Level 50 in Star Wars: Battlefront - und nun? Stationen einer Sinnkrise von Thilo Bayer

War vielleicht übers Ziel hinaus, Spielspaß ist natürlich nicht von der K/D abhängig. War aber auch nicht die Aussage in meinem Satz. Aber wenn man sich darüber beschwert, dass man immer wieder wie die Lemminge als Kanonenfutter endet, sind Shooter wie das kommende Doom vielleicht nicht das richtige;)
Vor allem auf'm PC ( zocke SWBF auf der PS4).
Für mich persönlich macht ein Shooter nur Laune wenn's läuft. Man muss nicht immer no. 1 am Matchende sein, aber manchmal ist es doch schon nett und motiviert. Was soll ich auch mit Levelaufstiegen in nem FPS?
Und ich denke hier liegt der Knackpunkt für viele Spieler/Starwarsfans: Laufen- Tot, laufen-tot, laufen-tot... "Das Spiel ist aber voll sch****, das muss jetzt ganz vielen Menschen im Internet erzählen!"

Tja, Mp Shooter sind halt in der Regel kompetitiv. Deswegen Spiele ich kein Fußball ;)
 
Ps: Bei einer K/D von 1.03 in so einem Causal Shooter würde ich von Fast Paces Arena FPS Geschichten tunlichst die Finger lassen!!!
Meine Ratio ist noch schlechter. Allerdings hat dieser Casual Shooter auch wirklich überhaupt nix mit "Fast Paces Arena FPS Geschichten" zu tun. Sämtliche Mechaniken, die dir in Q3a oder UT den Allerwertesten retten oder dich dominieren lassen können, gibt es hier einfach nicht. Aber das weißt du sicher selbst.
 
Ich hab noch nie ein kompetitives Multiplayerspiel mit Levelsystem angefasst. Deswegen kann ich das alles nicht nachvollziehen... auch, aber nicht nur, weil ich das Prinzip verachte. Freischaltbare Inhalte haben in Multiplayertiteln nichts verloren. Es gab auch bisher einfach keines, das mich vom Gameplay angesprochen hätte. Von daher kann ich vielleicht nicht mitreden. Aber in Dota, SC, UT, Quake, TM, AoE (...) hat es so was nie gebraucht. Und zumindest in Dota und TM habe ich locker Stunden im vierstelligen Bereich versenkt.
Im Prinzip haben sich die Entwickler mit CoD, BF usw. degenerierte Dillgurken herangezüchtet, die nicht mehr in der Lage sind, sich selbst Ziele zu stecken. Einen bestimmten Build perfektionieren, eine bestimmte Zeit fahren, in ein bestimmtes Skillbracket aufsteigen, das alles fällt weg, wenn man Spielziele und Spielspaß nur in Leveln misst. Soll jetzt nicht heißen, dass alle MMS-Spieler so ticken, aber bei einem nicht ganz kleinen Teil ist das der Fall.
Wie damals mit Lego: die kompletten Sets mit Anleitungen waren ganz nett, haben aber nie lange unterhalten. Die riesige Tonne mit losen Steinen hingegen, mit denen meine Eltern schon gespielt haben, die war super. Da wurde dann mal ein großes Container- oder Schlachtschiff oder ein ganzes Dorf gebaut, eben das, worauf man gerade Lust hatte.
 
Es gibt nix besseres als Ultra Highspeed Shooter (Quake & Unreal Tournament Geschichten), ne ganz andere Welt als dieses "Slowmotion Movement" Gezocke wie in Battlefield und Konsorten. :D
 
Interessant zu lesen.
Meine Entscheidungszeit war da wesentlich kürzer: geschätzt irgendwas bei 2-3 Minuten

Was bietet das Spiel?
-> Verschiedene Karten
-> Wiedererkennungswert eines Science-Fiction-Film-Epos (das einzig Einzigartige meiner Meinung nach)
-> 2 Fraktionen
-> Verschiedene Waffen
-> Ein Levelsystem bis 50
-> Verschiedene Spielmodi
-> Freischaltungen und Archivements

Was kostet das Spiel?
-> Full Price
-> Mindestens so viel Lebenszeit wie jedes gute RPG offline
-> Zwang, Online sein zu müssen
-> Für eine gewisse optische Qualität ein gewisses Hardwareniveau

Was ist der Sinn des Spieles?
-> ... es wird schon einen geben! Wahrscheinlich geht es darum, besser oder sogar der Beste zu sein und das anderen auch zu zeigen.

Was bietet das Spiel darüber hinaus?
-> Ich konnte nichts finden.

Konklusion:
Positiv: aktuelle Optik und Technik; ein noch nicht ausgeschlachtetes Szenario für einen Shooter
Negativ: nichts Neues; nichts Bahnbrechendes; nichts überwältigendes; Probleme (bisher nicht alle gelöst)

Entscheidungsslogen: same shit, different setting

Einwurf: gäbe es so etwas wie eine richtige Story, irgendeinen höheren Sinn außer Töten und Ranglisten, irgendwas wie, ja ich weiß doch auch nicht: eine Seele des Spieles .. dann hätte ich es evtl. sogar gekauft.
Ich mag Star Wars und auch Star Trek. Aber für mich wirkt es, in Zusammenarbeit mit Disney, eher wie eine Werbekampagne für einen Film UND ein Spiel und das gezielte Nutzen der Bindung von Menschen an Erinnerungen.

___________

Gruß
Rum
 
Ich spiele seit über 2 Jahren BF4 und hab dort nach über 500 Spielstunden noch immer nicht das max. Level erreicht :ka:
Ich habe da auch gar keine Motivation (mehr) zu. Am Anfang macht das noch Spaß, wenn man diverse Waffen und neue Ausrüstung damit freischalten kann. Aber später, so ab Level 100? Da gibts einfachs nichts mehr zum freischalten.

Das einzige was übrig bleibt ist das Gefühl "ich habs nicht geschafft das "Ende" zu erreichen" - unbefriedigend ..
In BF4 habe ich die Ranks nebenbei gemacht. Hab auch die 200%/100%-XP-Boosts genutzt wenn ich mal dran gedacht habe. Hab aber auch noch gut 1500 25%+50%-XP Boosts durch die Battlepacks.
Du kannst die Waffenattachments freispielen, Service Stars bei den Waffen/Fahrzeugen, du kannst Ribbons und Medals erspielen, oder du kannst auch einfach in einen Abrahms steigen und durch die Gegend fahren mit dem Ziel, die Runde zu gewinnen.

Ich hab nichts gegen diese Freischaltungen, für mich ein weiterer kleiner Grund, ein Spiel zu spielen das mir gefällt. Ich werde ja dafür auch quasi belohnt.
 
@Leob12,

mal ne frage, wie sieht es derzeit mit der CheaterProblematik aus dort ?

(BF war nie mein fall)
 
Es gibt nix besseres als Ultra Highspeed Shooter (Quake & Unreal Tournament Geschichten), ne ganz andere Welt als dieses "Slowmotion Movement" Gezocke wie in Battlefield und Konsorten. :D

Dieses Statement ist wohl sehr subjektiv. Außerdem möchte ich an dieser Stelle hinzufügen, dass eine langsame Bewegungsgeschwindigkeit noch keinen langsamen Shooter macht.

In CS zum Beispiel läuft man vieel langsamer als in Battlefield, trotzdem spielt sich CS um Welten schneller und hektischer.
 
@ Mephisto_xD,

Geschmäcker sind halt verschiedenster Natur, nicht wahr ? ;)

Mir pers. liegen keine langsamen Shooter, und JA ! Es muss hektisch zugehen und schnell. Auf Slowmotion wie zB. in BF etc. habe ich keine lust.
 
Du kannst die Waffenattachments freispielen, Service Stars bei den Waffen/Fahrzeugen, du kannst Ribbons und Medals erspielen, oder du kannst auch einfach in einen Abrahms steigen und durch die Gegend fahren mit dem Ziel, die Runde zu gewinnen.

Jau, die Vielfalt ist großartig - aber nicht für mich. Denn ich habe meinen persönlichen Spielstil mit ganz bestimmten Waffen/Ausrüstung mit denen ich am besten klar komme.
Ich habe von meinen ~500 Stunden z. B. nicht mal 1 Stunde davon im Jet verbracht. Warum? Weil ich mit dem Teil ganz einfach nicht fliegen möchte.
D. h. etwa 80% (oder mehr) der Ribbons etc. kann oder will ich gar nicht freischalten. :ka:

Ich weiß nicht wie das in Battlefront gelöst ist, aber ich wünsche mir für zukünftige MP-Shooter weniger "Punkte-Wahnsinn", denn ich muss nicht sofort für alles was ich tue (oder sogar nicht tue) eine Belohnung erhalten, ich möchte mir auch mal etwas erarbeiten.
 
Star Wars Battlefront ist in der Tat ein zweischneidiges Schwert.
Prinzipiell habe ich viel Spaß mit dem Spiel, was das Gameplay angeht. Das Star Wars Feeling kommt definitiv rüber, auch die Maps finde ich sehr gelungen.
Leider gibt es für meinen Geschmack deutlich zu wenige Waffen, auch das Grundspiel hätte mehr Maps vertragen.
Das Helden- und Fahrzeug Pickup System finde ich auch nicht ganz so toll, mir hätte es deutlich besser gefallen wenn man als Held in das Spiel einsteigen hätte können, wenn man etwas besonderes geleistet hat für das Team zum Beispiel. Und mit den Fahrzeugen hätte man auch ruhig so wie in Battlefield lösen können. Ich empfinde es fast schon als anstrengend, über die Map zu geistern und nach einem Fahrzeug Pickup ausschau zu halten, denn zu allem Übel steuern sich in meinen Augen die X-Wings etc. nicht besonders gut (selbst mit Controller, wie ich finde).

Also das Spiel macht Spaß, aber es hat einfach rein gar nichts mit den alten Star Wars Battlefront Spielen gemeinsam - abgesehen vom Namen vielleicht.
Und das ist wirklich schade, vor allem wenn man die geleakten Videos zu Star Wars Battlefront 3 gesehen hat.
Wenigstens bekommt das Spiel aber auch haufenweise kostenlose DLC's, die den Content wenigstens etwas erweitern. Aber man merkt einfach, dass das Spiel, wie die meisten Spiele die heutzutage erscheinen, sehr stark auf DLC's basiert.
 
@ Mephisto_xD,

Geschmäcker sind halt verschiedenster Natur, nicht wahr ? ;)

Mir pers. liegen keine langsamen Shooter, und JA ! Es muss hektisch zugehen und schnell. Auf Slowmotion wie zB. in BF etc. habe ich keine lust.

BF4 kann auch schnell sein geh auf Locker DM und es wir so hecktisch wie in CS aufm FFA 16 Spieler Server

Und nach 45 Stunden Max Level find ich schon traurig hab selber in BF auch über 1000 Stunden gezetzt und um die Level's geht es überhaupt nicht. Dann wäre es besser es wie in Csgo zu machen mit richtigen Skillgruppen. Aber dadurch ist es frustierender in CS weil du halt gegen Leute spielst die gleich oder besser sind. Das passiert mir in BF4 selten und das Gameplay in SWBF ist ja sowieso der Größte Witz. Aber naja wurde halt nicht für den Pc entwickelt sondern für den Kunden der Star Wars Fan ist ne Ps4 zuhause hat und einmal die Woche zockt. Also um es abzurunden man braucht nen Rängesystem nicht unbedingt aber nen Unlocksystem find ich schon ganz cool da man sich denkt cool jetzt spiel ich mal mit dieser Waffe auch wenn man am Ende sowieso bei ner AEK landet. :P
 
Ich finde es ja eher Traurig das die Spieler einen Shooter am Level ausmachen, wieso früher hat man Shooter gespielt um gut zu werden oder besser zu werden.
Dann hat man es im Teamspeak mit mehreren gespielt, ich finde Leveling usw eh Total Sinnlos manchmal habe ich sogar das Gefühl das die heutige Generation sich dadurch genötigt fühlt den neuen Titel zu Kaufen.

Lvl MAX erreicht na und Spielt weiter!
 
Deswegen baut man wahrscheinlich in Games wie CoD einen Prestige Mode ein, um genau so ein "Max Level Status" zu vermeiden und evntl. die Langzeitmotivation der Spieler aufrecht zu erhalten ( zumindest über einen gewissen Zeitraum) ...
 
Die Grafik und Plastizität und Qualität der Optik bei ausgezeichneter Performance ist wirklich Referenz. Allerdings das Gameplay leider nicht.
 
Bin etwas erstaunt: Battlefront macht doch erst als hochleveliger Spieler überhaupt Spass, da man so gegenüber den niedrigen Levels zahlreiche unfaire Vorteile geniesst. Wieso sollte also der Spielspass mit Erreichen von LVL50 vorbei sein? Schön auch, dass der Artikel indirekt meine Aussage untermauert: "am Anfang richtig schlecht, dann zwischendurch sehr gut und am Ende wieder schlechter" unterstreicht das, was ich von Beginn weg predige: die Sternenkarten sind schlicht bescheuert balanciert und geben höherleveligen Spieler gewaltige Vorteile. Ich interpretiere die Aussage so: zuerst hatte der Autor keine oder wenig Sternenkarten und hatte damit auf dem Schlachtfeld keinen Stich. Danach, mit dem Levelaufstieg, kamen die OP Sternenkarten dazu und der Autor war vielen Spieler überlegen. Später dann hatten auch die meisten anderen Spieler die OP Karten und schwupps, der Autor ist nur noch ein durchschnittlicher Spieler. Sagt eigentlich alles aus über Battlefront...
 
DAS macht zumindest MIR keinen Spaß. :devil:

Das passt aber nicht zu der Aussage: "Anfangs bin ich viel gestorben, zwischendurch war ich richtig gut und habe so manche Runde auf der Pole Position abgeschlossen. Zum Ende hin wurde ich wieder schlechter, keine Ahnung, warum. " Hier wird impliziert, das "richtig gut sein" mit der KD korreliert, was eben durch die OP Sternenkarten unterstützt wird. Da es ja praktisch kein PFTO gibt in Battlefront, ist das ja auch logisch. Schon gar nicht im Modus "Gefecht". Ergo impliziert die Aussage auch, dass Du nur dann Spass hast, wenn die KD stimmt und die KD stimmt eben nur, wenn OP Sternenkarten genutzt werden können ;-)
 
Das passt aber nicht zu der Aussage: "Anfangs bin ich viel gestorben, zwischendurch war ich richtig gut und habe so manche Runde auf der Pole Position abgeschlossen. Zum Ende hin wurde ich wieder schlechter, keine Ahnung, warum. " Hier wird impliziert, das "richtig gut sein" mit der KD korreliert, was eben durch die OP Sternenkarten unterstützt wird. Da es ja praktisch kein PFTO gibt in Battlefront, ist das ja auch logisch. Schon gar nicht im Modus "Gefecht". Ergo impliziert die Aussage auch, dass Du nur dann Spass hast, wenn die KD stimmt und die KD stimmt eben nur, wenn OP Sternenkarten genutzt werden können ;-)

Natürlich macht gewinnen mehr Spaß, aber das definiere ich nicht über Mathematik. "Richtig gut" bedeutet, dass ich eher 1,25-1,5 KD-Ratio hatte.
 
Dice anzugehen, die in das Spiel wesentlich mehr Zeit als 40std gesteckt haben und vielleicht auch ein bisschen Anerkennung für ihre Arbeit verdient hätten....
Das Game hat seine Macken, sicher, aber wenns nicht bockt mach es aus oder kauf es erst gar nicht!
ad a.) das Geld und die guten Bewertungsnoten haben sie ja bereits.
Welche Anerkennung wollen sie denn noch?
A bissl ausgreifeln oder antanzeln?

ad b.) wenns nicht bockt macht... tja, da hilft nur mehr der Gang zum Scheidungsanwalt.
Aber woher soll ich vorher wissen, dass es nicht "bockten" will.. ?
Das mit der Beta lass'ma mal schön beiseite..
 
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