Lytro Cinema: Lichtfeldtechnik für's Kino mit bis zu 40k

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Lytro hat die Cinema vorgestellt, nachdem die Lichtfeldtechnik im Massenmarkt nicht richtig Fuß fassen konnte. Das Unternehmen versucht sich nun im professionellen Bereich und die Kamera kann mit einigen interessanten Daten und Möglichkeiten glänzen, aber ob sie sich durchsetzten wird, bleibt ungewiss.

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Geilo!!!

Das ist die Filmtechnik der Zukunft. Hoffentlich springt Hollywood bald auf. :)
 
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Was ist denn da geilo:rollen:
Die kriegen es in D nicht mal mit UHD in den Kinos oder als Konserve gebacken geschweige den von digitaler Wiedergabetechnik. Eh das Massenware in den Lichtspielhäusern wird bin ich verfault. Mal ganz abgesehen von den Ticketpreisen und das der Mensch auf der Leinwand nur einen kleinen Punkt scharf sieht.
Braucht keine Sau sowas.
 
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Was ist denn da geilo:rollen:
Die kriegen es in D nicht mal mit UHD in den Kinos oder als Konserve gebacken geschweige den von digitaler Wiedergabetechnik.
Was hat bitte meine Begeisterung für die Technik mit den Versäumnissen in deutschen Kinos zu tun. Richtig, gar nichts. ;)

Mal ganz abgesehen von den Ticketpreisen und das der Mensch auf der Leinwand nur einen kleinen Punkt scharf sieht.
Braucht keine Sau sowas.
Woher willst du denn wissen, was die Tickets kosten würden, wenn die Technik eingesetzt wird? Es gibt im Kino ganz andere und größere Preistreiber als die Kameratechnik...

Und klar, der Mensch sieht eh nicht scharf. Deshalb sind 60 FPS und UHD oder mehr in Spielen und bei Filmen auch völlig sinnlos, ist klar. Bitte von dir nicht auf andere schließen. Andere können nämlich sehr wohl scharf sehen.

Abgesehen davon kann die Technik noch viel mehr als nur eine höhere Schärfe erzeugen (mein Tipp: nicht nur Überschrift lesen, sondern auch den Artikel und vielleicht sogar noch das Video ankucken). Die Technik könnte das Abfilmen an sich revolutionieren und ebenso die Art wie Filme nachbearbeitet werden.
 
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oder hast du 500 Kreuzsensoren im Auge:lol:du bist mein Held:lol:
end & out

Und du bist nur ein Schwätzer, sorry. Hauptsache mal, irgendwelche sinnlosen Pauschalaussagen raushauen, ohne überhaupt wirklich aufs Thema einzugehen oder auf das, was andere tatsächlich sagen... :wall:
 
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So ungern ich es tue, aber ich muss floppyexe zustimmen. Wir sehen nur einen winzigen Bereich der Leinwand auf einmal scharf und theoretisch sitzen wir für 4K noch viel zu weit von der Leinwand entfernt - das macht es nicht besser.

Ich bin mal gespannt was daraus wird, das ehemalige Consumermodell war jedenfalls nicht das gelbe vom Ei. Blöd ist auf jeden Fall die eingeschränkte Mobilität und die benötigte leistungsstarke Infrastruktur.
Sind es wirklich 755 Megapixel? Oder Megaray?
 
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Die Praxisrelevanz finde ich durchaus gegeben. 40K und nachjustierbarer Fokus machen zwar auf der Leinwand keinen Sinn aber sehrwohl bei der Nachbearbeitung. Jede Szene, die ich wegen einem Fehler nicht erneut drehen muss, ist eingespartes Geld und ich habe mehr Freiheiten bei Gestaltung.
Ich frage mich aber, wo die plötzlich so viele MP herbekommen, wenn die Lytro Kameras unter anderem daran gescheitert sind, dass sie nur ca. 4MP maximale Auflösung hatten. Und vor allem, wie sie genau mit ARRI konkurrieren wollen.
 
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So ungern ich es tue, aber ich muss floppyexe zustimmen. Wir sehen nur einen winzigen Bereich der Leinwand auf einmal scharf und theoretisch sitzen wir für 4K noch viel zu weit von der Leinwand entfernt - das macht es nicht besser.
Das eine schließt das andere nicht aus. Auch der kleine Bereich, den wir richtig "scharf" sehen, sehen wir durch eine höhere Auflösung noch schärfer.

Aber noch mal, es geht mir vorrangig überhaupt nicht (nur) um die hohe Auflösung, sondern um die Vielzahl an Möglichkeiten für Filmemacher, die diese Technik bietet. Niemand sagt, dass der Film am Ende tatsächlich in 40K laufen sollte oder müsste. Natürlich ist das eine Art Overkill. Aber wie Placebo schon völlig richtig angemerkt hat, stellt diese Technik die digitale Nachbearbeitung auf ein komplett neues Level.

Ich bin mal gespannt was daraus wird, das ehemalige Consumermodell war jedenfalls nicht das gelbe vom Ei. Blöd ist auf jeden Fall die eingeschränkte Mobilität und die benötigte leistungsstarke Infrastruktur.
Sind es wirklich 755 Megapixel? Oder Megaray?
Was ist daran blöd? Computer werden immer besser und Speicher sollte jetzt nicht gerade dsa größte Problem darstellen. Die Mobilität ist auch nicht viel mehr eingeschränkt als bei traditionellen großen Filmkameras imo. Die Mobilität ist imo sogar besser, weil man eben nicht mehr alle Kameraeinstellungen von vorn herein genau festlegen muss sondern das in der Post-Production noch verändern kann. Und dass man ohne Green- oder Blue-Screen filmen kann, ist in Zeiten von Filmen, die ohne digitale Effekte nicht mehr auskommen, ein großes Plus. So kann man Schauspieler direkt im realen Set filmen und kann trotzdem hinterher noch den kompletten Hintergrund digital nachbearbeiten. Das macht das Filmen an sich einfacher und flexibler und verbessert auch die Arbeitsbedingungen für die Schauspieler, was wiederum in besseren Schauspielleistungen resultieren sollte.
 
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Das eine schließt das andere nicht aus. Auch der kleine Bereich, den wir richtig "scharf" sehen, sehen wir durch eine höhere Auflösung noch schärfer...
Durch 4K und den verringerten Sitzabstand sehen wir einen noch kleineren Bildausschnitt des Bildes scharf. Die Unschärfe von normalen Kameras wird somit unbedeutender.

Was ist daran blöd? Computer werden immer besser und Speicher sollte jetzt nicht gerade dsa größte Problem darstellen.
Das ist nicht dein Ernst? Rechne aus was bei 722 MP an Daten anfallen und welche Datenraten benötigt werden und dann schaust du dir anschließend die Übertragungsraten im Netzwerkbereich an. Wir reden bei 24 fps von 276,8 GBit/s, hier fallen ganz schnell Datenmengen im Petabyte-Bereich an.
Als Schnittrechner gibt es dann künftig Racks mit 18-Kern CPUs und Terrabyteweise RAM, angebunden per InfiniBand.

Die Mobilität ist auch nicht viel mehr eingeschränkt als bei traditionellen großen Filmkameras imo.
Der Body einer typischen digitalen Filmkamera wiegt zwischen 5 und 12 kg und selbst die sind für viele Aufnahmen zu schwer und sperrig. Das Ding im Video ist zig-mal größer und dem Stativ nach zu urteilen auch wesentlich schwerer.

Die Mobilität ist imo sogar besser, weil man eben nicht mehr alle Kameraeinstellungen von vorn herein genau festlegen muss sondern das in der Post-Production noch verändern kann. Und dass man ohne Green- oder Blue-Screen filmen kann, ist in Zeiten von Filmen, die ohne digitale Effekte nicht mehr auskommen, ein großes Plus. So kann man Schauspieler direkt im realen Set filmen und kann trotzdem hinterher noch den kompletten Hintergrund digital nachbearbeiten. Das macht das Filmen an sich einfacher und flexibler und verbessert auch die Arbeitsbedingungen für die Schauspieler, was wiederum in besseren Schauspielleistungen resultieren sollte.
Na da bin ich gespannt. Die Nachbearbeitungsmöglichkeiten der Consumervariante waren sehr mau und stark verbesserungswürdig.
 
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Durch 4K und den verringerten Sitzabstand sehen wir einen noch kleineren Bildausschnitt des Bildes scharf. Die Unschärfe von normalen Kameras wird somit unbedeutender.
Womit? Wie gesagt, es geht nicht darum, einen Film mit 40k auf den Bildschirm zu bringen. 4k reichen für die bisherige Kinoinfrastruktur imo auch völlig aus. Es geht darum, was man in der Production damit machen kann.

Das ist nicht dein Ernst? Rechne aus was bei 722 MP an Daten anfallen und welche Datenraten benötigt werden und dann schaust du dir anschließend die Übertragungsraten im Netzwerkbereich an. Wir reden bei 24 fps von 276,8 GBite/s, hier fallen ganz schnell Datenmengen im Petabyte-Bereich an.
Als Schnittrechner gibt es dann künftig Racks mit 18-Kern CPUs und Terrabyteweise RAM, angebunden per InfiniBand.
Das ist das absolute Maximum, was die Technik bietet. Man wird auch mit weniger arbeiten können, je nach Szene. Und ja, natürlich erfordert das eine ganz neue Infrastruktur in Punkto Speicher und Rechenpower. Aber bei Hollywood-Filmen, die mit hohen zweistelligen oder dreistelligen Millionenbeträgen als Budget operieren dürfte auch das lösbar sein.

Der Body einer typischen digitalen Filmkamera wiegt zwischen 5 und 12 kg und selbst die sind für viele Aufnahmen zu schwer und sperrig. Das Ding im Video ist zig-mal größer und dem Stativ nach zu urteilen auch wesentlich schwerer.
Möglich. Es kommt eben auch auf den Einsatzbereich an. Und wie gesagt, manche extremen Einstellungen sind mit der Technik gar nicht mehr nötig, weil man das in der Post-Production regeln kann. Aber natürlich wird die Kamera in dieser Form nie für alle möglichen Einsatzbereiche sinnvoll sein. Das hab ich ja auch nie behauptet.

Na da bin ich gespannt. Die Nachbearbeitungsmöglichkeiten der Consumervariante waren sehr mau und stark verbesserungswürdig.
Ich dachte, du hättest dir das Video mal angesehen? Da wird doch in Grundzügen schon gezeigt, was man damit machen kann, z.B. arbeiten ohne Green-Screens. Mit der Consumervariante würde ich das jetzt nicht unbedingt vergleichen, da liegen Welten dazwischen.
 
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Das absolute Maximum wären 300 fps, also die 12,5 fache Datenrate. Immer noch unter der Annahme, dass nur eine Person mit einem Stream auf den Speicher zugreift. Natürlich nimmt man mit der maximalen Auflösung auf, andernfalls verwirft man teilweise die hier immer wieder postitulierten Freiheiten. Bis der hardware- und softwaretechnische Aufwand bewältigt ist gehen Milliarden über den Tisch.

Ich habe mir das, bzw. die Videos angesehen ... die Möglichkeiten sind theoretisch toll, aber das gezeigte ist imho nicht beeindruckend.
 
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Wenn man mal Avatar als Beispiel nimmt war die damalige Computerfarm (auf Wikipedia nachzulesen) sicher mindestens genauso gewaltig wie sie es für diese Daten Mengen sein muss.
(Natürlich nur wenn man den Vorsprung beachte, obwohl so viel gar nicht mehr dazwischen steht behaupte ich jetzt einfach mal)

Denkst du wirklich du kannst deine Hardware bzw. Die Mengen an Hardware die für solche Projekte angeschafft werden mit irgend etwas vergleichen das du kennst?
 
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Dir ist bewusst, dass
1) Avatar zu den teuersten Produktionen überhaupt gehört?
2) Avatar und diese Kamera vollständig verschiedene Hardware benötigen?
3) Die Datenraten bei Avatar tendentiell um den Faktor 100 geringer liegen?
4) Es ein rießiger Unterschied ist, ob das durch den Film direkt abgedeckt ist oder ein Ausstatter in Vorschuss gehen muss?

Ich finde die Technik klasse, aber nüchtern betrachtet ist es halt nicht so einfach, weshalb ich die Begeisterung nur beschränkt teile.
 
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Naja, ich sehe die Technik ja auch eher als Zukunftsvision, die vlt. erst in 5-10 Jahren wirklich relevant wird. Computer werden bekanntlich immer schneller also dürfte sich das Problem irgendwann von selbst lösen. ;)
 
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