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Grafikkarte nach PC Reinigung defekt!?

hAtE NeVeR dIeS

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo zusammen,

wie es schon der Threatname verrät, ist meine Grafikkarte seit der Reinigung des PCs nicht mehr funktionstüchtig.

Ich habe den PC mit Druckluft gereinigt. Dabei ist es durchaus möglich, dass ich etwas zu lang gedrückt habe, sodass Feuchtigkeit ausgetreten ist. Zudem habe ich den PC ein paar Minuten nach dem zocken gereinigt, er war natürlich vollständig vom Strom getrennt.

Als ich den PC nach dem reinigen wieder eingeschaltet habe (ich habe ein paar Minuten gewartet damit sich ggf. gebildetes Kondenswasser verflüchtig). Daraufhin hat er mehrfach ein leises Klick Geräusch gegeben, es kam kein Bild mehr. Ausschalten und wieder Einschalten brachte leider keine Abhilfe.

Wenn ich die Grafikkarte ausbaue und den Monitor direkt am Mainboard anschließe, fährt der PC ganz normal hoch. Wenn ich die Grafikkarte im Rechner habe und diesen einschalte, scheint der PC auch normal hoch zu fahren. Jedoch bleibt weiterhin das Bild weg. Auch die Lüfter der Grafikkarte drehen nicht, die Beleuchtung ist ebenfalls nicht aktiv.

Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob eher die Grafikkarte defekt ist, oder ob das Mainboard oder gar das Netzteil einen ab bekommen haben. Derzeit habe ich keine andere Grafikkarte hier, welche ich testen könnte. Ich werde aber versuchen, eine andere zu besorgen um diese testen zu können.

Es handelt sich um folgende, zwar schon in die Jahre gekommene Hardware, welche ich dennoch gern weiter verwenden möchte:

Intel Core i5 4460
Asrock Z97M Anniversary
Palit Geforce GTX960 Jetstream 4GB
4x Crucial Ballistix Sport 4 GB
be quiet! Pure Power CM L8 630W

Mir stellt sich nun letztendlich die Frage, ob jemand ein solches Problem auch schon hatte und ob vielleicht noch was zu retten ist?

Auf der Rückseite des PCBs sind mir nach dem ausbau einige Rückstände aufgefallen. Auffällig dabei ist, dass sich diese jeweils direkt auf der Unterseite von Hitzeerzeugenden Bauteilen der Grafikkarte sowie rund um den Stromanschluss befinden. Ich hänge hierzu mal noch ein paar Bilder mit an.

IMG_20190707_000147.jpgIMG_20190707_000205.jpgIMG_20190707_000225.jpg
 

sinchilla

BIOS-Overclocker(in)
Es könnte sein das sich vom Kondenswasser sowie dem darin gebundenen Staub ein "Leiter" gebildet hat, zwischen zwei Bauteilen die da weniger drauf stehen.
Aber eigentlich ist Staub eher ein Isolator.

Vielleicht hilft es die Rückstände mit Isopropanol zu entfernen.

Hast du sämtliche Anschlüsse an der Grafikkarte durchprobiert?

Hast du den 6-pin wieder dran gestöpselt?

Drehen die Lüfter der Grafikkarte?

Steckt die richtig im PCIE-express Slot?
 
TE
hAtE NeVeR dIeS

hAtE NeVeR dIeS

Komplett-PC-Käufer(in)
Es könnte sein das sich vom Kondenswasser sowie dem darin gebundenen Staub ein "Leiter" gebildet hat, zwischen zwei Bauteilen die da weniger drauf stehen.

Vielleicht hilft es die Rückstände mit Isopropanol zu entfernen.

Das werde ich mal probieren

Hast du sämtliche Anschlüsse an der Grafikkarte durchprobiert?

Bis auf dem Displayport habe ich alle Anschlüsse probiert, da stets 3 Monitore angeschlossen sind.

Hast du den 6-pin wieder dran gestöpselt?

Ja, habe ich. Aber auch wenn ich Ihn weg lasse ändert sich nichts. Hierbei sollte ich auch erwähnen, dass ich das Kabel auch am anderen Anschluss des Netzteils angeschlossen habe, leider keine Änderung.

Drehen die Lüfter der Grafikkarte?

Nein, wie im Text beschrieben drehen sich weder Lüfter noch funktioniert die Belechtung. Die Karte wird auch nicht warm. Vermutlich bekommt sie keine Spannung mehr, weshalb ich auch überlege, ob es am Mainboard liegen könnte auch wenn dieses ansonsten normal funktioniert.

Steckt die richtig im PCIE-express Slot?

Das Mainboard besitzt nur einen entsprechenden Slot, also ja.
 
Zuletzt bearbeitet:

Cleptomanix

Kabelverknoter(in)
Hast du mal versucht die Karte in einem anderen PCi-E Slot zu betreiben? So könnte man ggf. das Mainboard ausschließen, wobei es mich wundernwürde wenn es daran liegt, da es ja offensichtlich normal funktioniert.
 
TE
hAtE NeVeR dIeS

hAtE NeVeR dIeS

Komplett-PC-Käufer(in)
Da das Mainboard nur einen Slot hat, bleibt mir die Möglichkeit im Moment verwehrt. Ich werde die Karte aber ggf. über einen Arbeitskollegen testen lassen.
 
G

gekipptesBit

Guest
Welche Druckluft hast du angewendet? Spraydose oder Kompressorluft?
Du hast vielleicht bei der Spraydose zu schräg gehalten und das flüssiges Treibmittel zur Luft austrat.
Bei Pressluft aus dem Kompressor besteht die Gefahr durch Kondenzbildung bzw. längerer Standzeit ein Öl/Wassergemisch mit austreten kann wenn kein Abscheidungsventil installiert ist.
Außerdem besteht höchste Beschädigungsgefahr an jedem Pclüfter durch Druckluft wenn man sie nicht festhält oder fixiert.
Ein Pclüfter ist nun mal elektrisch betrieben, aber auch ein Dynamo wenn man stärker reinbläst. Es surrt auch so schön und wird auch immer schneller wenn man gekonnt reinbläst. Kehrseite, dadurch kann man auch sehr viel zerstören.
Sagen wir man der Lüfter läuft so maximal 2000U/min bei 12Volt Höchstbelastung. Durch die Pressluft sind Luftbewefungen jenseits der 10.000U/min möglich. Die Ströme sind auch jenseits dessen was mit 12Volt angemessen wäre. Folglich kann man mit 25 und mehr Volt auf die Pcbauteile durchaus einen elektrischen Dauerdefekt hervorrufen. Leiterbahnen, Chips oder Bauteile wurden dann mit zuviel Strom gegrillt leider.
Hoffentlich ist das nicht bei dir der Fall auch wegen dem Mainbord, CPU oder GPU, sowas wünscht man keinem.
 
TE
hAtE NeVeR dIeS

hAtE NeVeR dIeS

Komplett-PC-Käufer(in)
Welche Druckluft hast du angewendet? Spraydose oder Kompressorluft?

Es handelte sich um Druckluft aus der Dose. Schräg gehalten habe ich Sie zum Teil müssen, war jedoch bisher nie ein Problem da das Treibmittel sich in der Regel sehr schnell verflüchtigt. Natürlich habe ich die Dose mehrere Sekunden lang durchweg gedrückt und nicht wie es drauf steht in kurzen Schüben. Hat bisher auch keine Probleme gemacht, sieht so aus, als ob ich mich selbst nun eines besseren belehren konnte :-D

Die Lüfter habe ich selbstverständlich fixiert, sodass Sie sich nicht drehen. Ich bin mir des bewusst, dass ein Elektromotor auch schnell mal als Dynamo agieren kann, wenn man Ihn falsch verwendet.

Ich gehe daher davon aus, dass die Grafikkarte durch das Treibmittel einen weg bekommen hat.


Ich hatte zwar eh vor, die vorhandene Hardware nach und nach auszutauschen. Allerdings wollte ich erst CPU, Mainboard und Arbeitsspeicher aufrüsten und danach dann die Grafikkarte. Sieht so aus, als ob ich nun erst eine neue Grafikkarte kaufen muss und den Rest später :wall:
 

Alcotester

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hm...
Ich kann dir nicht sagen, was deine GraKa zerstört hat, kann aber sagen, dass die nächste Reinigung mit einem handelsüblichen Pinsel und Staubsauger besser funktioniert und in Erwägung gezogen werden sollte...
Da gibt's keine Flüssigkeiten, die austreten...hoffe ich zumindest...:ugly:
 
TE
hAtE NeVeR dIeS

hAtE NeVeR dIeS

Komplett-PC-Käufer(in)
Hm...
Ich kann dir nicht sagen, was deine GraKa zerstört hat, kann aber sagen, dass die nächste Reinigung mit einem handelsüblichen Pinsel und Staubsauger besser funktioniert und in Erwägung gezogen werden sollte...
Da gibt's keine Flüssigkeiten, die austreten...hoffe ich zumindest...:ugly:

Dem stimme ich tatsächlich vollständig zu.


Die Grafikkarte wurde nun von einem bekannten getestet. Sie ist tatsächlich defekt. Es kommt gar keine Spannung mehr auf selbiger an. Naja, nun kann ich zu Recht behaupten, nach mittlerweile fast 20 Jahren Hardwarebastelei das erste Bauteil geschrottet zu haben. Hoffen wir doch mal, dass das nächste wieder mindestens so lang dauert ;-)

Morgen bekomme ich eine andere Grafikkarte zum Test, dann kann ich mal schauen, ob das Mainboard auch hinüber ist :-D
 
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