Superwip
Lötkolbengott/-göttin
Intel wird diese Woche auf dem ISSCC (International Solid-State Circuits Conference) in San Francisco neue Pläne vorstellen wie man den 10nm Prozess realisieren will der vermutlich zwischen Ende 2016 und 2017 in käuflichen Produkten Anwendung finden wird ("Cannonlake"). Interessant ist das Intel anschließend anscheinend eine radikale Wende einläuten will, weg vom Silizium als Halbleitermaterial. Für den 7nm Prozess untersucht man wohl eine Reihe von Alternativen insbesondere III-V Halbleiter wie etwa Indium-Gallium-Arsenid (InGaAs). III-V Halbleiter könnten wesentlich höhere Schaltfrequenzen ermöglichen (Stichwort High-electron-mobility transistor) und eignen sich besser für elektro-optische Hybridschaltkreise (integrierte LASER-Dioden). Ein Nachteil sind vor allem die höheren Kosten (insbesondere bei großen Chips; das sprödere Material limitiert die Wafergröße). Zudem will man vermehrt auf 3D und "2,5D" Chipstapel setzen um die Packungsdichte zu erhöhen (aber das ist eigentlich schon länger bekannt, Stichwort Hybrid Memory Cube).
Interessant ist auch das man den 7nm Prozess wohl mit Hilfe von viel *Magie* nach wie vor mit 193nm UV Lithographie realisieren will da neue Lithographietechniken wie etwa EUV Lithographie nach wie vor unter diversen ungelösten Problemen leiden und ihre großtechnische Implementierung in jedem Fall mit sehr hohen Kosten verbunden wäre.
Intel forges ahead to 10nm, will move away from silicon at 7nm | Ars Technica
Interessant ist auch das man den 7nm Prozess wohl mit Hilfe von viel *Magie* nach wie vor mit 193nm UV Lithographie realisieren will da neue Lithographietechniken wie etwa EUV Lithographie nach wie vor unter diversen ungelösten Problemen leiden und ihre großtechnische Implementierung in jedem Fall mit sehr hohen Kosten verbunden wäre.
Intel forges ahead to 10nm, will move away from silicon at 7nm | Ars Technica