News Lösung aller Energieprobleme? Frankreich stellt Rekord bei Fusion auf

Atomkraft ist nur leider alles andere als günstig, selbst wenn man Lagerung / "Entsorgung" rausnimmt.

Das stimmt nicht. Das sind dann irgendwelche Märchengebühren, die sonst niemand zahlen muß.

Werden hier unter Umständen etwa Kernfusion und Kernenergie verwechselt?

Kernkraft ist der Überbegriff, Kernspaltung und Kernfusion sind zwei Teilbereiche davon. Somit fällt die Kernfusion unter den Gattungsbegriff Kernkraft.

Wendelstein ist ein gänzlich anderer Aufbau und nutzt Wassersoff, es fällt also kein Strahlungsabfall an.

Nein

Der normale Wasserstoff wird Quasi für Trockenübungen genutzt, um zu zeigen, dass das ganze funktioniert. Im Endgültigen Betrieb würde auch der Stellarator Deuterium mit Tritium verschmelzen, inkl aller Probleme. Aber die sind im Verhältnis relativ klein. Die Halbwertszeiten sind gering und noch wichtiger: man kann ein einen Fusionsreaktor schon einige Minuten, nachdem er ausgeschaltet wurde, reingehen.

Wirklich ohne radioaktiven Abfall kommt die Helium 3 und die Bor-Protonen Kernfusion aus. Die zu meistern ist aber um einiges schwerer.
 
Solange man um Größenordnungen mehr an Energie (Strom) reinstecken muss, um Energie zu gewinnen, wird das nix mit dem "Durchbruch" bei der Kernfusion.

Derzeit sind das alles Forschungsreaktoren.
Viel zu klein um eine positive Energiebilanz zu erreichen.
Denn für eine positive Energiebilanz müssen diese Fusionsanlagen eine bestimmte Größe überschreiten, was z.B. bei Iter der Fall sein wird.

Ohne Fusion wird es in Zukunft nicht gehen.
Regenerative sind zwar schön und gut, aber wenn es 3 Monate "dunkel" ist, und wenig Wind weht, dann laufen bei uns die Gaskraftwerke auf Hochtouren, oder wir importieren "sauberen" Atomstrom aus dem nahen Ausland.
Nicht gerade die Ideallösung zumal die Gaskraftwerke irgendwann auch mal vom Netz gehen werden.

Länder wie China, Indien, aber auch viele heutige "3. Welt" Länder, wollen zu unseren Lebensstandard aufschließen.
"Lustige" Ideen wie Solarkraftwerke in Afrika werden nicht funktionieren, weil jeder kleine (und große) Diktator die Leitung kappen kann und es dann bei uns finster wird. ;)
Damit ist man extrem erpressbar. Es ist eben einfacher ein paar Fusionsreaktoren zu verteidigen, als tausende von Solar- und (Offshore-) Windparks die über den halben Planeten verstreut sind.
Was so alles mit Gaspipelines passieren kann, wissen wir ja bereits...
 
Das stimmt nicht. Das sind dann irgendwelche Märchengebühren, die sonst niemand zahlen muß.
Oh Mann, solche Stammtisch-Phrasen! Glaubt jemand ernsthaft diese Märchen der Lobby? IMMER NOCH?
Irgendwie kommen die Mantras vom Ausstiegskampf alle 10 Jahre wieder hoch.
(Fast so wie die argumentativen Strategien der Tabakindustrie bei der Klimaerwärmung seit 30 jahren)

Sonstjemand verursacht auch keinen solch gravierenden und lang wirkenden Schaden, wenn was schief geht.

Ich habe in dieser Industrie gearbeitet!

Wenn es doch so günstig ist, dann bau doch einen. Geh zur Bank und hole Dir einen Kredit. Die sind bestimmt begeistert! Ist ja eine todsichere Lizenz zum Gelddrucken.
Aber bitte auch schön alles selber zahlen: Bau, Anschaffung, Betrieb, Sicherheit, Wartung und Instandhaltung, Rücklagen und Versicherungen für Ausfälle und Schäden, Stillegung, Rückbau und Entsorgung.
Und die Gelder zur Absicherung müssen natürlich separat und belastbar angelegt werden - nicht hier so ..."oh, alles ausgegeben, wir sind pleite. Konkurs. Tja gibt nix mehr zu holen" ... nee! Keine GmbH or Co. KG. Schön mit dem vollen Vermögen haften.
Und schön offen legen alles: das ganze "schlüssige" Konzept, von Anfang bis Ende, bevor auch nur eine Baugenehmigung in Erwägung gezogen wird - so wie das alle anderen auch müssen.

Kernkraft ist der Überbegriff, Kernspaltung und Kernfusion sind zwei Teilbereiche davon. Somit fällt die Kernfusion unter den Gattungsbegriff Kernkraft.
Nein, ist es nicht. :nene:
Du reimst Dir Deine eigene Realität zusammen.
Kernenergie, Atomenergie, Atomkraft, Kernkraft oder Nuklearenergie sind alles Synonyme die im Volksmund, wie auch gemeinhin in der Technik mit der Stromerzeugung mittels Kernspaltung in Verbindung gebracht und verstanden werden.
 
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Ohne Fusion wird es in Zukunft nicht gehen.
Ich wette dagegen. Es ging auch bisher ohne Fusion. Warum soll es auf einmal nicht mehr ohne gehen?

Regenerative sind zwar schön und gut, aber wenn es 3 Monate "dunkel" ist, und wenig Wind weht, dann laufen bei uns die Gaskraftwerke auf Hochtouren, oder wir importieren "sauberen" Atomstrom aus dem nahen Ausland.
Nicht gerade die Ideallösung zumal die Gaskraftwerke irgendwann auch mal vom Netz gehen werden.
Technisches Problem, technische Lösung.

Ich verlange dass die Sonne einfach mal rund um die Uhr an sein soll und nicht immer nur tagsüber und von Frühjahr bis Herbst ...
oh wait ... :ugly:

Erzähl nicht immer, was nicht funktionieren wird, sondern überlege mal, wie etwas funktionieren kann.
The engineering way.

Damit ist man extrem erpressbar. Es ist eben einfacher ein paar Fusionsreaktoren zu verteidigen, als tausende von Solar- und (Offshore-) Windparks die über den halben Planeten verstreut sind.
Was so alles mit Gaspipelines passieren kann, wissen wir ja bereits...
Es ist einfacher, ein ganzes zentralistisches System in die Knie zu zwingen, indem man ein paar neuralgische Knotenpunkte ausschaltet, als ein wirklich dezentrales, vernetztes, in Ring-Ebenen aufgebautes.

Da glaubt wer aber ganz schön an den Zentralismus und hat die Wirkweise eines Dezentralismus nicht begriffen, was?

Fusionsenergie:
Ich finde es richtig, daran zu forschen.
Ich finde es falsch, alle Hoffnungen in etwas zu stecken, das noch nicht nachweislich technisch funktioniert.
Wir sollten das, was wir technisch haben und handhaben können, bestmöglich anwenden und nutzen.

Und da sehe ich die Kernenergie immer noch außen vor - immer noch im Proof of Concept ... seit 70 Jahren. Jedoch mit weitreichenden Schadensereignissen und Langzeitfolgenerfahrungen.

Kauft Euch günstige tschechische Pfifferlinge, als sei 1986 nichts gewesen.
Zieht nach Fukushima und werden Gurkenbauer - Land ist da gerade spottbillig.

Alles schön, solange es nicht vor der eigenen Haustür oder im eigenen Garten ist, sondern lieber bei jemand anderem und ich nur den vermeintlichen Nutzen habe.

"Der Müll strahlt? Kein Problem! Transmutation!" - die Lösung aller Probleme.
Warum wird's nicht von jedem im großen Stil genutzt? Es ist doch DIE Lösung?
Zeitungen schnappen das heute auf, als seien es News. Das Einhorn wurde schon vor 20 Jahren als Heilsbringer durch die Presse gescheucht. 30 Jahre ... nix. Seltsam, es ist doch ach so toll!
(seit 1990 gibt es die Idee. Machen tut es keiner. Jetzt gerade wieder sind "Versuchsanlagen" im Gespräch ... "soll", "könnte", "mögliche", "deutet an". 30 Jahre Konjunktive \o/ Was eine Leistung).

Rein theoretisch ist die Technik an sich spannend.
Aber wenn sich eins gezeigt hat, dann dass der Mensch nicht verantwortungsvoll mit sowas umgehen kann. Schon garnicht, wenn plötzlich finanzielle Interessen mit rein spielen.
 
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Kannst DU das mal stichpunktartig aufzählen was genau?
ICH? Du kennst wohl meinen Hintergrund? :-D

Ich soll nun wohl aufzählen welchen radiaktiven Müll die Fusion produziert, welche Halbwertszeit dieser jeweils hat und welche Materialien damit kontaminiert werden?

Oder soll ich in einen kurzen Essay darüber verfassen, worum es sich bei dem Aufwand handelt und warum das alles so lange dauert?

Oder Theorien verfassen, warum wir von diesem Erfolg hören und wie Forschung heutzutage finanziert wird?

Oder generell über Brainfuck-Dialektik, Dunning-Kruger-Effekt und die allgemeine Verblödung der freien Welt?

Gibts alles schon. Und ich habe schon genug Hobbies. Meine Talente für diesen Zweck zu gebrauchen, in einem Hardwareforum, ich kann meine Zeit auch besser verbringen. Wie mit einem Rant über Grafikkarten, oder wie gut Arrow Lake ist.
ICH darf auch einfach mal nur Spaß haben. :P
 
Oh Mann, solche Stammtisch-Phrasen! Glaubt jemand ernsthaft diese Märchen der Lobby? IMMER NOCH?
Irgendwie kommen die Mantras vom Ausstiegskampf alle 20 Jahre wieder hoch.
(Fast so wie die argumentativen Strategien der Tabakindustrie bei der Klimaerwärmung seit 30 jahren)
So weit weg vom Thema war mein einer Beitrag dann auch nicht. Denn solche Phrasen sind ja auch Teil vom Wahlkampf gewesen bzw. sind Begründungen von Positionen wie bspw. der CSU. In dem von mir vormals verlinkten Video hat Marc Uwe Kling eben auch das Argument für Kosten und Einsatz kritisiert/widerlegt. Tatsächlich benötigt es für AKWs u.a. Versicherungszusage des Staates, sonst würde sich kein AKW-Betreiber finden lassen. Atomkraft ist so gesehen nicht wettbewerbsfähig. Außerdem sind AKWs sehr teuer. In diese sollte mensch ehrlicherweise den Rückbau und Lagerung hineinrechnen. Für explodierende Kosten und lange Verzögerungen beim AKW-Bau gibt es gute Beispiele. Aufgrund dieser Faktoren/Fakten, machte Marc Uwe Kling dann die "Söder-Challenge" auf.

Sonstjemand verursacht auch keinen solch gravierenden und lang wirkenden Schaden, wenn was schief geht.

Ich habe in dieser Industrie gearbeitet!
Waaas? Stimmt doch gar nicht! Wieviele Menschen schon durch umfallende "Windmühlen" oder abstürzende Solarmodule erschlagen wurden?!? Der Begriff "GAU" ist eine Verharmlosung für solche schlimmen Ereignisse. Und die Langzeitschäden durch die entstehenden Krater an den Einschlagsstellen erst. Da kann auf Jahrzehnte kein:e mehr wohnen!1elf Und dann dieser mörderischen Klang Schallwellen (... sollte es heißen. Will ja keine Fakenews verbreiten ;)) der Windkraftanlagen - eine Autobahn ist nichts dagegen ... :ugly:
 
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:schief:
..ist dir deine Kaffee heute nicht bekommen?
Nö isser nicht, und nun?
Warum also eine Liste zu einer Bemerkung, die du wohl gerne in Frage gestellt hättest? Warum soll ich den damit meine Zeit verschwenden? Such dir bitte einen anderen Spielkameraden und sei mal nicht so beleidigt.
Also erst eine Behauptung aufstellen und wenn jemand reagiert dann sowas.
Und dann in einem Nerd Forum von Zeitverschwendung reden anstatt sachlich zu werden.

Bist erfolgreich, ich reagiere auf deine Posts nicht mehr :devil:
Jup. Viel zu aufwendig. Und auch keine saubere Kernenergie, lässt man ja gern unter den Tisch fallen.
????
 
Also erst eine Behauptung aufstellen und wenn jemand reagiert dann sowas.
Und dann in einem Nerd Forum von Zeitverschwendung reden anstatt sachlich zu werden.
Wenn du die Behauptung wiederlegen könntest, würdest du nicht so ein Geschrei machen.
Ich bin nicht derjenige, der hier persönliche Beleidigungen verfasst. Als nichts anderes sind deine Aussagen zu begreifen.
Dann noch in die Opferrolle zu verfallen ist auch genial. Aber das ist ja gelernt heutzutage.

Ich bleibe also bei meiner Behauptung. Du kannst dir gerne den nötigen Hintergrund aneingenen um mich zu widerlegen, ansonsten einfach mal die Klappe halten. Hilft.

Und ja, ich lasse mir auf diese Art keine Aufgaben erteilen, das sowieso nicht. Wenn hier jemand etwas zu meinen Beiträgen zu sagen hat, werde ich vielleicht antworten. Dann sollte es aber mehr Inhalt oder überhaupt mal einen haben, ich bin dem verpflichtet, moralisch schon gar nicht.

Genau das.
 
Oh Mann, solche Stammtisch-Phrasen! Glaubt jemand ernsthaft diese Märchen der Lobby? IMMER NOCH?

Sag doch einfach, dass du keine Argumente hast.

Ich finde es schon witzig, dass du mir Stammtischparolen vorwirfst und im nächsten Satz das Wort Lobby in den Mound nimmst, was eindeutig eine Stammtischparole ist. Alles hat seine Lobby. Ach ja: es wird nicht wahrer, wenn man schreit.

Irgendwie kommen die Mantras vom Ausstiegskampf alle 10 Jahre wieder hoch.

Wir reden hier vom Wiedereinstiegskampf und solange es sinnvoll ist, wird es auch vorgebracht.

Die Energiewende ist in allen Punkten gescheitert und wenn man keine Lust hat, den Weg zu gehen, dann sollte man sich nach etwas anderem umsehen.

(Fast so wie die argumentativen Strategien der Tabakindustrie bei der Klimaerwärmung seit 30 jahren)

Wann hat die Tabakindustrie den Klimawandel geleugnet?

Btw: die Nuklearindustrie hat den Klimawandel sicher nicht geleugnet, im Gegenteil.

Sonstjemand verursacht auch keinen solch gravierenden und lang wirkenden Schaden, wenn was schief geht.

Die Wasserkraft steht mit 230.000 Toten an der Spitze, was Einzelunglücke angeht. Die fossilen Energien Töten durch ihre Abgase jährlich Millionen Menschen. Das verbleite Benzin war auch unglaublich schädlich und hat ganze Generationen dümmer gemacht. Das Asbest hat Leute ohne Ende dahingerafft. In Bhopal sind bis zu 25.000 Menschen gestorben. Die Bergbau- und Ölindustie verseucht die Landschaft auch relativ langfristig.

Interessiert aber fast keinen.

Ich habe in dieser Industrie gearbeitet!

Laß mich raten: ihr habt täglich im Geld gebadet und dabei dreckig gelacht.

Wenn es doch so günstig ist, dann bau doch einen. Geh zur Bank und hole Dir einen Kredit. Die sind bestimmt begeistert! Ist ja eine todsichere Lizenz zum Gelddrucken.

Könnte man in einem freien Markt machen. Dumm nur, dass es den nicht gibt, dank der EEG Einspeisevergütung. Also muß heute jeder Mist gefördert und mit Garantien versehen werden. Egal ob erneuerbare, Energiespeicher oder fossile Energien. Daher wäre es nur gerecht, wenn das auch für die Kernkraft gelten würde. Ich persönlich bin für einen staatlichen Energieversorger.

Aber bitte auch schön alles selber zahlen: Bau, Anschaffung, Betrieb, Sicherheit, Wartung und Instandhaltung, Rücklagen und Versicherungen für Ausfälle und Schäden, Stillegung, Rückbau und Entsorgung.

Wenn für die Erneuerbaren das gleiche gilt: gerne.

Und die Gelder zur Absicherung müssen natürlich separat und belastbar angelegt werden - nicht hier so ..."oh, alles ausgegeben, wir sind pleite. Konkurs. Tja gibt nix mehr zu holen" ... nee! Keine GmbH or Co. KG. Schön mit dem vollen Vermögen haften.

Niemand muß irgendwelche großen Schäden versichern, das wird alles schön von der Allgemeinheit abgedeckt. Egal ob Windkraft, Mobilfunk, Benzin, FCKW, Asbest, Impfungen (da ist es sogar explizit festgelegt, dass die garnichts zahlen müssen und das zu recht), PFOS, Pflanzenschutzmittel und was es sonst so gibt. Niemand muß sich versichern und das ist gesamt gesellschaftlich auch gut so. Also sollte das auch für die Kernkraft gelten. Die ist übrigens heute schon zu 2,5 Mrd € Deckungssumme verpflichtet.

Und schön offen legen alles: das ganze "schlüssige" Konzept, von Anfang bis Ende, bevor auch nur eine Baugenehmigung in Erwägung gezogen wird - so wie das alle anderen auch müssen.

Du glaubst allen ernstes, man kann so ein Ding in die Landschaft stellen, ohne dass da vorher irgendwas geprüft oder genehmigt wurde?

Ich bezweifle einfach mal, dass du jemals in dieser Industrie gearbeitet hast. Jeder Furz ist das Genehmigungspflichtig, da wird eigentlich alles überwacht.

Nein, ist es nicht. :nene:
Du reimst Dir Deine eigene Realität zusammen.
Kernenergie, Atomenergie, Atomkraft, Kernkraft oder Nuklearenergie sind alles Synonyme die im Volksmund, wie auch gemeinhin in der Technik mit der Stromerzeugung mittels Kernspaltung in Verbindung gebracht und verstanden werden.

Weil der Volksmund ja auch so eine verlässliche Quelle ist, wenn es in einer Diskussion über Begrifflichkeiten geht. Da gibt es dann Dinge, wie Schraubenzieher und Glühbirnen, obwohl es Schraubendreher und Leuchtmittel heißt.

Den Punkt hast du auch verloren. Du kannst ja gerne mit fachlichen Quellen kommen.

Ich wette dagegen. Es ging auch bisher ohne Fusion. Warum soll es auf einmal nicht mehr ohne gehen?

Klar geht es, es hat halt alles nur seine Nachteile. Explodierende Kosten, Nuklearer Müll, Klimawandel, über 20% Stimmanteil der AfD. Egal ob Erneuerbare, Fossile oder Kernkraft, nichts ist momentan perfekt. Es ist fraglich, ob die Fusion das hinbekommt aber alleine die Möglichkeit ist es wert.

Und ja: das Wort "alternativlos" ist ein Unwort.

Erzähl nicht immer, was nicht funktionieren wird, sondern überlege mal, wie etwas funktionieren kann.
The engineering way.

Und das wendest du jetzt konsequent auf die Kernkraft an: "the engineering way".

Es ist einfacher, ein ganzes zentralistisches System in die Knie zu zwingen, indem man ein paar neuralgische Knotenpunkte ausschaltet, als ein wirklich dezentrales, vernetztes, in Ring-Ebenen aufgebautes.

Dank der Fernsteuerung auf App Ebene kann man Angriffe heute schön dezentral starten. Für Deutschland braucht es wohl nur 100.000 Stromspeicher, die man unter seine Kontrolle bringen muß, um allen lahm zu legen.

Da glaubt wer aber ganz schön an den Zentralismus und hat die Wirkweise eines Dezentralismus nicht begriffen, was?

Da hat jemand nicht begriffen, dass es momentan keinen Dezentralismus gibt, jedenfalls nicht in Deutschland. Das ist alles nur ein Schlagwort, geschehen ist da wenig. Im übrigen: zentrale Systeme haben ihre Vorteile. So ist die Stabilität des Stromnetzes diesem Umstand zu verdanken und auch, dass man überhaupt mit den Erneuerbaren im großen Stil anfangen konnte.

Und da sehe ich die Kernenergie immer noch außen vor - immer noch im Proof of Concept ... seit 70 Jahren.

Frankreich wird also mit einem "Proof of Concept" versorgt, ist ja interessant...

Kauft Euch günstige tschechische Pfifferlinge, als sei 1986 nichts gewesen.
Zieht nach Fukushima und werden Gurkenbauer - Land ist da gerade spottbillig.

Jetzt kommt der Blödsinn.

Zieh ins ölverseuchte Flußdelta in Nigeria, laß dir den Kopf abschneiden und dich vergewaltigen. Dann trinkst du noch arsenhaltiges Wasser (bzw. in genau umgekehrter Reihenfolge).

Natürlich gibt es Probleme, aber man sollte sie lösen ("the engineering way"), dieses Pseudoargument bringt niemanden weiter.

Alles schön, solange es nicht vor der eigenen Haustür oder im eigenen Garten ist, sondern lieber bei jemand anderem und ich nur den vermeintlichen Nutzen habe.

Das gilt für alles, auch für die Erneuerbaren.

"Der Müll strahlt? Kein Problem! Transmutation!" - die Lösung aller Probleme.
Warum wird's nicht von jedem im großen Stil genutzt? Es ist doch DIE Lösung?

Wenn man sich ehrlich macht, dann ist es wesentlich einfacher und auch besser, den Müll endzulagern. So, wie wir das mit allem anderen machen. Asbest kann man im Plasmaofen unschädlich machen, ist nur zuviel Aufwand. Also wird es deponiert und da regt sich auch kaum jemand auf.

Lösungen wären, schneller Ausbau der erneuerbaren Energien, Energieeinsparungen so wie Wirtschaftswachstumsrücknahme und langfristig sichere Herausnahme von Treibhausgasen aus der Atmosphäre.

Tja, wollen die Leute halt eben nicht und die Politik will dem Volk auch nicht die Wahrheit servieren und Mehrheiten dafür gewinnen. Also sollte man sich nach Anderen Möglichkeiten umsehen.
 
[...] witzig, dass du mir Stammtischparolen vorwirfst und im nächsten Satz das Wort Lobby in den Mound nimmst, was eindeutig eine Stammtischparole ist. Alles hat seine Lobby. Ach ja: es wird nicht wahrer, wenn man schreit. [...]
Wenn man "Lobby" sagt, ist das eine Stammtischparole? Aha. Eindeutig.
Ich lass das mal so stehen :lol:
Naja, nicht alles hat eine Lobby. Die lokale Wandergruppe für Nordic Walking hat bestimmt keine Lobby. Und vieles mehr.

Und wo habe ich geschrien? Stilistisch hervorgehoben.

Und ja, die Stromerzeugungsindustrie hat Lobbies. Die Atom-Energie eine sehr starke. Habe ich ja mitbekommen. Ich kenne die Argumentationen.

Naja. Den Rest lese ich mir nicht mehr durch. Das ist mir echt zu banal.
Da, ich überlasse Dir die Bühne. Du kannst Dich von mir aus als Sieger deklarieren/fühlen, was auch immer.
Bau Dein Atomkraftwerk. Bei Dir auf Deinem Grundstück.

[...]
Du glaubst allen ernstes, man kann so ein Ding in die Landschaft stellen, ohne dass da vorher irgendwas geprüft oder genehmigt wurde?

Ich bezweifle einfach mal, dass du jemals in dieser Industrie gearbeitet hast. Jeder Furz ist das Genehmigungspflichtig, da wird eigentlich alles überwacht. [...]
Nur zu diesem Punkt noch:
Ich glaube es nicht, ich weiß es. Du machst Dir keine Vorstellungen.
Du musst nur eine Konzept für Bau, Betrieb und Wartung und Stillegung/Rückbau vorlegen.
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Nicht für die Endlagerung und Entsorgung oder das Recycling der Rückstände aus dem Betrieb und dem Rückbau. Diese Frage ist seit 70 Jahren ungeklärt. Daher kein proof of concept, da der Gesamte Kreis noch nicht geschlossen wurde.
Bei Solar und Wind wird das alles verlangt. Da muss ein schlüssiges Konzept von Alpha bis Omega vorgelegt werden.
Bei der Atomkraft sind noch wichtige Punkte ungeklärt.
"Mal loslegen, über die wichtigen Fragen machen wir uns dann Gedanken, wenn sie aufkommen" hat man in den 50ern bis 70ern ja schon gemacht. Aber richtige ernsthafte Lösungen zu den offenen Fragen gibt es immer noch nicht.

Und die Tragweite und Auswirkungen halte ich für zu massiv, da ohne zu agieren.
Nicht bei einer Technik, die so bedachtes und verantwortungsvollen Umgang und Sicherheitskonzepte verlangt.
Risiken und Kosten einfach auf die Gesellschaft umlegen und die gewinne Privatisieren halte ich in diesem Umfang nicht für fair und schon gar nicht moralisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, wollen die Leute halt eben nicht und die Politik will dem Volk auch nicht die Wahrheit servieren und Mehrheiten dafür gewinnen. Also sollte man sich nach Anderen Möglichkeiten umsehen.
Ich würde Deinem ersten Satz insofern zustimmen, dass dies auf einen guten Teil zu trifft. Es müssten meiner Ansicht nach aber weitere Punkte hinzugefügt werden, die auf diesen Zustand Einfluss haben, sonst ist die Darstellung zu unterkomplex und möglicherweise irreführend. Zum einen die angestiegene Ungleichheit in der Gesellschaft und die Ignoranz der Politik dieser gegenüber, insbesondere dann wenn Reformen wie bspw. das Gebäudeenergiegesetz beschlossen werden. Desweiteren der Einfluss der Reichen sei es durch Medienbesitz auf Meinungen und Debatten oder via Lobbyismus der Konzerne (die eben den Reichen gehören) auf die Politik sowie Ignoranz eines großen Teil der Konzernführung (bspw. der Autoindustrie) gegenüber der Klimakrise bzw. Versagen in strategischen Entscheidungen (Fortführung der Verbrenner) ...

Zu Deiner Schlussfolgerung: eine einfache Lösung gibt es nicht. Die Transformation von zentraler Energieversorgung mit starren Grundlastkraftwerken hin zu dezentraler und Erneuerbaren Energien in einem länderübergreifenden Verbundnetz halte ich aber für alternativlos und insgesamt für wesentlich ungefährlicher, unschädlicher, günstiger.

Zur Fusionsenergie schrieb ich hier ja schon etwas. Auf Atomkraft ist meine Aussage auch übertragbar. Weitergehend zu Atomkraft und Energiewende gibt es hier im Forum ja einen extra Thread im Bereich Politik & Co. Da postete ich kürzlich etwas. Schau Dir doch mal das dort von mir verlinkte Video von Andreas Schmitz aka Akkudoktor an. Der ist ja Wissenschaftler (Bachelor of Science – Maschinenbauinformatik, Diplom (FH) – Maschinenbau, Master Of Science – Computer Science, Dr.-Ing. Promotionsthema Math. Optimierungsverfahren & Mehrstufige Gaussprozesse; > zur Quelle) und er und sein Team beschäftigen sich seit längerem mit günstigen Individuallösungen wie Speicher und Balkonkraftwerk für einfache Bürger:innen aber auch mit der Energiewende als solches. In dem Video erklärt er den aktuellen Stand, Sicherung der Energieversorgung usw..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde Kernfusion super! :daumen:

Jetzt gerade, alles quasi zum Nulltarif, Strom in Überfluss.
Alle CPU-Miner (@Fact0rn) laufen im Haus und beide Stromer laden fleißig.
Ich liebe solche Tage.




Viele Grüße,
stolpi
 
Mein Stromer muss nur noch zugelassen werden. Wenn ich Glück habe, dann sauge ich bereits am WE auch Fusionsenergie in den "Tank".
 
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