News Loongson 3C6000: China-CPUs beeindrucken im Server-Segment

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Der chinesische Chipentwickler Loongson Technology möchte mit seinen neuesten CPUs, den Loongson Dragon Core 3C6000, und bis zu 64 Chiplet-Cores auf Basis der Loong-Architektur ("Loong Arch") die westlichen Konkurrenten angreifen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Loongson 3C6000: China-CPUs beeindrucken im Server-Segment

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Das Problem für China besteht bei der Fertigung. Da macht man zwar Fortschritte ist aber noch weit entfernt von dem was TSMC/ASML bieten kann. Ein recht gutes Video dazu wäre zBsp. dieses:
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Das Problem für China besteht bei der Fertigung. Da macht man zwar Fortschritte ist aber noch weit entfernt von dem was TSMC/ASML bieten kann. Ein recht gutes Video dazu wäre zBsp. dieses:
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Na irgendwann muss man eben anfangen. Von 0 auf 100 ist halt nicht. Aber anders als in Deutschland machen sie es einfach und werden nicht von 1000e Bedenkenträger und Bürokratiedokumente wie einem Passagierschein A38 blockiert.
 
Aber anders als in Deutschland machen sie es einfach und werden nicht von 1000e Bedenkenträger und Bürokratiedokumente wie einem Passagierschein A38 blockiert.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Das hat absolut KEINEN Sinn was Du da schreibst. Aber egal. Das wäre Offtopic und gehört hier nicht hin.
 
Also ich bin sehr angetan von dem Fortschritt den sie da auf die Straße bringen. Es mag zwar nicht, oder auch noch nicht annähernd an "unsere" Spitze reichen, aber es geht Schritt für Schritt voran. Und ganz ehrlich, bei aller Technik- und Fortschrittsliebe, aber wer schon über einen etwas längeren Lebenshorizont verfügt, weiß, wie irrelevant die modernste Technik für die Lebenszufriedenheit ist.
Und sehr weit sind sie nicht zurück - es sind jedenfalls keine Dekaden, wirklich beachtlich!
Auch sehr cool dass sie auf MIPS setzen - und anscheinend auch damit eine Windowskompatibilität erreichen? Dass da was möglich sein könnte, wußte ich gar nicht
 
ich auch, mal sehen was Aliexpress da künftig vielleicht bieten kann. Da einen kleinen Desktop zum spielen.... hätte schon Bock drauf, bei RISC-V geht ja leider irgendwie nicht wirklich was weiter
 
Kann mir mal wer den Zahlenwust einordnen? Sind die jetzt an moderner westliche Technik dran, oder hängen die noch immer zwei oder drei Generationen hinterher?
 
Das wird ja immer bitterer für INTEL ... :nene:

und anscheinend auch damit eine Windowskompatibilität erreichen? Dass da was möglich sein könnte, wußte ich gar nicht
Evtl. nur in einer VM ;-)

 
Zuletzt bearbeitet:
@Oppenheimer ja klar in einer VM - ansonsten müßte Windows ja die Treiber liefern und eine Spezialversion alá WindowsOnMIPS bringen. DAS wird natürlich nie passieren... außerdem wer diesen einen Schritt macht, will wohl kaum in die WindowsWelt (zurück) Aber eben für manches eine Option mit einer VM zu haben ist toll

Auch openBSD ist möglich :daumen: - Linux läuft natürlich generell, von ARCH gibt es auch ein eigenes Paket wie ich grade sah...
 
Solange man nicht sagt, zu welchem Windows es kompatibel sein soll, gäbe es da noch Windows NT 4.0 nativ für MIPS.^^ Allerdings hat LoongArch jenseits der Grundidee aller RISC-Befehlssätze wohl nicht viel mit MIPS gemeinsam, also nützt das nichts.
 
Das Problem für China besteht bei der Fertigung. Da macht man zwar Fortschritte ist aber noch weit entfernt von dem was TSMC/ASML bieten kann. Ein recht gutes Video dazu wäre zBsp. dieses:
Das ist nur ein Problem auf Zeit.
Vor Trump war man hier noch viel weiter zurück und völlig von TSMC abhängig.
Inzwischen baut man eigene Industrien auf, enorm viel Forschung geschieht, viel wird gestohlen, Knowhow wandert ab.

China mag noch viele Jahre zurückliegen, aber man verkürzt jedes Jahr den Abstand und das ist das Gegenteil von dem was die USA eigentlich wollten.
Na irgendwann muss man eben anfangen. Von 0 auf 100 ist halt nicht. Aber anders als in Deutschland machen sie es einfach und werden nicht von 1000e Bedenkenträger und Bürokratiedokumente wie einem Passagierschein A38 blockiert.
So kann man die Entscheidungen einer totalitären Regierung natürlich auch sehen, ja. Es wird weniger blockiert, mehr "gemacht". Aber halt auch mit allen Nachteilen
 
Kann mir mal wer den Zahlenwust einordnen? Sind die jetzt an moderner westliche Technik dran, oder hängen die noch immer zwei oder drei Generationen hinterher?
Im Artikel steht:

In den Hersteller-Benchmarks können sich der 3C6000/S, 3C6000/D und 3C6000/Q mit dem Intel Xeon Silver 4314 (16C/32T), dem Xeon Gold 6338 (32C/64T) und dem Xeon Platinum 8380 (40C/80T) der Generation Ice Lake-SP messen und dabei sehr bemerkenswerte Achtungserfolge erzielen.

außerdem

Im Hinblick auf die verfügbaren Instruktionen pro Taktzyklus, den sogenannten Instructions per Cycle ("IPC"), konkurrierte bereits der Loongson 3A6000 mit den Desktop-Prozessoren der Serie Core-i-13000 alias Raptor Lake-S.
;)
 
Architektur-Reihenfolge war
Skylake (mit Anhängseln Kaby, Coffee, Comet, Whiskey, Cascade, Cooper)
(Cannon Lake – quasi nicht erschienen)
Ice Lake (mit Anhängseln Tiger und Rocket)
Alder Lake (mit Anhängseln Raptor Lake, Sapphire Rapids, Emerald Rapids)
Meteor Lake (mit Anhängseln Granite Rapids, Sierra Forest)
Arrow Lake (mit Anhängsel Lunar Lake, coming: Clearwater Forest, Diamond Rapids)

Die Erscheinungsjahre sind massiv von Intels Fertigungsproblemen abhängig, aber wenn man Diamond Rapdis mal als P-Core-Konkurrent zu AMDs 2025er Epycs nimmt und Skylake als 2015er Technologie, dann hätte Ice Lake eigentlich 2017/2018 die Welt in Atem halten sollen. Das entspräche auch der ursprünglichen Tick-Tock-Roadmap (Sky => Cannon => Ice) im Desktop. Allgemein sind Hersteller-Benchmarks aber oft Sweet-Spot-Picking und Vergleiche zwischen verschiedenen Architekturen extrem anfällig für die Optimierung der Benchmarks auf die eine oder auf die andere. Wenn man beides kombiniert, lassen sich in meinen Augen gar keine allgemeinen Aussagen mehr ableiten, sondern nur welche spezifisch zu dem gezeigten Anwendungsszenario. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Creative für die APU einer Soundblaster Audigy eine viermal so hohe Leistung beansprucht, wie sie ein zeitgenössischer Pentium 4 mit wenigstens dem 20-, wenn nicht 50-fachen Stromverbrauch hatte. Und innerhalb von Audioberechnungen mag das auch stimmen, aber es sagt halt nichts über die Eignung als CPU aus. Genauso wenig würde ich von MIPS-Server-Benchmarks auf x86-Desktop-Leistung schließen. Zumal meiner Erinnerung nach Ice Lake SP, als er irgendwann endlich erschien, selbst in seinem Zielmarkt nicht übermäßig konkurrenzstark gegen Zen-2- und Zen-3-Epycs war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenn ich mich so an mein Studium zurückerinnere mit der Thematik Hardware Architektur. Dann hatte unser Prof. damals gesagt, dass MIPS Benachmarks alleine nicht viel aussagen. Nur weil einer da einen größeren Balken hat.
Des Wegen sind die MIPS Benchmarks längst nicht mehr die wichtigste Messlatte.

Die MIPS Benchmarks existieren teilweise schon ewig und man kann alles von Treibern und Co. auf die MIPS Benachmarks hin optimieren, bis die maximale Leistung rauskommt und man den längstmöglichen Balken hat. Aber am Ende sagt es nichts auf die Leistung in realen Endanwendungen aus. Zumal Intel und AMD nicht mehr wirklich auf MIPS Anwendungen optimiert werden.

Warum werden dann genau die Benchmarks gezeigt, weil die CPU´s da funktionieren und in den anderen Anwendungen wohl eher nicht so fliegen. Wenn man sie dann im normalen Anwendungsbreich betreiben wird/will, dann kommen wahrschienlich die gewohnten Probleme, dass die Rohleistung nicht umgesetzt wird, weil die Treiber und Anwendungen nicht mit der Architektur können bzw. nicht ausgereift sind.
Dann nützt dir der MIPS-Balken rein gar nix, wenn im Alltag die Leistung nicht auf die Straße kommt oder zu nix effizient kompatibel ist.
 
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