Intel gibt bekannt: Geschäftsaktivitäten in Russland werden ab sofort eingestellt

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In einer Pressemitteilung verlautbarte Intel jetzt, mit sofortiger Wirkung alle Geschäftstätigkeiten in Russland einzustellen. Diese Maßnahme folgt auf den verkündeten Auslieferungsstopp der eigenen Produkte an Kunden in Russland und Weißrussland vor etwa einem Monat.

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Die sich in Rußland befindlichen Geschäfts-Ressourcen wird Putin dann wohl Verstaatlichen; so hat er es bei anderen ausländischen Unternehmen auch schon angekündigt und teilweise vollzogen.
 
Die sich in Rußland befindlichen Geschäfts-Ressourcen wird Putin dann wohl Verstaatlichen; so hat er es bei anderen ausländischen Unternehmen auch schon angekündigt und teilweise vollzogen.

Intel hat keine Produktionsstätten in Russland und Lagerbestände dürften nach einem Monat Importstop und absehbarem Mangel im Lande längst abverkauft sein. Bleiben also nur leere Gebäude und vielleicht ein paar Office-Rechner – deren Inhalt bei einem geplanten Geschäftsende aber auch vorher gelöscht wird. Wenn die Büroflächen dann auch noch angemietet waren, bleibt praktisch gar nichts mehr übrig, dass man beschlagnahmen könnte. Die Fluggesellschaften und Autobauer haben da weitaus höhere materielle Verluste aus ihrem bis kurz nach Schluss weiterbetriebenen Russlandgeschäft.
 
alles was mit technik zu hat, ist in russland schon vor zwei wochen preislich explodiert, da gibts bald fast nichts mehr. china wird das wohl kaum abfangen können - falls es das überhaupt will.

mal so als beispiel:
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Putin hat sich durch den Krieg technologisch in die Steinzeit zurückgebombt, die Bevölkerung wird es ihm sicher danken ...
 
Ja das Putin sicherlich weh tun, so wie die anderen Sanktionen auch Russland heftig geschadet hat, Der Rubel ist ja auch im Keller wehrend der USD absolut aufblüht.

Ich weiß jetzt nicht ob das Ironie sein soll, aber die Sanktionen sind schon echt heftig und werden langfristig aus der russischen Wirtschaft Kleinholz machen. Nicht umsonst ist Medwedew so ausgeflippt (zum Glück haben wir Nuklearwaffen).

Ja, denn die CPUs können über andere Länder eingeführt werden, z.B. China.

Das gibt Probleme, da die Beteiligten Unternehmen dann der Bannstrahl trifft. Entweder der von Intel, dann bekommt das entsprechende Unternehmen auch keine CPUs mehr oder der USA. Im letzteren Fall kann sich das Unternehmen fast schon selbst beerdigen.

Ich erinnere mich an einen PC Hersteller, der einmal um das Jahr 1999 fertig übertaktete AMD Systeme verkauft hat (also z.B. ein Athlon 600 auf 800 MHz) und diese auch bewarb. Statt sich darüber zu freuen hat AMD den Laden dann verklagt und als das nichts geholfen hat, von der Belieferung mit jeglichen CPUs ausgeschlossen (die Seriennummern wurden überprüft, um eventuellen Großhändlern auf die Schliche zu kommen). Es nahm kein gute Ende.

Intel hat kein Monopol auf übles Geschäftsgebaren.

Putin hat sich durch den Krieg technologisch in die Steinzeit zurückgebombt, die Bevölkerung wird es ihm sicher danken ...

Die Propaganda ist sehr effektiv. 81% der Russen befürworten den Überfall (der dort nicht so heißt) auf die Ukraine. Die Folgen der Sanktionen werden dem bösen Westen angelastet. Informiert sind vorallem die jüngeren, wobei es auch bei denen eine Mehrheit für den Überfall gibt.
 
Putin hat sich durch den Krieg technologisch in die Steinzeit zurückgebombt
Nein, denn es ist ein Handelsproblem. Zudem haben die auch eigene CPUs im Programm, nennt sich Elbrus, sind zwar lange nicht so gut wie die von Intel oder AMD, aber sind vorhanden. Hat Deutschland z.B. gar nicht erst.

Sollte der Export nach Russland weiter eingeschränkt bleiben wird es über andere Länder laufen, die dann einen Preisaufschlag machen.
 
Ja, denn die CPUs können über andere Länder eingeführt werden, z.B. China.
Nicht zu vergessen: Schwellenländer sind teils etwas eigen mit dem erhältlichen. Ich verweise auf die Chinamainboards (Huananzhi, Jginyue, Machinist, Kllisre, Jingsha, Ant Country, Alzenit, Veineda, Qiyida, Shuangwei, ...) mit Sockel 2011-3 und gebrauchten passenden Xeons oder die per Adapter passend gemachten Prozessoren, die ursprünglich BGA waren, mitsamt passenden Chinamainboard mit ohne CPU Sperre. Bekommt man zwar auch hierzulande, nur im Vergleich nicht so günstig wie dort.
 
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Russland verfügt über einen großen Bedarf an Chiptechnik. Das Aufzählen von Branchen würde diesen Thread sprengen. Das Militär alleine ist ausgerichtet auf westliche Komponenten, die Russland nicht herstellen kann.

Umstellen auf Eigenbedarf (Chiptechnisch) ist nicht möglich. Neue Entwicklungen dauern Jahrzehnte und dann müssten Branchen, wie die Chipleitertechnik mitwachsen. Kurz um, nicht möglich. Das integrieren von chinesischen oder russisch minderwertigen Chips, in bestehende Technik, ist nicht möglich.

Beispiel: Wie soll ein Flugzeug der Marke Airbus oder Boeing im Inlandsverkehr mit russischer Chiptechnik am Leben gehalten werden? Nicht möglich!

Zudem: Während in den gebannten Ländern die Entwicklung im Schneckentempo voran geht, wird in den von nicht Sanktionen belegten Staaten die Entwicklung in den Himmel schießen.

Russland ist am Ende.
 
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Nein, denn es ist ein Handelsproblem. Zudem haben die auch eigene CPUs im Programm, nennt sich Elbrus, sind zwar lange nicht so gut wie die von Intel oder AMD, aber sind vorhanden. Hat Deutschland z.B. gar nicht erst.

Die Dinger wurden bei TSMC gefertigt und nun rate mal, wer sich an den Sanktionen beteiligt.

Eine Hoffnung wären noch die chinesischen CPUs.

Sollte der Export nach Russland weiter eingeschränkt bleiben wird es über andere Länder laufen, die dann einen Preisaufschlag machen.

Das ganze ist wesentlich problematischer, als du glaubst. Mit einem einfachen Preisaufschlag ist es nicht getan, besonders wenn das unter die US Sanktionen fällt. Das fängt damit an, dass allen potentiellen Lieferanten die wirtschaftliche Vernichtung droht und endet damit, dass die damit gefertigten Produkte auf dem Weltmarkt quasi unverkäuflich sind (abgesehen von Nordkorea, Iran, Kuba und Syrien).
 
Das ganze ist wesentlich problematischer, als du glaubst. Mit einem einfachen Preisaufschlag ist es nicht getan, besonders wenn das unter die US Sanktionen fällt. Das fängt damit an, dass allen potentiellen Lieferanten die wirtschaftliche Vernichtung droht und endet damit, dass die damit gefertigten Produkte auf dem Weltmarkt quasi unverkäuflich sind (abgesehen von Nordkorea, Iran, Kuba und Syrien).
Wenn das aber China macht vermute ich nicht, dass die USA oder EU mit China anlegen wollen, denn dann gibt es den ganzen Billigkram hier nicht mehr. China könnte praktisch die ganze Welt mit erpressen.
 
Nein, denn es ist ein Handelsproblem. Zudem haben die auch eigene CPUs im Programm, nennt sich Elbrus, sind zwar lange nicht so gut wie die von Intel oder AMD, aber sind vorhanden. Hat Deutschland z.B. gar nicht erst.

diese cpus wurden bei tsmc produziert und jene haben aufgrund der sanktionen die vertragserfüllung mit den russischen unternehmen eingestellt. bringt denen also auch nichts.

edit: @Pu244 war schneller :D
 
Nein, denn es ist ein Handelsproblem. Zudem haben die auch eigene CPUs im Programm, nennt sich Elbrus, sind zwar lange nicht so gut wie die von Intel oder AMD, aber sind vorhanden. Hat Deutschland z.B. gar nicht erst.
In Deutschland werden auch Chips hergestellt im 28nm Verfahren.

Ich bezweifle, dass eine CPU von Eibrus , die vorhandenen Ressourcen auffängt und erhält. Auch Nordkorea bastelt an eigener Technik aber das ist völlig irrelevant um in den Wettbewerb einsteigen zu können.

Aufgrund der Sanktionen geht in diesen gebannten Ländern die Entwicklung im Schneckentempo voran, während in den nicht gebannte Ländern die Entwicklung in den Himmel schießt.

Seien wir ehrlich. Russland ist am Ende.

Ausweg: Putin fällt, und eine neue russische Regierung gewinnt international Vertrauen zurück.
 
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habe mal das hier in dem zusammenhang herausgesucht. klingt schon übel für russland.
 
Wenn das aber China macht vermute ich nicht, dass die USA oder EU mit China anlegen wollen, denn dann gibt es den ganzen Billigkram hier nicht mehr. China könnte praktisch die ganze Welt mit erpressen.

Keine Sorge, die legen sich auch mit Deutschland an. Wenn man kubanische Zigarren oder Rum im Angebot hat, dann trifft einem der Bannstrahl. Paypal gibt es dann nicht und eine Auszahlung des Guthabens ist dann auch nicht mehr möglich, das wäre ja ein Verstoß gegen die Sanktionen. Unternehmen, die Geschäfte mit dem Iran machen wird schonmal freundlich gesagt, dass sie ihr USA Geschäft abschreiben können und man ihnen das Leben zur Hölle machen wird, wenn sie nicht aufhören.

Die Tatsache, dass andere Länder kein Embargo, sondern normale Beziehungen haben stört die USA nicht. Da sind noch nichtmal irgendwelche Dinge aus den USA im Spiel, es reicht, dass man mit betroffenen Ländern oder deren Produkten, überhaupt Handel treibt

Ach ja: wehe man nutzt für seine Geschäfte in irgendeiner Form den US Dollar. Das ist ein Verbrechen und wir in den USA rigoros Angeklagt. Man sollte dann sehr genau darauf achten, in welche Länder man reist, wenn man nicht zum neuen Julian Assange werden möchte.

Wie gesagt: das ist wesentlich problematischer, als du glaubst.

Nur dort oder auch dort?

Nur dort.
 
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