Ich finde solche Verallgemeinerungen furchtbar.
"Die Gen-Z", als ob alle Menschen, die nach 2000 geboren sind, auf einmal alle die selben Eigenschaften haben und grundsätzlich faul wären.
Sicher ist nur, dass sie unter anderen Voraussetzungen und in einer anderen Welt groß geworden sind, und deswegen mit einigen Dingen anders umgehen, als wir alten Knacker.
Du musst auch meine Formulierung beachten. Ich schrieb zur Gen Z: "Sie soll...", was heißt, dass ich nur das wiedergebe, wie im Allgemeinen das Bild in der Gesellschaft über diese Generation herrscht und wenn ich beobachte, wie so bei uns die Studenten unterwegs sind ("nach mir die Sintflut"). Ist halt auch Erziehungssache.
ALso ich formuliere schon sachlich und distanziert, gebe aber auch eigene Beobachtungen weiter.
Natürlich sind nicht alle Personen einer Generation so, das ist völlig klar und dazu muss ich sagen: zum Glück.
Zur KI und den Berufen: wie gesagt, es gibt nach wie vor so viele Berufe, in denen eine KI so schnell eine menschliche Arbeitskraft deren Arbeitsplatz nicht ersetzen kann und auch nicht wird.
Auch darf man, trotz sehr guter Fortschritte, nicht die Fähigkeiten von KI's überschätzen. Überall heißts "KI hier, KI dort". Dennoch haben sie nach wie vor eine hohe Fehlerquote und sind in ihrer Leistung begrenzt.
Copilot kann mir z.B. immer noch nicht bei so einer einfachen Aufgabe helfen, mein Nirvana von Website-Favoriten zu entrümpeln (doppelt vorhandene mit aktualisierten Links oder nicht mehr funktionierende Links).
Genauso wenig kann eine KI, wenn nicht angepasst, bei bestimmten Aufgaben im Büro helfen.
Ich kann auch der KI nicht einfach sagen: "hey, erstelle mir in Cinema 4D einen Partikelstrom, der einen Sandsturm simuliert." Das muss ich schon alles brav selber basteln.