i5-10600 köpfen? Funktioniert das 8auer Tool Delid Die Mate 2 ??

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Rotkaeppchen

Guest
Moin zusammen,

ich finde diese CPU, da nativ als Sechskerner ausgelegt und nicht verlötet, recht spannend. Im Prinzip ein alter i7-8700, aber billiger und etwas schneller. Die Latenzen sind merklich besser als bei einem ungünstig teildeaktiviertem Zehnkerner und mit Flüssigmetall versehen hat man keine Temperaturprobleme
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Frage; Kann man zum Köpfen das Tool vom 8auer nutzen, oder geht das nicht, weil man sich z.B. irgendwelche Kondensatoren abrasiert?
 
War der Aufbau als aktiver 6-Kerner denn garantiert? Ich erinnere mich dunkel an einen CB Test in dem angemerkt wurde dass man auch einen 8/10 Kerner mit deaktivieren Kernen bekommen könnte der dafür verlötet ist. Bin mir aber gerade nicht sicher ob genau die CPU das war.
 
War der Aufbau als aktiver 6-Kerner denn garantiert?
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Es gibt zwei Steppings, G1 ist der native Sechskerner, Q0 der teildeaktivierte und verlötete Zehnkerner. Der billige i5-10400F kann beide haben und wird dann vermutlich die ungünstigsten 6/10 Zehnerkonfigurationen bekommen. Auch der I5-10600K ist ausschließlich als 6/10 zu bekommen.

Der i5-10600 dagegen ist einzig als G1 Stepping auf dem Markt. Bei den kleinen i5-10400F kann man den Umweg über Tray-CPUs nehmen, da wird zwischen den Steppings unterschieden.

Ich mag keine teildeaktivierten Chips, das ist eine Prinzipfrage. Darum der Ansatz, einen i5-10600 zu nehmen, der dann aber möglichst kühl laufen muss, damit Turbo 2 schön hoch geht. => Köpfen
 
Ein Core i5-10600 verfügt über keinen Thermal Velocity Boost, die maximale Boost-Stufe ist demnach nicht abhängig von der Temperatur. Der Boost von 4,8 GHz ist nur für einen Kern vorgesehen (Turbo 2.0) und nicht konfigurierbar (da kein K-Modell) und den All-Core-Boost von 4,4 GHz wirst du über 99 Prozent der Zeit sehen, letzteres allerdings nur wenn du die TDP-Sperre aufhebst. (Ein Core i9-10900, welchem zugegeben eine höhere Leistungsaufnahme entgegenspielt, taktete in machen Spielen auf unter 3,3 GHz.)

Zudem verfügt das Modell nur über eine TDP von 65 Watt. Selbst ein Core i9-10900 erreichte bei normaler Last (sprich Spiele) in unserem Testlabor keine kritischen Temperaturen, im Gegenteil, die CPU bleibt erstaunlich kühl. Es sollte sich von selbst verstehen, dass man dazu etwas besseres als den Boxed-Kühler nehmen sollte.

Zum Unterfangen selbst: Ich kann den Bastel-Trieb nachvollziehen, halte es bei einem Core i5-10600 aber für wenig sinnvoll Flüssigmetall aufzutragen beziehungsweise diesen generell zu köpfen. Zudem sei folgende Frage erlaubt: Wie möchtest du feststellen, ob höhere Inter-Core-Latenzen anliegen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das merklich Leistung kostet.
 
Ein Core i5-10600 verfügt über keinen Thermal Velocity Boost, die maximale Boost-Stufe ist demnach nicht abhängig von der Temperatur.
Wie, was, nicht???? Dann ist mein Ansinnen natürlich überflüssig. Intel mit ihrer antiquierten Technik.

Wie möchtest du feststellen, ob höhere Inter-Core-Latenzen anliegen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das merklich Leistung kostet.
Indem man zwei "gleiche" CPUs testet, einmal einen i5-10400F G1 und einmal einen i5-10400F Q1. Hast Du beide da? :)
 
Leider haben wir nur einen 10400F da, und welchen Die der nutzt, müsste ich mal checken. Rein von der Leistung her ist der einem 10600K aber "quasi" ebenbürtig. Daher meine Annahme, dass es kaum (nichts) ausmacht.
Intel mit ihrer antiquierten Technik.
Das ist reines Marketing.
Nur die 10900 haben den Super-Boost. Am Ende taktet der die CPU aber auch nur 100 MHz höher. Niemand merkt ob seine CPU mit 5,2 GHz oder 5,3 GHz im Single-Core-Boost rechnet. Geht nur ums Prinzip.
 
Das ist reines Marketing.
Dann sollte ich die Tests genauer lesen und nicht nur querlesend auf die Diagramme schauen.
Ich dachte in meiner kindlichen Naivität, dass alle Kerne wenn sie kühl sind merklich höher
takten. So soll es ja auch bei AMD sein, wenn ich das nicht auch wieder falsch verstanden habe,

Danke!
 
Wir konnten in allen Tests mit Comet Lake CPUs keine Auffälligkeiten diesbezüglich feststellen. Die waren allesamt bombenfest an ihren All-Core-Boost gebunden. Und da die Kernauslastung bei modernen Spielen in der Regel sehr gut ist, haben wir auch den (hohen) Single Core Boost nur selten gesehen.
Bei AMD ist es etwas anders, da springt der Takt gerne mal etwas hin und her.
 
Mehr Leistung durch niedrigere Temperatur ist afaik nur bei Nvidia GPUs halbwegs spürbar. Da lohnte sich die Wakü auch in der Leistung.
Beim Ryzen 3600 konnte ich dagegen kaum eine Verbesserung gegenüber Boxed messen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim manuellen Übertakten und bei Boostfunktionen, die wirklich (und wenn das Offset nötig ist) an den absoluten Grenzen des Chips bei der anliegenden Spannung laufen, da hat Temperatur ihren Einfluss auf die benötigten Spannungen bzw. die mit einer Spannung erreichbaren Taktraten, gerade im oberen Temperaturbereich. Von 100°C auf 60 runter hat z.B. 300MHz gebracht.
Der Boost von Intel liegt aber ohnehin im selbst bei hoher Temperatur stabilem Bereich, da bringt kälter nur etwas weniger Verbrauch.

Quelle: i9-10900K: Temperaturverhalten und Vergleich von 30 getesteten CPUs - YouTube
 
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