die Reaper zerstören sofort die Regierung der Galaxie. Vor der erneuten Formierung kann man ordentlich Schaden anrichten.
In der Citadel ist i.d.R. auch eine Menge an Daten gespeichert. Stichwort: Aufklärung.
Und dann noch ein energietechnisches Problem: Der Flug über ein Portal spart den Reapern Energie.
Trotzdem hätten die Reaper m.M.n. irgdenwann ankommen müssen.
Den beschleunigten Flug kann ich mir nur in soweit erklären, dass die Reaper alle ihre Agenten (sprich Sovereign und die Kollektoren) verloren haben und davon ausgehen mussten, dass erstens die Galaxie sich vorbereitet und zweitens die Galaxie stark genug ist, sich mit ihrer Technologie zu messen.
 
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Wo ist denn der HumanReaper ein Deus Ex Machina??
Weißt du überhaupt was der Begriff beschreibt?

Nicht jedes Ende, das man nicht erwartet fällt unter das Muster.
1. Ist der Reaper, als Maschine, an sich ja nicht neu, nur anders... menschlich.
2. Ist die Idee, einen menschlichen Reaper zu bauen, um die einzigen Wesen zu verstehen/besiegen, welche sich den Reapern erfolgreich gegenübergestellt haben ja auch nicht unbedingt schlecht.
3. Ist der menschliche Reaper nicht die Lösung auf alle Fragen, im Grunde erklärt er nur recht einleuchtend warum die Collectoren das tun, was sie tun. Und man wird im nur im Dunklen gelassen, was sein Existenz betrifft.
Allerdings würde auch das Wissen um seine Existenz nichts am Grundkonflikt in ME2 ändern, das Menschen entführt werden und Sehp sie aufhalten will.

Naja der Human Reaper wurde aber nicht erklärt und auch nicht der Grund warum dafür richtige Menschen benutzt werden müssen. Wenn davon ausgeht, dass die Collectors zugriff auf die Reapertechnologie haben könnte man auch einfach genügend Material im Labor züchten.
Zudem hatte er nicht die gleiche Form der Reaper was unlogisch ist außer die Zu Reapern verarbeitbaren Wesen der vorangegangenen Zyklen waren alles Krebsähnlich.
Das alles macht es schon zu einem Deus Ex Machina, da es ja im Grunde einen absurden Grund für das Handeln der Collectors am Ende einführt.

Es könnte viel sein jedoch muss es auch die Story vermitteln also stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt den 2ten Teil gemacht hat -Storytechnisch total überflüssig. Für sich allein genommen sicher nicht schlecht aber in der Trilogie betrachtet sinnlos. (Jetzt werden mich sicher die Hardcore Fans in der Luft zerreißen)

Was man sagen kann, dass die Storyschreiber bei weitem nicht so gut sind wie sie immer dargestellt werden. Im grunde nicht besser als Fanfiction.
 
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Naja der Human Reaper wurde aber nicht erklärt und auch nicht der Grund warum dafür richtige Menschen benutzt werden müssen. Wenn davon ausgeht, dass die Collectors zugriff auf die Reapertechnologie haben könnte man auch einfach genügend Material im Labor züchten.
Zudem hatte er nicht die gleiche Form der Reaper was unlogisch ist außer die Zu Reapern verarbeitbaren Wesen der vorangegangenen Zyklen waren alles Krebsähnlich.
Das alles macht es schon zu einem Deus Ex Machina, da es ja im Grunde einen absurden Grund für das Handeln der Collectors am Ende einführt.

Es könnte viel sein jedoch muss es auch die Story vermitteln also stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt den 2ten Teil gemacht hat -Storytechnisch total überflüssig. Für sich allein genommen sicher nicht schlecht aber in der Trilogie betrachtet sinnlos. (Jetzt werden mich sicher die Hardcore Fans in der Luft zerreißen)

Was man sagen kann, dass die Storyschreiber bei weitem nicht so gut sind wie sie immer dargestellt werden. Im grunde nicht besser als Fanfiction.

Im Labor züchten wäre sicherlich auch für Kollektoren und Reaper zu zeitaufwendig. Und was die Form angeht...wieso denn nicht? Der Mensch-Reaper war eben eine neue Art von Reaper. Vielleicht für ganz bestimmte Situation gedacht. Er wirkte, im Gegensatz zum Zerstörer und der Souvereign-Klasse, flexibel und beweglich, was ihn effektiv zum Beispiel im Gefecht auf vergleichsweise engem Raum macht, auch wenn er noch unfertig war. Vielleicht wollten sich die Reaper weiter entwickeln? Ich zähle das Teil nicht unter Deus Ex Machina, sondern eher unter künstlerische Freiheit. Es müssen doch auch nicht immer alle Fragen über das Wieso und Warum beantwortet werden. Es hat sich doch auch bis heute keiner so derart beschwert, dass die Figur des Tom Bombadil aus Herr der Ringe nicht erklärt wird und mit der Story nichts zu tun hat.
Das gleiche gilt für den Schöpfer der Reaper. Es war doch von Anfang an klar, dass synthetische Wesen wie die Reaper eben nicht "einfach mal eben da" waren. Jeder logisch denkende Mensch wäre im ersten Teil beim Dialog mit der Souvereign drauf gekommen, dass diese entweder nichts weiß und denkt, die Reaper wären so, wie sie gesagt hatte, oder aus purer Arroganz so gesprochen hat. Vielleicht um Sheperd und Co. zu demotivieren oder ihre Reaktion zu testen.
Natürlich stellt sich die Frage, wer denn dieser Schöpfer nu ist. Oder was. Aber wenn ich ehrlich sein soll...ich will diese Frage nicht beantwortet haben. Weil zu einer guten Geschichte einfach solche Rätsel gehören, finde ich.

Und genauso wie manche Rätsel bleiben sollen, können/sollen auch WTF?!-Momente vorhanden sein. Die Souvereign sagte in Teil 1 zum Beispiel, dass die Motive der Reaper für die Menschen nicht nachvollziehbar sind. Ja, okay. Aber ich finde diese doch recht simplen Gründe für ihr Handeln weit weniger unlogisch, als wohl andere. Was anderes habe ich auch irgendwo nicht erwartet. Alles andere wäre nur an den Haaren herbei gezogen. Und mal ehrlich...wäre ich Shepard, ich würde es wirklich nicht nachvollziehen können, dass die Reaper "nur" aus einem so simplen Grund heraus handeln und lediglich eine galaktische Endlösung darstellen.

Und an die, die sich ein weniger negatives Ende und mehr Entscheidungsfreiheit gewünscht haben: Ich habe für das Ende selbst einfach nichts anderes erwartet. Entweder eine katastrophale Niederlage oder ein Sieg mit verheerenden Folgen und Opfern. Beides gegen einen Feind, der von Anfang an klar überlegen war. Wer da ein großes, episches Happy End, mit Feiern und Umarmungen etc. erwartet hat, der hat da irgendwie nicht ganz aufgepasst, finde ich. Und allzu viel Entscheidungsfreiheit bleibt da einfach nicht übrig.
Klar bleibt da ein bitterer Nachgeschmack und die Frage "Wieso hab ich drei Spiele gespielt, wenn doch alle drauf gehen?" übrig. Aber ich habe lieber ein allzu negatives Ende, als ein an den Haaren herbei gezogenes und klischeebeladenes Happy End.

Anmerkung: Ich will hier keinen angreifen. Das stellt lediglich meine (!) Meinung dar. ^^Aber ich appelliere dennoch mal an die Fantasie, die jeder mal nutzen sollte. Was hier und in anderen Foren/Threads manchmal aufgezählt wird, ist Erbsenzählerei. Vieles muss man sich eben selbst beantworten. Da kommen natürlich viele verschiedene Meinungen zustande. Aber wer auf Teufel komm raus nach den kleinsten Fehlern in der Story sucht, ohne mal selbst nachzudenken, warum das oder das so sein könnte, und jede erdenkliche Frage vom Autor/Entwickler beantwortet haben will, der sollte keine Filme gucken, keine SPiele spielen und auch keine Bücher lesen.
 
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Ich finde den extended cut sehr gelungen. Ich bin sogar positiv überrascht. Hätte nicht gedacht, dass sie sich doch nochmal so viel Mühe geben. Allerdings schade finde ich, dass es als DLC gehandhabt wird und nicht als Patch. Ist fast schon ein Verbrechen, dass man die anderen Enden ohne den DLC zu Gesicht bekommen kann.
 
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