ULKi22
Freizeitschrauber(in)
Sehr geehrte Leser und Leserinnen, hiermit möchte ich euch herzlichst zu meinem allerersten Lesertest begrüßen
- Danksagung
Ich möchte mich bei PCGH und Enermax dafür bedanken, dass sie mich als Lesertester ausgewählt haben und mir die Chance geben diesen Kühler testen zu können.
- Einleitung
Mit der ETS-T40-Reihe präsentierte Enermax am 18. August 2011 seinen ersten CPU Kühler, der in 2-jähriger Zusammenarbeit mit der Taiwan Unsiversity of Science and Technology entwickelt wurde.
- Verpackung und Lieferumfang
Der Kühler wird in einer in weiß-blau gehaltenen und bebilderten Verpackung geliefert.
Auf der Vorderseite der Verpackung sieht man eine großes Bild des ETS-T40-TB, darunter befinden sich drei kleinere Bilder auf denen man auch die Modelle ETS-T40-TA und ETS-T40-VD sehen kann.
Welches Model geliefert wurde wird durch eine kleines abgehaktes Kästchen hervorgehoben.
An einer Seite wird der Packungsinhalt gelistet, auf der anderen sind die Spezifikationen Kühlers und der Lüfter aller drei Modelle abgebildet, wobei auffält dass der Lüfter des T40 bei gleicher Drehzahl etwas Leistungsstärker und dabei gleichzeitig leiser sein soll.
Auf der Vorderseite der Verpackung sieht man eine großes Bild des ETS-T40-TB, darunter befinden sich drei kleinere Bilder auf denen man auch die Modelle ETS-T40-TA und ETS-T40-VD sehen kann.
Welches Model geliefert wurde wird durch eine kleines abgehaktes Kästchen hervorgehoben.
An einer Seite wird der Packungsinhalt gelistet, auf der anderen sind die Spezifikationen Kühlers und der Lüfter aller drei Modelle abgebildet, wobei auffält dass der Lüfter des T40 bei gleicher Drehzahl etwas Leistungsstärker und dabei gleichzeitig leiser sein soll.
Im Lieferumfang des Kühlers befinden sich Montagevorrichtungen für alle gängigen Sockel von Intel und AMD,ein zweiter Satz Lüfterklammern, eine Tube Wärmeleitpaste, ein kleiner Schraubenschlüssel, 4x Antivibrationspad für Lüfter und eine Einbauanleitung.
Sämtliche zum Einbau benötigten Schrauben, Abstandhalter und Wärmeleitpaste
Schrauben zur Montage an einem Sockel 2011 Mainboard
Schrauben zur Montage an einem Sockel 2011 Mainboard
Der beiliegende Lüfter stammt aus der T.B. Silence Reihe, ist jedoch eine Variante mit bis zu 1800RPM, von der es keine Retailversion gibt.Der Lüfter besitzt ein etwa 50cm langes, schwarz gesleevtes Kabel mit PWM Anschluss. Hinten auf dem Lüfter sind bereits 4 Antivibrationsnoppen angeklebt, die den Lüfter daran hindern sollen, die durch die Drehung erzeugten Schwingungen auf den Kühler zu übertragen.
Die sehr gelungene Seitenansicht des Lüfters
Nahaufnahme von einem der Antivibrationsgummis
Nahaufnahme von einem der Antivibrationsgummis
Das Design des Kühlerkörpers ist sehr gelungen und die Materialverarbeitung fühlt sich sehr Hochwertig an, nichts wackelt und alles sitzt fest.
Bei dem Model ETS-T40-TB sind die vier Heatpipes im Gegensatz zu den anderen beiden Modellen nicht vernickelt, was jedoch nicht so schlimm ist und zudem für einen netten Kontrast sorgt.
Enermax setzt bei seinem Kühler auf die Heatpipe Direct Touch Methode, wodurch die Leistung des Kühler verbessert wird, da die abzuführende Wärme einen geringeren Widerstand zurücklegen muss.
Neben der Heatpipe Direct Touch Methode nutzt Enermax bei seinem Kühler 3 weitere Technologien:
-SEF (Stack Effect Flow): Mit dieser Technologie macht sich Enermax den Kamineffekt zunutze, indem sie mit zwei Öffnungen in der Mitte des Kühlers die Wärmeabfuhr beschleunigen.
-VGF (Vortex Generator Flow): Mit kleinen Spoilern auf den Lamellen optimiert Enermax den Luftstrom, wodurch noch mehr kalte Luft an die Rückseite der Heatpipes gelangt und die Wärmeabfuhr nochmals beschleunigt wird.
-VEF (Vacuum Effect Flow): Die Seiten des Enermax Kühlers sind nur teilweise verschlosse, damit durch die Öffnungen mithilfe des Vakuum-Effekts weitere kühle Luft in den Kühler eingesaugt werden kann.
Bei dem Model ETS-T40-TB sind die vier Heatpipes im Gegensatz zu den anderen beiden Modellen nicht vernickelt, was jedoch nicht so schlimm ist und zudem für einen netten Kontrast sorgt.
Enermax setzt bei seinem Kühler auf die Heatpipe Direct Touch Methode, wodurch die Leistung des Kühler verbessert wird, da die abzuführende Wärme einen geringeren Widerstand zurücklegen muss.
Neben der Heatpipe Direct Touch Methode nutzt Enermax bei seinem Kühler 3 weitere Technologien:
-SEF (Stack Effect Flow): Mit dieser Technologie macht sich Enermax den Kamineffekt zunutze, indem sie mit zwei Öffnungen in der Mitte des Kühlers die Wärmeabfuhr beschleunigen.
-VGF (Vortex Generator Flow): Mit kleinen Spoilern auf den Lamellen optimiert Enermax den Luftstrom, wodurch noch mehr kalte Luft an die Rückseite der Heatpipes gelangt und die Wärmeabfuhr nochmals beschleunigt wird.
-VEF (Vacuum Effect Flow): Die Seiten des Enermax Kühlers sind nur teilweise verschlosse, damit durch die Öffnungen mithilfe des Vakuum-Effekts weitere kühle Luft in den Kühler eingesaugt werden kann.
- Montage (AM3+)
Die Montage des Kühlers ist sehr einfach und geht schnell von statten.
Bei AMD Mainboards muss zuallererst die standard AMD Haltevorrichtung demontiert werden.
Als erstes kommt dann die Backplate hinten an das Mainboard ran. Wie die Backplate gedreht sein muss dürfte man leicht selber erkennen, falls, kann man jedoch trotzdem in der Anleitung nachssehen.
Bei Sockel 2011 wird diese nicht benötigt.
Bei AMD Mainboards muss zuallererst die standard AMD Haltevorrichtung demontiert werden.
Als erstes kommt dann die Backplate hinten an das Mainboard ran. Wie die Backplate gedreht sein muss dürfte man leicht selber erkennen, falls, kann man jedoch trotzdem in der Anleitung nachssehen.
Bei Sockel 2011 wird diese nicht benötigt.
Danach müssen die roten Abstandhalter über den Schraubenlöchern platziert werden.Diese auf keinen Fall vergessen da man sonst einen Kurzschluss verursachen könnte.
Nachdem die Backplate und die Abstandhalter an der richtigen Position sind, wird die Backplate mit dem Mainboard verschraubt. Dafür nimmt man die Schrauben die an beiden Enden gleichlange Gewinde haben.
Diese müssen nun mit der Hand handfest eingedreht werden.
Diese müssen nun mit der Hand handfest eingedreht werden.
Nachdem die Schrauben nun sitzen, werden die zwei Streben (bei Intel die geraden und bei AMD die kurvigen) auf den Schrauben platziert und mit den beiliegenden Muttern festgeschraubt.
Nun wird der Kühler auf die CPU gelegt und mit der "Anpressstrebe" und den Sechskantschrauben verschraubt. Dazu kann man den beigelegten Schraubenschlüssel, oder einen Schraubendreher benutzen, wobei die Montage mit letzterem deutlich einfacher ist.
Wie man auf dem Bild sehen kann, können beliebig hohe Ramriegel verbaut werden, sofern der erste Slot nicht benutzt wird.
Wenn man einen Ramriegel im ersten Slot verbaut, wird dieser vom Lüfter etwas gebogen, wie man am nächsten Bild sehen kann. Die verwendeten Riegel sind übrigens G.Skill Ripjaws-X, also nicht gerade die höchsten Riegel.
Wenn man einen Ramriegel im ersten Slot verbaut, wird dieser vom Lüfter etwas gebogen, wie man am nächsten Bild sehen kann. Die verwendeten Riegel sind übrigens G.Skill Ripjaws-X, also nicht gerade die höchsten Riegel.
Und so sieht der Kühler dann fertig verbaut im PC aus.
- Temperaturen und Lautstärke
- Testsystem:
- AMD FX-8120
- Asus Crosshair V Formula
- G.Skill Ripjaws-X 1600MHz 8GB
- Radeon HD 6950 Referenzdesign
- Samsung Spinpoint F3 1TB
- XFX XXX-Edition 650W
- NZXT Lexa S (3x120mm NZXT Lüfter Intake, 1x120mm Bitfenix Spectre Exhaust)
- Testverfahren
- Die Temperaturen werden mit der Asus AI Suite und Speedfan gemessen. Die Lüfter werden mit Speedfan geregelt.
- Je eine Stunde Prime95 bei 3,1GHz und 1,200Vcore mit 50%,75% und 100% Lüftergeschwindigkeit.
- Je eine Stunde Battlefield 3 Multiplayer (Caspian Border, Conquest Large, 64 Spieler) bei 3,1GHz und 1,200Vcore mit 50%,75% und 100% Lüftergeschwindigkeit.
- 2 Stunden Prime95 bei 4GHz und 1,250Vcore mit 100% Lüftergeschwindigkeit.
- Anschließend wird der ETS-T40-TB in den selben Disziplinen noch einmal gegen den Alpenföhn Nordwand antreten, diesmal jedoch mit 2 Xigmatek XLF-1254 als Referenzlüfter.
- Temperaturen
- Lautstärke:
- Die Lautstärke kann ich leider nur sehr subjektiv beurteilen da mir keine Geräte zur Messung des Schalldrucks zur Verfügung stehen.
- Bei 100% Lüfterdrehzahl ist der mitgelieferte Lüfter deutlich hörbar und dürfte die meisten Nutzer stören, vorallem wenn der PC auf dem Tisch steht.
- Wenn der Lüfter jedoch auf 75% runterregelt ist er kaum noch hörbar und produziert nur noch ein leichtes Rauschen, wobei die Kühlleistung aber nur marginal abnimmt und immernoch mehr als ausreichend ist.
- Lautstärke:
- Fazit:
- Mit der ETS-T40-TB Reihe ist Enermax ein hervorragender Start in den CPU-Kühlermarkt gelungen.
Was die Leistung angeht muss sich der Kühler auf keinen Fall vor anderen Towerkühlern wie zB dem EKL Alpenföhn Nordwand verstecken.
Das Design des Kühlers ist sehr gelungen und die Verarbeitung ist hervorragend.
Mit einem Preis von aktuell ca. 29€ bietet der Kühler ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis und kann ruhigen Gewissens weiterempfohlen werden. - Was jedoch etwas negativ auffällt ist die sehr spartanisch bemessene Tube Wärmeleitpaste, die gerade halt noch so für eine Montage reicht.
- Mit der ETS-T40-TB Reihe ist Enermax ein hervorragender Start in den CPU-Kühlermarkt gelungen.
- Wichtige Anmerkung:
- Es dürfte manchen aufgefallen sein dass die Diagramme sehr mager ausgefallen sind und die Ergebnisse des Alpenföhn Nordwand fehlen. Dies liegt daran dass ich aus versehen die Textdatei mit den Ergebnissen des Alpenföhn Nordwand gelöscht habe. Jetzt muss ich den PC noch einmal umbauen und den Nordwand noch einmal testen. Sobald ich dies getan habe werde ich die fehlenden Diagramme nachreichen.
- Den Test stelle ich heute schon online da heute die Deadline ist.
- Es tut mir aufrichtig Leid und hoffe ihr nehmt es mir nicht allzu übel
Viel Spaß beim Lesen
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