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M2 SSD oder normale?

munn

PC-Selbstbauer(in)
Hey Leute!

Ich habe aktuell eine normale 1 TB SSD und eine 3 TB HDD. Leider komme ich bei der SSD immer wieder an meine Grenze und muss immer wieder Sachen Löschen. Es geht aber es nervt!
Die HDD ist inzwischen bei mir fast nur noch unnötig weil Sie so unfassbar langsam ist das Games keinen Spass mehr machen!
Meinen PC habe ich 2015 zusammen gebaut und damals waren M2 SSD einfach viel zu teuer aber inzwischen scheinen Sie fast den selben Preis zu besitzen wie die normalen.

Habe vor einigen Tagen gelesen das die M2 SSD im Angebot seien also habe ich mich etwas eingelesen aber 100% sicher bin ich nicht ob es sich lohnt und möglich ist daher frage ich wie immer hier im Forum^^ :hail:

Mein Mainboard ist das: ASRock Z370 Extreme4 (90-MXB5U0-A0UAYZ)
ASRock Z370 Extreme4 | Preisvergleich Geizhals Deutschland

Laut Geizhals hat dieses Mainboard: Erweiterungsslots: 1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4/​SATA, 2280/​2260/​2242/​2230)
Würde für mich bedeuten das ich Sie nicht Perfekt ausnutze aber durchaus schneller als eine SSD bei selben Preis?! Oder sind die normalen SSD aktuell nur teurer?

Habe mir evtl. gedacht das ich gleich 2 TB M2 SSD kaufen würde...Denke man wird die M2 SSD auch einfach mit in dem neuen PC verbauen können.

Ich hatte mal überlegt nächstes Jahr einen neuen PC zu bauen bin aber unsicher ob es sich nicht nur lohnt einfach nur Graka zu wechseln falls die neuen etwas taugen!
Dazu mache ich aber vermutlich einen anderen Post^^

evtl. noch eine wichtige Info: ich arbeite hin und wieder mit Photoshop für die Arbeit aber zum großen Teil benutze ich den PC zum Zocken.
 

KaterTom

Software-Overclocker(in)
Wie schnell die M.2 SSD ist, hängt von der Art der Datenübertragung ab. Es gibt M.2 SSDs, die das neue schnellere NVME Protokoll nutzen und M.2 SSDs, die "nur" SATA nutzen. Letztere sind dann natürlich genauso schnell wie eine normale SSD, dafür aber deutlich günstiger als NVME SSDs.
Die Leistungsunterschiede sind in Benchmarks enorm, in der Praxis jedoch zu vernachlässigen. Manche Spiele laden 2 bis 3 sekunden schneller und Windows lädt vielleicht (hängt noch von vielen anderen Faktoren ab) ein paar Sekunden schneller. Mein Rat: spare das Geld für die teuren NVMEs und nimm eine SATA M.2.
 
TE
M

munn

PC-Selbstbauer(in)
Wie schnell die M.2 SSD ist, hängt von der Art der Datenübertragung ab. Es gibt M.2 SSDs, die das neue schnellere NVME Protokoll nutzen und M.2 SSDs, die "nur" SATA nutzen. Letztere sind dann natürlich genauso schnell wie eine normale SSD, dafür aber deutlich günstiger als NVME SSDs.
Die Leistungsunterschiede sind in Benchmarks enorm, in der Praxis jedoch zu vernachlässigen. Manche Spiele laden 2 bis 3 sekunden schneller und Windows lädt vielleicht (hängt noch von vielen anderen Faktoren ab) ein paar Sekunden schneller. Mein Rat: spare das Geld für die teuren NVMEs und nimm eine SATA M.2.

Das Hängt dann aber auch von meinem Mainboard ab? Also ob das Mainboard das NVMES nutzen kann?
Weil wenn ich nach M2 SSD suche dann haben das beinahe alle.
Bei Geizhals kann ich dort unterscheiden in NVME / NVME 1.2 und NVME 1.3.
Preislich ist da kein Großer Unterschied.

zb wäre das ein M2 mit 1.3 NVME
Intel SSD 660p 2TB ab €' '224,86 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
Sagen wir grob 220 Euro.
eine Samsung *normale* SSD kostet ca 185 Euro.
soviel Teurer empfinde ichs nicht daher wäre das Ok.
Bei der M2 steht auch noch 256MB (DDR3L-1600) ein Wichtiger Punkt aktuell oder völlig irrelevant?

Ein Problem das ich gerade Sehe aber müsste dazu den PC abschließen^^
Ich müsste vermutlich den graka Platz wechseln weil ich die M2 garnicht in den Steckplatz bekomme dieser ist ja fast direkt dort wo die Graka verbaut ist^^
 

SaPass

BIOS-Overclocker(in)
Laut Geizhals hat dieses Mainboard: Erweiterungsslots: 1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4/​SATA, 2280/​2260/​2242/​2230)

Du kannst zwei Arten einer M.2 SSD einbauen:
1. SATA M.2. Die ist genauso schnell wie eine SATA-SSD, die per Kabel angebunden ist. Man spart sich einfach nur das SATA- und Stromkabel. Eine solche M.2 SSD kann man auch in ein 2,5"-Gehäuse stecken: Beispiel

2. PCIe M.2 SSD. Die ist deutlich schneller bei den Übertragungsraten, fühlt sich aber im Alltag nicht schneller an und führt auch kaum zu schnelleren Ladezeiten. Ist etwas teurer.

Edit: Und dann gibts noch weitere Unterschiede: Speicherbausteine (QLC/TLC), SLC- oder DRAM-Cache, usw. Dann wirds kompliziert.
 
TE
M

munn

PC-Selbstbauer(in)
Für mich Spielt Preis Leistung zwar eine Große Rolle aber selbst wenn ich nur eine Halbe Sekunde Schneller bin wäre das für mich doch schon ein Gewinn.
Für mich wäre die Frage wie viel Teurer das ganze wird und ob man besser wartet falls ich mich dazu entscheide nächstes Jahr einen neuen PC zu kaufen und Dort das ganze ausgereifter wird.

Aktuell sehe ich halt: M2 2TB mit NVME ~220 Euro
M2 SSD Sata 200 Euro
Und SSD Sata 185 Euro

Finde m2 SSD Sata daher nicht soviel billiger als das es nicht lohnt direkt die 220 Euro zu investieren.
Womöglich baue ich Sie dann einfach in den Neuen PC nur muss mein aktuelles Mainboard das ganze auch unterstützen.^^

Womöglich kann man auch noch einen Glücksgriff machen wenn man die aktuellen Angebote nochmal anschaut. Würde vermutlich eh erst Black Friday oder so zuschlagen falls nicht vorher ein sehr gutes Angebot zu sehen ist.

Beim Edit: xD Wenn ihr das schon sagt^^
 

Dragon AMD

Volt-Modder(in)
Für mich Spielt Preis Leistung zwar eine Große Rolle aber selbst wenn ich nur eine Halbe Sekunde Schneller bin wäre das für mich doch schon ein Gewinn.
Für mich wäre die Frage wie viel Teurer das ganze wird und ob man besser wartet falls ich mich dazu entscheide nächstes Jahr einen neuen PC zu kaufen und Dort das ganze ausgereifter wird.

Aktuell sehe ich halt: M2 2TB mit NVME ~220 Euro
M2 SSD Sata 200 Euro
Und SSD Sata 185 Euro

Finde m2 SSD Sata daher nicht soviel billiger als das es nicht lohnt direkt die 220 Euro zu investieren.
Womöglich baue ich Sie dann einfach in den Neuen PC nur muss mein aktuelles Mainboard das ganze auch unterstützen.^^

Womöglich kann man auch noch einen Glücksgriff machen wenn man die aktuellen Angebote nochmal anschaut. Würde vermutlich eh erst Black Friday oder so zuschlagen falls nicht vorher ein sehr gutes Angebot zu sehen ist.

Beim Edit: xD Wenn ihr das schon sagt^^
Wenn du M.2 nutzen willst dann musst du schon zwei davon verbauen mit pci-e 3.0 sonst lohnt sich das nicht.

Denn eine alleine bringt so gut wie keinen Mehrwert.

Programme öffnen etwas schneller aber so groß ist der Unterschied nicht.

Deshalb wären zwei erst sinnvoll wenn man große und viele Daten verschiebt von m.2 zu m.2.

Gesendet von meinem D6603 mit Tapatalk
 

SaPass

BIOS-Overclocker(in)
Eine neue M.2 PCIe3-SSD wird minimal schneller sein als deine jetzige. Die kannst du auch später in einen neuen Rechner übernehmen. Und die SSD ist dann groß genug, dass du deine Daten, mit denen du arbeitest, alle darauf speichern kannst. Spiele, bei denen es nicht so auf Ladezeiten ankommt, kannst du auf der alten SSD installieren. Wenn du Dateien zwischen den beiden SSDs hin- und her kopierst, dann wird dich SATA3 (6 GBit/s) limitieren. Das theoretische Maximum sind dann 750 MB/s.

Mit DRAM-Cache kommen zum Beispiel die folgenden SSDs in Frage: Produktvergleich Silicon Power P34A80 2TB, Corsair Force Series MP510 1.92TB Geizhals Deutschland Die teurere der beiden hat auch im PCGH-Test ziemlich gut abgeschnitten.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Da stimme ich meinen Vorpostern zu.
Und man spart bei der m2 halt noch Kabel.
Aber dafür können sie, so wie ich das mitbekommen habe, auch deutlich heisser werden.
 

SaPass

BIOS-Overclocker(in)
Das mit dem Überhitzen ist korrekt. Schau dir mal die Gigabyte Aorus PCIe4 an. Die ist schon in Kupfer gekleidet, um die entstehende Wärme abzuführen. Und das ist dringend nötig, denn insbesondere bei den PCIe4 SSDs wird nochmal mehr Abwärme frei. Meine Crucial P1 ist auch schon überhitzt, als Ark: Survival Evolved installiert habe.

Aus diesem Grund haben viele Mainboards auch noch einen passiv-Kühler, wie du exemplarisch bei diesem Mainboard sehen kannst. Bei mir berührte aber das Wärmeleitpad die SSD nicht, also habe ich den weggelassen. Ich bin aber am überlegen, ob ich mir M.2 heatsink drauf klebe.

Und jetzt mal ernsthaft: Mit den vielen Bauteilen auf dem Mainboard, die mittlerweile sehr viel Abwärme erzeugen (M.2-SSD, VRM, usw.) wundere ich mich, dass nicht öfter Top Blower verbaut oder empfohlen werden.
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Aktuell sehe ich halt: M2 2TB mit NVME ~220 Euro
M2 SSD Sata 200 Euro
Und SSD Sata 185 Euro
Keine Ahnung wo du schaust, aber eine NVME SSD bekommst nie im leben für nur 220 Euro.

Zumindest keine mit TLC oder SLC Cache. Die fangen bei etwas 280 Euro an und gehen je nach Hersteller sogar in dem 300er Bereich rein und noch höher. Die einzigen die du in diesem Preisbereich findest sind welche mit QLC Cache. Du kannst aber QLC nicht mit TLC oder SLC Cache gleich stellen.

Hierzu solltest du dir mal den Unterschied näher ansehen: QLC vs. TLC: Was sind die Unterschiede und welches ist besser? - MiniTool(R) Software Ltd

Hier mal ein paar Beispiele: 12x 2000GB -> M.2 SSDs -> Solid State Drives (SSD) -> Hardware | Mindfactory.de

Gute SATA SSDs fangen auf Mindfactory bei 206 Euro an.
Die SATA im 2,5 Zoll Format können durchaus noch 10-20 Euro günstiger sein.

Ich persönlich bevorzuge nur TLC und kaufe keine mit QLC.
Wobei ich auch nur Samsung SSDs kaufe und die fallen dann im Preis auch noch etwas höher an.

Hier noch ein Thema was den QLC etwas näher beschreibt.
QLC-SSDs sind IMMER langsamer als HDDs, wenn
1.) Daten sequentiell geschrieben werden (bei zufälligen haben HDDs nie eine Chance) UND
2.) Mehr Daten geschrieben werden als der SLC-Cache fassen kann.

Der SLC-Cache ist bei Samsung nun dynamisch - beim 1TB-Modell zwischen 6 und 42 GB. Ist die SSD "randlos" beschrieben ist der Cache nur noch 6GB groß (im OverProvisioning-Bereich) - bedeutet bereits nach 6 GB am Stück geschriebener Daten bricht die Leistung ein und nicht erst nach 42 GB (leere SSD).
Weiter lesen: Samsung EVO QLC oder TLC

Ganz davon abgesehen ist die Geschwindigkeit beim Kopieren auch immer von der Gegenstelle abhäng. Das kannst jetzt auch merken wenn du Daten zwischen deiner SSD und der HDD verschiebst, dann bekommst du nur max. die Geschwindigkeit der HDD zustande. Die SSD kann daher beim kopieren oder verschieben nicht schneller arbeiten wenn sie auf die HDD warten muss. Das selbe passiert auch wenn du zwischen einer NVME und SATA Daten verschiebst.
 
Zuletzt bearbeitet:

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich habe mit Crucial und Samsung ganz gute Erfahrungen gemacht bisher.
Meine alte Crucial m4 128GB läuft immer noch aber die habe ich ausgemustert. Da zu klein.
Die Samsung EVO 860 1TB muß sich erst noch bewähren. Aber 2 Jahre hat sie auch schon hinter sich.:)
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Habe 3x 860 EVO(4TB) und eine 960 EVO(500GB) von Samsung verbaut.
Eine HDD habe ich aber von Seagate in 2,5 Zoll (2TB) als Datengrab immer noch mit verbaut.

Crucial finde ich aber auch gut und sind im Preis günstiger als die Samsung SSDs.
 
TE
M

munn

PC-Selbstbauer(in)
Ach, das mit den M2 SSD fand ich schwerer als ich dachte^^
Habe bzw werde jedoch vorerst insgesamt auf eine SSD verzichtet und lieber eine Neue Graka (Hoffe auf Custom 3080 mit mehr als 10gb) kaufen und von meiner 1070 weg zu kommen^^
Solang muss ich halt mit 1 TB klar kommen...

Womöglich ändert sich ja auch etwas sodass bis dahin eine M2 Sinnvoller wird.

Danke euch für Eure Mühen!
Vermutlich hätte ich ohne euch einfach gekauft^^
 
Zuletzt bearbeitet:

Nathenhale

Software-Overclocker(in)
Keine Ahnung wo du schaust, aber eine NVME SSD bekommst nie im leben für nur 220 Euro.

Zumindest keine mit TLC oder SLC Cache. Die fangen bei etwas 280 Euro an und gehen je nach Hersteller sogar in dem 300er Bereich rein und noch höher. Die einzigen die du in diesem Preisbereich findest sind welche mit QLC Cache. Du kannst aber QLC nicht mit TLC oder SLC Cache gleich stellen.
.
Also die Crucial p1 ist eine NVME SSD PCIE 3 x4 mit QLC Speicher und SLC cacheing . Also es gibt günstige SLC Caching NVME SSDs aber sie hat halt als normalen Speicher den ultra Langsamen QLC. Deshalb als besitzer dieser SSD empfehle ich fast nur noch NVME SSD mit TLC und (SLC oder DRAM caching) außer es muss günstig sein.
Und zur kühlung ich empfehle fast immer entweder einen Slot der einen Kühler hat oder aber einen 10€ NVME kühler die lohnen sich meistens schon gerade wenn man Spiele spielt die lang und viel von der SSD Lesen.
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Ich mag keine SSDs wenn ein QLC Cache dazu kommt.
Ist aber eine persönliche Macke von mir. :D

Mit meinem Asrock wo ich zuvor eine NVMe SSD verbaut hatte kaufte ich mir auch ein Kühler für 10 Euro, da auf dem Mainboard keine eigene Kühler mit verbaut waren. Das hat damals zumindest mit dem Controller soviel ausmacht das in einem extrem Test keine 102°C mehr anlagen und ich nicht mehr über 67°C kam. Natürlich sind solche Temperaturen mit normalen Anwendungen nie vorgekommen.

Mit meinem Asus Board sind bereits Kühler verbaut, so das ich diese einfach auch übernommen habe. Daher würde ich wenn kein Kühler bereits verbaut ist immer 10 Euro ausgeben und solch ein Kühler mit einer NVMe SDD verbauen. Auf diese 10 Euro kommt es am ende auch nicht mit an, aber es macht Kühltechnisch schon was aus die Fläche dazu etwas zu vergrößern.

Im übrigem wird nur mit HWInfo die Temperatur des Controller einer SSD(NVMe) mit ausgegeben.
 

Nathenhale

Software-Overclocker(in)
Aber was meinst du mit QLC Cache welche Platte hat den QLC Cache (QLC Speicher kenne ich aber doch keinen Cache) ? Oder verstehe ich dich Falsch.
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Ist für mich das gleiche, da Daten hierin zwischen gespeichert werden und sobald dieser Speicher ausgeht die SSD in der Geschwindigkeit einbricht. Und der ist ja mit 6 GB auch nicht groß. Vom Laufwerk werden auch noch 40GB mit verwendet und wenn solch ein Laufwerk randvoll beschrieben wird dann fehlen auch diese 40GB. Kopiere ich daher große Datenmengen läuft der Speicher sehr schnell voll.

Ich setze daher nur auf die 860 EVO und der 970 EVO von Samsung bzw. eine 960 EVO in meinem Fall. Im Grunde habe ich für meine Laufwerke auch nicht mehr bezahlt, da ich dazu immer auf gute Angebote warte wo ich dann zuschlage. Meine 860 EVO habe ich daher zwischen 100-120 Euro als B-Ware neu bekommen. Die SSDs hatten auch nur 1-5 Betriebsstunden drauf, so das diese neu waren. Keine Ahnung wieso sie zu einem günstigerem Preis als B-Ware über Alternate verkauft wurden. Nur die Verpackung war hier etwas angeschlagen.

Eine 860 EVO mit 2TB habe ich auch für nur 240 Euro als B-Ware bekommen und es war nur 1 Betriebsstunde drauf. Die laufen alle nach einem Jahr immer noch Problemlos.

Es kann aber auch sein das ich das ganze mit dem QLC selbst etwas zu skeptisch ansehe, da ich mir noch nie solch ein Laufwerk gekauft habe. :)

EDIT: Wobei ich bei meinen Angaben jetzt eher von einer Samsung 860 QVO ausgehe.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nathenhale

Software-Overclocker(in)
Ne du hast schon Recht QLC Speicher ist einfach müll. Ich meine sobald der Cache full ist 80mb schreiben super da ist meine HDD schneller. Und ne Normale SATA SSD Deutlich (wenn sie MLC oder TLC hat oder noch ne ganz Alte mit nur SLC)
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Habe es letztens mit Backup wieder einspielen ausgetestet.
Also System über MS-DOS wieder zurück aufgespielt.

Egal ob HDD oder SSD, anfangs wurden die Dateien schneller kopiert und dann später etwas langsamer.
Auch hier konnte ich gut sehen sobald der Cache ausging und alles langsamer kopiert wurde.

Mit der HDD haben 180 GB die wieder erstellt werden mussten bis zu 3 Stunden gedauert und mit einer SATA SDD ca. 40-45 min. Das ganze würde auf meiner 960 EVO wiederhergestellt. Die Backups befanden sind aber einmal auf der HDD und einmal dann auf einer SATA SSD. Mit einer QVO müsste ich mit Sicherheit etwa die Zeit einer HDD in kauf nehmen.
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Ne du hast schon Recht QLC Speicher ist einfach müll.
Wer nicht weiss, wofür er seinen Rechner nutzt, für den ist auch ein Ryzten 3100 oder Ryzen 3950X Müll. Ich habe mit meiner Intel 600p 2TB (QLC) noch nie einen realen Unterschied zur 970 EVO bemerkt, aber die 660p wird u.A. auch als Systemlaufwerk genutzt und ist garantiert niemlas dann voll, wenn ich sie mit Benchmarks quält.

Mir fallen auch spontan keine Datenquellen bei mir ein, aus denen ich viele hundert GB am Stück mit >160 MB/s lesen könnte. Das NAS ist, obwohl es per 10 GBit angebunden ist, nur mit Einzelplatten ausgestettet, die das nicht konstant schaffen, die USB3 Backup-HDD schafft es genauso wenig und >150-200GB schiebe ich nicht zwischen der 660p und der 970 EVO hin und her. Bliebe noch eine SATA SSD als Quelle, die aber von Beginn an nur mit gut 500 MB/s liefern kann. Auch dort sind meine VMs nicht groß genug, um über die SLC-Cachgröße zu kommen.

Mit einer QVO müsste ich mit Sicherheit etwa die Zeit einer HDD in kauf nehmen.
Dein PC läuft dabei mit Sicherheit mit nur 1 MHz, weil das ja jeder PC tut.

Ja, QLC ist für ein tägliches Restore und einige andere, schreibintensive Anwendungen nicht optimal und mittlerweile lohnt es sich nur in wenigen Fällen oder bei großen Kapazitäten, den geringen Preisunterschied einzusparen. 180 GB schafft (nicht nur meine) Intel 660p mit 2 TB bis 45% Füllstand komplett im SLC Cache. Da braucht es schon mehr wie eine lahme SATA SSD, um sie mit 1,6 GB/s zu beschreiben.

Mal ganz davon abgesehen: 180 GB in 40 Minuten sind umschlagbare 76,8 MB/s. Hui, wo soll da nun eine recht volle QLC SSD (mit ein paar MB DRAM-Cache) bremsen, die bei konstantem Datenfluss mit 80-160 MB/s schreibt? Was vermutlich gebremst hat ist Windows beim Lesen und Schreiben kleiner Dateien (um nicht noch einen Live-Virenscanner oder das Indexing von Windows ins Spiel zu bringen, soll ja leute geben, die mind. eins von beiden nutzen).
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Dieser Test mit der Wiederherstellung lief unter MS-DOS, Windows hatte damit nichts zu tun. Aber du hast recht, es kommt auch mit an was für eine Rechenleistung hierbei genutzt wird und das Programm prüft vor dem Schreiben auch das Backup, so das die verstrichene Zeit nicht nur was mit dem lesen und schreiben was zu tun hatte.

Daher konnte ich nur die Zeit zwischen HDD und SSD was es gedauert hat vergleichen.

Wie schnell mein System hierbei lief kann ich aus dem Programm was ich hierzu extra unter MS-Dos starten muss nicht ersehen. Aber im Bios waren meine Settings die hierzu gesetzt sind weiterhin aktiv. Mir ist nur bekannt das im Bios bzw. wie in diesem Fall das MS-DOS kein Energiesparen stattfindet.
 
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