News Generation Z unter Druck: KI räumt immer öfter klassische Einstiegsjobs ab

Ich hab nen Namen, weißt Du... :)

Wir können ja Wetten abschließen. Nur nicht vergessen, diese in 20 Jahren einzulösen. :)
Nein mache ich nicht, wir beide fahren dann Rennen mit AOK shoppern oder Programmieren den Roboter um, um uns nachts noch ne Flasche Bier zu servieren.
Die Frage ist auch, was "vollumfänglich" ist.
Verzicht auf den Menschen in der Pflege.
Ganz wird es nicht ohne Menschen gehen, aber gerade die zeitraubenden Routinesachen erwarte ich schon. Essen bringen, Aufräumen und Putzen, pers. Ansprache, Körperpflege (sicher mit die größte Herausforderung) usw.
Das meine ich doch auch, dass kann und wird auch höchstwahrscheinlich so kommen.
 
Sein Geld durch körperlicher harter Arbeit zu verdienen scheint der Gen Z schwer zu fallen, sicher, aber genau das ist es was Deutschland aktuell braucht, Menschen die bereit sind anzupacken und nicht nur mit der Maus zu klicken und den vorangegangenen Generationen die Schuld zuzuweisen, verantwortlich zu machen das sie keine Zukunft haben.
Das ist, mit Verlaub, eine Bullsh*t-Narrative. Mit den sog. Knochenjobs verdienst du einfach kein Geld. Es wird zwar immer gern bestritten, aber das Durchschnittsgehalt eines Akademikers ist weit höher als das einer Person, die aus einem Ausbildungsberuf kommt. Natürlich gibt's Ausnahmen. Das sind dann aber die Arbeitsplätze in Großkonzernen oder Meisterberufe. Der 0815-Handwerker sieht da kein Land.

Das Problem bei jungen Menschen ist zudem, dass die Berufseinstiegskosten mitunter zu hoch sind. 10 % der Berufseinsteiger kommen erst gar nicht im Berufsleben an, weil die Kosten (Transportkosten, Miete, etc.) zu hoch sind. Gerade grundlegende Lebenshaltungskosten wie bspw. Miete steigen in den Gegenden, in denen junge Menschen tatsächlich eine Zukunft haben, stärker als die Inflation.
Überall werden händeringend Leute gebraucht.
Das wird immer gern behauptet. Die Realität sieht dann aber anders aus. Selbst im vermeintlich stark nachgefragten IT-Bereich kommst du mitunter nicht weiter, wenn du "zu alt" bist oder zu hohe Anforderungen hast. Unternehmen wollen immer noch die eierlegende Wollmilchsau, die sich alles sagen lässt, kaum etwas kostet, aber schon Dekaden an Berufserfahrung hat.
Der Holodoc rückt näher.
Waaas? Aber den gibt's doch noch nicht einmal in Cyberpunk 2077. :ugly:
 
Was sind denn die Einsteigerjobs im Büro Klassischerweise? Ablage machen, Papier auffüllen und Telefondienst? Die Ablage kann gerne durch KI im ersten Schritt erledigt werden. Ich fand es damals im Praktikum interessant wenn ich Unternehmensprozesse gezeigt bekommen habe, nicht „hier, sortier mal diesen Stapel Rechnungen alphabetisch in die Mappe“. Das hat mir die Lust auf einen klassischen Bürojob richtig vermiest. Und das war in der 7 Klasse Realschule und später in der 11. Klasse FOS nochmal weil Pflichtpraktikum.
 
"KI" ist dazu sowas von nicht in der Lage.
Man hätte es niemals so bezeichnen dürfen, denn unzählige Menschen glauben jetzt halt echt, da würde irgendeine Art Intelligenz dahinter stecken, während die aktuellen Implementierungen tatsächlich nicht den geringsten Hauch davon besitzen (bzw. LLMs diesbezüglich sowieso eine komplette Sackgasse sind).

Zu allem Überdruss wird ChatGPT - der Inbegriff von BIBO ("Bulls*** in, Bull*** out") - trotz Warnungen via Pop-Up und Banner als Informationsquelle verwendet, das ist zum Haarerauffen!
 
Böse KI, böse Dampfmaschine, böses Rad.
Das scheint sich zu widerholen und Arbeit ja doch kein Selbstzweck zu sein. 🤔

Wer hier vermisst die (nein, das ist kein Schweinkram) Ritzenschieber?
Simple SB-Kassen sind ja auch voll pöse.
einfache Routinetätigkeiten in Softwareentwicklung, Recht, Verwaltung oder Kundenservice
"Haben sie den Router schon neugestartet?"
Dafür braucht man nun wirklich keine lebende Person herumsitzen zu haben, diese zu bezahlen, ebenso die nötigen technischen Geräte, den Platz im Gebäude, Heizung und was nicht alles.

Ich habe da zum Glück, da mich das wohl total auf die Palme bringen würde, keine Erfahrung aber von solchen, ich nenne es mal euphemistisch "Situationen" gibt es doch bestimmt einige.

Wer kennt nicht die hier seit Dekaden beliebten Themen mit "HDD/SSD wird nicht erkannt"?
Zu 97% ist die Lösung der Gang zur Datenträgerverwaltung und die wär auch mit einer einfachen Suche recht wahrscheinlich zu finden gewesen.
 
"Für viele Jobs zählen Fähigkeiten inzwischen mehr als Zertifikate."

Das ist eigentlich der wichtigste Satz aus dem Artikel den aber die ganzen Berufseinsteiger (egal welche Qualifikation) nicht wahr haben wollen.
Mit 3-fachem Bachelor Abschluss ankommen, Gehaltsforderungen jenseits von Gut und Böse und nichts aber auch gar nichts auf die Reihe bekommen ... :ugly:

Hauptsache die Work-Life-Balance stimmt :lol:
 
Ich kann der >= Gen Z nur die Daumen drücken. Privilegien wie steuerfreie Lebensversicherung, nennenswerte Eigenheimzulage bei Preisen von 500K+ für ein neues Standard-Reihenhaus in halbwegs attraktiver Lage gibts nur in den Geschichtsbüchern. Wenn von zu Hause kein Geld da ist, wie soll der Großteil hier etwas von Beginn an aufbauen ? :ka:
 
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Ja, aber inzwischen passt es nicht mehr zusammen.

Wohnraum = Miete
(kalkulierbare) Mobilität = Leasing
TV/Video/Music = Streaming Abo
Bildungswege = Ausbildung/Studium, ob der Einstieg nach den 8 Semestern schon durch die KI ersetzt wird, who knows ?
Familie = nur wenn finanzierbar
Rente/KV = it gets worse

Bleibt nicht mehr viel für Vorsorge/Invest/etc. Kein Besitz, nur bedienen. Sonst bist Du raus. Du besitzt = nix.
 
Man kann es positiv sehen, die Verwaltungsjobs, die auch in der Kritik liegen, fallen weg, somit werden Handwerkliche Berufe attraktiver, die wird K.I nicht so schnell ersetzen können.
 
Manche Berufe kann man bestimmt durch KIs ersetzen.
Andere wieder nicht.
Gerade körperliche Berufe wie Pflege von Menschen eher nicht!
Dazu gehört außerdem ja auch soziale Kompetenz.
Und man hat Verantwortung bei der Medikamentenausgabe.
Auch in vielen handwerklichen Berufen wird man niemanden durch Roboter einfach ersetzen.
Ärzte werden auch nicht durch KIs ersetzt. Aber sie nutzen KIs als Werkzeuge.
 
Eine der ersten und notwendigsten Anwendungen für KI und Robotertechnik wird die Pflege sein. Ich bin gespannt, wie schnell sich hier die Robotertechnologie entwickelt. Die KI als "menschlicher" Ansprechpartner in der Pflege dürfte da fast das leichteste Übung sein.

Vor ein paar Jahren hätte ich mir das aber auch nicht vorstellen können.

Wie süß, @soulstyle

Mal sehen wir schnell Dich die Realität einholt. Ich gehe jedenfalls nicht davon aus, dass mich in 20 Jahren oder so noch echte Menschen pflegen.
Nun, ich glaube dass die KI / Robotik in der Pflege vielleicht das Zuarbeiten erledigen könnte (Medikamentenausgabe oder Vorbereitung, Auffüllen von Materialien, Terminvergabe, Reinigung, Essensausgabe etc). Monitoring könnte ich mir vorstellen dass dort durch KI die Überwachung einfacher wird: Früherkennung von Komplikationen, treffsicherer erkannt wird welches Problem vorliegt oder man am Verlauf erkennen kann dass z.B. ein kardiogenes Problem wahrscheinlich zeitnah auftreten wird. Aber ein entlastendes Gespräch mit einer onkologischen Patientin deren Prognose leider nicht gut ist, oder Orientierungshilfen geben bei Delir sehe ich bei KI noch lange nicht.

Auch glaube ich dass Robotik für die Unterstützung bei Mobilisation großartig ist, aber einen Menschen körperlich komplett autonom zu pflegen, soweit sind KI und Robotik noch nicht. Alleine die posturale Stabilität die man dafür braucht bei willkürlichen Bewegungen der Patienten, oder alleine das erkennen von Emotionen präventiv wahrzunehmen: da sehe ich noch viel zu große Defizite. Und bei psychiatrischer Pflege: aktuell keine Chance das durch KI zu ersetzen.

Dazu kommt noch: Es muss erfunden werden, dann hergestellt werden und dann auch noch zur Verfügung stehen. Also "Roboter die das können wurden erfunden" ist der erste Schritt und vielleicht schon getan, aber "Roboter die das können sind flächendeckend verfügbar und werden in der Pflege eingesetzt" kommt erst ganz zum Schluss.

Edit: tons of typos
 
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Nun, ich glaube dass die KI / Robotik in der Pflege vielleicht das Zuarbeiten erledigen könnte (Medikamentenausgabe oder Vorbereitung, Auffüllen von Materialien, Terminvergabe, Reinigung, Essensausgabe etc).
Also gerade bei der Ausgabe von Medikamenten dürfen keine Fehler passieren. Da kann es um Leben und Tot gehen!
Das würde ich niemals einer KI anvertrauen.
 
Es braucht mehr Facharbeiter auch auf dem Bau etc. also bei Jobs wo man körperlich, was Leisten muss, wenn bei den Jungchen (dieses Generation XYZ nervt, was ist das wieder für ein sprech?) 50% Youtuber (Influenza) werden wollen und die anderen 50% Chillen. Ja dann wird, dass allles nichts, jetzt wo die neuen Fachkräfte oft eher Jobs wie, professioneller Eigentumstransfer oder IHK Machetenfachschleifer sind, die hier nicht so die anerkanntesten Berufe darstellen und nun wollen die ganzen Asylbürgergeldempfänger auf unseren Nacken relaxen, also nicht so schlimm. Passt schon, ABER

Wer das eine Will, muss das andere Wollen. Da vorne steht die Schubkarre mit Kniescheibenzündung junge!

Als ich 1993 meine erste Arbeit antrat als Dachdecker, hieß es "leider ist der Aufzug kaputt 50 Rollen Pappe in den 6ten aber flott!" Das nennt sich Arbeit und echte Arbeit ist nicht, "Homeoffice am See in Mitte, mit einem Club Mathe in der kralle und nem Ofenrohr am buffen".
 
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Also gerade bei der Ausgabe von Medikamenten dürfen keine Fehler passieren. Da kann es um Leben und Tot gehen!
Das würde ich niemals einer KI anvertrauen.
Das ist völlig richtig. Versehentlich Arterenol statt Argatrobatan aufziehen und verabreichen ist saugefährlich und potentiell tödlich. Oder Heparin geben bei Zustand nach HIT (=Heparininduzierte Thrombose). Oder 20 statt 2,0 eintippen. Kann aber auch einem Menschen passieren.

Ich bin der Überzeugung dass da noch sehr lange mindestens ein Paar menschliche Augen drüberschauen müssen. Aber Medikamentenausgabe (zur Station hätte ich dazuschreiben sollen) oder Apothekenbestellung könnte davon stark profitieren. Oder durch Robotik die "Zustellung" an die zu pflegenden Menschen (die sie dann selbstständig einnehmen sofern möglich).

Vielleicht könnte KI ja auch Medikamentenplanvorschläge machen die Wechselwirkungen minimieren oder andere Rezeptoren ansprechen. Natürlich ärztlich überwacht und pharmakologisch gegengeprüft.

Oder kleine lustige Roboter die das Essen in die Zimmer fahren und dabei LLM-Style die Fragen beantworten wie "warum habe ich eine Banane und mein Zimmerbrudi ne leckere Kiwi?". 😋

Wenn man Datenschutz beiseite schiebt (lässt sich ja wahrscheinlich nicht vermeiden dass es irgendwo einen Videofeed gibt den man abgreifen könnte - im Krankenhaus vielleicht doof) könnte ich mir ein System mit AR-Brillen vorstellen. Sowas wie ein HUD auf dem mir die Wunden angezeigt werden die ich nach Versorgung abhaken kann, oder mir vorher sagen welche Materialien ich benötige. Oder eine Art "Röntgenblick" in dem ich sehe wie der Fixateur externe angebracht ist am Knochen. Und unten links dann Monitoring, und wenn woanders ein kritisches Ereignis ist dann sehe ich den betreffenden Monitor direkt auf dem Schirm, und ein Leitsystem auf dem Boden was mich zum Ziel führt. Vielleicht auch PopUps dass der Notfallwagen bewegt wird (also unterwegs ist), das Herzteam alarmiert und die den Feed von mir direkt bekommen und vorab schon sehen was los ist.

Damn, wäre das cool. 😎

Edit: Hab mich hinreißen lassen. 😅 Aber ja: Ich kann mir viele Bereiche in der Pflege vorstellen die von KI (z.B. pharmakologische Empfehlungen) und Robotik (z.B. Zustellung, Mobilisationshilfen) profitieren. Und auch ja: Ohne menschliches und ggf mehrfaches Gegenchecken sollte nichts niemals einfach so verabreicht werden.

Edit edit: Das hattest du ja auch geschrieben und auch da volle Zustimmung: soziale und emotionale Kompetenz und KI, aktuell... Computer sagt "nein".
 
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Ich finde solche Verallgemeinerungen furchtbar.

"Die Gen-Z", als ob alle Menschen, die nach 2000 geboren sind, auf einmal alle die selben Eigenschaften haben und grundsätzlich faul wären.

Sicher ist nur, dass sie unter anderen Voraussetzungen und in einer anderen Welt groß geworden sind, und deswegen mit einigen Dingen anders umgehen, als wir alten Knacker.

Du musst auch meine Formulierung beachten. Ich schrieb zur Gen Z: "Sie soll...", was heißt, dass ich nur das wiedergebe, wie im Allgemeinen das Bild in der Gesellschaft über diese Generation herrscht und wenn ich beobachte, wie so bei uns die Studenten unterwegs sind ("nach mir die Sintflut"). Ist halt auch Erziehungssache.

ALso ich formuliere schon sachlich und distanziert, gebe aber auch eigene Beobachtungen weiter.

Natürlich sind nicht alle Personen einer Generation so, das ist völlig klar und dazu muss ich sagen: zum Glück.

Zur KI und den Berufen: wie gesagt, es gibt nach wie vor so viele Berufe, in denen eine KI so schnell eine menschliche Arbeitskraft deren Arbeitsplatz nicht ersetzen kann und auch nicht wird.

Auch darf man, trotz sehr guter Fortschritte, nicht die Fähigkeiten von KI's überschätzen. Überall heißts "KI hier, KI dort". Dennoch haben sie nach wie vor eine hohe Fehlerquote und sind in ihrer Leistung begrenzt.

Copilot kann mir z.B. immer noch nicht bei so einer einfachen Aufgabe helfen, mein Nirvana von Website-Favoriten zu entrümpeln (doppelt vorhandene mit aktualisierten Links oder nicht mehr funktionierende Links).

Genauso wenig kann eine KI, wenn nicht angepasst, bei bestimmten Aufgaben im Büro helfen.

Ich kann auch der KI nicht einfach sagen: "hey, erstelle mir in Cinema 4D einen Partikelstrom, der einen Sandsturm simuliert." Das muss ich schon alles brav selber basteln.
 
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zur genration z: naja, die 68er war ja auch angeblich eine bestimmte generation, ALLE waren am demonstrieren und haben 'hutschiming' oder wie der heisst parodiert.....
alle? nein nicht alle, aber ds prägte die zeit so.
genauso gen-z, oder sicher so manch andere auch.

zum thema arbeitsmarkt: es gab immer dinge die weg gingen, lochkarten und deren verwaltung, davor wo es noch keine gab, danach als der papa meiner frau entsetzt nach hause kam 'die haben die locherinnen rausgeworfen'.
heute sind es eben die anderen einstiegsbereiche und morgen werden es andere sein.

was KI angeht, nunja, eine KI wird nicht müde und unaufmerksam zb das immer genau nach liste medies ausgegeben werden, aber die ist evtl auch nicht so fehlertollerant und merkt, wenn frau schmitz plötzlich den blutverdünner kriegen soll aber sonst immer vitamin K kriegte, also das ist jetzt nur beispielhaft, das keine pflegekraft sagt, 'aber frau schmitz hat doch sonst immer?'.
auch das wird KI evtl später können?

KI kann gut sein bei wiederholenden aufgaben und so einigen anderen sachen, wo menschen müde werden und dann fehler machen KÖNNEN, nicht müssen.
aber blind verlassen soll man sich nicht, nur, wenn man im ständigen stress ist, und nie zeit hat, dann sagt man sicher bald gerne 'KI sagt sounso, die KI weiss was sie tut -ab zur nächsten aufgabe, hab keine zeit oder stress oderoder'
 
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