Inhaltersverzeichnis:
1. Danksagungen
2. Der erste Eindruck
3. Ausstattung
4. Technische Daten
5. Die Probanden
6. Äußeren Werte
6.1. Verarbeitung
6.2. Tragekomfort
7. Abschirmung
8. Klang
8.1. Die verwendete Hardware
8.2. Musik
8.3. Film
8.4. Spiele
8.5. Richtungshören in CSS
8.6. Klang-Fazit
9. Sprache
10. Fazit
1. Danksagungen
Mein Dank geht an PC-Games Hardware und Steelseries, die es mir, als Schüler, ermöglicht haben, ein so hochwertiges Headset testen zu dürfen.
2. Der erste Eindruck
Der erste Eindruck des Steelseries 7H ist sehr gut. Komplett in Schwarz gehalten, wirkt es sehr edel. Die Verpackung ist sehr übersichtlich gestaltet und man erkennt sofort, dass es sich hier nicht um ein 0815-Headset handelt, sondern um eines der etwas edleren und besseren Klasse handelt.
3. Ausstattung
Die Ausstattung besteht aus zwei Stoff-Ohrmuscheln, einem 2m langem Verlängerungskabel , einer Übersicht über alle Steelseries-Produkte und einem sehr spartanisch ausfallendem Begleitzettel, wobei dieser die Bezeichnung Zettel schon fast nicht verdient.
4. Technische Daten
Headset:
· Frequenz: 10- 28000 Hz
· Widerstand: 32 Ohm
· SPL@1kHz, 1V rms: 112 dB
· Stecker: 3, 5 mm Klinke
Mikrofon:
· Frequenz: 50 – 16000 Hz
· Empfindlichkeit: -38 dB
· Richtcharakteristik: Uni-directional
5. Die Probanden
Steelseries 7H
Speedlink Medusa 5.1. Home
Sennheiser CX300II
Sennheiser PC 131
Sennheiser IE 8
AKG K1000
Geithain 5.1-Set
6. Die äußeren Werte
6.1. Verarbeitung
Die Verarbeitung des Steelseries 7H kommt nicht ganz an die des AKG K1000 ran, jedoch ist es deutlich besser als das Speedlink Medusa 5.1. Home, welches von Außen eher billig wirkt, wozu die Stoff-Ohrmuscheln zusätzlich beitragen. Das Sennheiser PC 131 ist dagegen vollkommen schlicht und gut verarbeitet.
Die zwei InEar-Kopfhörer von Sennheiser sind in der von Sennheiser bekannten sehr hohen Qualität gefertigt, was sich an der Ausstattung bzw. ihrem Aussehen erkennen lässt.
Das 5.1-Set lasse ich hier mal außen vor, da man hier, um die Verarbeitung bzw. die Qualität der Komponenten beurteilen zu können, einen extrem großen Aufwand betreiben und diese Lautsprecher komplett auseinander nehmen müsste.
6.2. Tragekomfort
Das PC 131 fängt nach längerem Tragen zu drücken an, weswegen es auf meiner Komfort-Skala ganz unten liegt.
Das Medusa ist hier schon ein gutes Stück besser, aber nach einer bestimmten Zeit bemerkt man einfach, was für ein Gewicht man hier auf dem Kopf hat.
Mit dem Steelseries 7H kann ich jedoch auch über längere Zeit bequem spielen und es fängt nicht zu drücken o. Ähnliches an.
Das AKG K1000 sitzt nahezu perfekt auf dem Kopf, auf der einen Seite ist es angenehm leicht und man merkt fast nicht, auf der anderen Seite, wenn man es bemerkt, liegt es sehr leicht an und drück auch nach längerem Hören nicht.
Den restlichen Probanden erlasse ich dieses Kriterium, da ich den Tragekomfort von Lautsprechern nicht testen kann und die InEar-Kopfhörer an das Ohr des jeweiligen Hörers angepasst werden können und dadurch der Tragekomfort die ganze Zeit perfekt ist.
7. Abschirmung
Hier führen ganz klar die beiden Kopfhörer von Sennheiser, da diese den Gehörkanal perfekt abschließen können und dadurch keine umstehenden Menschen gehört werden bzw. diese die Musik nicht hören
Gefolgt sind diese Beiden vom Steelseries, danach das Medusa. Die zweitschlechteste Leistung in diesem Bereich liefert das PC 131 ab, die Umgebung hört mit und man hört die Umgebung.
Am schlechtesten ist der AKG K1000 einzustufen, da man hier bei größerer Lautstärke gleich Lautsprecher verwenden könnte. Mitmenschen hören die Musik fast so klar, wie der Hörende selbst.
8. Klang
Bewertet wird in Schulnoten von 1+ - 6.
Wer fragen zur Bewertung hat, soll diese nur gerne stellen. Wenn es um Detailfragen geht, wann bzw wo sich der Klang eines bestimmten Stückes verändert, könnt ihr mich auch fragen und ich versuche dann eure Frage möglichst schnell zu beantworten.
8.1. Die verwendete Hardware
· Denon AVP-A1HD (Reciever)
· Denon DBP-4010UD (Blu-Ray-Player)
8.2. Musik
CD:
Interpret: Limp Bizkit | Album: Greatest Hitz | Song: Behind Blue Eyes
Dieser sehr ruhige Cover der Nu-Metal Band Limp Bizkit trumpft vor allem dadurch auf, dass sich der Sänger bei perfekten Einstellungen direkt vor einem befindet. Als Hauptinstrument dient in diesem Lied eine Gitarre, welche sehr sauber und klar spielt.
Interpret: Yello | Album: Touch (SACD) | Song: The Expert
Dieses Lied wurde als “Bass-Test” verwendet, da am Anfang ein abartig tiefer und kräftiger Kontrabass spielt.
Interpret: Naturally 7 | Album: VocalPlay | Song: Jericho (Break these Walls)
Dieses Lied der in Deutschland mehr oder weniger unbekannten Acapella-Gruppe „Naturally 7“ nehme ich als Testlied für das Genre-Pop mit kräftigen Drums und Kickbässen fordert es schon einiges von den Headsets. Dadurch das ich dieses Lied schon live gehört habe, kann ich einschätzen, wie der Produzent es abgemischt hat und wie es im Endeffekt klingt.
Interpret: Naturally 7 | Album: VocalPlay | Song: All I Ever Wanted
Dieses Lied geht auch in die Richtung des oberen Liedes.
Interpret: Naturally 7 | Album: VocalPlay | Song: You’re Beautiful
Ein eher ruhiges Pop-Lied, das jedoch in Wirklichkeit eine Gänsehaut erzeugt, wenn der Sänger loslegt.
8.3. Filme
Getestet wurde mit Dolby Headphone, da der Denon AVP-A1HD dies unterstützt.
Name: Linkin Park | Genre: Musik (BluRay)
Das einzige Konzert von LP, das auf BluRay erschienen ist. Aufgenommen wurde es in Milton Keys, GB.
Name: Shooter | Genre: Action (BluRay)
Gehört wurde die Szene, in der das Barret 50 CAL. abgeschossen wird
Name: Need for Speed: Hot Pursiut | Genre: Rennspiel
Gefahren wurde mit einem Ford Shelby GT
Name: Call of Duty: Modern Warfare 2 | Genre: Shooter
Mission: No More Russian
Name: Counter Strike: Source | Genre: Taktik-Shooter
de_dust2 an den Double-Doors. Gegner kam von links, rechts, hinten, vorn und durch die Katakomben.
8.6. Klang-Fazit
Im Gegensatz zu den Testberichten, der anderen, habe ich klanglich gesehen nichts am Steelseries 7H zu bemängeln, was mir mein Vater zusätzlich bestätigt hat.
Ich finde für ein Headset klingt es ausgesprochen gut und da muss mir jemand erstmal ein anderes Headset zeigen, das vergleichbar klingt.
Auch fällt bei mir der Bass nie ab, sonder bleibt durchgehend satt und tief.
Klar, gegen einen HiFi-Kopfhörer, wie den AKG K1000, hat das Steelseries einen sehr schweren Stand, aber wer bitte schön nimmt einen vollwertigen Verstärker auf eine Lanparty mit, nur um den perfekten Klang dort zu haben ?
Ich finde für ein Headset klingt es ausgesprochen gut und da muss mir jemand erstmal ein anderes Headset zeigen, das vergleichbar klingt.
Auch fällt bei mir der Bass nie ab, sonder bleibt durchgehend satt und tief.
Klar, gegen einen HiFi-Kopfhörer, wie den AKG K1000, hat das Steelseries einen sehr schweren Stand, aber wer bitte schön nimmt einen vollwertigen Verstärker auf eine Lanparty mit, nur um den perfekten Klang dort zu haben ?
Hier führt das Sennheiser PC 131, da es am natürlichsten klingt und das Mikrofon auch nicht zu sensibel ist, was Sprachaktivierung angeht.
Knapp dahinter ist das Speedlink, es klingt auch noch gut und durch den sehr beweglichen Mikrofon-Arm, kann man das Mirkofon an die perfekte Stelle bringen.
Das Steelseries 7H erreicht den letzten Platz, da es großen Einstellungsaufwand benötigt, bis es perfekt passt und durch den sehr kurzen Mirkofon-Arm kann es, bei gehobener Lautstärke, zur Sprachaktivierung kommen, wenn man schießt bzw ein Ton im Kopfhörer wiedergegeben wird.
10. Fazit
Das Steelseries 7H ist wirklich gelungen und optimal für Menschen, die gerne länger an ihrem PC rumspielen, um die perfekte Klang- und Sprachqualität zu erreichen.
Als Zielgruppe würde ich Musik-/Filmliebhaber und Spieler ansetzen. Wer ausschließlich skypt oder voipt sollte über ein Headset wie das Sennheiser PC 131 nachdenken.
Leider ist die Abschirmung nach aussen nicht optimal, was auf Lanparties o.Ä. sehr stöhrend wirken kann. Meine Schwester hat meine Musik im Nebenzimmer gehört, das durch eine extraschallgedämmt Wand getrennt ist.
Solange ihr euch in obigem wieder findet und euch das Thema Abschirmung nicht stört, kann ich euch das Headset nur empfehlen.
Anhang:
Die im Test gewonnenen Eindrücke sind subjektiv und beruhen auf meinem Hörvermögen bzw des meines Vaters.
Da ich auch nicht die Ausstattung besitze es perfekt zu vermessen, müsst ihr nun mit meiner subjektive Meinung einverstanden sein.
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