News Framework 13 Pro: "Der ultimative Entwickler-Laptop" mit Linux

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Framework, ein Pionier modularer Notebooks, der mit dem Framework Desktop auch eine viel beachtete KI-Workstation im Portfolio hat, möchte mit dem Framework Laptop 13 Pro "den ultimativen Entwickler-Laptop" mit Linux auf den Markt bringen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Framework 13 Pro: "Der ultimative Entwickler-Laptop" mit Linux

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Grundsätzlich finde ich frei konfigurierbare Laptops mit einfacheren Wechsel der Teile super, allerdings treibt der Preis dann wieder Tränen in die Augen. Auf lange Sicht kann es sich wiederum lohnen, bin aber keine Zielgruppe der Klapp PCs mehr.
Akkumulator, schön das Wort mal wieder lesen zu dürfen. ;-)
 
Echt geil was da an Anschlüssen möglich ist. Heute brauche ich das nicht mehr aber da hätte ich früher meinen Spaß gehabt. Der Konfigurator ist echt gut.
 
Grundsätzlich finde ich frei konfigurierbare Laptops mit einfacheren Wechsel der Teile super, allerdings treibt der Preis dann wieder Tränen in die Augen. Auf lange Sicht kann es sich wiederum lohnen, bin aber keine Zielgruppe der Klapp PCs mehr.
Akkumulator, schön das Wort mal wieder lesen zu dürfen. ;-)
Notebook nutze ich priv. auch nur noch am Rande. Aber genau das Preisproblem hat mich vor 3 Jahren nen ASUS statt nen Framework getrieben - auch wenn moduler prinzipiell klasse ist. Praktisch die gleiche amd Hadware und Leistungsdaten mit nem super Panel, aber für die Hälfte des Preises. Okay, wenn das Mobo mal nach der Garantie abraucht, dann wirds schwierig das auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen.. aber sonst.. ob Aufrüstung, Display- Tastaturwechsel, mal nen Port wieder festlöten oder so gibts da für mich auch keine Probleme. Damals hatte ich allerdings auch noch nicht den Anspruch ein Linuxderivat als Haupt-BS draufmachen zu wollen, da ist es schon cool dafür gebaute Kisten zu kaufen. Hatte aber Glück weil keine Probleme. ;-D
 
Grundsätzlich finde ich frei konfigurierbare Laptops mit einfacheren Wechsel der Teile super, allerdings treibt der Preis dann wieder Tränen in die Augen. Auf lange Sicht kann es sich wiederum lohnen, bin aber keine Zielgruppe der Klapp PCs mehr.
Akkumulator, schön das Wort mal wieder lesen zu dürfen. ;-)
Ja, der Preis macht Autschi. Wäre der Preis unter 1K, würde das Ding weggehen wie warme Semmeln.
 
Grundsätzlich finde ich frei konfigurierbare Laptops mit einfacheren Wechsel der Teile super, allerdings treibt der Preis dann wieder Tränen in die Augen. Auf lange Sicht kann es sich wiederum lohnen, bin aber keine Zielgruppe der Klapp PCs mehr.
Akkumulator, schön das Wort mal wieder lesen zu dürfen. ;-)

Die Idee ist ansprechend. Aber die Umsetzung?
- CPUs müssen verlötet werden, da kann auch Framework keinen Vorteil bieten.
- RAM kann man auch bei einigen anderen Laptops tauschen, ohne CAMM2 sogar einfacher.
- SSD kann man bei fast allen Herstellern tauschen.
- Die tollen "Module" sind eigentlich nur intern unterbringbare Typ-C-Adapter, decken aber nur 08/15-Mainstream-Schnittstellen ab.
- Ins 13-Zoll-Modell passen so wenige, dass man nur Standardfunktionen unterbringen kann.

Berücksichtigt man den Preis, dann ist das kleine Framework eher ein Design-Statement für Leute, die sich mit einem Rose-Gold-Apple nicht identifizieren können, sondern zweifarbige Tastaturen und ein anderes Bezel als ihr Nachbar wollen. Aber wo soll der Vorteil gegenüber einem z.B. Thinkpad der gleichen Preisklasse liegen?
 
Ich habe gerade mal ge guckt, vergleichbare Notebooks kosten "nur" 150 bis 200€ mehr.
Finde ich ehrlich gesagt vertretbar, angesichts der Tatsache, vieles besser machen zu wollen.
 
Ja, der Preis macht Autschi. Wäre der Preis unter 1K, würde das Ding weggehen wie warme Semmeln.

Klar, High End Qualität zum Budgetpreis, wer will das nicht?

Das ist halt eben das Problem, mit den ganzen Lippenbekenntnissen. Nachhaltigkeit, Umwelt usw., aber wenn es darum geht, mal seine Brieftasche zu öffnen, dann sind gut 90% der Leute auch schon wieder verschwunden.
 
Ich mag das Framework Konzept gern, aber wenn ich mal in den Genuss komme, privat ein Notebook zu kaufen würde ich ehrlich lieber ein MacbookPro/Air/Neo kaufen. Seit über 20 Jahren Nutze ich Laptops, aber seit dem Apple Silicon will ich nichts anderes mehr.

Aber wer wirklich auf x86 angewiesen ist, da ist das ein tolles Gerät, gefällt mir. Hab auch das LTT Video gestern dazu gesehen
 
Die Verfügbarkeit von Original-Ersatzteilen, auch nach Ablauf der Garantie.

Wenn dann spielt der Ablauf der Garantie des letzten Geräts einer Serie eine Rolle, schließlich müssen die Teile für diese ohnehin verfügbar bleiben. In Anbetracht von min. 5 Jahresplänen bei Businessgeräten ist die komplette Firma Framework also jünger als manch z.B. Lenovo-Gerät, dessen Ersatzteilverfügbarkeit noch durch laufende Garantien sichergestellt ist. Und ich habe aus der Ecke ehrlich gesagt auch nach Garantieende selten Beschwerden gehört. Ähnliches gilt, aus gleichen Gründen, zum Beispiel für Apple. Wenn man die für so weit verbreitete Modelle 3rd-party-Verfügbarkeit hinzunimmt, sind Reparaturen selbst nach über zehn Jahren möglich – aber rein ökonomisch ob des Hardware-Alters nicht mehr wirklich ein Argument. Gegenüber billigem Consumer-Ramsch, der 24+1 Monat hält und wo man nicht einmal einen passenden Akku, geschweige denn Gehäuseteile bekommt, könnte Framework natürlich hart punkten. Aber wie gesagt: In der Preisklasse spielen sie nicht.

Meiner Meinung nach sollten sie sich mehr auf Individualisierbarkeit konzentrieren: Mehr Modulschächte (zum Beispiel an der Rückseite) oder mehrere Ports pro Modul, sodass man mehr als nur die Basics abdecken kann. Legacy- oder exotische Schnittstellen anbieten, die man sonst nur in Industriegeräten oder gar nicht mehr bekommt. Displays mit deutlich abweichenden Pixeldichten zur Auswahl, Tastaturen mit abweichenden Layouts (ich wünsche mir zum Beispiel Pfeiltasten in voller Höhe und Nummernblock als Drittbelegung, gibt es aber heute fast gar nicht mehr), Chassis unterschiedlicher Dicke mit verschiedenen Akkus, vielleicht sogar ein zweites Touch-Display an Stelle der Tastatur? Als Nischenhersteller muss man sich eine leere Nische suchen. Ein besseres Standard-Notebook als alle anderen Anbieter im Höchstpreissegment hinzubekommen, ist dagegen kaum möglich.
 
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Wenn dann spielt der Ablauf der Garantie des letzten Geräts einer Serie eine Rolle, schließlich müssen die Teile für diese ohnehin verfügbar bleiben. In Anbetracht von min. 5 Jahres Plänen bei Businessgeräten ist die komplette Firma Framework also jünger als manch z.B. Lenovo-Gerät, dessen Ersatzteilverfügbarkeit noch durch laufende Garantien sichergestellt ist. Und ich habe aus der Ecke ehrlich gesagt auch nach Garantieende selten Beschwerden gehört.

Im Prinzip ist die Geschichte so gedacht, dass die ganzen Plattformen permanent weiterentwickelt und mit neuer Hardware versorgt werden. Man repariert sein Gerät dann nicht nur, man kann es auch aufrüsten und die alte Hardware weiterverwenden oder verkaufen. Man wird sich also in 10 Jahren dann einfach ein neues Board kaufen und schon hat man DP 3.1(?) und eine neue CPU, sowie DDR7 oder man kauft sich irgendwann ein 8K Display, wenn es denn erscheint.

Ob das ganze dem Anspruch gerecht werden kann, muß sich noch zeigen. Die Firma ist ja nur einen Bruchteil so alt, wie der Zeithorizont ihres Konzepts.

Ähnliches gilt, aus gleichen Gründen, zum Beispiel für Apple. Wenn man die für so weit verbreitete Modelle 3rd-party-Verfügbarkeit hinzunimmt, sind Reparaturen selbst nach über zehn Jahren möglich – aber rein ökonomisch ob des Hardware-Alters nicht mehr wirklich ein Argument.

Das ganze ist für Nachhaltigkeitsfetischisten. Du sollst dir nicht nach 10 Jahren einen neuen Laptop kaufen, auch nicht nach 20, du sollst deinen Laptop aufrüsten und die alte Hardware weiterverkaufen oder verwenden.

Displays mit deutlich abweichenden Pixeldichten zur Auswahl, Tastaturen mit abweichenden Layouts (ich wünsche mir zum Beispiel Pfeiltasten in voller Höhe und Nummernblock als Drittbelegung, gibt es aber heute fast gar nicht mehr), Chassis unterschiedlicher Dicke mit verschiedenen Akkus, vielleicht sogar ein zweites Touch-Display an Stelle der Tastatur?

Die Dinger sollen möglichst Ewigkeiten unterstützt werden und da sind viele verschiede Modelle ein Problem. Bei ein paar kann man jedes mal neue Mainboard rausbringen und die Laptops weiter im Programm haben. Bei zu vielen Modellen wird es schnell teuer und unprofitabel, immerhin soll da auch in 10-20 Jahren noch jedes mal ein neues Board erscheinen.

Vor dem Hintergrund ist auch das Schnittstellenkonzept zu sehen. Was werden wir in 20 Jahren haben? Es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich das ganze noch irgendwie mit USB C abbilden läßt, aber auch für den Fall, dass das nicht mehr geht, mußte vorgesorgt werden. Mit dem Konzept kann man dann auch in zukünftigen Boards USB D integrieren, wenn denn mal etwas neues gefragt ist oder auch Glasfaseranschlüsse, falls das mal nach dann über 50 Jahren wahr werden sollte, es wird ja schon seit den 80ern vorhergesagt. Wenn man 20-30 Jahre zurückblickt, dann sind wir da in einer Zeit, in der noch der VGA Anschluß der absolute Standard war, DVI I für die besseren Digitalmonitore, 100MBit über RJ45 für High Speed Internet gesorgt hat und USB mit maximal 2.0, alles verbunden hat. Auch wenn sich das ganze heute massiv beruhigt hat, zeigt es doch die Probleme auf.

Als Nischenhersteller muss man sich eine leere Nische suchen.

Die Nische sind Leute, die nicht nur vom bösen Elektroschrottberg reden, sondern tatsächlich bereit sind, ordentlich Geld in die Hand zu nehmen, um sich etwas zu kaufen, das extrem lange hält. Ob es die Leute wirklich so lange behalten oder es im Keller bzw. dem Schrott landet, ist nicht weiter von Bedeutung. Die Hersteller von Fitnessgeräten interessiert es auch nicht, dass ein recht großer Teil ihrer Produktion in irgendwelchen Kellern herumsteht, statt der Kundschaft zum Traumkörper zu verhelfen - verkauft ist verkauft.
 
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