Klar sind momentan eigentlich alle Plattformen kurz vorm Tode

, aber es ist doch schon ein Unterschied ob ich jetzt kaufe und ein 150 @ Board nehme oder hier die extreeeeeem übertriebenen 2000€!!!!!!!! Das steht doch nun in rein gar keiner Relation mehr zu irgendetwas.
Bei dem Preis würde ich ja schon mit Blattgold verkleidete Kühlelemente erwarten....
Nein ernsthaft, so etwas ist doch nur etwas für extreme Sammler oder Leute die Geld nicht verdienen müssen, sondern einfach nur haben.
Reinsilber, wegen der besseren Wärmeleitfähigkeit gegenüber Kupfer!
Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: Ob sterbende oder brandneue Plattform – 2.000 Euro sind aus Preis-Leistungssicht nie gerechtfertigt. Bis 300 Euro kann man, je nach Ausstattung, noch drüber reden, aber die meisten Anwender sind im Mainstream eben für 150 Euro schon versorgt, egal welche Form die CPU hat.
Hatte ein Z390 Hero Board für 300 Euro und damit habe ich meinen 9900K mit 1,225v und 5 GHz laufen lassen. Mit meinem momentan verbauten MSI Board für 180 Euro muss ich für denselben Takt 1,300v anliegen haben. Es macht daher schon was aus, was aber am Ende nicht so ausschlaggebend ist. Denn auch mit einem günstigem Board ist OC möglich.
1,225 V/1,300 V anliegend oder 1,225 V/1,300 V Voreinstellung? Letzteres würde gar nichts besagen, man kann real schon 0,03 V zwischen zwei Boards mit gleicher Spannung laut HWInfo messen und je nach LLC bis zu 0,3 V Unterschied zwischen verschiedenen Platinen bei gleicher Zielvorgabe.
PCGH Plus: Die Prozessor-Kernspannung ist einer der wichtigsten Parameter beim Übertakten, doch wie präzise sind eigentlich Mess-Tools? Und was wird im realen Betrieb aus gut gemeinten UEFI-Einstellungen? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2019.
www.pcgameshardware.de
Was kommt als nächstes ? ...NT mit Rgb oder wie wäre es mit Case mit Display und Kippenanzünder +
Eiswürfelmaschine an der Seite wäre auch nicht schlecht
Um den gescheiterten Ironie-Versuch noch weiter in den Keller der Realität zu ziehen: RGB war annodazumal, ARGB gestern. Angesagt ist OLED. Zu haben in/an/auf Gehäusen, Netzteilen, Headsets, Mainboards, Grafikkarten, SSD-Kühlern, CPU-Kühlungen, (afaik externen) Soundkarten, Tastaturen, Mäusen, Displayrahmen und Lautsprechern. Also allem außer RAM (nur eine Frage der Zeit), CPUs (Threadripper wäre groß genug) und als PC-Monitor.
Hatte Roman schon im Video gesagt, er selbst würde für eine Z590 Plattform nie mehr als 800 Euro mit Wasserblock bezahlen, egal welche Ausstattungsmerkmal da drin ist, das ist es nicht Wert.
Ähnlich ausgestattet Boards ohne Wasserblock mit Display kosten nur 250-400 Euro ... da fehlt mir auch das Verständnis was das soll.
Es würde mich wundern, wenn Roman für irgend eine Platine mehr als einen Telefonanruf investieren muss, aber davon abgesehen ist die Angabe sehr relativ: Aus Nutzersicht sind 300 Euro Board + 150 Euro Kühlblock eigentlich schon mehr als viel. Die Preise von Halo-Platinen sind aber dennoch aus Herstellersicht nicht komplett bei den Haaren herbeigezogen. Neben einer ganzen Reihe von Ausstattungsmerkmalen, die man auf 250-Euro-Platinen eben nicht findet* und die zum Teil eigens für die Klasse entwickelt werden, schlägt hier einfach das Gesetz der (fehlenden) Stückzahlen durch: Der Aufwand für Entwicklung, Testing, Verifizierungen und Vertrieb wird auf eine verschwindet geringe Stückzahl umgelegt. Asrocks !halb so teuere! "Aqua" sind beispielsweise auf 999 weltweit limitiert und trotzdem noch nach Monaten "ab Lager" verfügbar. Beim Waterforce stehen die Chancen nicht schlecht, dass mehr Leute an seiner Entwicklung beteiligt waren (wenn auch nur mit kleinen Dingen), als es ingesamt nutzen werden!
Das treibt den ohnehin schon fürstlichen Hardware-Preis massiv, selbst wenn die Hersteller am Ende keine Gewinnspanne mehr drauf schlagen. Was übrigens durchaus möglich wäre – solche Produkte stellt zumindest niemand her, um damit Geld zu verdienen. Da geht es rein um die Publikumswirkung und darum, dass die Konkurrenz nirgendwo ganz vorne steht.
*: Das man die Features auch nicht braucht ist ein anderes Thema – schon bei 250 Euro kauft man gegenüber 120 Euro meist viel, das man sich sparen könnte)
AM4 war jetzt aber auch über viele Prozessorgenerationen im Einsatz. Dass auch AM4 mal EOL erreicht ist doch vollkommen klar. Wobei AM4 evtl. noch Zen3+ bekommen könnte.
Ebenso Sockel 2066 auf dessen Basis ich Ende 2017 ein neues System aufgebaut hatte und der immer noch der aktuelle HEDT-Sockel von Intel ist.
Sockel 1200 ist nach weniger als einem Jahr und nach einer CPU-Gen schon EOL. Das ist nochmals deutlich weniger als die ohnehin schon wenigen, üblichen 2 Intel CPU-Gens die ein Sockel mitmachen darf. Und dafür 2000€? Muss laufen bei Gigabyte
Sockel AM4 hat ein relativ langes Leben hinter sich, stellt aber mindestens zwei Plattformen mit Übergang dar. Weder laufen die neuesten CPUs auf den ältesten Boards noch umgekehrt. Zum Erscheinen war aber selbst das nicht abehbar, sondern lediglich drei Generationen und dass die dritte dabei soviel Mehrwert bietet, stand in den Sternen – wieso hätte man dafür also 2.000 Euro ausgeben sollen? Selbst wenn AMD X370-Boards nicht für PCI-Express 4.0 gesperrt, sondern stattdessen offiziellen Ryzen-5000-Support für sie entwickelt hätte, wäre selbst eine 500-Euro-Platine von 2017 kaum auf dem Feature- oder Qualitätslevels eines guten 150-180 Euro B550-Boards. Zusammen mit einem 200-Euro-X370-Modell bis zum B550-Erscheinen wäre man also selbst bei dieser günstigen Plattform besser weggekommen, wenn man zweimal Oberklasse statt einmal High-End gekauft hätte. Von Super-Enthusiast-Mega-Halo-2K-Modellen ganz zu schweigen. Die "lohnen" sich nie.
Anm.: Je nachdem, in welchem Format Warhol erscheint, könnte der Sockel 2066 zwar der dienstälteste Sockel unserer Tage werden und im Gegensatz zum AM4 ist er zudem eine homogene Plattform, die tatsächlich mit vollständiger Kompatibilität in beide Richtungen seit 2017 unterstützt wird. Aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ebenfalls seit 2017 praktisch unveränderte Technik verkauft wird, die zum Erschienen nicht vollauf überzeugte. Letztlich befindet er sich heute der gleichen Situation, wie der AM3+ mit Bulldozer ab Launch – in einen Preisbereich gezwungen, für den er nie entwickelt wurde, und seit langem veraltet, aber sein Hersteller hat schlichtweg keine passende Technik im Ärmel, die als Nachfolger herhalten könnte, also läuft er weiter. Gegenüber dem ab Tag 1 angekündigten 18-Kerner hat die Plattform bis Heute 0 Kerne, 0 Architekturen (KI-Training-Befehlssätze ausgenommen) und 400 MHz Takt zugelegt. Dagegen ist der Sockel 1200, trotz seines jungen alters, mit einer komplett neuen Architektur geradezu ein Aufrüstchampion.
Das ist oft ein Argument gegen Intel.
Aber dazu muss man sagen, das Intel es eigentlich ähnlich wie AMD gemacht hat.
Z370/Z390
8th / 9th Gen
Z490/Z590
10th/ 11th Gen
Eigentlich macht es Intel die letzten 4 CPU Generationen schon so, das man dasselbe Board benutzen kann, für die nächste CPU Generation.
Allerdings halt auch nur für 2 CPU Generationen.
AMD - meine ich - geht Ryzen 5000 auf X370/B450/X470 und die 500er Boards richtig ?
Das wären 3 CPU Generationen.
Denke was schwer wiegt noch bei Intel ist, das Z170/Z270 Thema, was im nachhinein rausgekommen ist.
Das hätten sie ganz offiziell machen sollen.
Dann wäre glaube der Vorwurf, das man immer ein neues Board brauchen würde bei Intel auch garnicht wirklich da.
Aber kann mich täuschen.
€: Z87/Z97 ging auch mit Haswell und dem Hasswell Refresh, sowie die Broadwell CPUs.
AM4 ist überlappend, zumindest wenn man sich auf das offiziell garantierte Beschränkt:
- Gen0-Platinen unterstützen nur Gen0 CPUs (Bristol Ridge. Eigentlich nur OEM, aber vom AMD-Marketing mitgezählt)
- Gen1-Platinen unterstützen Gen1-CPUs und Gen2-CPUs. (Zen 3 auf X370 ist bereits Sache der Mainboard-Hersteller)
- Gen2-Platinen unterstützen Gen1-, 2- und 3-CPUs, also ebenfalls 2 Generationen ab Verkauf
- Gen3.0-Platinen (X570) unterstützen Gen2-, 3- und 4-CPUs (= 2 Gen ab Kauf)
- Gen3.5-Platinen (A520/B550) unterstützen Gen3- und 4-CPUs (= kaum mehr als eine Gen ab Kauf)
Man hat also selbst innerhalb des AM4 nie die Garantie, um mehr als eine Generation aufrüsten zu können und nie mehr als +2 bei den Prozessoren, umgekehrt beim Mainboard geht sogar zum Teil nicht einmal +1. Der große Unterschied zu Intel ist aber die fehlende Trennung nach zwei Generationen: Z170, Z370 und Z490 unterstützen jeder ebenfalls zwei Generationen/Aufrüstung +1, wie bei AMD und das war auch ab Kauf absehbar, wie bei AMD. Dazwischen/Danach gab es aber Z270, Z390 und Z590, bei denen absehbar war, dass auf die bereits zum Launch verfügbaren Prozessoren beschränkt sind. Das gilt in dieser Form für AM4 nur beim B550 (wenn ich Warhol erstmal außen vor lasse – und die Monate Abstand zwischen Z590 und RKL respektive zwischen B550 und Zen 3 ignoriere, weil zum Launch jeweils schon alles bekannt war.)