Kursk: Survival-Abenteuer zu realem U-Boot-Unglück

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Seit der ursprünglichen Ankündigung vor mehr als zwei Jahren gab es keine neuen Informationen zu dem Survival-Abenteuer Kursk, das auf den Geschehnissen um das tragische U-Boot-Unglück aus dem Jahr 2000 beruht. Kürzlich veröffentlichten die Entwickler ein Status-Update. Neben einigen neuen Infos zu Inhalten und Features des Spiels äußerten sie sich auch zum Release des Titels.

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AW: Kursk: Survival-Abenteuer zu realem U-Boot-Unglück


Welche Bedeutung hat hier dein makaber? Grotesker Humor oder im Sinne von "unheimlich". Finde das gar als äußerst dumm, eine Simulation darüber zu machen! Zählte ich zu den Hinterbliebenen, würde ich instant dagegen vorgehen - wie auch immer. Vor allem was simuliert man da, das virtuelle Ableben unter Wasser? Das kann man weder einfangen noch wiedergeben, wie es den Leuten da unten erging. Ich weiß noch wie die damals im Fernsehen berichtet haben, wie norwegische Taucher Klopfzeichen hörten. Da schauderts mich jetzt noch.
 
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hm...wie verhält es sich dann bei weltkriegshootern? Welche mit historisch korrektem setting und authenzität glänzen? Vllt sollte man das wort "spiel" nicht gleich mit spass assoziieren sondern dem kritischen auseinandersetzen von inhalten, welche nicht nur fiktiv sind.
 
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Eben. Erstmal abwarten, wie das Ganze letztendlich umgesetzt wird.
 
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Naja, viele Computerspiele haben ihren Hintergrund von wahren Begebenheiten, wenn ich nur dran denke wie viele Ballerspiele es über den 2ten Weltkrieg gibt...
 
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Da habt ihr nicht unrecht. Einen Weltkrieg "nachzuspielen" ist immer etwas "makaber" oder wie auch immer. Es gab aber auch mit Brothers in Arms eine echt gute Reihe dazu. Und krieg beruht irgendwie auf was. Ist zwar auch ein Unglück, aber ich empfinde das als anders hier. Keine Ahnung warum. Vielleicht macht es die Überschrift die mich lenkt mit "Survival-Abenteuer".
 
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Da habt ihr nicht unrecht. Einen Weltkrieg "nachzuspielen" ist immer etwas "makaber" oder wie auch immer. Es gab aber auch mit Brothers in Arms eine echt gute Reihe dazu. Und krieg beruht irgendwie auf was. Ist zwar auch ein Unglück, aber ich empfinde das als anders hier. Keine Ahnung warum. Vielleicht macht es die Überschrift die mich lenkt mit "Survival-Abenteuer".

Wohl weil aufgrund des geringeren zeitlichen abstands das gefühl persönlicher betroffenheit höher ist.
 
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Wohl weil aufgrund des geringeren zeitlichen abstands das gefühl persönlicher betroffenheit höher ist.

Oder das. Aber bei solchen Kriegsshootern schwingt auch immer was "positives" mit - wir bekämpfen den Feind (Um es einfach auszudrücken.). Macht es jetzt auch nicht besser, ich weiß. Vielleicht auch deswegen.

P.S.: Vielleicht auch misinterpretiert, aber kann man den auch überleben bei dem Spiel?
 
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Nunja bei einem so spezifischen unglück ist die liste der beteoffenen auch recht klein und einige namen vielleicht sogar präsent während bei einem krieg die einzelschicksale in der masse verschwinden ... das macht es nicht besser aber könnte ein Grund sein... fühle mich ja auch so, was genau betrachtet abstrus ist.
 
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Welche Bedeutung hat hier dein makaber? Grotesker Humor oder im Sinne von "unheimlich". Finde das gar als äußerst dumm, eine Simulation darüber zu machen! Zählte ich zu den Hinterbliebenen, würde ich instant dagegen vorgehen - wie auch immer. Vor allem was simuliert man da, das virtuelle Ableben unter Wasser? Das kann man weder einfangen noch wiedergeben, wie es den Leuten da unten erging. Ich weiß noch wie die damals im Fernsehen berichtet haben, wie norwegische Taucher Klopfzeichen hörten. Da schauderts mich jetzt noch.

Sehe ich genauso. Das Spiel ist nicht Makaber, nein, es ist Geschmacklos. Ich finde es eine Frechheit, wenn man solche Dinge auch noch nachspielen können sollen... für mich ist da ganz klar eine Linie überschritten. Kriegsspiele ist etwas anderes, aber so etwas, wo die Leute im u-Boot gefangen waren... ne... Die Verbleibenen sollten denen auf jeden Fall die ******** aus Ar... klagen! *kopfschüttel*
 
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Ich kann mich noch nicht entscheiden ob ich es gut oder schlecht finde darüber ein "Spiel" zu machen. Ich denke es kommt auf die Umsetzung an. Ist es Sensationslust oder zu Ehren der verstorbenen Seeleute. In CoD4 wurde ja auch Tschernobyl thematisiert und das ist sehr gut gelungen. Man hat natürlich nicht die Katastrophe nachgespielt, aber ich denke die Opfer der Katastrophe haben sich nicht beschämt gefühlt.
 
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Sehe ich genauso. Das Spiel ist nicht Makaber, nein, es ist Geschmacklos. Ich finde es eine Frechheit, wenn man solche Dinge auch noch nachspielen können sollen... für mich ist da ganz klar eine Linie überschritten. Kriegsspiele ist etwas anderes, aber so etwas, wo die Leute im u-Boot gefangen waren... ne... Die Verbleibenen sollten denen auf jeden Fall die ******** aus Ar... klagen! *kopfschüttel*

Was ist denn bitte an Kriegsspielen so anders? Hättest du einen Realen Krieg miterlebt, würdest du es auch nicht gut finden wenn man so was in glorifizierter Form nachspielen könnte. Solche Spiele machen doch nur deswegen Spaß weil das perfiede und grauenhafte die in Gewalt und töten steckt nicht so präsent ist.
Auf der anderen Seite regt man sich über Spiele auf in denen dieser Aspekt etwas genauer beleuchtet wird.

Versteh mich jetzt nicht falsch, ich habe selbst solche Spiele gerne Gespielt und tue es ab und zu immer noch. Wer Kriegsspiele -oder generell Spiele mit Gewalt- aber gut findet weil sie Spaß machen, darf sich nicht über Spiele aufregen die sich mir der beklemmenden Thematik des sterbens befassen!

Ich für meinen teil bin schon sehr gespannt darauf wie die Entwickler das Gefühl das die Mannschaft gehabt haben muss auf den Spieler übertragen wollen.
Das Wort "Survival" finde ich in diesem Zusammenhang aber auch ziemlich makaber.
 
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@Drake
Ich denke mal den meisten ist bewusst, dass Krieg nichts schönes ist. Man empfindet auch kein Spaß am Töten etc.pp. . Ich könnte jetzt noch ausholen, aber lange Rede kurzer Sinn, ich denke dass liegt wirklich am Wort "Survival", wie du ja auch sagtest, was mich und vllt. auch andere etwas stutzig werden ließ.
 
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Es gibt Grenzen, was man als Spiel verwerten kann und was nicht - hier wird definitiv solch eine Grenze überschritten.

Nur mal so als kleines Beispiel: stellt euch vor, man würde ein "Survival-Spiel" von Eschede machen...man "spielt" dort wie der Radkranz bricht, der Zug entgleist...sich die Waggons ineinanderschieben, die Passagiere zerquetscht werden... etc. usw.

Dürfte wohl niemand hier als wünschenswert betrachten...und mit der Kursk ist das dass Gleiche, ebenso mit anderen Tragödien wie z.B. der Tsunami von 2004 oder das Erdbeben bzw. der Tsunami in Japan 2011.

Diejenigen, die sowas akzeptabel finden, weil man ja auch den 2. Weltkrieg "nachspielen" kann, sollten mal überlegen, was solche Unglücke von sowas wie einen Weltkrieg unterscheidet.

MfG
BD
 
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Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Entwickler hier ohne Einverständnis oder sogar Mithilfe der Hinterbliebenen vorgehen. Ich kann mir vorstellen dass diese froh darüber sind ihre Geschichte erzählen zu können. Das ist doch nicht Manhunt. Ich seh hier eher wenig Kontroverses.
 
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Sehe da auch nichts Problematisches dran.

Passt aber in die Zeit, wo man sich über alles und jeden empört...
 
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