[Lesertest] Das Fantec DB-339US2 HDD-Gehäuse

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[Lesertest] Das Fantec DB-339US2 HDD-Gehäuse

Das Fantec DB-339US2 im Test

Teil 1

Einige haben wahrscheinlich mein Problem mit der Festplatte der Seagate-Reihe (FreeAgent Pro) mit dazugehöriger fehlerhafter eSata-Schnittstelle mitbekommen.

Nun wollte ich diese flotte Alternative zum Usb-Port nicht gänzlich in die Tonne werfen. Also entschied ich mich, ein Festplattengehäuse und eine Platte zusammen zu basteln.

Es sollte eine Gehäuse ohne viel Schnickschnack aber doch vernünftigem Aufbau sein. Für diese Ansprüche bot sich das DB-339US2 von Fantec bestens an. Optional dazu bestellte ich außerdem eine 500 GiB Sata-Festplatte von Samsung.

Nun zur harten Materie:

Als Speicher für die Ewigkeit soll eine HD502IJ von Samsung dienen.
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Die Verpackung des Gehäuses lässt auf eine robuste Verarbeitung schließen. Gut zu erkennen: Die Festplatte wir von einem Aluminiummantel vor äußere Einflüsse geschützt.
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Auch beim Zubehör hat Fantec keine Sparbrötchen gebacken.

Zu dem Gehäuse selbst wurde noch eine eSata-Slotblende für alle gängigen Mainboards, ein Ständer, ein Usb-Kabel und -das bemängelte ich bei der Fertiglösung von Seagate- ein ausreichend langes (1 Meter) eSata-Kabel bei gelegt. Das Netzteil darf natürlich auch nicht in den Hintergrund geraten.

Zu den vier Befestigungsschrauben komme ich später.
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Ausgepackt strahlt das Gehäuse im edlen Glanz des Lichtes. Der Halteständer lässt sich ohne großen Kraftaufwand auf das Gehäuse schieben. Manko hier: Der Ständer rastet leider nicht ein. Trotzdem bietet er genügend Halt für die empfindlichen Festplatte.
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Die Anschlüsse sind gut organisiert. Praktisch: Der bereits eingebaute Lüfter lässt sich, sollte er zu laut tröten oder die Festplatte nicht so sehr beansprucht werden, problemlos am Heck des Gehäuses abschalten.

Über dem eSata-Anschluss befinden sich die Lüftungsschlitze.
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Nun geht's ans Eingemachte. Mit einem mittleren Kreuz-Schraubendreher müsst ihr, um überhaupt erstmal das Schwere Geschütz (die Festplatte) einbauen zu können, zwei Schrauben am hinteren Teil des Gehäuses lösen.
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Nun kann die Front völlig reibungslos nach vorne hin heraus gezogen werden. Der Alukörper kommt als Fliegengewicht daher.
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Nun habt ihr dem Gehäuse das letzte Hemd ausgezogen. Sortiert und aufgeräumt, wie jedes Arbeitszimmer sein sollte...
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Gut zu erkennen: Der eingebauten Lüfter, der der Festplatte einen kühlen Kopf bewahren soll.
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Aus dieser Perspektive erahnt ihr es: Ja, es ist Sata. Welch Wunder.
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Das Fantec DB-339US2 im Test

Teil 2

Vergleich der Anschlüsse: Passt.

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Jetzt kommt der Moment der Offenbarung. Einfach nur rein damit und fertig? Denkste. Ab zum Benutzerhandbuch.

Ok, doch so einfach. Also flugs die Platte genommen und mit Vorsicht und Verstand auf die Anschlüsse im Gehäuse geschoben. Rastet leicht merkbar ein.
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Die Platte sitzt, nun gut. Aber die ganze Konstruktion wackelt doch noch wie ein Lämmerschwanz. Soll die Platte einfach so an den Anschlüssen halten?
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Natürlich nicht. Die praktischen vier Schrauben vom Anfang kommen jetzt zum Zug. Gehäuse umdrehen, dabei die Festplatte festhalten und die vier Schrauben vorsichtig versenken. Nach fest kommt nicht fester ;)
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Zack, versenkt. Jetzt kann ich auch ohne Baldrian ins Bett hüpfen. Die Schrauben lassen sich einfach fest drehen. Sobald sich das Blech des Gehäuses leicht verbiegt, sollte Schluss sein.
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Nochmals umgedreht, sieht die Lage wie folgt aus:
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Sobald die Festplatte kein Spielraum zum Verwackeln hat, direkt das Verhüterli drüber...
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...und auf der offenen Seite die Befestigungskappe drauf.
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Das Gehäuse in die Hand genommen, uff... Jetzt wollte ich aber wissen, wie viel der Kollege auf die Waage stemmt. 1,2 Kilogramm, nicht schlecht.
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Alte Western Digital Usb-Festplatte mit 350 GiByte neben dem neuen Fantec-Gehäuse und stolzen 500 GiB. In beiden schlummert eine 3,5 Zoll Festplatte. Das linke Gehäuse hat keinen Lüfter und kein eingebautes Netzteil. Woher diese Größe kommt...
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Teil 3

Die grüne Led signalisiert, dass das Gehäuse eingeschaltet ist, die rote die Aktivität der Festplatte.
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Festplatte angeschlossen, husch, zur Datenträgerverwaltung und -man hätte es sich denken können- formatieren.
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Das kann dauern. Teekanne raus und nebenbei die Fernsehzeitung für die kommende Woche studieren.
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Nach gefühlten drei Stunden war es soweit. Ich schob zum Test eine 700 MiB-Datei auf die Platte. In knapp 15 Sekunden war der Job erledigt. Gut.
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Jetzt muss die Platte-Gehäuse-Kombination beim Benchmark mit dem Programm HDTach beweisen, dass sie ihr Geld wert ist. Eine durchschnittliche Leserate von 79,5 MB/s - knackig.
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Fazit:

Mit der Lösung, Gehäuse und Festplatte gesondert zu kaufen, seit ihr auf der sicheren Seite. Was die Fertiglösungen betrifft, bei denen die Festplatte fest eingebaut ist, bleibt ein Festplattenwechsel durch einen eventuellen Defekt der Festplatte mit dazugehörigem Wechsel des Gehäuses nicht aus. Leider mangelt es manchen Lösungen an funktionierender eSata-Schnittstelle.

Mit etwa 35 Euro ist das Gehäuse gut dimensioniert und solide verarbeitet.

Der auf Dauer störende, abschaltbare Lüfter und die schwache Dämpfung der Vibrationen trüben den Eindruck ein wenig. Bei eSata-Geräten scheint es übrigens völlig normal, dass beim Anstecken ans Windows-System der Rechner kurze Zeit "einfriert". Dieser Vorgang kommt seitens Windows, da das Betriebssystem die angesteckte Platte kurzzeitig durchsucht/registriert.

Alles in allem: Kauftipp für Preisbewusste.

Positiv:
  • Günstiger Preis
  • Stabiler Aluminiumkörper
  • Ein/Ausschalter an der Front
  • Einfacher Einbau
  • Viel Zubehör
  • Flotter Datendurchsatz
Negativ:
  • Lauter, hochfrequenter Gehäuselüfter
  • Schlechte Vibrationsdämpfung
Diskussionsthread hier.
 
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