Gigabyte Z590 Aorus Xtreme Waterforce: Mainboard für über 2.000 Euro ausgepackt bei der8auer

Upps ....Ironie scheint hier nicht stark vertreten zu sein

Mir ist klar das es NT mit RGB gibt, Kippenanzünder im Case mit Display und ja ich habe auch schon ein Case mit Eiswürfelmaschiene gesehen :schief:

Aber noch niemanden getroffen der das brauchte
 
Es ist nicht nur die Ausstattung,da kommen wahrscheinlich viel bessere Spannungsversorgung uswusw dazu.Und so ein Wasserblock kostet auch Geld,vorallem in dieser Ausstattung.Aber stimmt schon ,der Preis ist Gaga
Ein Monoblock kostet um die 140-160 Euro, keine 2000 Euro und ein Chipsatzkühler um die 50 Euro.
Damit erreichst du etwa dieselbe Kühlleistung.

Wassergekühlte M.2 Kühler gibt es auch zur Not, was aber hier gar nicht notwendig ist.
 
Gegenfrage: Wer zahlt das für eine "erst nächstes Jahr" tote Plattform? Die Antwort dürfte identisch ausfallen :-)

Davon abgesehen: Gibt es im Moment eine lieferbare Plattform, für die 2022 noch gesichert neue CPUs erscheinen? 1200, 2066, 3647 und AM4 kann man ausschließen, SP3 und TRX4 sind extrem unwahrscheinlich, 4189 lässt weiter auf sich warten und wird mit Saphire Rapids schon wieder veraltet sein. AMD und Intel scheiden also schon mal aus.
AM4 war jetzt aber auch über viele Prozessorgenerationen im Einsatz. Dass auch AM4 mal EOL erreicht ist doch vollkommen klar. Wobei AM4 evtl. noch Zen3+ bekommen könnte.

Ebenso Sockel 2066 auf dessen Basis ich Ende 2017 ein neues System aufgebaut hatte und der immer noch der aktuelle HEDT-Sockel von Intel ist.

Sockel 1200 ist nach weniger als einem Jahr und nach einer CPU-Gen schon EOL. Das ist nochmals deutlich weniger als die ohnehin schon wenigen, üblichen 2 Intel CPU-Gens die ein Sockel mitmachen darf. Und dafür 2000€? Muss laufen bei Gigabyte :ugly:
 
(...)
Was kommt als nächstes ? ...NT mit Rgb oder wie wäre es mit Case mit Display und Kippenanzünder +
Eiswürfelmaschine an der Seite wäre auch nicht schlecht
(...)
Danke für den Input!
Ich überlege mir grade, wie ich mir mein eigenes Case als kleiner Schrank inkl Anlage unterbringen kann, mit kleinem Schaltkasten, extra abgesichert und mit Lichtschaltern für Lampen und co mit Zusatzkasten, um vom Bett aus über Wechselschaltungen ne Zimmerlampe, Lichterkette, Verstärker, etc schalten zu können... Kein RGB, normale Beleuchtung... Hab nur eine Steckdose im Raum, muss also eh verteilen. Den Zigarettenanzünder, mit Spannungsversorgung vom PC-NT, den werde ich auf jeden Fall auch verbauen! Hinten am I/O-Shield ist noch Platz dafür. Dass ich da nicht von selbst drauf gekommen bin...
 
Normalerweise bin ich eher jemand der auf Intel steht, aber dieses ständige Board wechsel mit einer neuen Plattform geht auch mir langsam auf dem Sack, daher würde ich mit meinem nächsten Unterbau auch wieder auf AMD wechseln.
Das ist oft ein Argument gegen Intel.
Aber dazu muss man sagen, das Intel es eigentlich ähnlich wie AMD gemacht hat.

Z370/Z390
8th / 9th Gen

Z490/Z590
10th/ 11th Gen

Eigentlich macht es Intel die letzten 4 CPU Generationen schon so, das man dasselbe Board benutzen kann, für die nächste CPU Generation.
Allerdings halt auch nur für 2 CPU Generationen.

AMD - meine ich - geht Ryzen 5000 auf X370/B450/X470 und die 500er Boards richtig ?
Das wären 3 CPU Generationen.

Denke was schwer wiegt noch bei Intel ist, das Z170/Z270 Thema, was im nachhinein rausgekommen ist.
Das hätten sie ganz offiziell machen sollen.
Dann wäre glaube der Vorwurf, das man immer ein neues Board brauchen würde bei Intel auch garnicht wirklich da.

Aber kann mich täuschen.


€: Z87/Z97 ging auch mit Haswell und dem Hasswell Refresh, sowie die Broadwell CPUs.
 
Ein Monoblock kostet um die 140-160 Euro, keine 2000 Euro und ein Chipsatzkühler um die 50 Euro.
Damit erreichst du etwa dieselbe Kühlleistung.

Wassergekühlte M.2 Kühler gibt es auch zur Not, was aber hier gar nicht notwendig ist.
Du vergisst aber die sicherheitsdingens am Kühler,sowas hat kein normaler :lol:
 
Als hätten die Leute noch nie was von Normalverteilung gehört... Es gibt immer Ausreißer nach oben und unten, das ist ein Naturgesetz.

Heißt: Jo, es gibt super teure PC Komponenten. Aber eben auch super billige (oder günstige), am Ende gibt es den größten Teil immer im mittleren Preis-Bereich.

Schnelle Google Suche:
- Mainboard für 40€
- Tastatur für 5€
- Maus für 3€
 
Aber dazu muss man sagen, das Intel es eigentlich ähnlich wie AMD gemacht hat.

Z370/Z390
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AMD - meine ich - geht Ryzen 5000 auf X370/B450/X470 und die 500er Boards richtig ?
Das wären 3 CPU Generationen.
Ja ist schon richtig, aber mit AMD besteht die Chance ein Mainboard ggf. länger halten zu können. Natürlich so lange der Sockel beibehalten wird und die Boardhersteller hierzu auch ein BIOS Update herausgeben.

Habe aktuell einen Z390 Board und da bin ich damals auch schon von einem Z170 Board gewechselt. Heute müsste ich auf einem Z590 Board wechseln und in 1-2 Jahren mit einem neuen Prozessor möglicherweise das Board wieder mit austauschen. Es ist aber finanziell besser ertragbar, nur ein Prozessor mit austauschen zu müssen.

Meine max. Schmerzgrenze für ein Mainboard liegt bei 300 Euro.
 
Ja ist schon richtig, aber mit AMD besteht die Chance ein Mainboard ggf. länger halten zu können. Natürlich so lange der Sockel beibehalten wird und die Boardhersteller hierzu auch ein BIOS Update herausgeben.

Habe aktuell einen Z390 Board und da bin ich damals auch schon von einem Z170 Board gewechselt. Heute müsste ich auf einem Z590 Board wechseln und in 1-2 Jahren mit einem neuen Prozessor möglicherweise das Board wieder mit austauschen. Es ist aber finanziell besser ertragbar, nur ein Prozessor mit austauschen zu müssen.

Meine max. Schmerzgrenze für ein Mainboard liegt bei 300 Euro.

Ja defintiv.
Bei AMD stehen die Chancen höher, das du dasselbe Board länger benutzen kannst.

Finde auch alleine den Aufwand immer nervig, das Board zu tauschen.
Gibt keine schlimmere Hardware, wie das Board tauschen zu müssen, weil quasi alles raus muss.

Gerade bei dir bestimmt super nervig, wegen der Wakü etc.

Bei mir steht morgen ´nen Brett Wechsel an.
Meins zickt rum mit´m Speicher und will auf den ersten beiden Ramslots nicht mehr laufen.
RIP Dual Channel.

Ma gucken ob es mit dem neuen wieder läuft.
Ist aber dasselbe Brett nochmal.
 
Klar sind momentan eigentlich alle Plattformen kurz vorm Tode :D , aber es ist doch schon ein Unterschied ob ich jetzt kaufe und ein 150 @ Board nehme oder hier die extreeeeeem übertriebenen 2000€!!!!!!!! Das steht doch nun in rein gar keiner Relation mehr zu irgendetwas.

Bei dem Preis würde ich ja schon mit Blattgold verkleidete Kühlelemente erwarten....

Nein ernsthaft, so etwas ist doch nur etwas für extreme Sammler oder Leute die Geld nicht verdienen müssen, sondern einfach nur haben.

Reinsilber, wegen der besseren Wärmeleitfähigkeit gegenüber Kupfer!

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: Ob sterbende oder brandneue Plattform – 2.000 Euro sind aus Preis-Leistungssicht nie gerechtfertigt. Bis 300 Euro kann man, je nach Ausstattung, noch drüber reden, aber die meisten Anwender sind im Mainstream eben für 150 Euro schon versorgt, egal welche Form die CPU hat.


Hatte ein Z390 Hero Board für 300 Euro und damit habe ich meinen 9900K mit 1,225v und 5 GHz laufen lassen. Mit meinem momentan verbauten MSI Board für 180 Euro muss ich für denselben Takt 1,300v anliegen haben. Es macht daher schon was aus, was aber am Ende nicht so ausschlaggebend ist. Denn auch mit einem günstigem Board ist OC möglich.

1,225 V/1,300 V anliegend oder 1,225 V/1,300 V Voreinstellung? Letzteres würde gar nichts besagen, man kann real schon 0,03 V zwischen zwei Boards mit gleicher Spannung laut HWInfo messen und je nach LLC bis zu 0,3 V Unterschied zwischen verschiedenen Platinen bei gleicher Zielvorgabe.


Was kommt als nächstes ? ...NT mit Rgb oder wie wäre es mit Case mit Display und Kippenanzünder +
Eiswürfelmaschine an der Seite wäre auch nicht schlecht

Um den gescheiterten Ironie-Versuch noch weiter in den Keller der Realität zu ziehen: RGB war annodazumal, ARGB gestern. Angesagt ist OLED. Zu haben in/an/auf Gehäusen, Netzteilen, Headsets, Mainboards, Grafikkarten, SSD-Kühlern, CPU-Kühlungen, (afaik externen) Soundkarten, Tastaturen, Mäusen, Displayrahmen und Lautsprechern. Also allem außer RAM (nur eine Frage der Zeit), CPUs (Threadripper wäre groß genug) und als PC-Monitor.


Hatte Roman schon im Video gesagt, er selbst würde für eine Z590 Plattform nie mehr als 800 Euro mit Wasserblock bezahlen, egal welche Ausstattungsmerkmal da drin ist, das ist es nicht Wert.
Ähnlich ausgestattet Boards ohne Wasserblock mit Display kosten nur 250-400 Euro ... da fehlt mir auch das Verständnis was das soll.

Es würde mich wundern, wenn Roman für irgend eine Platine mehr als einen Telefonanruf investieren muss, aber davon abgesehen ist die Angabe sehr relativ: Aus Nutzersicht sind 300 Euro Board + 150 Euro Kühlblock eigentlich schon mehr als viel. Die Preise von Halo-Platinen sind aber dennoch aus Herstellersicht nicht komplett bei den Haaren herbeigezogen. Neben einer ganzen Reihe von Ausstattungsmerkmalen, die man auf 250-Euro-Platinen eben nicht findet* und die zum Teil eigens für die Klasse entwickelt werden, schlägt hier einfach das Gesetz der (fehlenden) Stückzahlen durch: Der Aufwand für Entwicklung, Testing, Verifizierungen und Vertrieb wird auf eine verschwindet geringe Stückzahl umgelegt. Asrocks !halb so teuere! "Aqua" sind beispielsweise auf 999 weltweit limitiert und trotzdem noch nach Monaten "ab Lager" verfügbar. Beim Waterforce stehen die Chancen nicht schlecht, dass mehr Leute an seiner Entwicklung beteiligt waren (wenn auch nur mit kleinen Dingen), als es ingesamt nutzen werden!

Das treibt den ohnehin schon fürstlichen Hardware-Preis massiv, selbst wenn die Hersteller am Ende keine Gewinnspanne mehr drauf schlagen. Was übrigens durchaus möglich wäre – solche Produkte stellt zumindest niemand her, um damit Geld zu verdienen. Da geht es rein um die Publikumswirkung und darum, dass die Konkurrenz nirgendwo ganz vorne steht.

*: Das man die Features auch nicht braucht ist ein anderes Thema – schon bei 250 Euro kauft man gegenüber 120 Euro meist viel, das man sich sparen könnte)


AM4 war jetzt aber auch über viele Prozessorgenerationen im Einsatz. Dass auch AM4 mal EOL erreicht ist doch vollkommen klar. Wobei AM4 evtl. noch Zen3+ bekommen könnte.

Ebenso Sockel 2066 auf dessen Basis ich Ende 2017 ein neues System aufgebaut hatte und der immer noch der aktuelle HEDT-Sockel von Intel ist.

Sockel 1200 ist nach weniger als einem Jahr und nach einer CPU-Gen schon EOL. Das ist nochmals deutlich weniger als die ohnehin schon wenigen, üblichen 2 Intel CPU-Gens die ein Sockel mitmachen darf. Und dafür 2000€? Muss laufen bei Gigabyte :ugly:

Sockel AM4 hat ein relativ langes Leben hinter sich, stellt aber mindestens zwei Plattformen mit Übergang dar. Weder laufen die neuesten CPUs auf den ältesten Boards noch umgekehrt. Zum Erscheinen war aber selbst das nicht abehbar, sondern lediglich drei Generationen und dass die dritte dabei soviel Mehrwert bietet, stand in den Sternen – wieso hätte man dafür also 2.000 Euro ausgeben sollen? Selbst wenn AMD X370-Boards nicht für PCI-Express 4.0 gesperrt, sondern stattdessen offiziellen Ryzen-5000-Support für sie entwickelt hätte, wäre selbst eine 500-Euro-Platine von 2017 kaum auf dem Feature- oder Qualitätslevels eines guten 150-180 Euro B550-Boards. Zusammen mit einem 200-Euro-X370-Modell bis zum B550-Erscheinen wäre man also selbst bei dieser günstigen Plattform besser weggekommen, wenn man zweimal Oberklasse statt einmal High-End gekauft hätte. Von Super-Enthusiast-Mega-Halo-2K-Modellen ganz zu schweigen. Die "lohnen" sich nie.

Anm.: Je nachdem, in welchem Format Warhol erscheint, könnte der Sockel 2066 zwar der dienstälteste Sockel unserer Tage werden und im Gegensatz zum AM4 ist er zudem eine homogene Plattform, die tatsächlich mit vollständiger Kompatibilität in beide Richtungen seit 2017 unterstützt wird. Aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ebenfalls seit 2017 praktisch unveränderte Technik verkauft wird, die zum Erschienen nicht vollauf überzeugte. Letztlich befindet er sich heute der gleichen Situation, wie der AM3+ mit Bulldozer ab Launch – in einen Preisbereich gezwungen, für den er nie entwickelt wurde, und seit langem veraltet, aber sein Hersteller hat schlichtweg keine passende Technik im Ärmel, die als Nachfolger herhalten könnte, also läuft er weiter. Gegenüber dem ab Tag 1 angekündigten 18-Kerner hat die Plattform bis Heute 0 Kerne, 0 Architekturen (KI-Training-Befehlssätze ausgenommen) und 400 MHz Takt zugelegt. Dagegen ist der Sockel 1200, trotz seines jungen alters, mit einer komplett neuen Architektur geradezu ein Aufrüstchampion.


Das ist oft ein Argument gegen Intel.
Aber dazu muss man sagen, das Intel es eigentlich ähnlich wie AMD gemacht hat.

Z370/Z390
8th / 9th Gen

Z490/Z590
10th/ 11th Gen

Eigentlich macht es Intel die letzten 4 CPU Generationen schon so, das man dasselbe Board benutzen kann, für die nächste CPU Generation.
Allerdings halt auch nur für 2 CPU Generationen.

AMD - meine ich - geht Ryzen 5000 auf X370/B450/X470 und die 500er Boards richtig ?
Das wären 3 CPU Generationen.

Denke was schwer wiegt noch bei Intel ist, das Z170/Z270 Thema, was im nachhinein rausgekommen ist.
Das hätten sie ganz offiziell machen sollen.
Dann wäre glaube der Vorwurf, das man immer ein neues Board brauchen würde bei Intel auch garnicht wirklich da.

Aber kann mich täuschen.


€: Z87/Z97 ging auch mit Haswell und dem Hasswell Refresh, sowie die Broadwell CPUs.

AM4 ist überlappend, zumindest wenn man sich auf das offiziell garantierte Beschränkt:
- Gen0-Platinen unterstützen nur Gen0 CPUs (Bristol Ridge. Eigentlich nur OEM, aber vom AMD-Marketing mitgezählt)
- Gen1-Platinen unterstützen Gen1-CPUs und Gen2-CPUs. (Zen 3 auf X370 ist bereits Sache der Mainboard-Hersteller)
- Gen2-Platinen unterstützen Gen1-, 2- und 3-CPUs, also ebenfalls 2 Generationen ab Verkauf
- Gen3.0-Platinen (X570) unterstützen Gen2-, 3- und 4-CPUs (= 2 Gen ab Kauf)
- Gen3.5-Platinen (A520/B550) unterstützen Gen3- und 4-CPUs (= kaum mehr als eine Gen ab Kauf)

Man hat also selbst innerhalb des AM4 nie die Garantie, um mehr als eine Generation aufrüsten zu können und nie mehr als +2 bei den Prozessoren, umgekehrt beim Mainboard geht sogar zum Teil nicht einmal +1. Der große Unterschied zu Intel ist aber die fehlende Trennung nach zwei Generationen: Z170, Z370 und Z490 unterstützen jeder ebenfalls zwei Generationen/Aufrüstung +1, wie bei AMD und das war auch ab Kauf absehbar, wie bei AMD. Dazwischen/Danach gab es aber Z270, Z390 und Z590, bei denen absehbar war, dass auf die bereits zum Launch verfügbaren Prozessoren beschränkt sind. Das gilt in dieser Form für AM4 nur beim B550 (wenn ich Warhol erstmal außen vor lasse – und die Monate Abstand zwischen Z590 und RKL respektive zwischen B550 und Zen 3 ignoriere, weil zum Launch jeweils schon alles bekannt war.)
 
Sockel AM4 hat ein relativ langes Leben hinter sich, stellt aber mindestens zwei Plattformen mit Übergang dar. Weder laufen die neuesten CPUs auf den ältesten Boards noch umgekehrt. Zum Erscheinen war aber selbst das nicht abehbar, sondern lediglich drei Generationen und dass die dritte dabei soviel Mehrwert bietet, stand in den Sternen – wieso hätte man dafür also 2.000 Euro ausgeben sollen?
Wer 2000€ für ein Board ausgibt, hat den Schuss eh nicht gehört. Wieso hinter sich? Der AM4 wird wohl noch Zen3+ beherbergen dürfen.

Selbst wenn AMD X370-Boards nicht für PCI-Express 4.0 gesperrt, sondern stattdessen offiziellen Ryzen-5000-Support für sie entwickelt hätte, wäre selbst eine 500-Euro-Platine von 2017 kaum auf dem Feature- oder Qualitätslevels eines guten 150-180 Euro B550-Boards. Zusammen mit einem 200-Euro-X370-Modell bis zum B550-Erscheinen wäre man also selbst bei dieser günstigen Plattform besser weggekommen, wenn man zweimal Oberklasse statt einmal High-End gekauft hätte. Von Super-Enthusiast-Mega-Halo-2K-Modellen ganz zu schweigen. Die "lohnen" sich nie.
Welche Killerfeatures bieten denn die neueren Boards? PCI-Express 4.0? Das ist, bis auf wenige Ausnahmefälle, kein Flaschenhals. Weder bei der Grafikkarte noch bei der SSD!

Anm.: Je nachdem, in welchem Format Warhol erscheint, könnte der Sockel 2066 zwar der dienstälteste Sockel unserer Tage werden und im Gegensatz zum AM4 ist er zudem eine homogene Plattform, die tatsächlich mit vollständiger Kompatibilität in beide Richtungen seit 2017 unterstützt wird. Aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ebenfalls seit 2017 praktisch unveränderte Technik verkauft wird, die zum Erschienen nicht vollauf überzeugte. Letztlich befindet er sich heute der gleichen Situation, wie der AM3+ mit Bulldozer ab Launch – in einen Preisbereich gezwungen, für den er nie entwickelt wurde, und seit langem veraltet, aber sein Hersteller hat schlichtweg keine passende Technik im Ärmel, die als Nachfolger herhalten könnte, also läuft er weiter. Gegenüber dem ab Tag 1 angekündigten 18-Kerner hat die Plattform bis Heute 0 Kerne, 0 Architekturen (KI-Training-Befehlssätze ausgenommen) und 400 MHz Takt zugelegt. Dagegen ist der Sockel 1200, trotz seines jungen alters, mit einer komplett neuen Architektur geradezu ein Aufrüstchampion.
100% ACK! Aber ich denke über den (Un-)Sinn auf den Sockel 1200 umzurüsten brauche wir hier nicht zu diskutieren. ;)

AM4 ist überlappend, zumindest wenn man sich auf das offiziell garantierte Beschränkt:
- Gen0-Platinen unterstützen nur Gen0 CPUs (Bristol Ridge. Eigentlich nur OEM, aber vom AMD-Marketing mitgezählt)
- Gen1-Platinen unterstützen Gen1-CPUs und Gen2-CPUs. (Zen 3 auf X370 ist bereits Sache der Mainboard-Hersteller)
- Gen2-Platinen unterstützen Gen1-, 2- und 3-CPUs, also ebenfalls 2 Generationen ab Verkauf
- Gen3.0-Platinen (X570) unterstützen Gen2-, 3- und 4-CPUs (= 2 Gen ab Kauf)
- Gen3.5-Platinen (A520/B550) unterstützen Gen3- und 4-CPUs (= kaum mehr als eine Gen ab Kauf)

Man hat also selbst innerhalb des AM4 nie die Garantie, um mehr als eine Generation aufrüsten zu können und nie mehr als +2 bei den Prozessoren, umgekehrt beim Mainboard geht sogar zum Teil nicht einmal +1.
100% ACK!

Der große Unterschied zu Intel ist aber die fehlende Trennung nach zwei Generationen: Z170, Z370 und Z490 unterstützen jeder ebenfalls zwei Generationen/Aufrüstung +1, wie bei AMD und das war auch ab Kauf absehbar, wie bei AMD. Dazwischen/Danach gab es aber Z270, Z390 und Z590, bei denen absehbar war, dass auf die bereits zum Launch verfügbaren Prozessoren beschränkt sind. Das gilt in dieser Form für AM4 nur beim B550 (wenn ich Warhol erstmal außen vor lasse – und die Monate Abstand zwischen Z590 und RKL respektive zwischen B550 und Zen 3 ignoriere, weil zum Launch jeweils schon alles bekannt war.)
Wieso "zwei Generationen"? 1200 wird nur EINE CPU-Gen erleben. Die erstens richtig bescheiden ist und dann (zurecht) noch nach einem knappen 1/2 - 3/4 Jahr EOL gehen wird. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AM4 ist überlappend, zumindest wenn man sich auf das offiziell garantierte Beschränkt:
- Gen0-Platinen unterstützen nur Gen0 CPUs (Bristol Ridge. Eigentlich nur OEM, aber vom AMD-Marketing mitgezählt)
- Gen1-Platinen unterstützen Gen1-CPUs und Gen2-CPUs. (Zen 3 auf X370 ist bereits Sache der Mainboard-Hersteller)
- Gen2-Platinen unterstützen Gen1-, 2- und 3-CPUs, also ebenfalls 2 Generationen ab Verkauf
- Gen3.0-Platinen (X570) unterstützen Gen2-, 3- und 4-CPUs (= 2 Gen ab Kauf)
- Gen3.5-Platinen (A520/B550) unterstützen Gen3- und 4-CPUs (= kaum mehr als eine Gen ab Kauf)
Stimmt.
Die Auflistung war etwas besser aufgelistet bzw. auch kompletter.

Wieso "zwei Generationen"? 1200 wird nur EINE CPU-Gen erleben. Die erstens richtig bescheiden ist und dann (zurecht) noch nach einem knappen 1/2 - 3/4 Jahr EOL gehen wird. :ugly:
Nein.

2 CPU Generationen.
10th & 11th Gen

Aber über Sinn der 11th Gen (ab i7 aufwärts) lässt sich sicher streiten. :-)
 
1,225 V/1,300 V anliegend oder 1,225 V/1,300 V Voreinstellung? Letzteres würde gar nichts besagen, man kann real schon 0,03 V zwischen zwei Boards mit gleicher Spannung laut HWInfo messen und je nach LLC bis zu 0,3 V Unterschied zwischen verschiedenen Platinen bei gleicher Zielvorgabe.
Meine Angaben bezogen sich unter Last.

Hier mit meinem aktuellem MSI Board.
Ashampoo_Snap_Dienstag, 6. April 2021_18h09m23s_002_.png Ashampoo_Snap_Dienstag, 6. April 2021_18h08m37s_001_.png

Also bis 1,272v komme ich noch hin.

Hier mit dem Hero Board was ich zuvor verbaut hatte.
Ashampoo_Snap_Dienstag, 6. April 2021_18h10m55s_003_.png

Mit dem Hero Board konnte ich sogar mit Prime unter 1,200v kommen, das bekomme ich mit dem MSI nicht hin, da würde Windows mit derselben Spannung schon beim booten hängen bleiben.

Ashampoo_Snap_Dienstag, 6. April 2021_18h16m32s_004_.png

Dennoch läuft das MSI Board mit demselben OC gut, aber halt mit etwa 50-60mv mehr.
Prozessor und Kühlung sind dieselben, nur das Board hat sich geändert.

Das selbst hatte ich aber schonmal, als ich 2016 von einem Mittelklasse-Board zum Asrock Z170 Formular OC Board gewechselt hatte.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ich verstehe die Diskussion hier nicht. Ist doch komplett schnurz wie lange der Sockel noch hält. Das ganze wegen Aufrüsten für 2 Generationen oder so ist doch sinnbefreites blah blah. Seien wir doch mal ehrlich wer wirft nach einem Jahr seine cpu raus nur um eine neue zu kaufen die gerade mal ein paar % mehr Leistung hat? Niemand wirklich niemand. (Profianwender die extreme CPU Leistung benötigen mal ausgenommen) Eine Cpu wird so lange genutzt bis sie wirklich nicht mehr ausreicht. Und das ist eine Zeitspanne von mindestens 3-7 Jahren und nach so einer Zeit gibt es KEIN einziges Board das da noch aufrüstungstechnisch mitmachen würde.

Nach spätestens 3 Jahren ist ja sowieso alles nicht mehr zu verwenden. Wer steckt sich nach 3 Jahren noch einen alten 2500er Ram rein wenn die neue CPU für 4000er ausgelegt ist? Folglich gehört eben das ganze system gewechselt. Das einzige was in der Regel mitgenommen wird sind Speichermedien.
 
Als hätten die Leute noch nie was von Normalverteilung gehört... Es gibt immer Ausreißer nach oben und unten, das ist ein Naturgesetz.

Schnelle Google Suche:
- Mainboard für 40€
- Tastatur für 5€
- Maus für 3€
Schon klar, bitte verstehe mich NICHT falsch, aber wir sprechen hier von Faktor 50 !!!

Mainboard : 40 - 2000 €
Kiste Bier : 20 - 1000 €
Kippen : 10 - 500 €
Audi A3 : 50´000 - 2,5 mio.
Wohnung : 300´000 - 15 mio.

Also da darf man sich doch wohl mal kurz drüber echauffieren und den "Sinn" hinterfragen ?!? :what:

MfG Föhn.
 
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