Home Server oder doch lieber ein NAS Server

Nick_Sunday

Schraubenverwechsler(in)
Hallo Liebe Community,

ich habe mir vor ca. einem Jahr einen NAS Server gekauft. Der Netgear RN10200 Diskless. Dafür habe ich mir dann noch zwei WD Red 2TB gekauft, diese laufen jetzt schon seit ich den NAS habe im Raid verbund.
Da mir aber das Betriebssystem auf diesem NAS Server nicht so wirklich gefällt und auch nicht alle geräte einbinden kann, hatte ich mich mal im Internet nach eine anderen Lösung umgeschat.
Da aber alle Beiträge schon ein bisschen Älter sind, wollte ich dieses Thema nochmal ansprechen.

Also am liebsten hätte ich eine Server (erstmal egal was) wo ich meine Daten Speicher kann, Backups nach einem gewissen Zeitraum eigenständig gemacht werden und jeder Problemlos zugriff hat der in meinem Fritzbox-Netzwerk ist.
Als Option hätte ich dann noch gerne von Unterwegs zugriff und würde gerne z.B. einen Teamspeak-Server darauf laufen lassen (aber diese Sachen müssen nicht unbedingt sein)

Die Geräte die Zugriffen haben müssen sind:
2x Computer (Win 10)
2x Laptop (Win 7+8)
1x Mac-Book

und Optional noch:
IPhone, IPad und Andriod-Smartphone
 
Okay, aber kann Synology alle meine Anforderungen bewältigen.
und was ich mir im Internet so durchgelesen habe ich es besser sich eine Server selber zu bauen, denn wenn die leistung dann doch zu wenig ist, man einfach sie steigern kann indem man die einzelnen Komponetne austauscht.
Das mit TS war einfach nur eine Idee, außerdem wusste ich nicht wie ich es sonst ander erklären könnte.

Was für Kompnetne wären denn da gut um einen Server selber zu bauen. Kenne mich da leider in dem Thema null aus, auch was das Betriebsystem betrifft.

NAS Eigenbau 2015 für 4 HDDs mit Intels Braswell und AES-Ni - Technikaffe.de

sowas habe ich mir halt vorgestellt.

LG Nick

P.S.: Danke für die schnelle antwort
 
Ja das soll er und natürlich auch einen Energiesparmodus (der bei nicht benutzung angeht und wenn mann dann den server anspricht wieder hochfährt)
Zur Zeit habe ich noch Raid 1 aber kannst du mir eine besser lösung vorschlagen ?
Kommt darauf an was besser ist (Würde persönlich sagen auf einem Anderen Speichermedium)
 
Dann ECC Speicher, OS auf nem USB-Stick (Backup war noch nie so easy ;) ).
Würde dann sowas wie FreeNas vorschlagen.
 
Was bedeutet ECC Speicher ?
Ja oder halt auf einer SSD aber das ist ja erstmal nebensähclich
Davon habe ich auch schon viel gelesen

Aber das wichtigste sind ja erstmal die Komponenten die ich für diesen Server benötigen würde. Hast du da auch irgendwelche Vorschläge für mich ?
 
Moin,

ECC Speicher ist Speicher mit Fehlerkorrektur, und erfordert auch einen entsprechenden Memorycontroller, für einen Homeserver total überzogen und viel zu teuer. Meine Datenschleuder läuft mit einem AMD A4-5000 mit 4GB Ram. Ist das Asrock QC5000-ITX/PH. Darauf laufen u.a. Samba, Apache, Mysql, Openfire, Teamspeak und noch einiges mehr Gedöns. Stromsparend und mehr als schnell genug für deine Zwecke. Reicht sogar um Gentoo in akzeptabler Zeit zu kompilieren.

Ergo, hol dir ein sparsames ITX Board, ne Prise Speicher die zum Board passt, ein effizientes Netzteil, achte auf genug Sataports, feddich. Alles andere ist in der Größenordnung sinnlos verblasenes Geld.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deine Antwort,

und dann habe ich noch einige Fragen zu deinem System, nutzt du es auch als Datenspeicher und laufen gleichzeitig noch andere Sachen wie z.B. Teamspeak. und kannst du mit diesem Systemauch Filme auf anbdere geräte Streamen.
Und was für ein gehäuse könnt ihr empfelen bzw. welches nutzt du ?
 
Büdde,

die Kiste läuft u.a als Router, Fileserver, Teamspeak, Jabberserver, Webserver und natürlich kann man auch Videos streamen. Eine Fertigdistro kann ich dir leider nicht empfehlen, weil alles selbstgebastelt ist, und ich von den vorhadenen Fertiglösungen null Ahnung habe. Mein Servergehäuse wird dir auch nicht weiterhelfen, da ich nur 19" Rackcases zuhause habe, und sowas stellt sich der Ottonormalverbraucher normalerweise nicht in die Bude. Wenn du dir ein passiv gekühltes Board wie meins holst, achte auf eine brauchbare Luftströmung im Gehäuse, ausser leicht zugänglichen Festplattenslots zwecks Erweiterung fällt mir sonst nicht viel ein, worauf noch zu achten wäre. Ne günstige 0815 Kiste reicht da völlig.
 
Hallo Liebe Community,

ich habe mir vor ca. einem Jahr einen NAS Server gekauft. Der Netgear RN10200 Diskless. Dafür habe ich mir dann noch zwei WD Red 2TB gekauft, diese laufen jetzt schon seit ich den NAS habe im Raid verbund.
Da mir aber das Betriebssystem auf diesem NAS Server nicht so wirklich gefällt und auch nicht alle geräte einbinden kann, hatte ich mich mal im Internet nach eine anderen Lösung umgeschat.
Da aber alle Beiträge schon ein bisschen Älter sind, wollte ich dieses Thema nochmal ansprechen.

Also am liebsten hätte ich eine Server (erstmal egal was) wo ich meine Daten Speicher kann, Backups nach einem gewissen Zeitraum eigenständig gemacht werden und jeder Problemlos zugriff hat der in meinem Fritzbox-Netzwerk ist.
Als Option hätte ich dann noch gerne von Unterwegs zugriff und würde gerne z.B. einen Teamspeak-Server darauf laufen lassen (aber diese Sachen müssen nicht unbedingt sein)

Die Geräte die Zugriffen haben müssen sind:
2x Computer (Win 10)
2x Laptop (Win 7+8)
1x Mac-Book

und Optional noch:
IPhone, IPad und Andriod-Smartphone


Moin,

die Entscheidung ob man einen Bastelrechner als Homeserver nimmt oder eine Fertiglösung wie Synology, Qnap usw. musst dir selbst beantworten.
So wie ich es herauslese iss das Baustein Betriebssystem von Netgear für dich schon eine Herausforderung. Also was willst du eigentlich?

1. Möglichkeit
Wenn du es Hardcore haben willst nimm ein Raspberry Pi 2 oder LeMaker Guitar, die Dinger sind klein, verbrauchen 2,5-3 Watt nur und können ziemlich mit jeder Linux Distribution umgehen. Für deine beschrieben Anforderung reichen sie allemal, aber bedenke, man musst auch viel selbst handanlegen. Ich gehe davon aus, diese Variante ist aus dem Rennen.


2. Möglichkeit
Fertiglösungen wie Synology oder Qnap mit einer gehobenen Prozessor Leistungsklasse, um beispielsweise auch VM (Teamspeak) laufen zu lassen, sind sehr Preisintensiv. Erweiterungsoptionen wie Festplatten oder Arbeitsspeicher aufzurüsten sind nach oben offen und die Linux Distribution Debian laufen sehr stabil. Selbst für Laien sind diese Lösungen oft verständlicher als Wochenlang sich mit ein Raspberry Pi rumzuärgern. Die Entscheidung liegt bei Dir was an Budget ausgeben willst.


3. Möglichkeit
Nimm einen ausgemusterten PC (Stromfresser) und beflügle ihn mit einer Linux Distribution von Debian. So schnell kann man auch ein Server aufbauen.


Persönlich habe ich sehr gute Erfahrung mit Qnap gemacht, perfektes deutsches und englisches Forum und absoluter guter update Support und sehr ausbalanciert im Energieverbrauch. Kannst dich auch dort mal umschauen.
 
Der raspberry Pi ist als NAS komplett ungeeignet.
Der hat nur 1 o. 2. USB 2.0 controller an denen sogar noch der Lan Anschluss hängt mehr als 10MB/s sind da absolut unmöglich.
Wenn dann etwas richtig BananaPi, allerdings ist auch der eigentlich nur für ein kleines NAS geeignet, weil er nur einen Sata Anschluss hat.
Vielleicht gibt es Einplatinen-Rechner die sich für mehr als eine Festplatte eigenen, aber ich kenne keinen.

An den anderen Vorschlägen ändert das aber nichts.
Das aufbauen von nem Homeserver ist für Laien (vermute ich jetzt mal da du nicht genau weist was du willst) machbar aber aufwendig.
 
Hallo,

gerade habe ich mein Eigenbau NAS fertig gestellt. Es ist (nahezu) komplett aus alten Teilen die hier noch rumlagen zusammengebaut
Es ist noch nicht so wie ich es mir im Endstadium vorstelle, aber es funktioniert so weit schon ganz gut.
Teile:
- ein altes Midi Tower Case
- LCPower Netzteil mit Kabelmangement
- GA EP35 DS3 Sockel 775 Mainboard
- E6600 Dual Core
- CPU Kühler - Cooler Master Tower
- 6GB RAM
- 2 HDDs 1 x Hitachi 1 TB & 1x 320GB Samsung als JBOD (just A Bunch Of Disks) Verbund
- 1 Intel Gigabit LAN Karte (PCI) Die wurde für ca 25€ in der Bucht geholt.
Tastatur und Grafikkarte brauchte ich lediglich zum Einrichten, ist aber schon längst nicht mehr am/im Rechner.

Software:
Openmediavault 2.2.1
OpenMediaVault - The open network attached storage solution
Diese NAS Software basiert auf Debian und lässt sich ganz leicht mit PlugIns erweitern.

Zugriff auf das NAS habe ich mit allen meinen Rechnern, meinen Pads (inkl. iPad Mini), meine 'Android Telefonen und mit meinem Asus O!Play Media Streamer.
Jetzt will ich noch das Calibre Plugin installieren und hoffe, dass ich dann auch mit meinem Kindle & dem Tolino darauf zugreifen kann.
Edit:
Der Telekomrouter (natürlich), das NAS, mein alter LJ HP4 (mit Netzwerkkarte) und der Asus O!Play haben eine feste IP, alles andere geht mittels DHCP
 
Naja ich will halt einen Server wo jeder ganz einfach darauf zugreifen kann ohne viel schnik und schnak.
denn zur zeit ist das so das ich mich immer über die IP in meinem Browser anmelden muss, um irgendwie auf den server zuzugreifen
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe mal ein bisschen im Internet gestöbert und bin dabei auf dieses Gehäuse gestoßen (Eolize SVD-NC11-4 mini ITX PC-Gehäuse), was haltet ihr davon oder kennt ihr besser die ungefähr genauso aufgebaut sind usw.
Desweiteren stellt sich mir die Frage. Gibt es zwischen ASRock QC5000-ITX/PH AMD Motherboard und ASRock Q1900-ITX Mainboard Sockel einen unterschied ?
 
Hallo,

Naja ich will halt einen Server wo jeder ganz einfach darauf zugreifen kann ohne viel schnik und schnak.
denn zur zeit ist das so das ich mich immer über die IP in meinem Browser anmelden muss, um irgendwie auf den server zuzugreifen

So ganz ohne schnik und schnak geht es nicht. Du musst bei jedem Server/NAS, jedenfalls bei denen die mir untergekommen sind, Benutzer anlegen und Rechte vergeben.
Aber mit Openmediavault bekomme sogar ich die Rechte geregelt.
Und das mit der IP eingeben ist, m. W. bei jeder Web Oberfläche so.
Ist bei mir im Firefox in der Favoriten Leiste gespeichert.
 
Gut ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt.
Meine Frage war bzw. meine Anforderung war das man diesen Server ganz einfach als Netzwerklauftwerk hinzufügen kann. Denn zur Zeit geht das mit dem Netgear-NAS nicht und um auf ihn zuzugreifen muss ich mich immer im Browser anmelden, auch wenn ich nur eine Datei suche

Ich hatte mir das halt so vorgestellt:
Ich richte ihn ein (NAS oder selbst Gebaut)
Lade meine Daten drauf und kann ihn als Netzwerklaufwerk hinzufügen sodass jeder in meinem Wlan ihn ansprechen könnte

Desweiteren tendiere nach euren zahlreichen antworten zu einem eigen gebautem Server, da ich mehr freiräume habe und somit auch eine kleine Herausforderung für mich wäre
 
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