News Linux-Erfinder Torvalds: "Es bringt nichts, über KI-Schrott zu reden"

Egal welches OS man nimmt, sie haben alle ihre Stärken und Schwächen. Ich hatte mit Linux schon viel Ärger, ich hatte aber auch mit Windows schon viel Ärger. Wenn ein Mensch klug ist, schaut er was er will und braucht, und was er nicht will. Dann kann er eine Entscheidung treffen.
Aber darum gehts in dem Topic hier nicht. Es geht um KI. Und die ist in jedem OS gleich. Linus möchte aus gutem Grund KI-Generierten Programmcode draußen halten. Weil eben nämlich viele faul sind und nicht ausreichend kontrollieren, was die KI da so zusammenschreibt. Das bleibt dann natürlich an Linus hängen und ich verstehe sehr gut, dass er darauf keinen Bock hat.
 
Moooment ... DU bist ja auch n' Tier
Ähm ...
Aha. :ugly:

Ja, jetzt wo du's sagst ...
Hab nach 3 Stunden meinen Drucker ans Laufen gekriegt. Wird wohl stimmen. ;)


Linus möchte aus gutem Grund KI-Generierten Programmcode draußen halten. Weil eben nämlich viele faul sind und nicht ausreichend kontrollieren, was die KI da so zusammenschreibt. Das bleibt dann natürlich an Linus hängen und ich verstehe sehr gut, dass er darauf keinen Bock hat.
Ja, das kann ich auch sehr gut nachvollziehen.

Wer will schon "sein Baby" durch random halluzinierende KI, völlig chaotisch und nicht ausreichend menschlich kontrolliert ("wird schon stimmen"), versaut kriegen?
 
Ein relativ großer Teil des Open-Source-Codes steht tatsächlich unter Lizenzen, die eine beliebige Verwendung erlauben und aktuell kämpfen schon die Anbieter von streng urheberrechtlich geschütztem Closed Content vor Gericht darum, dass ihre Texte/Bilder/Videos für die Verwendung als Trainingsmaterial geklaut werden, ohne einen Cent zu zahlen.
Ein großer Teil ja, aber die GPL wie sie der Linux Kernel nutzt ist Copy Left, da müsste ein darauf trainiertes Modell eigentlich auch unter GPL gestellt werden.
 
Ein großer Teil ja, aber die GPL wie sie der Linux Kernel nutzt ist Copy Left, da müsste ein darauf trainiertes Modell eigentlich auch unter GPL gestellt werden.
Auch Open-Source-Lizenzen, sind Lizenzen. So gesehen steht das Meiste unter Lizenz.
Genau, wie Du sagst, müssen diese Lizenzen auch rechtlich geachtet werden.
 
Die Anforderungen der meisten Open-Source-Lizenzen inklusive GPL betreffen nur Kopien oder Weiterentwicklungen, die Teile des Codes verwenden. Das dürfte bei trainierten KIs nicht der Fall sein. Diese arbeiten nicht mit dem lizenzierten Code, sondern sie lernen davon. Etwas zu Lernzwecken zu benutzen ist aber eher eine Verwendung und "benutzen" wird unter GPL vollkommen freigestellt. Bei kommerziellen Werken ist das unüblich, die Lizenzierung erfolgt oft zweckgebunden (wer z.B. Nutzungsrechte an einem Foto für seine Webseite erwirbt, darf keine Poster mit dem Motiv verkaufen) und in jedem Fall nutzergebunden. Trotzdem wurden die KI-Betreiber bislang nicht für die Verwertung von online geklautem Material verurteilt.

Wo man eine Überlappung zwischen kommerziellen Werken und Open-Source-Code hätte: Wenn die KI den Code am Ende 1:1 wieder ausgibt. Dann hätte sie nicht nur davon gelernt, sondern eine Kopie intern abgespeichert und eine Vervielfältigung fällt wieder unter GPL. Aber kleinskalig ist Code oft generisch, ein paar Zeilen aus Programm A können sich 1:1 in Programm B wiederfinden und sind somit nicht eindeutig einem geschützten Werk zuzuordnen, wie beispielsweise ein Absatz aus einem Buch, der dank Namen & des viel komplexeren Vokabulars der meisten Schrift- im Vergleich zu Programmiersprachen oft eindeutig wiedererkannt werden kann. Aber selbst für letztere gilt: Es gibt nur Klagen, keine Verurteilungen.
 
Zurück