News GPMI aus China: Die bessere Alternative zu HDMI und Displayport?

Mit 192GBit kann man 8K 120Hz unkomprimiert und 240Hz komprimiert, bzw. 4K480 unkomprimiert erreichen. Das wäre ein ordentlicher Fortschritt.
Der Sprung von 4k auf 8k ist deutlich weniger beeindruckend, als der von 1080p auf 4k.
Es gibt ja schon 8k Fernseher - nur eben so gut wie keine Inhalte dafür.
Und selbst in Japan, wo es die Inhalte teilweise gibt, verkaufen sich die 8k fernseher nicht wirklich. Der Unterschied im Bild ist schlicht zu gering.
 
Es gibt ja schon 8k Fernseher - nur eben so gut wie keine Inhalte dafür.
Das kommt mir irgendwie bekannt vor. ;)
Und selbst in Japan, wo es die Inhalte teilweise gibt, verkaufen sich die 8k fernseher nicht wirklich. Der Unterschied im Bild ist schlicht zu gering.
Das kann ich mir schon vorstellen. Überlegungen wären eventuell noch, wie groß in Japan der durchschnittliche Heimfernseher ist und welche Inhalte es sind, die schon in 8K verfügbar sind. Ich habe da keine belastbaren Zahlen zu, aber mein Eindruck ist, dass Japaner im Schnitt deutlich weniger Wohnfläche haben als z.B. wir. Und wenn es nur die Nachrichten sind, ist das natürlich nicht so spannend.
 
Da wird USB-C auch noch hin kommen.
Die Sache ist halt auch eine Frage der Kosten.
Um die hohe Datenübertragung hinzubekommen braucht es entsprechende Chips und Kabel.
196 Gbit/s sind mit Overhead mal eben 19600 MB/s (edit)

Aktuell gibt es keinerlei Kabel, die auch nur ansatzweise solche Datendurchsätze schaffen.
Es gibt gerade Mal ein paar Kabel, die die nötigen 80 Gbit für DP 2.1 schaffen - und das auch nur auf sehr kurzen Strecken.


Seit Oktober 2022 gibt es eine USB 4 2.0 Spezifikation, die bis zu 120 Gbit/s erlaubt - bei Asynchronem Betrieb mit 40Gbit/s in die andere Richtung.

Aktuell gibt es aber noch keine Kabel, die das schaffen.

Deshalb finde ich die Pläne schon sportlich, bis 2027 Kabel und Chips für 196Gbit/s Übertragungsrate zu haben.

Für Thunderbolt 5 sind entsprechende Kabel seit Anfang des Jahres verfügbar und je nachdem, wie genau GPMI nun arbeiten soll ("Standard" schaffen ohne den Standard zu veröffentlichen?) sollten diese Kabel auch weiterhin reichen. TB5 und USB4 2.0 async nutzen drei sendende Adernpaare und ein empfangendes mit je 40 GBit/s. Da GPMI als reine Monitorschnittstelle präsentiert wird, sollte es wie HDMI und DP ohne nennenswerten Empfangsanteil (= nur USB 2.0) auskommen respektive mit viermal senden arbeiten. Da wäre man ohne Änderung an der Signalrate und somit ohne gestiegene physische Anforderungen schon bei 160 GBit/s. Noch einmal weiter von 40 GT/s auf auf 49 GT/s zu steigern ist zwar nicht trivial, aber durchaus denkbar, immerhin reden wir hier (je nach Markteinführung) von mindestens zwei, eher drei bis fünf Jahren moderneren Halbleitern als Basis für die Spezifikation. Ein bisschen könnte man auch noch bei der für Bildausgabe weniger wichtigen Fehlerkorrektur (USB4: ca. 3 Prozent Overhead) einsparen oder es handelt sich bei der Angabe schlicht um eine effektive Datenrate. Durchschnittlich 20 Prozent Kompression ohne Detailsverlust sind bei sinnvollen Bildinhalten nun wirklich kein Problem, denn für Menschen bestimmte Bilder weisen immer eine gewissen pixelübergreifende Struktur auf, die man effizienter als in einem stumpfen RGB-pro-Pixel-Format speichern kann.

Kunststück, ab v3 von Thunderbolt ist es USB-C, vorher war es Mini DP.

Und nach TB3 hatte Thunderbolt auch keinen Geschwindigkeitsvorteil mehr gegenüber den USB-Specs, da 4 vs 4 und 4 2.0 vs 5 jeweils gleich schnell sind und zeitnah veröffentlicht wurden. Nur bei der Markteinführung liegt Intel prinzipiell vorne – wovon aber primär Apple-Käufer profitieren. Seitdem 4-ohne-3.2-Stunt kann man Thunderbolt-Ports leider auch nicht mehr bescheinigen, eine verwirrungsfreie All-in-one-Lösung zu sein und durch die 4 = 3 Generation ist selbst die Geschwindigkeit bei Thunderbolt-Nutzung nicht mehr DAU-sicher erkennbar, sondern muss letztlich genauso nachgeschlagen werden. Das einzige, was man Intel noch zu Gute halten kann, ist die Beibehaltung eines Namensschemas ohne Änderung gefühlt alle drei Monate. Dafür fehlt die Kennzeichnung von Zusatzfunktionen in der Regel komplett.
 
Für Thunderbolt 5 sind entsprechende Kabel seit Anfang des Jahres verfügbar und je nachdem, wie genau GPMI nun arbeiten soll ("Standard" schaffen ohne den Standard zu veröffentlichen?) sollten diese Kabel auch weiterhin reichen. TB5 und USB4 2.0 async nutzen drei sendende Adernpaare und ein empfangendes mit je 40 GBit/s. Da GPMI als reine Monitorschnittstelle präsentiert wird, sollte es wie HDMI und DP ohne nennenswerten Empfangsanteil (= nur USB 2.0) auskommen respektive mit viermal senden arbeiten. Da wäre man ohne Änderung an der Signalrate und somit ohne gestiegene physische Anforderungen schon bei 160 GBit/s. Noch einmal weiter von 40 GT/s auf auf 49 GT/s zu steigern ist zwar nicht trivial, aber durchaus denkbar, immerhin reden wir hier (je nach Markteinführung) von mindestens zwei, eher drei bis fünf Jahren moderneren Halbleitern als Basis für die Spezifikation. Ein bisschen könnte man auch noch bei der für Bildausgabe weniger wichtigen Fehlerkorrektur (USB4: ca. 3 Prozent Overhead) einsparen oder es handelt sich bei der Angabe schlicht um eine effektive Datenrate. Durchschnittlich 20 Prozent Kompression ohne Detailsverlust sind bei sinnvollen Bildinhalten nun wirklich kein Problem, denn für Menschen bestimmte Bilder weisen immer eine gewissen pixelübergreifende Struktur auf, die man effizienter als in einem stumpfen RGB-pro-Pixel-Format speichern kann.
Die Chips sind weniger ein Problem, als die Signalqualität innerhalb der Kabel.
Die 40Gbit Kabel mit 240W PD Leistung sind schon sehr steif.
Das wird bei 196GBit und 480W nicht flexibler... eher das Gegenteil.
Sofern überhaupt Kabel erscheinen, die beides können.
Die offiziellen Kabellängen werden immer kürzer.

Generell bleibt die Frage: Was bringt es, die Datenraten immer höher zu schrauben, wenn sich gleichzeitig 8k nicht durchsetzt?
4k 240 Hz ist ja schön und gut, aber wenn man eh Upscaling braucht, um das zu erreichen, kann man auch gleich bei Datenkompression bleiben und spart sich den Aufwand.
 
Kann ich nicht bestätigen. Klar ist eine 40G/240-Leitung nicht mit einem UBS-2.0-Kabel vergleichbar, aber zumindest das, was ich hier habe, ist trotz Gewebeummantelung immer noch deutlich biegsamer (Radius <4 cm ohne größere Kraftausübung) als Standard-DP- oder HDMI-Kabel, von Dual-Link-DVI und VGA ganz zu schweigen. Ich weiß nicht, ob sich bei den bestehenden Kabel für symmetrische 80 GBit/s deutlich was verändert hat, halte das aber für machbar. Wir reden hier über einen Standard für Monitore, nicht für Mäuse. Der viel spannendere Punkt sind die Kabellängen, denn da wird das Angebot bei 20 GBit/s je Adernpaar schon jenseits der 1,5 m knapp respektive teuer und das ist für Unter-Tisch-PCs die unterste praktikable Grenze. Das ist aber ein Punkt, bei dem Sende- und Empfangstechnik viel Einfluss haben, also mal Specs abwarten.
 
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