News Intel Arc B580X2: Dual-GPU-Monster mit 48 GiByte Speicher?

"Spieler warten derweil weiterhin auf ein Lebenszeichen der größeren Gaming-Grafikkarten alias Intel Arc B770 und B750"

Ja bitte und gerne mit 24 und 12 GB. :cool:

Die Dual GPU von INTEL erinnert mich auch an eine 6990 / 7990 / 295 X2 / Radeon Pro Duo.
 
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Ich finde es immer noch sehr schade, dass mGPU nicht weiterentwickelt wurde.
Es klafft mittlerweile eine sehr große Lücke zwischen klassischem mGPU und Chiplet-Designs.
Gerade heute mit dem UE5-Debakel könnte man mehr Grafikleistung sehr gut in Verwendung bringen.
Das sehe ich tatsächlich nicht so. Du bräuchtest so ein extrem schnelles Interface weil nicht alle Berechnungen, wenn auch bei GPU Last deutlich mehr als bei der CPU, sich Parallelisieren lassen....

Also hättest doppelten Strom verbraucht, doppelte Kosten, aber eben bei weitem keine doppelte Leistung und die Problematik, dass die Software das auch unterstützen muss....
 
Für mich war mit der Einführung des Chiplet Designs von AMD die Ablöse von Dual-GPU Chips im herkömmlichen Sinne sowie Crossfire / SLI.

Bin also gespannt ob man bei Intel hier einen weiteren Ansatz verfolgt?
 
schade eigentlich, in der Theorie sollte gerade Raytracing mit mehreren GPUs ganz anständig skalieren, je nachdem natürlich wie die miteinander verbunden sind, sich Cache und RAM teilen...

Echtes Raytraycing in voller Qualität: Ja, die Strahlenverfolgung ließe sich prima parallelisieren und da die Rechenlast im Vergleich zum Geometriesetup und BVH-Berechnung so extrem aufwendig ist, könnte man es sich in hohe Auflösungen sogar leisten, diese beiden Punkte doppelt aufzuführen. (Oder man gibt den CPUs mal wieder was zu tun.^^) Und im Prinzip wird genau das auch gemacht – bei Offline-Raytraycern.

Das, was AMD, Intel und vor allem Nvidia dagegen als "Echtzeit"-RT bewerben, ist dagegen in erster Linie eine KI-Auswertung von sehr wenig berechneten Informationen und benötigt hinterher in der Regel dennoch Upscaling als zweite und möglicherweise sogar Frame Generation als dritte Interpolationsebene. Während ich zuversichtlich wäre, dass Multi-GPU die Berechnungszeit eines echten Pixels beschleunigen könnte, habe ich große Zweifel, dass das auch mit den 999 hinzugedichteten klappt.

(Aktueller Rekord: rund vier Sekunden @80 Fps in Cyberpunk mit DLSS Quality, bis die letzten Artefakte durch Ray-Akkumulation korrigiert waren. Also circa 300 Frames bis jede Pixelposition einmal abgetastet wurde. Mit Framegeneration wären es dann schätzungsweise 1.200 "Render"-Durchläufe.)
 
Während ich zuversichtlich wäre, dass Multi-GPU die Berechnungszeit eines echten Pixels beschleunigen könnte, habe ich große Zweifel, dass das auch mit den 999 hinzugedichteten klappt.
Ja, eben die "Basis" würde sich gut parallelisieren lassen.
Beim Rest weiß ich nicht wirklich Bescheid wie gut das ohne größere Latenzen geht, aber es würde ja schon mal helfen, wenn generell die Raytracing-Datenberechnung um ein vielfaches beschleunigt werden würde. Vermutlich vergehen aber noch viele Jahre bis dies auch ausreichend schnell geschieht, sodass man die von dir genannten Verzögerungen weniger merkt.
 
Nicht nur daran. Auch die Hersteller wie Nvidia und Konsorten haben kein sonderlich großes Interesse daran dass du lieber zwei 5080er zusammen rechnen lässt, statt dir eine 5090 für das zweieinhalbfache zu kaufen.
Ja gut, stimmt natürlich.
Wobei so manches Spiel heute schon 2x5090 als Grundvoraussetzung für 60FPS ansieht und damit den User zu Upscaling/FrameGeneration zwingt - Ich schiele da auf Oblivion Remastered, wo eine 5090 ~45FPS in QHD schafft.

Epic Games könnte in die UE5 ja auch mGPU-Unterstützung implementieren und das ganze soweit rundlutschen, dass die Spiele-Entwickler quasi nativ Support anbieten können, ohne dafür noch viel tun zu müssen. Da könnte ich mir dann schon auch vorstellen, dass die GPU-Hersteller wieder mitziehen. Ich würde das echt lässig finden, damit könnte ich mehr anfangen, als mit dem ganzen Upscaling und KI-Zeugs. :-)

Das sehe ich tatsächlich nicht so. Du bräuchtest so ein extrem schnelles Interface weil nicht alle Berechnungen, wenn auch bei GPU Last deutlich mehr als bei der CPU, sich Parallelisieren lassen....

Also hättest doppelten Strom verbraucht, doppelte Kosten, aber eben bei weitem keine doppelte Leistung und die Problematik, dass die Software das auch unterstützen muss....
Die Technik hatte ihre Ecken und Kanten, aber sauber implementiert war das schon gut brauchbar.
Leider kann man die Spiele mit ordentlichem mGPU-Support an einer Hand abzählen. Aus dem Stand fallen mir da nur noch Witcher 3, Crysis 3, FarCry 5 und GTA V ein. Es wurde halt sehr stiefmütterlich behandelt, dementsprechend war die zweite Karte die meiste Zeit lebloses Beiwerk für den Rechner. Aber jedes Mal, wenn es mich überkommt und ich RotTR mit mGPU teste bin ich auf's Neue erstaunt, wie gut das läuft - Frametimes wie bei einer einzelnen Karte. :)

Heute, wo alle Welt auf Raytracing schielt wäre es noch deutlich einfacher umzusetzen, weil sich echtes Raytracing super parallelisieren lässt. Inwieweit das RT in der Form, wie wir es bekommen auf mGPU umgemünzt werden kann, weiß ich nicht.
 
@Rollora: Ein "Vielfaches" würde ich nicht erwarten. Zwei GPUs werden nie mehr als doppelt so schnell wie eine sein. Wenn der große KI-Anteil der sogenannten Raytraycer gar nicht profitiert, würde man also aus 1+999 Pixeln 2+999 Pixeln in einem gegebenen Zeitrahmen machen. Also doppelt so hohe Anschaffungskosten, doppelt so hoher Stromverbrauch (nebst einhergehendem Kühlungsaufwand/Lautheit), doppelt so hoher Platz- und Anbindungsbedarf für ein Promill mehr Fps? Ist zugegebenermaßen die absolute Worst-Case-Rechnung, aber SFR ist schon einmal mit 30 Prozent Zuwachs am Markt gescheitert.

Für ein Revival müsste der KI-Anteil im Rendering durch eine zweite GPU mindestens um 50 Prozent, besser um 80 Prozent beschleunigt werden. Da habe ich aber so meine Zweifel, denn es handelt sich eben um eine in Teilen bildschirmweite Auswertung aller vorhandenen Daten für die gesamte Ausgabe. Das beißt sich mit Einzelkarten, die nur die Hälfte wissen und nur für die Hälfte zuständig sind.
 
Mal ernsthaft. Eine Pro A60 kostet deutlich unter 400€. Mit 2 DIEs und ggf. Clamshell 48gig könnte Intel die sehr günstig im Markt platzieren. Selbst eine W7900 liegt schon bei über 3k in der Anschaffung.
 
@Rollora: Ein "Vielfaches" würde ich nicht erwarten. Zwei GPUs werden nie mehr als doppelt so schnell wie eine sein.
Ja, da hast du natürlich recht. Selbst bei perfekter Skalierung wäre es eben nur der Faktor 2 (ist zwar schon ein Vielfaches, aber das war natürlich so nicht gemeint).

Ich hab' mich vielleicht blöd ausgedrückt... nein sogar ziemlich sicher.

In meinem Kopf schwirren halt 2 Lösungen, die eine wahrscheinlich, die andere ein Wunschdenken:

Da moderne GPUs genug Leistung haben für "allees andere" als Rasterizing oder halt die meisten KI Berechnungen "hinten nach" dem Raytracing wäre es für die Zukunft ja hauptsächlich notwendig die RT Berechnungen zu beschleunigen. Das geht eben in den nächsten Generationen wohl so, dass der für die RT Berechnungen zuständige Teil am Chip immer mehr ausgebaut wird, während die anderen Teile die fürs Rastern zuständig sind wohl stagnieren werden. Entweder monolithisch oder es kommen dann halt immer "größere" RT Chiplets auf uns zu.

Alternativ denke ich an ein Voodoo 5 6000 ähnliches Szenario wo man mehrere Chips auf eine Karte gibt um die RT Berechnungen halt vervielfachen könnte. Das ist eben noch das eheste Szenario auch mit dieser Karte wenn es um RT geht bzw. Spiele, wobei die Karte hier eben nicht für Spiele kommen wird.

Und die dritte Variante wäre - aber das ist mir klar, dass das so nicht kommen wird - eine Karte die quasi eine "Main" GPU hat und dann zusätzliche RT Chips verbaut werden
also quasi zusatzchips, ähnlich wie das vor vielen Jahren schon probiert wurde


PS: oh ich wusste gar nicht wie es mit Caustic weiterging (aufgekauft, aber Produkte gabs wohl) :

Wenn der große KI-Anteil der sogenannten Raytraycer gar nicht profitiert, würde man also aus 1+999 Pixeln 2+999 Pixeln in einem gegebenen Zeitrahmen machen. Also doppelt so hohe Anschaffungskosten, doppelt so hoher Stromverbrauch (nebst einhergehendem Kühlungsaufwand/Lautheit), doppelt so hoher Platz- und Anbindungsbedarf für ein Promill mehr Fps? Ist zugegebenermaßen die absolute Worst-Case-Rechnung, aber SFR ist schon einmal mit 30 Prozent Zuwachs am Markt gescheitert.
Ich gehe bei meinem Gedankenexperiement davon aus, dass eine doppelte Ausgangsbasis an Daten spätere Berechnungen natürlich eher unterstützt.
Also, dass die BAsis dann nicht 999x nachberechnet werden muss, sondern eben entweder nur noch 500x oder die Berechnungsabstände verkürzt werden und man weniger "Lag" hat von den eigentlichen Lichteffekten.
Für ein Revival müsste der KI-Anteil im Rendering durch eine zweite GPU mindestens um 50 Prozent, besser um 80 Prozent beschleunigt werden.
das ist etwas, das wir in 3-4 Gens der GPUs ja hoffentlich eh sehen werden ja. Bis dahin wird aber auch die RT Basis in einzelnen Chips schneller werden.

Ich sehe Multi-GPUs jetzt nicht im Kommen, wenn dann eher natürlich, dass man bei einem Chiplet-Design mehrere Chiplets einer Sorte verbaut, sofern die Lösungen bis dahin flexibel genug sind.

Es ist ein feuchter 90er Jahre Traum, dass wir bald die oben vorgeschlagene 1+3 Lösung sehen werden, aber ob das sinnvoll ist kann ich nicht sagen, dazu bin ich nicht mehr ausreichend in der Materie
Da habe ich aber so meine Zweifel, denn es handelt sich eben um eine in Teilen bildschirmweite Auswertung aller vorhandenen Daten für die gesamte Ausgabe. Das beißt sich mit Einzelkarten, die nur die Hälfte wissen und nur für die Hälfte zuständig sind.
Die Syncronisierung von Chips und Karten ist natürlich wieder ein gewisses Problem, ja.
 
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Hmm...weiß nicht...
Sind die mit den Fertigungstechniken schon so weit am Ende, dass sie schon (wieder - ist ja kein neues Thema - und es gab Gründe, warum es nicht weiterentwickelt wurde) Dual-GPUs entwickeln, welche die Leistung steigern sollen?
Sollen sie doch Speicher entwickeln, welcher wenig Platz einnimmt, schnell ist und auch noch günstig in der Produktion. Und zudem einen starken Grafikprozessor mit ordentlich Transistoren, Einheiten und Cores :)
 
Hmm...weiß nicht...
Sind die mit den Fertigungstechniken schon so weit am Ende,
ja, da tut sich nicht mehr viel, sind verglichen zu Pre 28nm nur noch kleine Sprünge.
dass sie schon (wieder - ist ja kein neues Thema - und es gab Gründe, warum es nicht weiterentwickelt wurde) Dual-GPUs entwickeln, welche die Leistung steigern sollen?
Dual GPUs wenn es skalierbar ist, oder halt MCM wenn es nicht skalierbar ist. Letzteres ist wahrscheinlicher, da schon existent, wenngleich AMD mit der Radeon 79xx in diesem Ansatz auf die Nase gefallen ist und man nix mehr gehört hat.
Sollen sie doch Speicher entwickeln, welcher wenig Platz einnimmt, schnell ist und auch noch günstig in der Produktion.
du meinst Chipfläche... tja das ginge nur mit eben besseren Fertigungstechniken...
Und zudem einen starken Grafikprozessor mit ordentlich Transistoren, Einheiten und Cores :)
auch nur über Fertigungstechniken. Siehe eben oben: die sind am Ende.
aktuell verwenden wir den 5nm Prozess, dann kommt halt 3nm mit ca 40% mehr Transistoren pro Chipfläche, dann 2nm, mit noch kleineren Sprüngen...
 
Eine X2 B 580 na das kann ja was werden! Bin ich der einzigste der hier Mircroruckler riecht ?

Naja von mir aus kann Intel das ja gerne so machen, genauso wie mit der 24 gb B 580, bei letzterem Fall dürften sich vorallem Leute freuen die viel mit KI und LLM's zu tun haben, da sind 24 gb ja schon ganz brauchbar, auch wenn man an der Stelle wohl sagen muss, genug vram gibts für so Anwendungsfälle ja eigentlich nicht, aber in Sachen gaming bräuchte so ein 24 gb Modell ja wenigstens höhere gpu Taktraten um damit effektiv einen Leistungsgewinn zu generieren

So eine X2 gpu dürfte vermutlich wenig Anklang bei Spieleentwicklern finden, und auch wenn von SLI und Crossfire heutzutage nicht viel mehr als Erinnerungen übrig, sind muss ich mich doch fragen wieso Intel aus der Vergangenheit nichts gelernt hat, trotz das das Thema von amd und nvidia nur stiefmütterlich behandelt und gepflegt wurde...

Aber wer weiss, vielleicht sorgt Intel ja auch für eine totale Überraschung und klebt einfach 2 B 580 Dies irgendwie zusammen ähnlich wie bei den ersten core 2 Quad cpus, ich mein hat doch damals wunderbar so funktioniert und der Aufwand für die Entwicklung war ja doch offensichtlich eher gering :ugly:
 
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