Kryptogaming | Gekommen, um zu bleiben

Lässt sich alles mit einem Wort beschreiben:

Gier


Squeenix ist so gierig wie EA und Co., egal was die FF(14) Fanboys und Girls auch glauben mögen. Sieht man ja schon eindrucksvoll am ausladenden Echtgeldshop in FF14, obwohl es sich um einen Vollpreistitel mit Bezahl-Erweiterungen und monatlichen Gebühren handelt.
Dass die auch ein Stück vom NFT-Kuchen abhaben wollen, überrascht mich nicht im geringsten.

Wird zum Glück immer Entwickler geben, welche noch Spiele machen, um ein gutes, spaßiges Spielerlebnis abzuliefern, anstatt mit Rotz wie NFTs einen Reihbach zu machen, sonst hätten wir schon lang nur noch Mobile Mist.
 
Wird zum Glück immer Entwickler geben, welche noch Spiele machen, um ein gutes, spaßiges Spielerlebnis abzuliefern, anstatt mit Rotz wie NFTs einen Reihbach zu machen, sonst hätten wir schon lang nur noch Mobile Mist.
Wen will man denn im Singelplayer mit seinem NFTs beeindrucken, um es zu verkaufen?
NFTs lohnen sich nur im Multiplayer!
 
"Wo Geld zu holen ist, verirren sich immer mehr Leute hin."
Ja, aber keine Spieler, sondern Spekulanten und Risiko-Investoren.
 
Nfts sind scam ganz einfach. Ich werde nie ein spiel kaufen das dass vorantreibt. Vorher verkauf ich alles. :) Wird sich nicht durchsetzten. Modeerscheinungen.

Stalker cancelt es und verschiebt dann um ein jahr…..alles klar
 
Im Endeffekt müsste hier proaktiv der Gesetzgeber tätig werden, denn am Ende des Tages ist es nichts anderes als Glücksspiel with extra steps, Lootboxen Mal 1000. Als ob sich alle Casinos in Las Vegas zusammenschließen würden und man anstatt von Geld Kleidungsstücke gewinnen könnte. An den Eingängen wird dann kontrolliert ob du diesen roten Anzug rechtmäßig erworben hast und in dem Casino als einziger Mensch tragen darfst.

Für mich ein Albtraum, die Bagatellisierung von allgegenwärtigem Glücksspiel, und natürlich besonders auf Schulhöfen...

Dazu kommt dann noch, dass dieser Mist so einige Spieleserien ruinieren wird, da sich Wert dieser Gegenstände aus der Größe der Spielerbase ergibt. Also werden Konsorten wie EA und Ubisoft alles dran setzen ihre großen Marken in ihr Glücksspielimperium, vorsichtshalber mal Metaverse genannt, zu integrieren.
 
Keiner will es.

Nfts be like:

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Gibt es einen Kaufzwang?

Nein?

Wo ist das Problem?
Dass manche Leute nicht durch Verkauf ihrer Arbeitskraft und Lebenszeit Geld verdienen, sondern durch Auseinandersetzung mit neuen Technologien, Verzicht, Geduld, Risikobereitschaft und ein wenig Glück. Das ist so unfair und darf einfach nicht sein! Verbieten!! Wo ist der Staat um es ihnen wegzunehmen???
 
Gibt es einen Kaufzwang?

Nein?

Wo ist das Problem?
Naja, das ist jetzt schon auch ein bisschen naiv. Wenn dieses Monetarisierungskonzept irgendwann so erfolgreich sein sollte, dass es jeder nutzt, dann hat man eben nicht mehr die Wahl, sondern ist gezwungen, den Kram entweder mitzumachen oder sein Hobby an den Nagel zu hängen. Das gilt insbesondere dann, wenn es so geschickt in Spiele integriert wird, dass es nicht mehr nur um kosmetische Kinkerlitzchen geht, sondern ein Verzicht auf NFTs und Co. tatsächlich substantiell auf Kosten des Spielspaßes geht.

Bei Steam konnte man anfangs auch noch sagen: "Kauf's halt nicht dort, wenn du keinen Bock auf (Online-)Accountbindung hast." Und heute? Von GOG abgesehen, geht nichts mehr ohne. Mit NFTs kann's am Ende genauso sein.

Genauso mit In-App-Käufen auf dem Smartphone. Als ich 2010 mein erstes Smartphone gekauft habe, gab's bei iTunes praktisch ausschließlich Apps - gerne für 99 Cent oder 1,59 Euro - die man gekauft und besessen hat und die über keinerlei In-App-Käufe verfügt haben. Nur ein paar Jahre später konntest du solche Apps mit der Lupe suchen. Wer ab dann noch Spaß haben wollte, war im Schnitt deutlich teurer unterwegs.

Im Übrigen glaube ich nicht, dass die Leute prinzipiell etwas dagegen haben, wenn jemand "durch Auseinandersetzung mit neuen Technologien, Verzicht, Geduld, Risikobereitschaft und ein wenig Glück Geld verdient", sondern sie stellen sich die Frage, was das am Ende für sie als Spieler bedeutet, der zu 100% an Spielspaß und - zumindest im Kontext von Spielen - zu 0% an Kohle interessiert ist. Nach allem, was man in der Vergangenheit bereits mit Play to win, Lootboxen und Co. erlebt hat, ist das wohl eine legitime Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solange SIngleplayerspiele nicht auch von diesem Mist betroffen werden, habe ich Glück gehabt. Würde mich nicht wundern wenn es auch für Singleplayerspiele kommt, würde sich aber nur für Streamer oder Youtuber lohnen, wer privat spielt hat keine Vorteile davon was ich als Vorteil sehe :)
In MMOs besonders den Kostenlosen, sind viele Items wie auch Kleidung schon lange Käuflich erwerblich mit Echtgeld, jedoch sind die Preise deutlich niedriger und jeder kann das selbe Item kaufen. Hoffentlich landen ion MMOs keine NFTs, das wäre fatal! Jedoch leider einer der besten Märkte für sowas, sehr viele Spieler auf einen haufen und jeder will etwas einzigartiges haben.
 
Wenn dieses Monetarisierungskonzept irgendwann so erfolgreich sein sollte, dass es jeder nutzt, dann hat man eben nicht mehr die Wahl, sondern ist gezwungen, den Kram entweder mitzumachen oder sein Hobby an den Nagel zu hängen.
Dass so ein Konzept mal irgendwann zu 100% von allen Spieleentwicklern genutzt wird halte ich für ausgeschlossen.
Auch in den nächsten Jahren (Jahrzehnten?) sollte man immer Alternativen finden.

PS: Auf meinem Smartphone habe ich noch nie einen einzigen Cent für irgendwas ausgegeben, außer für das Gerät selbst natürlich :ka:
 
Dass so ein Konzept mal irgendwann zu 100% von allen Spieleentwicklern genutzt wird halte ich für ausgeschlossen.
Auch in den nächsten Jahren (Jahrzehnten?) sollte man immer Alternativen finden.
Es müssen ja nicht alle sein. Selbst wenn nur alle AAA-Produktionen betroffen wären - was ich soo wahnsinnig unwahrscheinlich nicht finde, da bei denen der Monetarisierungsdruck besonders hoch ist - wäre das schon sehr einschneidend.

Aber ja, hoffen tue ich natürlich auch, dass sich dieser alberne Spuk nicht durchsetzt.
 
Wen will man denn im Singelplayer mit seinem NFTs beeindrucken, um es zu verkaufen?
NFTs lohnen sich nur im Multiplayer!
Das denkst du, aber warte mal, bis Publisher damit wirklich nen Reihbach machen können. Assassin's Creed Spiele waren auch mal reine Singleplayer Titel und trotzdem wurden sie um Online-Funktionalität und Itemshop mit Boost erweitert. Da wird selbst aus Single-Player Spielen Live Service Titel gemacht. Zur Not wird ein halbgarer Online-Modus dran geklatscht.
Die Publisher sind da erfinderisch, keine Sorge. Übrigens "feiert" Konami das Castlevania Jubiläum damit, dass sie Castlevania NFTs erstellen und versteigern. Da muss nicht mal ein neuen Spiel existieren, um eine Spieleserie mit NFTs zu verknüpfen.
 
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