News Leichter als eine Erdbeere: Kann das Internet ein Gewicht haben?

PCGH-Redaktion

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Über das Gedankenspiel, wie viel das Internet wiegt, diskutieren Forscher schon lange. Das Gewicht einer Erdbeere, ungefähr 50 Gramm, sollte das World Wide Web haben - doch neue Berechnungen gehen von niedrigeren Werten aus.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Leichter als eine Erdbeere: Kann das Internet ein Gewicht haben?

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Teilchenphysiker White kommt auf ein deutlich niedrigeres Gewicht des Internets, indem er die gesamte Datenmenge des Webs in Energie umrechnet.

Ich bin kein Physiker und verstehe nicht, wie man Daten in Gewicht und dann in Energie umrechnen kann. Wie kann man bestimmen wieviel Gewicht ein Bit hat?
Und dann die Energie davon? Es braucht Energie, um daten zu speichern aber die Technik wird immer effizienter, somit würde sich die Energie dazu immer verringern und somit wird die Energie des Bits immer niedriger. Aber ich verwende hier wohl einen falschen Gedankengang, weil ich mich halt gar nicht auskenne.
 
Leider besteht "das Internet" nicht allein aus Daten und diese wiederum nicht aus reiner Energie.
Und leider lässt sich Energie so schlecht geordnet "speichern".
Von den Datentransfers und Verabeitungen (also Energieumwandlungen) ganz zu schweigen.

Wieviel Strom benötigt "das Internet" täglich?

c ist ja die Vakuum-Lichtgeschwindigkeit.
Wenn ich jetzt von der Geschwindigkeit unserer Behörden und Telekom in Deutschland ausgehe, Faxen und Papierausdruck zur Daten-Speicherung, dann wiegt das Deutsche Internet vermutlich "mehrere Pottwale" :D
 
Ich hätte ja einen Ansatz über das Gewicht eines Schaltkreises gewählt mit dem man ein Bit speichern kann. Das dann mal 175 Zettabyte und gut ists :)

Auf dem Weg könnte man auch die "Größe" des Internets ausrechnen
 
Für mich wiegt das Internet ne ganze Menge, denn ohne Serverstrukturen, Datenleitungen und und und ... sind die Daten ja nicht abrufbar und daher nutzlos.
 
Ich bin kein Physiker und verstehe nicht, wie man Daten in Gewicht und dann in Energie umrechnen kann.

Anders rum. Erst die Datenmenge in Energie und dann die Energie in Masse mittels Einsteins bekannter Formel E=mc².
Frage mich allerdings auch, wie sie von Daten zu Energie springen.
Zumal das Internet ja auch nicht statische Daten sind.
 
In dem Gedankenspiel im Artikel ging es aber um das Gewicht der Daten.
Aber eben statisch, als Snapshot. In genau diesem Moment.
Dass dabei ständig Daten übermittelt und verarbeitet/umgewandelt werden, wird ja schon vernachlässigt.

Ein Fluss ist auch nicht einfach nur Wasser. Es ist Wasser, das fließt (Zuläufe und Versickerung noch nicht mitbetrachtet)
 
Zuletzt bearbeitet:
Na durch 20TB geteilt sind das 8'750'000'000. Eine 20TB WD Ultrastar ist 690g.
Nach meinen Berechnungen ist das Internet also ohne Redundanz rund 6 millionen Tonnen schwer.
Bisschen schwerer als ne Erdbeere oder Kartoffel mit 6'037'500 tonnen. :ugly:

Bin ich jetzt Physiker?
 
Nur so nebenbei.
Zum Schnellladen vom Smartphone das Akkupack verwenden und beim laden höher lagern wie das Smartphone.
Der Strom fließt dann schneller.
Und wenn Du das Handy drückst (also auf das Akku), erhöht sich die Spannung ;)

Na durch 20TB geteilt sind das 8'750'000'000. Eine 20TB WD Ultrastar ist 690g.
Nach meinen Berechnungen ist das Internet also ohne Redundanz rund 6 millionen Tonnen schwer.
Bisschen schwerer als ne Erdbeere oder Kartoffel mit 6'037'500 tonnen. :ugly:

Bin ich jetzt Physiker?
Auf Magnetband oder holographischem Tesafilm wäre es leichter :-P
 
ich bin mehr daran interessiert (naja nicht wirklich oder ich würde es ausrechnen) was es auf 1.44mb floppys wiegen würde..... und wie lange ich zum installieren bräuchte.

ach und die menge an edding 3000 stiften ich zum beschriften der floppys brauche wäre auch noch wichtig zu wissen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In dem Gedankenspiel im Artikel ging es aber um das Gewicht der Daten.
Ne, es ging um "das Internet". Das world wide web.

Nicht nur die Daten. Sie haben es nur auf lediglich die Datenmenge reduziert.
Dabei die Vernetzung und Kommunikation komplett vernachlässigt.

Gegengedankenexperiment: wenn das Internet nur die Daten wären, dann könnten wir easy alle Server-Zentren, PC's und Router usw. ausschalten und eine MENGE Strom sparen. Die Daten wären größtenteils immer noch da ...

...aber kein Internet ...

Die Leute schreien doch schon: "Internet ist weg!", wenn man nur den Stecker trennt :D

Ja das mag sein. Aber als ich das letzte mal das Internet benutzt habe, konnte ich ein Video in Sekunden anstelle von Stunden laden :P
Entschleunigung. Du kannst Filme langsamer genießen. Dann knallt es auch länger und man hat mehr davon :-P




Aber wie haben sie denn nun die Datenmenge in Energie umgerechnet?

Nimmt man einfach ein Elektron für 1 und keins für 0 und sagt "175 Zettabyte x 8 bit x Energie eines Elektrons"?

Rechnet das mal bitte jemand nach? ;)


Aha! Wired erklärt es ein bisschen näher:
[...] by 2025, the internet’s datasphere would reach 175 zettabytes, or 1.65 x 1024 bits. (1 zettabyte = 10247 bytes and 1 byte = 8 bits.) White suggested multiplying those bits by a mathematical term—kBT ln2, if you’re curious—that captures the minimum energy needed to reset a bit. (Temperature is a factor, because storing data is easier in colder conditions. Meaning: The internet is lighter in space than it is in Tucson, Arizona.) We can then take that number, which will represent energy, and call on E = mc2 to reach the total mass. At room temperature, the entirety of the internet would weigh (1.65 x 1024) x (2.9×10–21)/c2, or 5.32 x 10–14 grams. That’s 53 quadrillionths of a gram​
...bit-flip. War ich ja schonmal nah dran.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann ist das Internet leichter als das Darknet, welches bekanntlich so ausschaut:
EHRQGyeUwAAJ07r.jpg
 
Es ist schon richtig, dass die transferierten Daten in Energie und Masse umgerechnet werden.
Server, Speicher usw das ist ja alles lokal und nicht direkt im Internet.
Also wieviele Daten gleichzeitig durch die Leitungen gehen.
So habe ich das zumindest verstanden.
 
Prinzipiell hat jede Ansammlung von Energie auch Masse, da beides äquivalent zueinander ist. Die Form der Energie ist dabei unerheblich. Ist ja alles 'ne Gleichung. Zumindest ist mir das so im Kopf geblieben.
 
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