Die beiden Physiker Steffen Noehte und der damalige Diplomand Matthias Gerspach entdeckten im März 1998 an der
Universität Mannheim kurz vor einer
CeBIT-Präsentation durch Zufall, dass sich der tesafilm auch als Datenspeicher nutzen lässt. Eine erste Förderung erfuhr das Forscherduo durch das frühere
SAP-Vorstandsmitglied
Klaus Tschira in dessen
European Media Laboratory (EML). Die tesa SE griff diese Grundlagenforschung auf und startete mit den Forschern zunächst eine Entwicklungskooperation. Im Dezember 2001 gründeten sie gemeinsam die
tesa scribos GmbH in
Heidelberg, an der die Forscher zu 25 %, die tesa SE zu 75 % beteiligt sind. Dort konnte das Team die Erfindung im eigenen Labor weiterentwickeln. Zunächst konzentrierte man sich auf ein System zur Produktverfolgung und für den Fälschungsschutz von Markenprodukten. Das so genannte
tesa Holospot-System ist seit 2003 auf dem Markt. Bislang wird Tesafilm allerdings nicht als Massendatenspeicher verwendet.