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[Lesertest - Review] Enermax Ostrog GT

HairforceOne

Software-Overclocker(in)

Enermax Ostrog GT


Ein Lesertest von Razr255

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Danksagung
3. Spezifikationen und (Technische) Daten
4. Lieferumfang
5. Verpackung und äußerer Eindruck
6. Innereien / Zerlegt
7. Einbau der Hardware
8. Lautstärke
9. Temperaturen
10. Fazit
11. Schlusswort

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1. Einleitung

Wie man bei uns auf dem platten Land sagt: TACH!

Vielen Dank schon einmal, dass ihr meinen Lesertest angeklickt habt und ihn damit wohl auch durchlesen wollt.

Wie man es mittlerweile von PC Games Hardware kennt wurde einigen Lesern wieder die Möglichkeit gegeben einige Produkte zu testen. In diesem Falle handelte es sich um Gehäuse.

Auch ich gehöre zu den glücklichen „Gewinnern“ und durfte das Enermax Ostrog GT Midi-Tower Gehäuse so gut es mir möglich ist testen und dazu dann, wie ihr hier seht, ein Review schreiben.

Die Firma Enermax gehört mittlerweile in vielen Bereichen rund um den Computer zum guten Ton und ist auf dem Markt präsenter denn je. Auch deshalb schätze ich mich glücklich gleich ein Gehäuse eines so bekannten Herstellers testen zu können und zu dürfen.

Kurz zum Test an sich:
Das Inhaltsverzeichnis ist jeweils mit Links versehen, sodass eigentlich kaum gescrollt werden muss, ebenso gibt es nach jedem Punkt einen Link, der euch zurück zum Anfang des Testes führt.
Durch klicken auf die kleineren Bilder (der Übersichtlichkeit halber) gelangt ihr wie es mittlerweile bekannt sein dürfte in die große Ansicht.

Ich hoffe ich habe damit die ersten Fragen geklärt und wünsche euch viel Spaß beim Lesen meines ersten Lesertests.


2. Danksagung

[FONT=&quot]Ich möchte mich vorab bei PC Games Hardware und Enermax bedanken, die mir diesen Test ermöglichen.[/FONT]
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3. Spezifikationen und (Technische) Daten

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4. Lieferumfang

Der Lieferumfang des Ostrog GT besteht auf folgenden Gegenständen:

  • · Staubfilter mit Magnethalterung für den Deckel
  • · Handbuch in Form eines Faltblattes
  • · Schrauben für alle Komponenten die eingebaut werden müssen
  • · Halterungen für die Festplatten
  • · 2x 140mm Front Lüfter (bereits eingebaut)
  • · 1x 120mm Heck Lüfter (bereits eingebaut)
  • · 2 Molex zu 3-Pin Adapter
  • · Einige Kabelbinder
  • · 2 Klettbänder von Enermax (sehr guter halt wie ich finde)
  • · einen internen Lautsprecher


5. Verpackung und äußerer Eindruck

Das Gehäuse kam in einem großen Pappkarton an, wie man ihn mittlerweile von eigentlich allen Geräten kennt, die ein wenig größer sind. Auf diesen Standen wieder einige Daten, die Spezifikationstabelle und natürlich die Bezeichnung des Inhalts.

Beim öffnen vielen sofort die beiden großen Styroporblöcke auf, welche das Gehäuse schützen sollten. Ich selbst bin eher Gegner von Styropor aufgrund der bekannten und recht nervigen kleinen Kügelchen die sich immer wieder von den Blöcken lösen und welche man selbst nach gefühlten zwei Jahrtausenden immer noch irgendwo findet.

Das Gehäuse an sich steckt zusätzlich noch einmal in einer Plastiktüte um es zu schützen und somit Beschädigung wie Kratzer oder ähnliches zu vermeiden.
Aufgefallen ist mir, dass das Fenster von innen und von außen mit einer Schutzfolie beklebt wurde. Das kenne ich auch anders und war deswegen durchaus begeistert.
Durch das oft in dem Innenraum platzierten Zubehör können da ansonsten unschöne Kratzer entstehen.

Nachdem ich das Gehäuse von allen Folien und Losen Gegenständen befreit habe, habe ich es mir auch das erste Mal genauer angeschaut.
Das erste was mir einfiel war: ‚Brachial‘ – Mein vorheriges Sharkoon T9 ist ebenfalls ein Midi-Tower wirkt aber in Gegensatz um Ostrog GT kleiner, schmaler und vor allem nicht so aggressiv.
Die breite Front mit dem Mesh-Gitter und der auffallenden Umrandung haben bei mir sofort Gefallen gefunden.


Von oben führt sich eben dieser Eindruck weiter. Das Frontpanel (oder hier eher Toppanel) hebt sich deutlich ab und ist von einem kleinem ‚Graben’ umgeben. Der große Startknopf fällt sofort ins Auge, wirkt aber nicht aufgesetzt oder zu übertrieben.
Darüber befinden sich die Frontanschlüsse und noch ein kleines Ablagefach in welchem dezent nochmal gezeigt wird, von welchem Hersteller das Gehäuse stammt: Enermax.

Was danach kommt lässt schon darauf schließen wofür es gemacht ist: Belüftung.
Der restliche Teil des Deckels besteht aus einem recht groben Wabenmuster mit Bohrungen für zwei 140/120 mm oder einen 200/230 mm Lüfter.

Die linke Seite fällt durch das große nach Außen stehende Fenster auf, welches sehr dunkel wirkt und dadurch nur einen dezenten Blick in den Innenraum gewährt.
Auf der anderen Seite haben wir das gleiche, nur ohne Fenster. Dafür aber mit mehr Platz für Kabel und Anschlüsse.
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Von der Rückseite gibt es wie man es wohl erwartete nicht sehr viel zu berichten: Eine ‚normale‘ Rückseite eines PC-Gehäuses.
Einzig auffallend hier ist die vertikale Slotblende.

Unten haben wir beim Ostrog GT zwei Staubfilter, welche „geclippt“ sind. Auffallend hier sind die großen Schrauben, welche den 2,5“ Festplattenkäfig halten. (z. B. für SSD’s)


6. Innereien / Zerlegt

Das Entfernen der Seitenwände funktioniert auf beiden Seiten mit Thumbsrews und geht dadurch sehr einfach von statten.

Kurz darauf hält man die recht schwere und Stabil wirkende Seitenwand (entweder mit oder ohne Fenster) in den Händen.
Hat man diese zur Seite gelegt strahlt einem der Mattschwarze Innenraum des Ostrog GT’s an.

Auch hier konnte ich keine unschön verarbeiteten Stellen finden oder Dinge die ich beanstanden konnte.

Auf der rechten Seite des Gehäuses haben wir die beiden Festplattenkäfige. Der obere lässt sich durch zwei Plastikwippen entfernen sodass, auch Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 412,5 mm eingebaut werden können.
Der untere dagegen ist fest. Beide bieten die Möglichkeit bis zu 4 Festplatten zu verbauen, egal auf welche Art und Weise man diese einbaut.

Dann kommt auch schon der eigentlich wirklich wichtige Teil: Der Platz für das Mainboard. Platz ist hier für ATX und mATX Boards. Wobei ich finde, dass bei meinem ATX Board noch eine Menge Platz ist. (Wobei mein Format auch leicht von den Standards abweicht…)
An allen dafür vorgesehenen Stellen haben wir die kleinen ‚Schraubbolzen‘ mit welchen das Mainboard verschraubt wird.
Auffällig ist hier aber die sehr große Öffnung oben, welche z. B. den Einbau von CPU-Lüftern ohne ausbaue des Boards ermöglich. Des Weiteren befinden sich einige Kabelöffnungen in der Wand, welche allerdings nicht gummiert sind.

Das Netzteil wird bei dem Ostrog GT an der Unterseite eingebaut. Dieses steht auf 4 Gummifüßen und es ist einem selbst überlassen ob der Lüfter nun nach unten, also die Luft von außen zieht, oder nach oben richtet, sodass die Gehäuse-Luft mit genutzt wird.

Ich möchte noch erwähnen, dass sich die komplette Front abnehmen lässt und man somit direkten Zugriff auf die Frontlüfter hat. Schade allerdings finde ich, dass der Staubfilter für die Front an eben dieser Vorderseite verschraubt ist. Also ist keine Werkzeugfreie Reinigung möglich.

Im Spoiler findet ihr einige Impressionen und Bilder des Innenraums.



7. Einbau der Hardware


In meinem Exemplar des Ostrog GT’s wurden folgende Komponenten verbaut:

Q6600 @ 3,2 GhZ (Idle 3,0) gekühlt von einem Mugen 3
Gigabyte GTX 560 Ti (860/2050/1729)
Asus P5K Pro
2x 500 Gb 3,5” Festplatten
Asus Xonar D1
4x 1Gb GeiL Ram (DDR2 800 MhZ @ 1,9 Volt)
BeQuiet System Power 550 Watt


Der Einbau der Hardware ging vollkommen ohne Probleme. Alle Schrauben passten und wurden auf Anhieb gefunden.
Ich hatte in jeder Lage genug Platz und nie Schwierigkeiten an irgendwelche Stellen nicht heran zu kommen.

Dadurch, dass das Ostrog GT sehr groß bemessen ist gibt es keine Probleme. Besonders erwähnenswert finde ich, dass durch die ausgestellte Rückwand man viel Platz hat um Kabel ‚aufzubewahren‘. Ich habe kein Modulares Netzteil und hatte keinerlei Probleme die nicht gebrauchten Kabel in der Rückwand zu verstecken, ohne dass diese ausgebeult wurde (das war bei meinem Sharkoon leider nicht möglich)






8. Lautstärke

Zur Lautstärke kann ich leider nicht so viel sagen, wie manch andere. Mir fehlt leider das Testequipment aber ich denke, dass ist bei einem solchen Test nicht falsch. Die wenigsten haben eben solche Geräte zuhause und können etwas mit 32 Db anfangen.

Das Ostrog GT ist aus meiner Sicht ein unglaublich leises Gehäuse. Ich habe die Lüfter im Normalbetrieb mit Speedfan auf 50% gedrosselt und das einzige was ich hören kann sind hier die Komponenten im inneren.
Das gleiche Spiel haben wir selbst noch bei 70% Lüftergeschwindigkeit.

Erst bei 100% kann ich deutliche Geräusche vom Gehäuse wahrnehmen. Diese zeichnen sich aber nicht durch Lagerschleifen oder ähnliches aus. Lediglich hört man den deutlichen Luftzug, der Fronlüfter, welche die Luft durch das Mesh-Gitter saugen.

Auch Vibrationen werden keine Übertragen. Die Festplatten verrichten still und leise ihren Aufgaben und geben keine Vibrationen an das Gehäuse ab.
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9. Temperaturen

Die Temperaturen habe ich direkt verglichen, in dem ich die CPU eine Zeit lang im Idle gelassen sowie eine Zeit lang mit Prime 95 unter Last gesetzt habe.

Ich habe dabei darauf geachtet, dies nicht am gleichen Tag zu machen, damit nicht eine vorherige „Kühlrunde“ die Ergebnisse verfälscht.
Dabei war eine Raumtemperatur von ca. 23°C ausschlaggebend für die Testergebnisse.

Die Temperaturen wurden mit Coretemp abgelesen. Der CPU-Lüfter wurde weiterhin über PWM gesteuert und wurde zusätzlich nur von den Gehäuselüftern unterstützt.


Aufgefallen sind mir beim direkten Vergleich die doch recht hohen Unterschiede im Idle- und Last-Betrieb. Ich persönlich habe mit Unterschieden von 1 – 2°C gerechnet. Tatsächlich war meine CPU mit dem Ostrog GT fast durchgängig 3 – 4°C kühler. Egal ob Last oder Idle.

Für mich ein Eindeutiges Zeichen, dass die Luft besser und auch schneller erneuert wird als in meinem vorherigem Gehäuse.
Das große Gitter auf der Oberseite trägt dazu garantiert mit bei, da kein Wärmestau entstehen kann, sondern die Luft direkt abziehen kann, welche die Lüfter nicht schnell genug erneuern.
Hier haben wir also einen eindeutigen Punkt für das Ostrog GT.

Hier sind nochmal meine Ergebnisse in einem Diagramm zusammengefasst:
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10. Fazit

Am Ende von diesem Test komme ich zu meinem Fazit.

Das Enermax Ostrog GT ist ein aus meiner Sicht sehr gutes Gehäuse. Es ist sauber Verarbeitet, leise und wirkt hochwertig.

Das Seitenfenster ist leider ein wenig sehr Staubanfällig und hatte bei mir leichte Schlieren die nicht weggingen, aber das ist wohl Produktionsbedingt.

Die Lüfter sind leise, geben keinerlei Geräusche von sich und auch sonst ist alles Tipp-Top aus meiner Sicht.


Dinge die ich mir gewünscht hätte wären allerdings:

Gummiränder bei den Kabeldurchführungen, damit diese eben besser geschützt sind. Gerne schabt sich an solchen Stellen das Sleeve auf, was zu unschönen Stellen führt.

Eventuell namentliche Enermax-Lüfter. Die verbauten wirken zwar sehr guten Enermax Lüftern allerdings konnte ich keine Typ-Bezeichnung darauf erkennen.


Das Enermax Ostrog Giant (GT) ist aus meiner Sicht ein sehr gutes Gehäuse. Ein rundum stimmendes Gesamtergebnis zu einem stimmigem Preis bringen mich dazu dem Gehäuse eine Gesamtwertung von 95% zu geben!

11. Schlusswort

So Leute... das war er. Mein erster Lesertest.

Ich hoffe ich habe mich halbwegs schlau angestellt und keine dummen oder nervigen Fehler eingebaut. Bitte gebt mir Bescheid, wenn irgendetwas mit einem Link oder einer Formatierung nicht hinhaut, damit ich das ändern kann.

Ansonsten: Ich hoffe ihr hattet viel Freude beim Lesen und könnte euch vielleicht nun auch für das Ostrog GT so begeistern wie ich.

Vielleicht sieht man sich ja zukünftig auch bei einem Lesertest!

Ganz wichtig ist noch zu erwähnen, dass mir meine Schwester bei den Fotos geholfen hat. Die kennt sich da besser aus als ich. Also auch Dankeschön an sie! :)

Bis dann!

Razr255
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
HairforceOne

HairforceOne

Software-Overclocker(in)
Ich drück das Ding mal eben nach Oben. Ist durch das Verschieben auf Seite 3 gelandet. >_>

Vollständig Hochgeladen am: 25.06.2013 :ugly:
 
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