Was ist eigentlich billiger?
Silizium zu reingen oder diese Kohlenstoffverbindungen zu erstellen?
Kohlenstoff kann man ja ziemlich schnell ziemlich rein machen oder lieg ich da falsch?
Das Aufreinigen ist bei beiden afaik nicht wirklich das Problem - aber Graphen könnte den entscheidenden Vorteil haben, dass man keinen großen Monokristall züchten muss, was ja 95% des Aufwandes bei der Si-Wafer-Herstellung ausmacht. Dafür dürfte es bei größeren Graphen-Wafern um so schwieriger sein, auf der gesamten Fläche wirklich nur eine Kohlestofflage gleichmäßig aufzubringen, um einen riesigen Graphenkristall zu erzeugen. Nicht das man auf einmal eine Vielzahl von Kristallgittern hat (auf deren Übergängen man keine Schaltungen fertigen könnte) oder schlichtweg ne Graphitschicht.
100ghz :o. Ein paar hundert von den Dingern auf ein Die und e passt alles
Eine 20 fach höhere Schaltfrequenz ermöglich noch keine Verringerung der Schalteinheiten auf 1/1000000
Na ja... im Moment sind OLEDs zu teuer um sie auf großen Bildschirmen einzusetzten, pro Fläche kosten sie einfach zu viel; wenn LCDs dann aber viel teurer werden könnte die Technik sich allerdings durchsetzten; vor allem größere Bildschirme, sowohl OLEDs als auch LCDs (durch das teurere Indium) würden dadurch aber viel teuer
Man kann sich ja mal wieder Hoffnungen auf FET/SED machen. Große, billige Bildschirme mit Bildqualität auf CRT-Niveau *träum*
Naja, aktuell liegen die Rechte bei nem neuen Hersteller, der die Serienfertigung in "1-2 Jahren" am laufen haben will. (also der gleiche Stand, wie seit gut nem halben Jahrzehnt

)
allerdings: 240nm... wie es aussieht muss man beim Kohlenstoff mit der Verkleinerung wieder von vorne anfangen...
Die Belichtungsverfahren sollten sich eigentlich übernehmen lassen (wenn man bei Lithographie bleibt), aber die Fotolacke müssen vermutlich alle neu entwickelt werden.
Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die Forscher so grobe Strukturen aus Kostengründen einsetzen. Es geht ja erstmal nicht darum, einen Hochleistungschip zu bauen, sondern darum, Fertigungsverfahren und die damit erzielbare Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Wenn man weiß, wie die ganze Geschichte mit der Strukturgröße skaliert, dann kann man auch abschätzen, was bei sehr kleinen Strukturen passiert - ohne den riesigen Aufwand zu treiben, der für deren Erzeugung nötig ist. Auf dem DIE wurden z.B. auch Strukturen in 540nm getestet.
Keine CPU limitierung bei CS:S/etc. mehr konstand 10k FPS ^^
Und dazu einen Monitor, der froh wäre, wenn er 50 Bilder in der Sekunde in hoher Qualität dargestellt bekommt...
Erstmal auf OLED bzw. SED warten, dann können 10k fps kommen - oder Crysis 4.