Mass Effect 3-Ende: Bioware bekommt Schützenhilfe von Konkurrenz

AW: Mass Effect 3-Ende: Bioware bekommt Schützenhilfe von Konkurrenz

plaGGy

Hm, ich weiss, du findest das Ende Schei... . Schade, dass du keinen Willen dazu findest, auch nur irgendetwas positiv zu sehen bzw auszulegen. Bisher hast du alle meine positiven Sichtweisen zurückgewiesen. Sag ich Rot, sagst du Grün. Sag ich Gelb, sagst du Blau. Ich glaube, da kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner. Das offene Ende ist halt Geschmackssache und Auslegungssache. Nicht umsonst wird seit 2 Wochen in fast jedem ME3-Thread kontrovers darüber diskutiert. Die Köppe braucht man sich deswegen aber nicht gegenseitig einschlagen. Ist ja nur ein Game. :)
 
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plaGGy

Hm, ich weiss, du findest das Ende Schei... . Schade, dass du keinen Willen dazu findest, auch nur irgendetwas positiv zu sehen bzw auszulegen. Bisher hast du alle meine positiven Sichtweisen zurückgewiesen. Sag ich Rot, sagst du Grün. Sag ich Gelb, sagst du Blau. Ich glaube, da kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner. Das offene Ende ist halt Geschmackssache und Auslegungssache. Nicht umsonst wird seit 2 Wochen in fast jedem ME3-Thread kontrovers darüber diskutiert. Die Köppe braucht man sich deswegen aber nicht gegenseitig einschlagen. Ist ja nur ein Game. :)

Mir ist es leider bisher nicht möglich gewesen dem Ende wirklich viel positives abgewinnen zu können.
Es ist handwerklich schlechter als der Rest des Spiels (Grafikfehler und sehr miese Texturen, dazu sind die guten Texturen teils unpassend recycled)
Es ist unglaubwürdiger als der Rest der Triologie.
Es ist eine 180° Drehung zu allen Versprechen die selbst 3 Wochen vor Release noch vollmunding von führenden BioWare-Mitarbeiter via Facebook, Twitter und was weiß ich verbreitet wurden. Da kann man also nicht mehr von nicht eingehaltenen Versprechen reden, sondern im Grunde nur noch von absichtlicher Irreführung der Kunden :(.

Alleine der Einsatz eines Deus Ex Machina, in großen und umfassenden Geschichten meist das ultimative Beispiel für versagen der Story-Verantwortlichen, zieht das Ende runter.

Und ist nicht nur eine schwache Leistung, das es ihn überhaupt gibt...
1. Er ist mehr oder weniger direkt dem Begriff entnommen... es wurde nicht mal versucht ihn zu verstecken oder eine vorhandene Person/Idee als DEM zu verwenden, z.B. die Proteaner VI oder Liara - Nein, man nimmt etwas das vollkommen außerhalb der Logik existiert...
2. Er taucht zum allerersten Mal 10 Minuten vor Schluss einer fast 100h Triologie auf.
3. er schließt keine Plotholes... er öffnet einfach noch mehr.
4. Er passt so überhaupt nicht in Geschichte.

Also haben sie es also echt geschafft eine schlechtes Stilmittel, noch viel schlechter einzusetzen... :ugly:


Natürlich gibt es auch 1-2 positive Aspekte, z.B. das man versucht hat kein Standart-Ende zu wählen. Leider ist man damit grandois gescheitert. :(
 
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Das Beste wäre es natürlich gewesen, man hätte vor dem schreiben des ersten Teils schon alle wesentlichen Elemente für die Story erdacht, so dass die Kernelemente des ersten, zweiten und dritten Teils am Ende perfekt ineinandergreifen. Aber die Story wurde wohl immer eher spontan in den Tag hineingeschrieben. Übergreifende Zusammenhänge wurden zwar geschaffen, aber irgendwie bekam jeder Teil sein eigenes Ding und im dritten Teil gabs ein Ende mit dem Holzhammer. Das ist wohl das Problem beim schreiben, wenn man schon am Anfang nicht exakt weiss worauf man überhaupt hinaus will. Aber um mal wieder Partei für das Spiel zu ergreifen: Die Triologie hat mir auch ohne die ausführliche und erleuchtende Pointe am Schluss viel Spass gemacht, und das Holzhammer-Ende hat immerhin einen Impuls freigesetzt, der mir persönlich reicht und vielleicht sogar noch zu einer weiteren ME-Triologie führt - ohne Shepard und mit neuen Ideen. Die Grundvoraussetzungen dafür sind ja gelegt.
 
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