News Leichter als eine Erdbeere: Kann das Internet ein Gewicht haben?

In dem Gedankenspiel im Artikel ging es aber um das Gewicht der Daten.

Schon klar, aber irgendwo müssen die Daten (Zwischen-)gespeichert werden, denn sonst gäbe es sie nicht.
Von daher ist der Vergleich sinnlos.
Da kann man auch einfach (ungefähr) berechnen was für eine Energiemenge für das I-Net gebraucht wird, was ja schon öfters gemacht wurde, und dann kann man umrechnen.
Ansonsten klingt das Ganze wie eine "grüne" Schönrechnung des wahren Energieaufwands. ;)
 
Schon klar, aber irgendwo müssen die Daten (Zwischen-)gespeichert werden, denn sonst gäbe es sie nicht.
Von daher ist der Vergleich sinnlos.
In diesem Artikel und in den Gedankenspielen !! ging es um die Daten. Ja klar wiegt das Internet mehr wenn man die Betrachtungsweise auf das "ganze" Internet inklusive Hardware und Infrastruktur erweitert. In den Gedankenspielen ging es aber nur um die Daten.

Googled doch mal nach "was wiegt das Internet". Da geht es um die Daten .. das Elektronen die Datenspeichern eine höhere Energie haben usw. usw.
Wenn wir diesen Artikel und die darin erwähnten Gedankenspiele diskutieren dann geht es nur um die Daten.
 
Schon klar, aber irgendwo müssen die Daten (Zwischen-)gespeichert werden, denn sonst gäbe es sie nicht.
Von daher ist der Vergleich sinnlos.
Da kann man auch einfach (ungefähr) berechnen was für eine Energiemenge für das I-Net gebraucht wird, was ja schon öfters gemacht wurde, und dann kann man umrechnen.
Ansonsten klingt das Ganze wie eine "grüne" Schönrechnung des wahren Energieaufwands. ;)
Sehe ich genau so. Das ist wie die Frage, was Leistung wiegt!? 300PS wiegen nichts, der Erzeuger hat das Gewicht. So auch hier. Um hier einen Wert anzugeben, muss man das ganze System zur Erzeugung einbeziehen.
 
Ich finde die Bezeichnung im Artikel schlecht gewählt. Das Internet, also Server, Kabel, etc. wird ein sehr sehr großes Gewicht haben. Die Daten allerdings nicht. Aber die Daten alleine sind ja auch nicht das Internet.
 
Ist doch ganz einfach. Einfach mal den IT-Support anrufen:

it-crowd-jen.gif
 
Nur so nebenbei.
Zum Schnellladen vom Smartphone das Akkupack verwenden und beim laden höher lagern wie das Smartphone.
Der Strom fließt dann schneller.

Vorsicht Falle: Technische versus physikalische Stromrichtung! Tatsächlich müsste man das Smartphone höher legen, um schneller zu laden.

Ausnahme: das Akkupack ist relativ leer oder allgemein klein. Dann ist es wichtiger, dessen potenzielle Energie durch die Lageänderung zu erhöhen, weil nicht der Stromfluss, sondern die Akkuleistung limitiert.

Es ist schon richtig, dass die transferierten Daten in Energie und Masse umgerechnet werden.
Server, Speicher usw das ist ja alles lokal und nicht direkt im Internet.
Also wieviele Daten gleichzeitig durch die Leitungen gehen.
So habe ich das zumindest verstanden.

Wired hat wohl nicht die Menge der zu einem bestimmten Zeitpunkt übertragenen Bits herangezogen, sondern die insgesamt gespeicherten. Aber genau wie der "in flight"-Ansatz ruft das in meinen Augen mehr Fragen denn Antworten hervor – welche Bits zählen wirklich dazu, welche nicht mehr? Woher weiß man, in welcher Technik sie sich gerade befinden und durch welche Art und Anzahl von Teilchen sie somit repräsentiert werden? Je nachdem, was man diesbezüglich willkürlich zusammenphilosophiert, wird man sehr unterschiedliche Ergebnisse erhalten.

Ich für meinen Teil würde ganz radikal behaupten: Das Internet besteht überhaupt nicht aus Daten. Die liegen lokal rum, Internet hin, Internet her. Die Besonderheit von letzterem besteht in der Möglichkeit, erstere auszutauschen. Man kann alle bestehenden Daten wegnehmen und hat weiterhin ein Internet – so begann schließlich alles, auch wenn die damals kleinere Infrastruktur noch nicht "Inter-" hieß. Nimmt man umgekehrt alle Leitungen und Server weg, lässt aber die Daten da, hat man definitiv kein "Internet" mehr. Und als ich das letzte mal geguckt habe, wurden Seekabel nicht aus Erdbeerkörbchen, sondern aus Schiffen von mehreren 1.000 t Kapazität verlegt. Auch das Gewicht von Servern/Switches/Routern richtet sich nicht nach Erdbeeren. (Sondern nach Himbeeren!)
 
Das Internet wäre ohne die gesamte Infrastrutur (Server, Kommikationsleitungen etc.) nichts. Man müsste also alles miteinbeziehen.
 
Also wenn ich grad im Netz bin und etwas mehr als 20k Himbeeren wiege, während ich eine Banane (nur zur Veranschaulichung) esse, habe ich die Banane dann hochgeladen?
 
Vorsicht Falle: Technische versus physikalische Stromrichtung! Tatsächlich müsste man das Smartphone höher legen, um schneller zu laden.

Ausnahme: das Akkupack ist relativ leer oder allgemein klein. Dann ist es wichtiger, dessen potenzielle Energie durch die Lageänderung zu erhöhen, weil nicht der Stromfluss, sondern die Akkuleistung limitiert.



Wired hat wohl nicht die Menge der zu einem bestimmten Zeitpunkt übertragenen Bits herangezogen, sondern die insgesamt gespeicherten. Aber genau wie der "in flight"-Ansatz ruft das in meinen Augen mehr Fragen denn Antworten hervor – welche Bits zählen wirklich dazu, welche nicht mehr? Woher weiß man, in welcher Technik sie sich gerade befinden und durch welche Art und Anzahl von Teilchen sie somit repräsentiert werden? Je nachdem, was man diesbezüglich willkürlich zusammenphilosophiert, wird man sehr unterschiedliche Ergebnisse erhalten.

Ich für meinen Teil würde ganz radikal behaupten: Das Internet besteht überhaupt nicht aus Daten. Die liegen lokal rum, Internet hin, Internet her. Die Besonderheit von letzterem besteht in der Möglichkeit, erstere auszutauschen. Man kann alle bestehenden Daten wegnehmen und hat weiterhin ein Internet – so begann schließlich alles, auch wenn die damals kleinere Infrastruktur noch nicht "Inter-" hieß. Nimmt man umgekehrt alle Leitungen und Server weg, lässt aber die Daten da, hat man definitiv kein "Internet" mehr. Und als ich das letzte mal geguckt habe, wurden Seekabel nicht aus Erdbeerkörbchen, sondern aus Schiffen von mehreren 1.000 t Kapazität verlegt. Auch das Gewicht von Servern/Switches/Routern richtet sich nicht nach Erdbeeren. (Sondern nach Himbeeren!)

Das Internet wäre ohne die gesamte Infrastrutur (Server, Kommikationsleitungen etc.) nichts. Man müsste also alles miteinbeziehen.
Ja ok. Stimmt auch wieder! :ugly:
Also wenn ich grad im Netz bin und etwas mehr als 20k Himbeeren wiege, während ich eine Banane (nur zur Veranschaulichung) esse, habe ich die Banane dann hochgeladen?
Nur wenn du das Bild von der Banane verschickst.;)
 
Das Gewicht einer Erdbeere, ungefähr 50 Gramm, sollte das World Wide Web haben
Vielleicht bin ich zu kleinlich, aber ich finde, dass Erdbeeren mit 50g Gewicht schon seeeeeehr riesig wären und in meinem Garten nie vorkommen. Meine Erdbeeren haben so zwischen 5-8g (klein, wenig Regen) bis 20g (sehr groß) an Gewicht. Ich finde, dass es in diesem Maßstab schon nen bissel auf Genauigkeit ankommt, wenn man schon in so kleinen Dimensionen rechnet, oder? Also mit 2 Erdbeeren Gewicht für das Internet würde ich ja noch halbwegs klarkommen, wenn es denn 50g sein sollen. Schade, dass man das Gewicht nicht in Fußballstadien als gängige Flächenvergleichsgröße heranziehen kann. Wie viele Erdbeeren mit dem Gewicht des Internets passen in ein Fußballstadion? Oder man fragt nach der Größe des Internets, dann können wir die Fußballstadien wieder ranziehen. Also ist die Fragestellung schon mal grundfalsch: es muss nach der Länge des Internets gefragt werden!
 
Sorry, eine Umrechnung von Erdbeeren in Fußballstadien ist nicht möglich. Deswegen:
Banana for scale!
Da gibt 's dann bestimmt auch irgendwo einen Umrechenfaktor in Saarländer.
 
Es ist schon richtig, dass die transferierten Daten in Energie und Masse umgerechnet werden.
Aber die benötigte Energie hängt von der Infrastruktur ab und die Energie sinkt (meistens) durch effizientere Hardware/Technologie. Für ein übertragenes Bit und deren Speicherung wird also unterschiedlich viel Energie benötigt.

Ich denke aber nicht, dass z.B. ein Vergleich mit einem Wasserkocher, der für die Wassermenge X, Y Energie zum Kochen benötigt, auch für Daten gilt.
Daten brauchen einen Datenspeicher. Der Datenspeicher kann auch ein Buchstabe auf Papier oder binär auf einer Festplatte sein. Oder die DNA im menschlichen Körper sind auch Daten.

Ich finde das ein sehr interessantes Thema, von dem ich leider zu wenig Ahnung habe.
 
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