Glasfaser via M.Net in München eine gute Idee?

Bastian83

PC-Selbstbauer(in)
Hallo zusammen,

derzeit nutze ich hier in München Vodafone Kabel Internet. Geschwindigkeit ist mit 250mbit/s auch vollkommen ausreichend. Nur nachdenm Vodafone den Preis auf 44,99 Euro erhöhte und es hier seit 15 Monaten regelmäßig Rückwegsstörungen gibt, bin ich ein wenig frustriert.

Dass es Internetausfälle geben kann, wissen wir alle. Und die ersten 12 Monate war das hier auch alles kein Problem. Doch seitdem treten die Rückwegsstörungen sehr regelmäßig auf. Ohne diese mobilen Vodafone Router wäre das Ganze auch viel unangenehmer.

Doch mehr als 12mbit/s schaffen die bei mir auch nicht (alles schon versucht).

Nun gibt es in unserem Bezirk M.Net Glaserfaser. Derzeit fahren die eine 5 Euro Aktion, so dass der Monatspreis mit Neuprämie bei 27 Euro für 14 Monate wäre. Und das sogar mit 500 mbit/s sowie 100mbit/s Upload.

1) Ich frage mich nun natürlich, was ihr von dieser Idee haltet und ob Glasfaser stabiler und weniger fehleranfälliger ist wie Kabel Internet.

2) Eine Glasfaserdose für die FTTH Technik gibt es bereits in der Wohnung. M-Net sagte mir jedoch, dass dies noch nicht aktiviert sei und man dieses Upgrade noch nicht nutzen könnte,
Zitat "Verfügbarkeit von FTTH würde nicht viel verändern. 500 Mbit/s sind immer noch 500 Mbit/s, egal ob FTTH oder GFAST. Für Sie als Verbraucher wird es da keine großen Unterschiede geben. M-net würde dann aber an Sie herantreten für die technische Umstellung. Eventuell müsste die FritzBox dann noch seitens M-net ausgetauscht werden, da das Modell 7583 nur GFAST kompatibel ist. "
Passt das soweit?

3) Kann es bei einer neuen Technik zu Umstellungsproblemen kommen?
Mit meinem Durchschnittswissen würde ich sagen "nein". Denn Kabel Internet ist doch eine andere Technik. Ich könnte also beispielsweise zum 15.8.. zu M.Net wechseln und Vodafone Kabel bis 1.9. bleiben. So hätte man auf jeden Fall eine Überlappung von 14 tagen und somit keinen Internetverlust, sofern bei der Aktivierung etwas schief geht.

Klar, wären für 2 Wochen doppelte Kosten, aber die hätte ich dann schnell wieder reingeholt.

4) Unglücklich bei M.Net ist jedoch, dass die am Wochenende keine Hotline haben. Entsprechend werden auch keine Einzelstörungen aufgenommen oder bearbeitet. Das geschieht nur bei Großraumstörungen.

So eine Einschränkung finde ich in der heutigen Zeit sehr ungewöhnlich.

Ist das nicht ein Haken?

Ich bin gespannt, was ihr meint.

Vielen Dank
 
4) Unglücklich bei M.Net ist jedoch, dass die am Wochenende keine Hotline haben. Entsprechend werden auch keine Einzelstörungen aufgenommen oder bearbeitet. Das geschieht nur bei Großraumstörungen.
Ggf gibt es sowas, kostet aber dann mehr. Die haben ja auch Firmenkunden und da wird sowas i.d.R. gefordert.
 
2) Eine Glasfaserdose für die FTTH Technik gibt es bereits in der Wohnung. M-Net sagte mir jedoch, dass dies noch nicht aktiviert sei und man dieses Upgrade noch nicht nutzen könnte,
Zitat "Verfügbarkeit von FTTH würde nicht viel verändern. 500 Mbit/s sind immer noch 500 Mbit/s, egal ob FTTH oder GFAST. Für Sie als Verbraucher wird es da keine großen Unterschiede geben. M-net würde dann aber an Sie herantreten für die technische Umstellung. Eventuell müsste die FritzBox dann noch seitens M-net ausgetauscht werden, da das Modell 7583 nur GFAST kompatibel ist. "
Passt das soweit?
Glasfaser wird im Keller schon anliegen, die 500Mbit werden dann vermutlich per Wandler auf die Telefonleitung bis zu dir gedrückt. Ob das in voller Geschwindkeit und stabil funktiert, kommt sicher auch etwas auf die Leitungen an.
 
Von der Technik her setzt G-Fast schon etwas bessere Leitungen voraus, heist sollte keine alte Telefonleitung sein, obwohl ich sowas schon mehrfach gesehen habe.

Bei G-Fast ist eine DPU im Haus installiert, vor dort aus dann direkt in die Wohnung, keine Aufteilung in einem Segment wie bei Coax. Natürlich kann die DPU drosseln aber idR werden die ausreichend angebunden.
G-Fast ist auch nicht so anfällig für PLC-Störungen (Powerline) da die im Bereich von 250Mhz arbeiten wie jetzt z.B. VDSL/Vecotring (2-35Mhz).

Zu M.Net kann ich nicht viel sagen, ich kenne nur deren LV3 Support, der ist ganz ok.
Ich persönlich würde G-Fast Coax vorziehen, gerade wenn es Rückkanalstörungen gibt, die sind messtechnisch echt blöd zum entstören wenn alter Kruscht im Netz ist, @Incredible Alk hat da schon einige Erfahrungen gesammelt :)
 
Stabilität sollte bei neu gelegter Glasfaser eigentlich besser sein. Außer die Probleme liegen im Backbone, dann macht es keinen Unterschied.
 
Von der Technik her setzt G-Fast schon etwas bessere Leitungen voraus, heist sollte keine alte Telefonleitung sein, obwohl ich sowas schon mehrfach gesehen habe.
Telefonkabel ist nicht gleich Telefonkabel. J-Y(St)Y ist aber halt ungeeignet, wird/wurde aber oft verlegt, auch von Elektrofachbetrieben.
 
Ich habe seit 4 Jahre G-Fast Glasfaser in München (aktuell noch 600/200). Ich hatte keinen Ausfall und immer die volle Geschwindigkeit. Dazu Top Ping. Einmal Glasfaser Immer Glasfaser. Kabel wäre bei mir deutlich günstiger (Pyur), würde das aber nie mehr nehmen. Die 500er Leitung bekommt man über Check 24 gerade extrem günstig
 
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