cryon1c
Lötkolbengott/-göttin
Weil es keinen Mehraufwand bedeutet und weil Akkuverschleiß nicht linear ist. Dass nach x Jahren y% weniger da sind bedeutet NICHT, dass nach 2x x Jahren nur 2x y% weg sind.
Wenn du Handys 5-8 Jahre mutzt wird das hintenraus irgendwann relevant - und nein, kein Mensch außer ganz ganz wenige Nerds tauscht von Hand verklebte Akkus aus.
@Cleriker:
Einverstanden, kann man alles so sehen bzw. die Einstellung haben. Nur eine Kleinigkeit sehe ich anders: Wenn eine Funktion nur "lernt", wann sie damit anfangen soll einen Akku volle Pulle bis zum Anschlag zu laden ist das nicht schonend.
Ein wirkliches adaptiv wäre es wenn das Ding lernen würde dass es beispielsweise 8 Stunden nachts am Lader hängt und der Benutzer tagsüber nie mehr als 70% der Kapazität verbraucht - und deswegen nur bis 90 statt bis 100% lädt und das mit 5W über mehrere Stunden die er ja Zeit hat statt nur später erst anzufangen 40W reinzupumpen
So ist das für mich irgendwie nur "mit minimalstem Aufwand und ohne nennenswerten Nutzen das Buzzword adaptiv/intelligent benutzen können"![]()
Nun, die Reparatur ist meist zwischen 50-80€ mit Original-Akku.
Warum also nicht den Akku 2-3 Jahre lang nutzen ohne sich am Kopf zu kratzen und wenn dieser schlappt macht - 30min in der Werkstatt? Die Kosten sind nicht hoch, der Aufwand ebensowenig (gehste einkaufen nebenan während der Akku getauscht wird).
Mach Ich z.B. auch so. Beim S23 Ultra reicht die Batterie den ganzen Tag auch wenn man mit 80% startet. Vorher war das Ding aber immer auf 100% geprügelt bei Tagesbeginn.
Wenn Samsung es erlauben würde 100W in den Akku zu prügeln, würde Ich das auch nutzen. So ist eh alles langsam, also hängt es "nur" an nem 15W wireless Dock.
Smartphone ist Verschleißprodukt.
Kaputt kriege Ich die eigentlich nie, die sind höchstens zerkratzt nach Jahren. Aber Leistung, Kamera usw. sind nach 3-4 Jahren eh nicht so pralle, vor allem nicht wenns vorher schon Mittelklasse war. Da fliegt das Ding in den Schrank als Backup und wird was neues geholt




