[Lesertest] Logitech MX 1100 von TheJudge

TheJudge

PCGH-Community-Veteran(in)
Hier ist nun mein zweiter Lesertest, ich hoffe er gefällt euch. Wenn Ihr Interesse an weiteren Bildern aus bestimmten Perspektiven habt, bitte bis MO bescheit sagen, weil solange hätte ich die Maus noch hier :D (Ist eine Leihgabe von einem Bekannten). Desweiteren bin ich für (konstruktive) Kritik sowie Lob :D immer offen.

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1. Einleitung

Mit der MX 1100 will Logitech die „erste Lasermaus der Welt“ beerben. Die Maus soll durch besseres ergonomisches Design und elegante Konturen noch komfortabler zu handhaben sein. Ob Logitech dieses gelungen ist, werde ich versuchen im folgenden Test herauszufinden.


2. Lieferumfang & Technische Details

• Logitech MX 1100
• USB-Mikro-Empfänger
• 2 x AA 1,5 V Batterien
• Treiber/Software CD
• Schnellstartanleitung

Die MX 1100 wird in einer typischen Logitech Retailverpackung verkauft. Die Packung ist lediglich durch zwei Rundaufkleber versiegelt, so dass die Entnahme des Inhalts kein Problem darstellt.
Auf den ersten Blick kann man neben der Maus den „USB-Mikro-Empfänger“ sehen.
Nachfolgend ein paar Daten zu der Maus:

• geeignet für PC und Mac
• 2,4 GHz Funktechnik
• Lasersensor
• 10 Tasten
• 3 Gleitfüße
• 2 Stufen Bildlauf
• 9 Monate Batterielebensdauer (laut Logitech)
• Einstellbare Auflösung bis 1.600 dpi
• 4 Wege Scrollrad
• 2-stufige Batterieanzeige
• 2 AA Batterien

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3. Erster Eindruck

Die Maus macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Leider war ich sehr enttäuscht als ich gesehen habe das Logitech der standalone Variante der MX 1100 statt eines Akkus nun Batterien verpasst hat. Dieses war damals einer meiner Kaufgründe für die MX 1000. Daraus resultierend wird die Empfängerstation durch einen USB Stick ersetzt. Bei der Verarbeitung scheint allerdings alles nachwievor höchste Qualität zu haben.

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4. Funktionen der Maus

Neben den klassischen Mausfunktionen hat die MX 1100 einige sehr interessante Extras zu bieten.
2 Seitentasten an der linken Seite, einen Wippschalter zum verändern der DPI und zu guter Letzt ein 4 Wege Scrollrad. Das besondere an dem Scrollrad ist, dass man per Knopfdruck zwischen 2 Scroll-Geschwindigkeitsmodi wechseln kann. Im normalen Modus scrollt man ein paar Zeilen weit, im zweiten Modus kann man ohne Probleme mehrere hundert Seiten mit nur einer Fingerbewegung durchscrollen lassen.

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Auf der Unterseite der Maus befinden sich zwei Schieber. Mit dem einen kann man die Maus ein-/ausschalten, mit dem anderen lässt sich das Batteriefach öffnen. Der Batteriefachschieber war leider sehr schwergängig und zudem noch etwas hakelig zu bedienen. Nach dem betätigen des Schiebers wird die Batteriekappe leicht nach oben gedrückt.

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Der Funksender der Maus wurde im vordersten Teil untergebracht, so dass die Funkwellen ungehindert zum Empfänger am PC gelangen sollen.

5. Praxistest

Fangen wir mal bei dem „USB-Mikro-Empfänger“ an. So wirklich Mikro ist dieser mit seinen 4,3 cm die er aus dem USB Port ragt nun wirklich nicht, vor allem wenn man weiß, dass es bereits auch anders geht:

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Ein weiterer Punkt der nicht so ganz der Wahrheit entspricht wäre das Gewicht der Maus. Logitech hat in einer Pressemitteilung das Gewicht mit 132g (leer) und 157g (mit Batterien) angeben.
Ein Blick auf die Waage verrät, das Leergewicht ist mit 130g sogar etwas geringer als angegeben, dass Gewicht mit Batterien beträgt allerdings stolze 178 g. Eine mögliche Erklärung dafür wären nur die 2 verschiedenen Varianten:

Set MX 1100 und Wave Keyboard
Standalone MX 1100

Die Set MX 1100 wird mit einem Akku und Ladeschale mit integriertem Empfänger ausgeliefert. Gut möglich das hier bei dem „weight with batteries“ fälschlicherweise der Wert der sicher leichteren Akkuvariante angegeben wurde.

Die Abmessungen Stimmen auch 1 zu 1 mit den Angaben von Logitech überein.

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Die Maus an sich liegt gut in der Hand. Lediglich mein rechter Ringfinger will nicht in die für ihn vorgesehene Aussparung auf der rechten Seite rutschen wenn ich die Hand „blind“ auf die Maus lege. Wenn ich den Finger richtig positioniere kommt ein altes Problem der MX 1000 wieder zum Vorschein. Der kleine Finger hat nicht genügend Platz und kommt mit dem Untergrund in kontakt.
Dieses ist grade bei Spielen sowie längerem Arbeiten nicht von Vorteil.
Die Daumenablage auf der anderen Seite hingegen ist großzügig gestaltet. Die Oberfläche ist großflächig geriffelt welches das ver-/abrutschen von der Maus mit dem Daumen fast unmöglich macht. Die Riffelung endetmit drei kleinen Noppen, welche aber keine anti-Rutschfunktion haben, sondern eine versteckte Taste sind mit der man zwischen den geöffneten Tabs hin und herschalten kann. Ebenfalls auf dieser Seite finden sich die beiden Seitentasten wieder. Diese sind leider etwas hoch aber trotzdem noch gut erreichbar angebracht.
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Auf der linken Oberseite befindet sich neben der Batteriestandsanzeige die DPI Verstellung (400-1600dpi), welche man mit dem linken Zeigefinger problemlos bedienen kann. Leider kann man hier nur 2 Werte einstellen. Als Standardwert für die Plus-Taste sind 1600 dpi und für die Minus-Taste 1000 dpi eingestellt. Für Spiele wäre eine Anbringung auf der rechten Seite aber von Vorteil gewesen, da man so beim DPI-Change für kurze Zeit nicht mehr Feuerbereit ist.
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Die dritte Maustaste lässt sich trotz etwas stärkerem Druckpunkt, als bei den normalen Maustasten, recht passabel bedienen. Im Office Betrieb kann man bei gerückter dritter Taste mehrere Seiten überfliegen. Die Geschwindigkeit liegt hier zwischen den beiden Mausscrollmodi und lässt sich sehr genau steuern.

Bei Spielen macht die Maus trotz ihres hohen Gewichts eine gute Figur. Durch die Möglichkeit on the fly die dpi zu ändern, kann man sowohl als Rambo durch die Levels jagen, als auch mit einer geringen DPI-Zahl in einer dunklen Ecke hocken und die Feinde als Sniper den Garausmachen.
Ebenso wichtig für die Beweglichkeit sind die Mausgleiter. 3 Stück an der Zahl hat die MX 1100 hiervon. Um diese später besser auswechseln zu können, hat jede Gleiteraufnahme ein offenes Stück um mit einem spitzen Gegenstand besser hinterhaken zu können.
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Trotz ihrem hohen Gewicht lässt sich die Maus sehr gut über verschiedene Oberflächen bewegen. Durch das Batteriefach ist die Maus allerdings etwas Hecklastig.
 
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6. Vergleich MX 1000 und MX 1100


Da ich die MX 1000 seit Jahren schon sehr zufrieden benutze, muss es natürlich auch eine Gegenüberstellung der beiden geben ;)

Fangen wir beim Grundriss an

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Wie man sieht ist die MX 1000 etwas länger (4mm um genau zu sein). Um dieses auszugleichen hat Logitech die MX 1100 etwas höher gezogen. Misst die MX 1000 noch 4,5 cm in der Höhe sind es bei der MX 1100 fast 5 cm. Von der reinen Auflagefläche hat sich also nichts geändert.

Die Ergonomie hat sich allerdings deutlich verbessert. Man hat zwar immer noch einen großen Ausleger für den Daumen und einen kleinen für den Ring- sowie kleinen Finger, dafür ist die MX 1100 der Handform deutlich mehr nachempfunden als die MX 1000. Ein leicht zur Außenseite geschwungenes Hinterteil, ein größerer rechtsneigungswinkel der Maus sowie die höhere Lage der Hand machen einem das Arbeiten mit der Maus sehr angenehm.
Wie oben schon erwähnt besitzen beide Mäuse (jedenfalls für meine Handform) keinen guten sitz für die beiden äußeren Finger. Durch die Platzierung des Ringfingers neben der rechten Maustaste kann man dieses Problem allerdings lösen.

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Ein großer Unterschied besteht außerdem in der Wahl der Stromzufuhr. Während die MX 1000 auf einen, leider fest eingebauten, Akku setzt, hat die standalone Variante der MX 1100 2 x AA Batterien.

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Letztere sollen laut Logitech bis zu 9 Monaten durchhalten. Diesem stehe ich aber etwas skeptisch gegenüber. Im Büro arbeiten wir auch mit diversen Logitech Funkmäusen und diese sind nach max. 1 Monat leer. Laut der Setpoint-Anzeige ist die Batterielebensdauer während ich diesen Test hier geschrieben habe um 20 Tage gefallen, obwohl es weniger als 6 Stunden aktive Mausarbeit waren, was meine Vermutung nur bestärkt. Meine MX 1000 hingegen stelle ich für 2-3 Stunden in die Station und habe definitiv wieder 1 – 1½ Wochen Akkulaufzeit. Dieses waren zu Anfang sogar 2 bis 2½ Wochen. Der Nachteil, wenn man den Akku nicht wechseln kann. Ob die Set-MX 1100 über einen festen Akku oder einen austauschbaren wie in der G7 verfügt kann ich leider nicht sagen, da ich das Set noch nicht live gesehen habe. Ich werde diese Information aber schnellstmöglich nachreichen.

Die Anzahl der Tasten der Maus hat sich zwar nicht verändert, wohl aber die Funktionen der diversen Tasten. Die beiden Quickscroll-Tasten sind dem aus der MX Revolution bekannten Mausrad gewichen. Hier hat die MX1100 ein deutliches Plus von der Bedienung der Scrollfunktion. Ebenfalls weggefallen ist der „Alt-Tab“ – Knopf zwischen den beiden Seitentasten. Dieser ist wie oben bereits erwähnt in den Daumenausleger gewandert. Auch das kommt der Bedienbarkeit zugute.

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7. Fazit

Die MX 1100 ist genau wie die MX 1000 damals eine gut durchdachte Maus. Leider kommt Sie nicht komplett ohne Schwächen daher. Die etwas zu hoch angebrachten Seitentasten, der für Gamer etwas ungünstig platzierte DPI-Umschalter sowie das hohe Gewicht.
Wären die Seitentasten etwas tiefer und die Standalone Variante ebenfalls mit einem Akku ausgestattet hätte man den perfekten MX 1000 Ersatz.
Da mich die MX 1100 technisch und Ausstattungstechnisch überzeugt hat, die hier getestete Maus aber von einem Freund zur Verfügung gestellt wurde, werde ich mir die Maus mit sehr hoher warscheinlichkeit auch holen.
Allerdings werde ich warten bis das Maus/Tastaturset auf dem Markt ist.
Erstens hätte man durch den Akku ein geringeres Gewicht und zweitens einen Tischempfänger. Ich mag es nunmal net wenn meine Maus faul in der Gegend rumliegt :lol:

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ui da freu ich mich ja drauf :D
mir darf jaa uch noch der vorgänger, die MX1000 dienen...inzwischen seit 4 jahren (wenn nich sogar mehr)
 
ui da freu ich mich ja drauf :D
mir darf jaa uch noch der vorgänger, die MX1000 dienen...inzwischen seit 4 jahren (wenn nich sogar mehr)

das wird interessant... hab auch die MX1000 seit 2 Jahren und bin auch sehr zufrieden...

bin aber am überlegen, ob ich sie mal austausche, meine Eltern wollen e zu einer optischen(!) Maus wechseln :ugly:
 
Dann wird es euch freuen das ich auch einen Direktvergleich mache, da ich ebenfalls die MX 1000 besitze :daumen:

Test stelle ich heute abend gegen 23 Uhr online, da ich vorher leider net zuhause bin :ugly:
 
ah sehr interessant, schöne maus.
wobei ch sagen muss, dass logitech alle seine mäuse nach dem gleichen schema designet, und das fing mit der revolution an!

schade find ich das die beiden tasten über und unter dem rad wegfallen, da man die praktischzum maximierenun minimieren nutzen konnte. ich find heutzutage die mx1000 imme rnoch ein der besten mäuse, da sie mit abstand die meisten frei belegbaren tasten besitzt.
ich muss aba auich sagen, dass mit diese taste im daumenfeld sehr gut gefällt :D
 
Jo, toller Test und schön viele Bilder.:daumen:
-->>leider habe ich es nicht so mit kabellosen Mäusen, da meine MX1000 immer wieder leere Akkus hatte.;)
 
Super test.
Seit heute habe ich auch die MX1100 welche meine MX1000 ablöst und muss sagen das sie ein würdiger nachfolger ist.
Ich bin bis jetzt sehr zufrieden.
Ich arbeite mehr als das ich zocke, aber mal schaun wie sie sich beim spielen bewährt.
 
Hmm... also die Maus gefällt mir garnicht. Da gefällt mir die MX Revolution um längen besser!

Aber dennoch ein sehr ausführlicher und guter Test von dir,TheJudge! Weiter so! ;)
 
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